Gottesdienste der Luthergemeinde - Lutherkirche Kiel

lutherkiel

Gottesdienste der Luthergemeinde - Lutherkirche Kiel

Gottesdienste der Luthergemeinde

jeweils um 10 Uhr in der Lutherkirche, falls nicht anders angekündigt

Wegen der längeren Laufzeit der Lutherpost sind Änderungen noch möglich.

Bitte beachten Sie die Gottesdienstübersichten in der Tagespresse.

1. Juni 2. Sonntag nach Trinitatis

Predigt: Pastorin Gesa Bartholomae

Kinderkirche mit Pastor Martin Gregor und dem Team

8. Juni 3. Sonntag nach Trinitatis

Dekadegottesdienst mit Pastorin Renate Ebeling und Team;

mit Hlg. Abendmahl

15. Juni 4. Sonntag nach Trinitatis

Predigt: Pastor Martin Gregor

22. Juni 5. Sonntag nach Trinitatis

Predigt: Pastorin Gesa Bartholomae

29. Juni 6. Sonntag nach Trinitatis

Predigt: Pastorin Gesa Bartholomae

6. Juli 7. Sonntag nach Trinitatis

Predigt: Pastorin Sabine Klatt

Kinderkirchenabschlussfest mit Pastor Martin Gregor und

dem Team

13. Juli 8. Sonntag nach Trinitatis

Predigt: Pastorin Gesa Bartholomae; mit Hlg. Abendmahl

20. Juli 9. Sonntag nach Trinitatis

Predigt: Pastorin Sabine Klatt

27. Juli 10. Sonntag nach Trinitatis

Predigt: Pastorin Gesa Bartholomae

3. August 11. Sonntag nach Trinitatis

Predigt: Pastorin Gesa Bartholomae

10. August 12. Sonntag nach Trinitatis

Predigt: Pastorin Monika Kiethe; mit Hlg. Abendmahl

17. August 13. Sonntag nach Trinitatis

Predigt: Pastorin Gesa Bartholomae

24. August 14. Sonntag nach Trinitatis

Predigt: Pastor Martin Gregor

31. August 15. Sonntag nach Trinitatis

Predigt: Pastor Martin Gregor

Juni-August 2008

Lutherpost

2

– Gemeindezeitung der Lutherkirche

Gemeindeausflüge für Senioren S. 9-10

Buchtipp für den Urlaub S. 12-13

Gert Starke im Interview S. 22-23

Foto: Wodicka


2 KONTAKT

Hier erreichen Sie uns

Das Gemeindebüro und die Pastoratsräume

befinden sich in der Schillerstraße

27, 24116 Kiel. Das Gemeindebüro

ist montags bis freitags von 8 bis

11.30 Uhr geöffnet.

Zum Kindergarten gelangen Sie durch

den Kircheneingang. Er ist montags

bis freitags von 8 bis 14 Uhr geöffnet.

Sie erreichen uns unter folgenden Telefonnummern

oder E-Mail-Adressen:

Gemeindebüro 55 44 79

Fax (Gemeindebüro) 55 63 19

buero@luther-kiel.de

Kindergarten 55 53 82

Pastor Martin Gregor 55 34 77

pastor.gregor@luther-kiel.de

Pastorin Gesa Bartholomae 36640

pastorin.bartholomae@luther-kiel.de

Pastorin Sabine Klatt 92 40 2

pastorin.klatt@jakobi-ost.de

Gemeindebüro 92 40 2

Knooper Weg 53

Jugendwartin Sandra Israel

01744 796914

lujani_kiel@yahoo.de

Pfadfinder www.kielmitte.vcp-sh.de

lutherpost@luther-kiel.de

Homepage: www.luther-kiel.de

Spendenkonto: Nr. 71 40 19,

Förde Sparkasse, BLZ 210 501 70

Impressum

Die Lutherpost erscheint 4 mal im Jahr. Sie liegt in

der Gemeinde aus, nur die Weihnachtsausgabe wird

überall verteilt.

Redaktion: Gesa Bartholomae, Renate Dopheide,

Gabi Ellermann, Katja Kroll, Hartmut Schulz

Redaktionsadresse und ViSdPG: Hartmut Schulz,

Schillerstraße 9, 24116 Kiel

Nächster Annahmeschluss für Beiträge: 1. Aug. 2008

Seit dem 6. Jahrhundert sind außerdem

Schriften überliefert, in denen

von einer Missionstätigkeit des

Apostels in Spanien erzählt wird.

