Ökum. Gemeindebrief (Nr.04, Sept. - Nov. 2010) - Deutschsprachige ...

evangdelhi.de

Ökum. Gemeindebrief (Nr.04, Sept. - Nov. 2010) - Deutschsprachige ...

LANGAR

Ökumenischer Gemeindebrief im Herbst

September bis November 2010

Einladung zum Erntedankgottesdienst am 26.9. (siehe Seite 14)


IN H A L T S VE R ZE I C H N I S

WI L L K O M M E N .........................................................................2–3

ZU R IN N E N S E I T E .....................................................................4-6

SO Z I A L E S .............................................................7–8

PI N W A N D .................................................................................9–10

EI N L A D U N G A N KI N D E R ..........................................................11

KA L E N D E R ...............................................................................12–13

AN K ÜN D I G U N G E N ...................................................................14–16

IN T E R V I EW ..............................................................................17–19

FU E R KI N D E R ..........................................................................20–21

E V A N G. GE M E I N D E ..................................................................22

KA T H O L I S C H E EM M A U S GE M E I N D E ........................................23

KO N T A K T ................................................................................24

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Liebe Leserin, lieber Leser,

WI L L K O M M E N

in einer Stadt wie Delhi verändert sich eine kleine Gemeinde wie die

unsere im Sommer immer durch Weg- und Zuzüge. Es ist immer schade

Menschen gehen zu sehen und immer schön und aufregend, gerade

Angekommene kennen zu lernen. Allen, die neu in der Stadt sind, daher

ein herzliches Willkommen im Namen unserer Kirchengemeinde, wenn

wir helfen können, dass Sie sich schneller wohl hier und heimisch fühlen,

dann wollen wir das gerne tun!

In gewisser Weise kann man sagen, dass sich durch die hohe Fluktuation

im Sommer so eine Gemeinde jedes Jahr neu erindet. Denn es sind

diejenigen, die die Angebote wahrnehmen von Gottesdiensten über

Konirmation, Gruppen, Kreise, soziales Engagement, die der gemeinde

ihren Stempel aufdrücken und sie prägen.

Und auch wenn dadurch aufgrund von Wegzügen manchmal etwas

eingestellt werden muss, wächst dann, oft unvermutet, etwas Neues nach

und schnell lieb gewonnene Gewohnheit. So hat sich in unseren beiden

deutschsprachigen Gemeinden das unity supper zu einer festen Institution

entwickelt, auch wenn die Zusammensetzung der Teilnehmenden sich

schon stark verändert hat.

Im Zeitraum, für den diees Heft gilt, bis Ende November, wird es

wieder einige Neuigkeiten und manches Gewohnte geben: neu ist die

ökumenische Reihe „Religionen in Delhi“, die mit einem Vortrag von Prof.

Leo Fernando am 14.9. und einem ersten ield trip am 19.9 nach dem

evang. Gottesdienst beginnt und dann in loser Folge die verschiedenen

Religionen, die in unserer Stadt eine Rolle spielen und von denen so

manche gar nicht so bekannt sein mag, erkunden wird.

Neu wird sein, dass sich die Räumlichkeiten unserer Gemeinde vermutlich

verändern werden, auch wenn die Adresse wohl gleichbleiben wird. Der

Vermieter will größere Teile seines Hauses selber nutzen, aber auch neue

Nutzlächen für die Gemeinde schaffen. Mehr dazu im nächsten Heft,

dann ist alles entschieden und kann mit Fotos belegt werden....

WI L L K O M M E N

Vieles bleibt aber auch wie gewohnt: so werden wir am 26.9 und 28.11.

Gottesdienste auf famren haben und so das Erntedankfest und den

Ersten Advent feiern können. Wir werden am 23.10. wieder einen

Kinderbibeltag haben und am 11.11. einen St. Martinsumzug. Es wird

Vorbereitungsgruppen auf die Erstkommunion und die Firmung in de

katholischen Gemeinde und auf die Konirmation in unserer Gemeinde

geben.

Für uns evangelische Christinnen und Christen ist ein zentrales Datum

zwischen heute und dem Ersten Advent (wenn der nächste Gemeindebrief

herauskommt) der 31.10., der Reformationstag. Das Reformationsfest

würde freilich missverstanden, wenn er als Triumph lutherischer Inspiration

über römsche Missstände begangen würde, dann wäre es nur eine

Randerscheinung. Das Reformationsfest wird dann zum Kirchenfest,

wenn es als Aufruf zu ständiger Erneuerungsfreude ernst-, wahr- und

angenommen wird, mit der einzelne Christen, einzelne Gemeinden und

ganze Kirchen Gottes Liebe ins (mit-)menschliche Leben übersetzen.

