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August 2011

Bei der Eröffnung der neuen urologische Operationssäle


Klinische Chemie erhält 330.000 Euro für Entwicklung mobiler Testgeräte

ResCheck soll schnellere Diagnose von grippalen Infekten ermöglichen

Die Biosensor-Arbeitsgruppe

von Prof. Peter Luppa, Institut

für Klinische Chemie und Pathobiochemie,

erhält 330.000 Euro

vom Bundesministerium für Bildung

und Forschung (BMBF)

für das Projekt „ResCheck“.

Die Förderung erfolgt im Rahmen

der Hightech-Strategie der

Bundesregierung.

Mit ResCheck sollen die Ursachen

von Atemwegsinfekten,

Prof. Luppa, Leitender

Oberarzt des Instituts für die respiratorischen Erreger,

Klin. Chemie

untersucht werden. An dem

BMBF-Verbundprojekt arbeiten

Unternehmen, die Geräte für die In-Vitro-Diagnostik

entwickeln, mit virologischen und labormedizinischen Instituten

zusammen. Ziel ist die Entwicklung eines mobil

einsetzbaren Gerätes, das die Diagnostik von Erregern

grippaler Infekte in der Praxis von niedergelassenen Ärzten

ermöglicht. Mit diesem Gerät sollen Abstrichproben sofort

analysiert werden, so dass der Arzt schon erste Therapiemaßnahmen

einleiten kann, während sich der Patient

noch in der Praxis aufhält.

Prof. Luppa und seine Mitarbeiter werden ihre Expertise

vor allem bei der Entwicklung der dualen Funktionalität

des Gerätes einbringen: mit dem System können zum

einen molekularbiologische Tests auf der Grundlage von

isothermen Amplikationsverfahren und zum anderen Untersuchungen

auf

bekannter immunologischer

Basis

mit Teststrei fen

(sog. Lateral Flow

Tests) durchgeführt

werden.

Chirurgie startet Pilotprojekt mit Medizinischen Fakultäten

in Russland und Weißrussland

Die Chirurgische Klinik des Klinikums (Direktor: Prof.

Helmut Friess) hat ein Pilotprojekt zur akademi schen

Zusammenarbeit mit renommierten Medizinischen

Fakultäten der Russischen Föderation und der Republik

Weißrussland ins Leben gerufen. Daran sind die Lomonossow-Universität

Moskau, die Moskauer Technische

Universität Bauman, die Universitäten Jekaterinburg und

Novosibirsk sowie die weißrussische Universität Wizebsk

beteiligt. Den Rahmen für das Projekt bildet das Abkommen

zwischen dem Bundesgesundheitsministerium und

dem russischen Ministerium für Gesundheit über die

Zusammenarbeit im Gesundheitswesen.

Im Vorfeld hat sich die Chirurgische Klinik intensiv mit

der Auswahl der geeigneten Partner auf russischer und

weißrussischer Seite beschäftigt. Für die Koordination und

Logistik des Projekts zeichnet PD Dr. Edouard Matevossian

von der Chirurgischen Klinik verantwortlich.

Ziel des Pilotprojekts ist es, die grenzüberschreitende

Zusammenarbeit im Gesundheitswesen zu fördern und

Synergieeffekte für alle Beteiligten zu erzielen. Langfristig

soll diese internationale Partnerschaft zu einem tragfähigen

Netzwerk weiterentwickelt werden. Das Projekt

beinhaltet Austauschprogramme für Mediziner, Wissenschaftler

und Studierende im Bereich der Forschung, Lehre

und klinischen Versorgung. In diesem Rahmen finden

auch fachspezifische telemedizinische Konsultationen per

Videokonferenz statt.

Anfang September soll der Vertrag offiziell unterzeichnet

werden.

Hoher Besuch in der Ausstellung „Entdeckungen 2011: Gesundheit“

Bundesbildungsministerin Annette Schavan besuchte die

Ausstellung „Entdeckungen 2011: Gesundheit“ auf der Insel

Mainau. Privatdozent Dr. Laszlo Kovacs aus der Klinik

für Plastische Chirurgie informierte sie bei der Führung

durch den Pavillon über die Aktivitäten seiner Forschungsgruppe

CAPS. Die Ministerin zeigte sich besonders interessiert

an den zahlreichen Möglichkeiten, die moderne

Computersimulationen in der Medizin eröffnen.

Die Forschungsgruppe CAPS - Computer Aided Plastic

Surgery (www.caps.me.tum.de) der Klinik für Plastische

Chirurgie und Handchirurgie am Klinikum präsentiert als

Vertreter der Fakultät für Medizin im Bereich der angewandten

interdisziplinären Forschung das Ausstellungsthema

„Ingenieurwesen trifft Medizin“. Der Ausstellungspavillon

stößt auf reges Interesse in allen Altersgruppen.

Ausstellungsbesucher

können noch

bis zum 4. September

selbstständig auf

Entdeckungstour gehen

oder an Führungen

teilnehmen.

Dr. Kovacs führt

B u n d e s b i l d u n g s -

ministerin Schavan

durch den Pavillon.

(Foto: privat)

MRI Newsletter ∙ August 2011

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