Diese Berichte standen im Hintergrund,

als man um 830 in Galicien

( Nordwestspanien) ein Grab fand,

von dem man annahm, es sei das

Grab des Jakobus. Sein Leichnam,

so die Legende, sei von Jerusalem

hierher überführt worden. Schnell

entstand an der Fundstelle ein Wallfahrtsort

– Santiago (=Sankt Jakob)

de Compostela – mit Hospitälern

und Herbergen. Die Wallfahrt

nach Santiago wurde so beliebt,

dass Jakobus schließlich als

Schutzpatron der Pilger überhaupt

angesehen wurde. So bildete man

ihn seit dem 13. Jahrhundert auf

Bildern meist als Pilger in Pilgertracht

ab: dazu gehörte das Pilgerkleid

aus grobem braunen oder

grauen Stoff; der Schlapphut, an

dem die Muschel befestigt war (sie

diente u.a. zum Wasserschöpfen

oder auch als Suppenlöffel); der

Wanderstab; der Beutel für Speisen;

die Flasche aus einem ausgehöhlten

Kürbis.

Jakobus wurde so zu einem lebendigen

Vorbild für die, die immer

wieder auch zu einem Aufbruch

bereit waren – sei es ein Aufbruch

aus alten Gewohnheiten, sei es ein

Aufbruch, der mutig Altes hinter

GEDENKTAGE

27

sich ließ, sei es ein Aufbruch hin zu

neuen Zielen. Darin kam und kommt

ein christliches Existenzverständnis

zum Ausdruck: Als Christen haben

wir hier, wo wir uns eingerichtet haben,

keine für immer und alle Zeiten

bleibende Wohnstätte. Wir sind Reisende;

wir sind unterwegs hin zu Gott.

In den letzten Jahren wurde – nicht

zuletzt auch durch die Bücher von

Paul Coelho und Hape Kerkeling –

das Pilgern auch von evangelischen

Christen wieder neu entdeckt: die Tage

oder Wochen der Wanderschaft erleichtern

es, das ganze Leben als ein

Unterwegssein hin zu Gott zu begreifen.

Pilgern ist Beten mit den Füßen.

Pilgerwege zu gehen, hilft, sich immer

wieder auch von seinem erreichten

Standort ( oder Standpunkt ) zu

lösen und neue Schritte zu wagen und

mehr von dem zu entdecken, was Gott

für uns bereithält.

Wie beliebt Jakobus im mittelalterlichen

Europa war, zeigt sich neben der

Jakobspilgerfahrt auch daran, dass

viele Kirchen nach ihm benannt sind,

z.B auch in Lübeck und Hamburg.

Außerdem galt Jakobus nicht

nur als Schutzpatron der Pilger, sondern

auch als Patron der Lastträger,

Apotheker, Drogisten, Hutmacher,

Strumpfwirker und Wachszieher sowie

der Waisenkinder.

Pastorin Sabine Klatt


26 GEDENKTAGE

A p o s t e l - G e d e n k t a g e

Die Reformatoren Martin Luther und

Philipp Melanchthon schreiben im

Augsburger Katechismus: „Vom

Heiligendienst wird von den Unseren

so gelehrt, dass man der Heiligen gedenken

soll, damit wir unseren Glauben

stärken, wenn wir sehen, wie ihnen

Gnade widerfahren und auch wie

ihnen durch den Glauben geholfen

worden ist; außerdem soll man sich

an ihren guten Werken ein Beispiel

nehmen … Aus der Heiligen Schrift

kann man aber nicht beweisen, dass

man die Heiligen anrufen oder Hilfe

bei ihnen suchen soll.“ Deshalb wollen

wir in diesem Wochen, in denen

sich viele Gedenktage jähren, an einige

Apostel erinnern, aber nicht um sie

anzubeten, sondern um unseren Weg

zu finden.

Jakobus der Ältere

Zur Zeit Jesu war Jakobus ein verbreiteter

Name. Im Jüngerkreis gab

es zweimal den Namen Jakobus, ein

Bruder von Jesus hieß ebenfalls so.