Und in diesem Sinn kann das Reformationsfest ein Anlass zur Besinnung

für alle Kirchen und Konfessionen sein, gemäß dem Leitspruch, dass die

Kirche sich immer zu erneuern habe.

Denn um nichts anderes geht es, nur wenn in unserem Alltag bemerkbar

wird, dass es diese Liebe Gottes ist, die uns leitet und antreibt, können wir

Sonn- und Feiertage glaubwürdig feiern. Nur wenn wir uns in der Gegenwart

als Menschen und Mitmenschen bewähren, können wir glaubwürdig die

vergangenen Zeugnisse prophetischer Menschen bewundern und auf

zukünftige Inspirationen hoffen.

Ihnen und uns allen eine gute Zeit wünscht

Joachim v. Kölichen

September/Oktober / November 10 2 Langar/ yaxj September/Oktober / November 10 3 Langar/ yaxj


ZU R IN N E N S E I T E

ZU R IN N E N S E I T E

Gott lässt sich inden

Sicher haben Sie das auch schon mal erlebt, dass Sie etwas verloren haben,

was Ihnen besonders wichtig war?! Einen Schlüssel / einen Brief / wichtige

Dokumente ... Sie haben sicher alles daran gesetzt, diesen Gegenstand

wiederzufeinden?! Häuig passiert es auch, dass wir scheinbar nicht genau

hingesehen haben, dann lag das Gesuchte direkt vor unseren Augen.

So ähnlich ist es auch mit unserer Suche nach Gott. Mal inden wir IHN

zwischen all den hektischen Terminen nur schwer. Wir haben keine Zeit

– oder nehmen uns diese nicht, um genauer hinzusehen, wo Gott schon

längst in meinem Alltag gegenwärtig ist. Häuig ist ER uns näher, als wir

es erahnen.

Das Foto auf der Umschlaginnenseite (vorne) erinnert mich an die oben

beschriebene Situation. Das Bild entstand auf einem Markt in Mao, einer

Stadt auf Menorca, wo ich diesen Sommer Urlaub machte.

Unterschiedliche Gegenstände zierten den gefüllten Verkaufstisch und

mittendrin war ER – der Gekreuzigte. Man musste schon genauer hinsehen,

um IHN zu entdecken. ER lag da – mittendrin – nur der Corpus – ohne

Kreuz – mittendrin im Trubel des Marktes.

So ist es wohl mit unserem eigenen Leben – Jesus / Gott mittendrin.

Mittendrin – das hört sich gut an. Das klingt nach Chancen und Möglichkeiten.

Mittedrin statt nur dabei. Das zu erkennen fällt häuig nicht leicht. Gott in

meinem Alltag, in meinem vollen Terminkalender, zu entdecken, ist oft kaum

möglich. Gerade das Leben hier in Neu Delhi (Indien) stellt uns immer wieder

vor neue Herausforderungen, da bleibt wenig Zeit, zur Gottesuche. Und

dennoch ist ER dabei – ER wartet darauf, gefunden zu werden.

Mitte- das ist ein Lebensgefühl, unabahängig vom Alter. Jesus selbst ruft

Menschen in die Mitte: „Folge mir nach!“ – Mittendrin, statt nur dabei. In der

Mitte des Lebens muss ich mich immer wieder neu entscheiden. Und für

einen Moment blitzt auf, dass wir nicht alle risiken in den Griff bekommen.

Ein sicheres Lebensgefühl, alle Pölanungen und Wünsche sind vorläuig.

Mitten im Leben –das ist eine Einladung: Nicht im Alltagstrott untergehen

– sondern losgehen – immer wieder einen Neuanfang wagen – Tag für

Tag.

Mitten im Leben: Vielleicht kann das auch heißen, glücklich zu sein, im

Einklang mit mir und meiner Umgebung (so neu und fremd sie mir auch

manchmal scheinen mag). Um das zu erreichen, muss ich selbst die

Initiative ergreifen.

„Mitten im Leben“ – dazu gehören auch Rückschläge und Momente, die

schmerzhaft sein können. Wenn wir lernen mit Trauer und Misserfolgen

umzugehen, dann können wir gestärkt daraus hervor gehen.

Im Markus Evangelium, Kapitel 1, Verse 16-35 lesen wir, dass auch Jesus

Tage kannte, die angefüllt waren mit Arbeit und intensiven Begegnungen.

Er nimmt isch für die einzelnen Aufgaben und Menschen Zeit: predigt, heilt

und spricht den Menschen neuen Mut zu.

ER weiß aber auch, dass solch ein Alltag Kraft zerrt und zieht sich deshalb

an einen einsamen Ort zurück, „um zu beten“, wie es in Mk 1,35 heißt.

Jesus sucht und entdeckt Gott, seinen Vater, indem er sich zurückzieht –

sich Zeit nimmt für die Begegnung mit Gott.

ER kann uns selber Vorbild sein, dass auch wir unsere Verbindung zu Gott

nicht abreißen lassen. Gott und seinen Menschgewordenen Sohn im Alltag

zu inden, fällt nicht unbedingt leicht. Dennoch ist ER da, wartet darauf, dass

wir IHN inden, damit Er uns mit neuem Leben und Zuversicht füllt.

„Ich bin der , ich bin da“ so heißt es schon im zweiten Buch (Exodus) der

Bibel.

Mose sprach: Was soll ich ihnen sagen (wie heißt du)? „Da antwortete Gott

dem Mose: Ich bin der „Ich-bin-da.“ (Ex 3,14).

Gott wird von Beginn an als Gott dargestellt, der nahe ist, der für die Seinen

sorgt, sie unterwegs schützt und aus schwierigen Situationen rettet.

Gott, der „Daseiende“, ist auch heute mitten unter uns, um mit uns zu gehen

und uns auf unserem Weg zu begegnen.

Mögen das Foto und das abschließende Gebet von Christina Lütgen und

Jutta Landwehr Sie immer mal wieder daran erinnern, dass Gott sich inden

lässt, wenn wir IHN nur suchen.

September/Oktober / November 10 4 Langar/ yaxj September/Oktober / November 10 5 Langar/ yaxj


ZU R IN N E N S E I T E

Gott sagt:

Inn das Dunkel deiner Vergangenheit

und in das Ungewisse deiner Zukunft,

in den Segen deines Helfens

und in das Elend deiner Ohnmacht

lege ich meine Zusage: ICH BIN DA!

In das Spiel deiner Gefühle

und in den ernst deiner Gedanken,

in den Reichtum deines Schweigens

und in die Armut deiner Sprache

lege ich meine Zusage: ICH BIN DA!

In die Fülle deiner Aufgaben

und in die Leere deiner Geschäftigkeit,

in die Vielzahl deiner Fähigkeiten

und in die Grenzen deiner Begabung

lege ich meine Zusage: ICH BIN DA!

In das Gelingen deiner Gespräche

und in die Langeweile deines Betens,

in die Freude deines Erfolges

und in den Schmerz deines Versagens

lege ich die Zusage: ICH BIN DA!

In die Enge deines Alltags

und in die Weite deiner Träume,

in die Schwäche deines Verstandes

und in die Kraft deines Herzens

lege ich meine Zusage: ICH BIN DA!

Tara Trust – ehrenamtliches Engagement für

benachteiligte Kinder und Frauen in Indien

Tara Trust (Indien) ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für

benachteiligte Kinder und Frauen in Indien engagiert und ihnen Zugang zu

Bildung ermöglicht, um eine nachhaltige Verbesserung ihrer Lebenssituation

zu erreichen. Wir sind eine registrierte Nicht-Regierungs-Organisation

(NGO) in Indien, gegründet von der in Goa lebenden Deutschen Dr.

Katharina Poggendorf-Kakar. Wir werden von einer Gruppe von Freunden

in Deutschland unterstützt, dem Freundeskreis Tara for Children e.V.

Als Schirmorganisation kooperieren wir mit einem Netz lokaler Vereine

und Aktivisten und unterstützen handverlesene Grassroot-Projekte, die

efizient arbeiten und inanziell sauber sind. Unser eigenes Projekt vor Ort

(Goa) ist eine mobile Bibliothek für Waisen und Straßenkinder, BeBook,

die mit Lesungen das Interesse an Büchern wecken will. Mit unseren

interaktiven Workshops zeigen wir benachteiligten Mädchen und Jungen,

dass Lernen und Lesen Spaß macht, wecken ihre Phantasie und führen

sie an Möglichkeiten heran, sich auszudrücken. Unser Maskottchen ist

der Frosch, denn in der regionalen Landesprache „Konkani“ ist bebok ein

Frosch, woraus sich der Name des Projekts „BeBook“ ableitet.

Unsere kreativen Workshops richten sich in Kooperation mit anderen

Partnern und Institutionen vor Ort an sozial benachteiligte Kinder: Waisen

und Strassenkinder.