Jakobus der Ältere, nach dem auch

die Jakobi-Kirche in Kiel benannt ist,

stammte aus Galiläa und war Fischer,

bevor er von Jesus berufen wurde. Zusammen

mit Petrus und Johannes

stand er Jesus besonders nah: diese

drei Jünger waren z.B. bei der Auferweckung

der Tochter des Jairus, bei

der Verklärung Jesu und in Geth-

semane dabei. Aus der Zeit nach

Ostern ist über Jakobus nicht viel

bekannt. Sicher ist nur, dass er von

König Herodes Agrippa I. etwa 43/

44 n. Chr. als erster Apostelmärtyrer

hingerichtet wurde (Apostelgeschichte

12,1f). In einigen

spätantiken und frühmittelalterlichen

Schriften wird darüber hinaus

geschildert, wie Jakobus einzelnen

Menschen den christlichen

Glauben nahe brachte und etliche

Wunder zur Rettung Unschuldiger

tat: Noch auf seinem Gang zur Hinrichtung

soll er einen Gichtbrüchigen

von seiner Krankheit geheilt

haben. Dieses Wunder hat nach

Aussagen der Legenda Aurea den

Pharisäer Josias so beeindruckt,

dass auch er Christ wurde.

Liebe Leserinnen

und Leser,

haben Sie schon mal das Wort

„Nordkirche“ gehört oder gelesen?

Damit ist nicht unsere evangelische

Kirche in Schleswig-Holstein und

Hamburg gemeint. Die heißt ja bekanntlich

und höchstoffiziell

„Nordelbische Evangelisch-Lutherische

Kirche“ und wird meistens

nur „Nordelbische Kirche“ genannt.

Nein, die „Nordkirche“ ist

ein ganz anderes Gebilde, nämlich

ein möglicher künftiger Zusammenschluss

unserer Nordelbischen

Kirche mit den evangelischen Landeskirchen

von Mecklenburg und

Pommern. Darüber haben Sie womöglich

in der Zeitung gelesen.

Innerhalb der Kirche jedenfalls

sorgt dieses Thema für ausreichend

Diskussionsstoff und auch in unserer

Gemeinde sollte es zur Debatte

stehen.

Käme es zu einem Zusammenschluss,

sollen die Kirchenkreise

und -gemeinden in Schleswig-Holstein

und Hamburg auf fünf Prozent

ihrer Kirchensteuereinnahmen

verzichten, um den Zusammenschluss

mitzufinanzieren. Das hört

sich zunächst nicht nach viel Geld

an und das sollte es uns auch wert

sein, sagen die Kirchenleitungen.

Allerdings wird dabei oft verges-

DIE MEINUNG

sen, dass die Zeiten, in denen die Kirchengemeinden

in Nordelbien viele

Rücklagen hatten, auch endgültig vorbei

sind. Vergessen wir nicht: Unsere

Kirche hat sehr harte Sparjahre aufgrund

gesunkener Kirchensteuern in

den vergangenen Jahren hinter sich.

Da wird es künftig keinen Zusammenschluss

geben, bei dem die reichen

Freunde aus dem Westen viel zu verschenken

haben, selbst wenn sich die

Kirchensteuern wieder etwas erholt

haben.

Das vergessen Kirchenleitungen und

Synodenpräsidenten offenbar und das

kann schon mal diejenigen kräftig ärgern,

die in Kirchenvorständen Verantwortung

tragen. Stecken sie doch

immer noch im Sparprozess und suchen

oft nach Wegen, wie sie ihr Personal

halten können. Dazu kommt die

Tatsache, dass Nordelbiens Kirchengemeinden

in DDR-Zeiten viele Partnerschaften

zu Gemeinden unterhielten

und freiwillig erhebliche finanzielle

Opfer erbrachten. Das ging auch

nach der Wende weiter. Dieser Akt der

freiwilligen Hilfe ist ein hohes Gut.

Was Solidarität auf dieser Basis betrifft,

leisteten und leisten Kirchengemeinden

viel.

Welche Meinung haben Sie zur

„Nordkirche“? Auf möglichst viele

Leserbriefe mit vielen möglichst unterschiedlichen

Meinungen freut sich

Hartmut Schulz

3


4 LUTHER-ABC

Q wie . . .?