Bitte werden Sie Mitglied unsere offenen Gruppe „Tara Trust“ auf

Facebook und besuchen Sie für weitere Informationen unsere Webpage:

www.taraforchildren.com

Dr. Katharina Poggendorf-Karkar

SO Z I A L E S

Anja Funk

September/Oktober / November 10 6 Langar/ yaxj September/Oktober / November 10 7 Langar/ yaxj


SO Z I A L E S

PI N W A N D

UNITY SUPPER

Die Tradition des Unity Supper wird auch in den kommenden

Monaten einmal monatlich abwechselnd in der evangelischen

und katholischen Gemeinde stattinden. Eingeladen sind

natürlich auch neue Teilnehmer. Jeder bringt eine Kleinigkeit

zum Essen mit. Findet der Abend in der katholischen

Gemeinde statt, sind die Katholiken für die Hauptspeise und

die Evangelischen für die Vor- und/oder Nachspeise zuständig.

Und andersherum. Man kann selbstverständlich auch „einfach

so“ dazu kommen und nach Gusto etwas beitragen.

Termine: 16.9.; 21.10.; 18.11.

Bilder: Dr. Katharina Poggendorf-Karkar

Bibelreise für Kinder geht weiter

Im vorletzten Schuljahr machten sich Kinder aus der Vorschule und der

1.-2. Klasse auf eine Reise durch die Bibel. Gemeinsam wurde gesungen,

gebastelt und gespielt. Die Kinder erlebten die biblischen Geschichten

hautnah und hatten gemeinsam viel Spaß. Diese Idee möchten wir

wieder aufgreifen und möglichst einmal monatlich in der katholischen

Emmaus-Gemeinde (F 4/12, Vasant Vihar) anbieten.

Die Treffen finden samstags in der Zeit von 10.00 – 13.30 Uhr statt.

Eingeladen sind alle Kinder (egal welcher Konfession) im Alter von

5 – 10 Jahren.

An folgenden Terminen findet die Bibelreise statt:

Samstag, 04.September / 25. September / 13. November / 04

11. Dezember

Allen Kindern und Eltern ein herzliches Willkommen zur Reise durch

die Bibel.

September/Oktober / November 10 8 Langar/ yaxj September/Oktober / November 10 9 Langar/ yaxj


PI N W A N D

EI N L A D U N G A N KI N D E R

Erstkommunion

Wir ladenalle Eltern und ihre Kinder (ab 3. Klasse) zur Vorbereitung auf die

Erstkommunion ein. Die Vorbereitungstreffen der Kinder finden samstags im

katholischen Gemeindezentrum statt. Für erste Absprachen laden wir die Eltern

zu einem Elternabend am

Dienstag, 31. August 2010

um 20.00 Uhr

in die Räume der katholischen Emmaus-Gemeinde (F 4/12, Vasant Vihar)

herzlich ein. Wir freuen uns auf ein Kennenlernen!

Firmung

Wie in den vergangenen zwei Jahren bietet die katholische Emmaus-Gemeinde

wieder einen Firmkurs an. Jugendliche ab der 8. Klasse sind eingeladen, sich

durch regelmäßig stattfindende Treffen auf das Sakrament vorzubereiten.

Das erste Treffen der Jugendlichen und ihrer Eltern findet am

Dienstag, 07.September 2010

um 19.30 Uhr

im Gemeindezentrum statt.

Wir freuen uns, wenn sich auch in diesem Jahr wieder Jugendliche auf diesen

Weg machen.

Spieleabende für Erwachsene

Sie glauben, zum Spielen ist man nie zu alt? Sie haben Spaß daran, sich mit

anderen zu treffen, um gemeinsam Gesellschaftsspiele zu spielen? Sie selber haben

interessante oder spannende Spiele, die Sie schon immer mal wieder mit anderen

spielen wollten? Dann sind Sie hier genau richtig!! Die katholische Emmaus-

Gemeinde lädt herzlich zu Spieleabende für Erwachsene ein. Wir wollen diese

Abende am

Mittwoch, 08.September

um 19.30 Uhr starten.

Wir laden alle Erwachsene, gleich welcher Konfession, welchen Alters, welcher

Schuhgröße... herzlich zum Mitspielen ein. Wir freuen uns auf spannende

Abende!

Wie schon im vergangenen Jahr, laden die deutschsprachigen Kirchengemeinden gemeinsam

zu einem Kinderbibeltag ein

Gemeinsam wollen wir uns am Samstag, 23. Oktober 2010 in der Zeit von 10.00 – 16.00 Uhr am

Tatort DSND (2, Nyaya Marg, Chanakyapuri,ND) uns mit einem spannenden biblischen Thema

auseinandersetzen, miteinander singen, nachdenken, spielen und essen. Die Teilnehmer/-innen

sollten mindestens die VORSCHULE besuchen. Aber auch Kinder der Grundschule und der 5.

und 6. Klasse sind eingeladen,

W Teilnehmerbeitrag in Höhe von INR 400. F V

gesorgt!

Anmeldungen können jederzeit bis zum 20.Oktober M

G A F F V V P J K A

V V S F

Joachim von Kölichen

T

jvkoelichen@yahoo.co.uk

Anja Funk

T

funkanja@web.de


Mein Sohn/meine Tochter __________________ meldet sich zum Bibeltag an. Unsere

T Z B V

_________________________________________________

______________________________________________________

U E

D

S M

A D S M

W A B

S M

L N

B U

O S DSND N M C

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KA L E N D E R

Termine September bis November 2010

der kath. Emmausgemeinde und der

evang. Gemeinde

September 2010 (Monatsspruch: “Ein Mensch,

der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all

seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes”.

Koh 3,13)

Tag Zeit Ereignis

Fr. 03 10.00 Freitagsgruppe

Sa. 04. 10.00 Bibelreise für Kinder (bis 13.00 Uhr) im

kath. Pfarrhaus

So. 05. 10.30 Evang. Gottesdienst

Mi. 08. 19.30 Spieleabend für Erwachsene im kath.

Pfarrhaus

Fr. 10. 10.00 Freitagsgruppe

Sa. 11. 10.00 Erstkommuniongruppe

So. 12. 10.30 Kath. Eucharistiefeier

Di. 14. 19.30 Einführung in die Relgionslandschaft

Delhis – Vortrag Prof. Leo Fernando

Mi. 15. 20.00 Gemeindekirchenrat

Do. 16. 19.30 Unity Supper im kath. Pfarrhaus

Fr. 17. 10.00 Freitagsgruppe

Fr. 17. 16.00 Swagatgruppe

So. 19. 10.30 Evang. Gottesdienst, anschließend

gemeinsamer Ausflug in Sikh-Tempel

Fr. 24. 10.00 Freitagsgruppe

Sa.25. 10.00 Bibelreise für Kinder (bis 13.00 Uhr) im

kath. Pfarrhaus

Sa. 25. 10.00 Erstkommuniongruppe

So. 26. 10.30 Ök. Farmgottesdienst zum

Erntedankfest

Oktober 2010 (Monatsspruch: “Siehe, ich habe

vor dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie

zuschließen. Offb 3,8)

Fr. 01. 11.00 Gottesdienst in Dhaka

So. 03. 10.30 Kath. Eucharistiefeier

So. 03.

Tag der deutschen Einheit

KA L E N D E R

So. 10. 10.30 Evang. Gottesdienst

So. 17. 10.30 Evang. Gottesdienst

Do. 21. 19.30 Unity Supper im evang. Pfarrhaus

Fr. 22. 10.00 Freitagsgruppe

Fr. 22. 16.00 Swagatgruppe

Sa. 23. 10.00 Kinderbibeltag in der DSND

So. 24. 10.30 Kath. Familiengottesdienst

Mi. 27. 20.00 Gemeindekirchenrat

Fr. 29. 10.00 Freitagsgruppe

So. 31. 10.30 Evang. Gottesdienst zum

Reformationstag

November 2010 (Monatsspruch: “Gott spricht

Recht im Streit der Völker, er weist viele

Nationen zurecht. Dann schmieden sie

Pflugscharen aus ihren Schwertern und

Winzermesser aus ihren Lanzen. Jes 2,4)

Fr. 05. 10.00 Freitagsgruppe

Sa. 06. 10.00 Erstkommuniongruppe

So. 07. 10.30 Kath. Eucharistiefeier

Do. 11. 17.00 St. Martinsumzug

Fr. 12. 10.00 Freitagsgruppe

Sa. 13. 10.00 Bibelreise für Kinder (bis 13.00)

Fr. 12. 10.30 Swagatgruppe

So. 14. 10.30 Evang. Gottesdienst

Mo. 16. 19.30 Gemeinsame Sitzung von GKR und

PGR im evang. Pfarrhaus

Do. 18. 19.30 Unity Supper im kath. Pfarrhaus

Fr. 19. 10.00 Freitagsgruppe

Sa 20. 10.00 Erstkommuniongruppe

So. 21. 10.30 Kath. Eucharistiefeier mit

Kinderkatechese

Mi. 24. 20.00 Gemeindekirchenrat

Fr. 26. 10.00 Freitagsgruppe

So. 28. 10.30 Ök. Farmgottesdienst zum Ersten

Advent

Sa.4.12. 10.00 Bibelreise für Kinder (bis 13.00)

So.5.12. 10.30 Kath. Familiengottesdienst

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AN K ÜN D I G U N G

Farmgottesdienst zum

Erntedankfest am 26.9.10

AN K ÜN D I G U N G

Herzliche Einladung zum

ökumenischen

Farmgottesdienst

bei Fam. Smith-Schwering

um 10.30 Uhr

(Adresse un Wegbeschreibung in gesonderter Einladung)

Anschließend wollen wir noch bei einem Picknick zusammenbleiben,

zu dem Sie herzlich gebeten sind, etwas beizusteuern.