Was fällt Ihnen zu Luther ein und

fängt mit Q an? Ein wesentliches Ereignis

der Reformation, eine Errungenschaft,

eine Idee, ein Dogma oder

eine Person? Dann sagen Sie uns bitte

Bescheid, wir haben nämlich nichts

dergleichen gefunden. Deshalb sind

wir für unser Luther-

ABC dieses Mal anders

vorgegangen und haben

ganz alltägliche Wörter

mit dem Anfangsbuchstaben

Q gesucht, die etwas

über Luther und seinen

Weg aussagen.

Das erste ist die „Qual“

oder besser Seelenqual,

die ihn heimsuchte, als er

noch Mönch war. „Wie

kriege ich einen gnädigen

Gott?“ Diese Frage beschäftigte

ihn nicht nur,

sie quälte ihn buchstäblich. Er tat alles,

um ein vollkommener Mensch zu

werden, aber die Angst vor Gott verstärkte

sich dadurch nur. Körperliche

Entsagung und gesteigerte Frömmigkeit

halfen ihm nicht, sondern: „Die

Angst mich zu verzweifeln trieb, da

nichts denn Sterben bei mir blieb, zur

Höllen musst ich sinken.“ Mit diesen

Worten aus seinem viel später gedichteten

Lied (Nun freut euch, lieben

Christen g’mein, EG Nr. 341, 1523)

beschreibt er selber sein schreckliches

Erleben in der Klosterzeit. Es kam

zum völligen seelischen Zusammenbruch.

Das zweite Wort, das uns einfiel,

ist deshalb „Quelle“. Wo fand

Luther, an diesem Tiefpunkt angekommen,

eine neue Lebensquelle?

Er vertraute sich einfach blindlings

der Gnade Gottes an und

hoffte gegen alle Angst

auf sein Erbarmen. Und

dabei machte er die umwälzende

und rettende

Erfahrung, dass Gott

ihm längst gnädig war

und ihn auch ohne gute

Werke annahm und liebte.

Die Gnade Gottes

war für Luther von da an

nicht nur ein Gedanke

oder eine Idee, sondern

wurde eben zu einer lebendigen

Quelle der Zuversicht

und des inneren Friedens.

Sein Gewissen kam zur Ruhe und

er schöpfte neue Kraft. In seinem

Lied dichtet er deshalb weiter: „Da

jammert Gott in Ewigkeit mein

Elend übermaßen, er dacht an sein

Barmherzigkeit und wollt mir helfen

lassen.“

Und was war das Ergebnis? Er

wurde zum „Querdenker“. Das ist

das dritte Wort, das wir anführen

möchten. In dem erwähnten Lied

dichtet er selbst zum Schluss: „Und

wendige Gottesdienste vorbereitet

wurden, wenn Gemeindefeste zu

organisieren waren, wenn der

Geschäftsausschuss tagte und und

und ... Inzwischen hat sich meine

persönliche Situation geändert. Die

Familie mit zwei kleinen Kindern

und meine Arbeit beanspruchen

mich. Bleibt da überhaupt noch genügend

Zeit für die ehrenamtliche

Kirchenvorstandsarbeit? Eindeutig

Ja. Sicherlich etwas weniger

und nicht mehr ganz so spontan,

aber die Luthergemeinde gehört zu

unserer Familie. Die Zeit dafür ist

mir einfach wichtig. Über die Jahre

ist durch die intensive

Kirchenvorstandsarbeit für mich

auch eine starke emotionale Verbindung

zu unserer Luthergemeinde

gewachsen, die ich nicht so einfach

aufgeben möchte. Ich möchte mich

KIRCHENVORSTAND

25

weiter für unsere Gemeinde einsetzen,

Verantwortung übernehmen und einfach

Kontinuität zeigen in Zeiten der

Veränderungen. Und Veränderungen

haben wir in der Gemeinde in den letzten

Jahren viele erlebt und es sind erfahrungsgemäß

nicht die Letzten und

vielleicht auch einige nicht die Besten.

An einige Veränderungen muss man

sich erst gewöhnen, bevor man sie gut

findet, andere sind einfach gut. Ich

blicke persönlich interessiert auf die

Kooperation mit unserer Nachbargemeinde

Jakobi-Ost. In gemeinsamen

Sitzungen überlegen wir gerade, ob

mehr werden kann aus unserer Kooperation.

Eine spannende Sache, die

ich gerne weiter begleiten und voranbringen

würde. Jetzt und in der nächsten

Amtszeit. Das wäre gut.