Falls Sie gerne aus Anlass des Erntedankfestes unverderbliche

Lebensmittel spenden möchten, freuen wir uns und leiten sie

gerne an eine wohltätige Institution weiter. Auch Spielsachen und

Kleidung sind willkommen.

zum Ersten Advent

am 28.11.10

um 10.30 Uhr

(Der Ort wird in einer gesonderten Einladung bekannt gegeben)

Im Anschluss an den Gottesdienst wollen wir noch zum Mittagessen

beisammenbleiben. Bitte bringen Sie etwas zum Essen mit.

Weitere Auskünfte: Gemeindereferentin Anja Funk, Tel.41669134 und

Pfarrer Joachim von Kölichen, Tel. 46049627.

Weitere Auskünfte: Gemeindereferentin Anja Funk, Tel.41669134 und

Pfarrer Joachim von Kölichen, Tel. 46049627.

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AN K ÜN D I G U N G

Einladung

zu einer Veranstaltungsreihe über die verschiedenen

„Religionen in Delhi“

Am 14.9. um 19.30 Uhr wird

Prof. Leo Fernando im kath.Pfarrhaus

einen Einführungsvortrag halten.

Am 19.9 wollen wir dann im Anschluss an

den (evang) Gottesdienst und einem

gemeinsamen Imbiss einen ersten Besuch in

einem Gotteshaus abstatten und dann in loser Folge

weitere Besuche bei Religionsgemeinschaften durchführen.

Die Besuche und Orte werden jeweils vorher bekannt gegeben.

Auf Ihr Kommen freuen sich

Gemeindereferentin Anja Funk (Tel. 41669134) und

Pfarrer Joachim von Kölichen (Tel. 46049627)

IN T E R V I EW

„Stellen erhalten, wo ledige Gemeinden sind“

Pfarrer Lang bilanziert sein erstes Jahr im

Auslandssekretariat

Pfarrer Peter Lang leitet seit März 2009 das Katholische Auslandssekretariat

im Bereich Weltkirche und Migration im Sekretariat der Deutschen

Bischofskonferenz in Bonn. Zuvor ein Jahrzehnt selbst „Auslandsseelsorger“

der deutschsprachigen Gemeinde in Sydney/Australien, ist er Nachfolger von

Prälat Dr. Peter Prassel, heute Leiter des Katholischen Büros Saarland.

Frage: Herr Pfarrer Lang, gut ein Jahr im Amt, ist ein geeignetes Datum,

eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Welche Erfahrungen haben Sie, nach

so vielen Jahren an der „Basis“ in Ihrer neuen, mehr koordinierenden und

administrativen Aufgabe gemacht?

Lang: da ich immer nur in Pfarreien gearbeitet habe, war es für mich natürlich

schon eine Umstellung, nun in einer „Behörde“ mit ihrer unvermeidlichen

Bürokratie tätig zu sein. Aber zum einen gewöhnt man sich schnell daran,

zum anderen geht es bei uns recht lebhaft zu, da oft Besucher und ständige

Anrufe von überall her kommen. Einen Teil meiner Zeit bin ich auch in den

Gemeinden unterwegs und habe so weiter Kontakt zur „Basis“.

Frage: Wie viele Pfarrer und sonstige Mitarbeiter stehen Ihnen gegenwärtig

für die Erfüllung der Aufgaben Ihrer Dienststelle zur Verfügung?

Lang: Aus Deutschland entsandt haben wir zurzeit ca. 50 Priester, Diakone

und Gemeinde- und Pastoralreferent(inn)en. Dazu haben wir alleine 90 deutsch

sprechende Priester, die als Ortskräfte nebenamtlich bei uns mitarbeiten. Meist

Ordensleute, die dort für ihren Orden arbeiten oder einheimische Priester,

die in Deutschland studiert haben und so auch ihr Deutsch weiter anwenden

können.

September/Oktober / November 10 16 Langar/ yaxj September/Oktober / November 10 17 Langar/ yaxj


IN T E R V I EW

Frage: Wenn Sie überblicken, wo Ihre Mitarbeiter wirken, so gibt es vielleicht

relativ unkomplizierte und angenehme, aber sicher auch sehr schwierige, oder

sogar heikle Einsatzsorte?

Lang: Das ist sicher richtig. So haben wir Stellen in Caracas/Venezuela,

Bogota/Kolumbien und einigen afrikanischen Städten, wo man zumindest

sehr vorsichtig sein muss, wann man sich wo aufhält oder besser nicht aufhält.

Für unsere Mitarbeiter dort schränkt das ihre Lebensqualität aber auch ihre

Arbeitsmöglichkeiten durchaus ein.

Frage: Wie sehen Sie – auch angesichts der knappen inanziellen und

personellen Ressourcen - die Aufstellung des Sekretariates? Gibt es Stellen,

die Sie gerne besetzt sehen möchten?

Lang: Wir müssen in den nächsten Jahren 20 Prozent unseres Etats einsparen.

Erhalten werden wir vorrangig solche Stellen, an denen ein lebendiges

Gemeindeleben herrscht. Es liegt also auch an den Gemeinden selbst, ob wir

sie weiter unterstützen werden. Allein eine lange Tradition in einer Gemeinde

wird nicht genügen, um sie weiter zu inanzieren.

Frage: Weithin wird mit der Tätigkeit des Auslandssekretariats die Arbeit

in deutschsprachigen Gemeinden im Ausland in Europa und in Übersee

assoziiert. Ihre Dienststelle ist jedoch für zahlreiche weitere Aufgabenbereiche

zuständig? Welche Erfahrungen machen Sie und Ihre Mitarbeiter dort?

Lang: Wir kümmern uns auch um die Kreuzfahrtseelsorge durch die

Entsendung von Bordseelsorger. Ich bin Vorsitzender der Katholischen

Arbeitsgemeinschaft für Freizeit und Touristik und ständiger Gast im

Vorstand des Deutschen Verkehrssicherheitsrates. Für mich persönlich sind

diese Bereiche schon deshalb interessant, weil man mit einem völlig neuen

Arbeitsbereich und auch einem ganz anderen Personenkreis in Berührung

kommt.

IN T E R V I EW

Frage: Soweit der knappe Überblick. Welche Herausforderungen sind derzeit

am drängendsten? Welche Schwerpunkte wollen oder würden Sie gerne aktuell

und/oder mittelfristig vertiefen bzw. neu setzen?

Lang: Das drängendste Problem ist sicher der Priestermangel. Es wird

immer schwieriger gute Priester zu inden, die nicht nur für einige Jahre ins

Ausland gehen wollen, sondern von ihrem Bischof auch freigestellt werden.

Ein Schwerpunkt sollte in Zukunft die gute Begleitung unseres Personals im

Ausland sein. Auf sich allein gestellt kocht man oft für Jahre im eigenen Saft.

Hier ist es wichtig, bei unseren regelmäßigen Treffen auch bei der Fortbildung

neue Impulse zu setzen.

Frage: Zehn Jahre „Down Under“ und inzwischen gut ein Jahr am Rhein.

Welche Unterschiede im kirchlichen Leben in Deutschland und in Australien

fallen Ihnen auf?

Lang: Die australische Kirche hat deutlich weniger Geld, Kirchen mit Glocken

oder richtigen Orgeln sind Seltenheit. Der Lebendigkeit der Gemeinden tut

dies jedoch keinen Abbruch. Mein Endruck ist auch, dass vieles positiver und

optimistischer gesehen wird, während wir doch sehr zunächst einmal unsere

Probleme betonen.

Frage: Gegenwärtig steht auch die Kirche in Deutschland wegen des

Umgangs mit Missbrauchsfällen immer noch schwer in der Kritik. Werden

Ihre Seelsorger und Mitarbeiter im Ausland damit konfrontiert? Spüren Sie

(negative) Auswirkungen?

Lang: Leider bleiben auch wir nicht von diesem Thema verschont. Missbrauch

kommt offenbar bedauerlicherweise überall vor und zerstört Vertrauen. Gerade

Seelsorger, die gut und gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, leiden

unter einem Generalverdacht, der durch die zu vielen Fälle von Missbrauch

verursacht ist.

(Interview: Albert Steuer; Entnommen aus KNA, Nr. 18/ 55.Jahrgang, 05.Mai

2010, auslandsseelsorge aktuell, Nr. 5/ Mai 2010)

September/Oktober / November 10 18 Langar/ yaxj September/Oktober / November 10 19 Langar/ yaxj


FU E R KI N D E R

FU E R KI N D E R

September/Oktober / November 10 20 Langar/ yaxj September/Oktober / November 10 21 Langar/ yaxj


E V A N G. GE M E I N D E

An die Deutschsprachige Protestantische

Kirchengemeinde Nordindien

A – 11/19, Vasant Vihar, New Delhi 110 057

Vor– und Nachname: _____________________________________

Geboren am: _____________________________________

Adresse/Tel.: _____________________________________

Email: __________________________________________

Ich möchte Mitglied der Deutschsprachigen Protestantischen Kirchengemeinde

Nordindien werden.

Ich erkläre mich bereit einen Beitrag von

__________ Rs /Euro monatlich/ jährlich zu leisten.

Konto für Daueraufträge und Überweisungen:

“Deutschspr. Prot. Kirch. Gem. Nordindien” bei der Bank für KD Bank Duisburg, Konto–

Nr. 10 11719 011, BLZ 350 601 90, oder fragen Sie nach unserem Lastschriftverfahren.

Ich bin mit der Veröffentlichung meiner Daten im Rahmen der Gemeinde einverstanden.

________________

Ort, Datum

_____________________________

Unterschrift

Folgende Familienmitglieder möchten auch der Gemeinde angehören:

Namen

Geburtsdatum

_______________________________________ ___________

_______________________________________ ___________

_______________________________________ ___________

_______________________________________ ___________

_______________________________________ ___________

_______________________________________ ___________

ANMELDUNG

Ich möchte in die Liste der Deutschsprachigen Katholischen Emmaus-

Gemeinde in Neu Delhi aufgenommen werden.

Vor- und Nachname: _______________________________________________

Geburtsdatum: ___________________ Konfession: _____________________

Ehepartner/in: ___________________________________________________

Ehepartner/in: Geb.Dat.: _______________Konfession: _________________

In Neu Delhi seit: _________________________________________________

Kinder:

KA T H O L I S C H E EM M A U S GE M E I N D E

Vorname: __________________ Geb.dat.: ___________Konfession:________

Vorname: __________________ Geb.dat.: ___________Konfession:________

Vorname: __________________Geb.dat.: ___________Konfession:________

Adresse: ________________________________________________________

________________________________________________________________

E-Mail: _________________________________________________________

Tel: privat: ______________________ Mobil: __________________________

Neu Delhi, __________________ Unterschrift: _________________________

Bitte geben Sie Ihre Anmeldung im Anschluss an einen Gottesdienst bei

uns ab oder schicken sie an folgende Adresse:

Germanspeaking catholic Church

F 4/12, Vasant Vihar, New Delhi – 110057

Liste für die deutschsprachige katholische Emmaus-Gemeinde

In den vergangenen Monaten haben wir immer wieder die Erfahrung gemacht, dass es

sinnvoll erscheint, neben dem ökumenischen Gemeindebrief immer wieder auch per Mail auf

verschiedene Veranstaltungen hinzuweisen.

Gerne würden wir für diesen Zweck eine Gemeindeliste anfertigen, in denen vor allem die

E-Mail Adressen aufgeführt werden.

Sollten Sie neu in Delhi angekommen sein oder auch schon länger zur Gemeinde gehören und

gerne in die Datei der Gemeinde aufgenommen werden möchten, füllen Sie bitte die beigefügte

Anmeldung aus. Wir würden uns freuen, Sie noch besser über verschiedene Veranstaltungen

der Gemeinde informieren und einladen zu können.

September/Oktober / November 10 22 Langar/ yaxj September/Oktober / November 10 23 Langar/ yaxj


KO N T A K T

Deutschsprachige Protestantische Kirchengemeinde Nordindien

A-11/19, Vasant Vihar, New Delhi 110 057

WEBSITE : www.evangdelhi.de

E-Mail : jvkoelichen@yahoo.co.uk

Pfarrer Joachim von Kölichen 0091-11-46049627

9873937589

Bankverbindung :

Deutschsprachige Protestantische Kirchengemeinde Nordindien”

KD Bank, Duisburg

Konto-Nr. 10 11719 011; BLZ 350 601 90

Patenschaftskonto fuer die Sunshine Kids: Kto 1011719020; BLZ 350 601 90

Deutschsprachige Katholische Emmausgemeinde Neu-Delhi

Germanspeaking Catholic Church

F4/12, Vasant Vihar

New Delhi 110057

Telefon:

Anja Funk, Gemeindereferentin

0091- 11- 4166 9134 Büro

0091 – 9873 9187 92 Mobile

E-mail:funkanja@web.de

Pater Prof. Dr. Leo Fernando 0091 – 9968 1914 63

Impressum

“Langar” heisst “Der Anker” und erscheint in einer Aulage von 700 Exemplaren, die

vor allem an deutschsprachige Haushalte in Delhi, Kolkata, Mumbai, Pune, Goa,

Chennai, Bangalore, Dhaka und Kathmandu verschickt werden.

Herausgeber :

Deutschsprachige Protestantische Kirchengemeinde Nordindien und katholische

Emmausgemeinde New Delhi.

Verantwortlich für Layout und Inhalt : Joachim von Kölichen und Anja Funk.

Printed at Archana, Ph.: 26810747 / 48

September/Oktober / November 10 24 Langar/ yaxj


siehe auch Artikel S. 4-6 „Gott lässt sich finden”

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