Katja Kroll

A n z e i g e


24

Kirchenwahl:

NEK-Frauenwerk ruft Frauen

zur Kandidatur auf

Das Nordelbische Frauenwerk ruft

Frauen in Schleswig-Holstein und

Hamburg dazu auf, für die Kirchenwahl

am 30. November zu kandidieren.

Dazu ist jetzt die Kampagne

„Bringen Sie Ihre Fähigkeiten zur

Geltung – Kandidieren Sie für den

Kirchenvorstand“ gestartet worden.

In der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche

(NEK) gibt es 595 evangelische

Kirchengemeinden mit je einem Vorstand.

Von den rund 7.000 Vorstandssitzen

sind derzeit rund die Hälfte von

Frauen besetzt. „Wir brauchen viele

fähige Frauen, die Lust haben, die

Kirche zu leiten und zu gestalten“, so

Annette Pawelitzki als Sprecherin des

Frauenwerks. Da viele Frauen zum

Ende der sechsjährigen Legislaturperiode

ausscheiden, hoffe das Frauenwerk

auf eine möglichst hohe Zahl von

Kandidatinnen.

Dem kann sich die Luthergemeinde

nur anschließen. Zwar hat es bisher

bei uns keinen Mangel an Kandidatinnen

gegeben, aber auch wir freuen

uns, wenn möglichst viele Frauen für

den Vorstand kandidieren. Übrigens:

Dies gilt auch für Männer. Auch sie

sollten zur Kandidatur bereit sein.

Die Nordelbische Kirche hat rund 2,1

Millionen Mitglieder. Wahlberechtigt

sind davon etwa 1,8 Millionen evan-

KIRCHENVORSTAND

gelische Christinnen und Christen.

Die Kandidatinnen und Kandidaten

müssen mindestens 18 Jahre alt

sein.

Ein Kirchenvorsteherin

stellt sich vor

Foto: privat

„...und, Frau Kroll, kandidieren Sie

wieder für den neuen Kirchenvorstand?“

fragte mich letztens unser

ehemaliger Pastor Rainer Sieg.

„Ja.“ antwortete ich .“Das ist auch

gut so.“ sagte er daraufhin. Ja, ich

finde das auch gut so. Auch wenn

ich zugeben muss, dass ich überlegt

habe, ob ich mich wieder zur

Wahl stelle. Als ich vor zehn Jahren

mit der Kirchenvorstandsarbeit

begann, füllte die Luthergemeinde

einen großen Teil meiner Freizeit

aus. Ich war dabei, wenn in nächtlichen

Sitzungen die Lutherpost ins

Leben gerufen wurde, wenn auf-

hüt dich vor der Menschen Satz,

davon verdirbt der edle Schatz.“

Menschliche Satzungen und Lehren

galten für ihn nicht mehr. Er

wurde unbeugsam und unnachgiebig,

er war sogar bereit, für seinen

Glauben zu sterben. Er lag quer zu

vielem, das die Kirche bis dahin gelehrt

und praktiziert hatte und ließ

sich nur noch von seinem Gewissen

leiten. Aber damit reformierte

er den christlichen Glauben und das

ganze damalige Denken, und wir

Aus dem Förderverein

Schrevenpark e.V.

Die Gründungsversammlung des

Fördervereins Schrevenpark e.V.

(FVSP) fand am 15. März 2008

statt. Informationen finden Sie im

Internet www.bannemann.net/fvsp.

Der FVSP wird sich am 8. Juni

2008 ab 10 Uhr während der Aktion

„Gartenrouten zwischen den

Meeren“ (www.gartenroutensh.de)

mit einem Stand vorstellen.

Auch wir als Luthergemeinde wollen

mit dabei sein. Sie sind herzlich

dazu eingeladen! Wer hat Lust

dafür einen Kuchen zu spenden?

Oder wer möchte am Stand unsere

Gemeinde präsentieren? Weitere

Infos über das Lutherbüro.

GEMEINDELEBEN

FARB-/ LACK-

TECHNIKER

04349 / 90 99 31

0431 / 57 2 54

0172 / 75 40 120

Ich mache mit!

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5

verdanken ihm bis heute tiefe und wesentliche

Einsichten über die Gnade

Gottes und den Weg zum Seelenfrieden.

Jede innere Qual kann ein Ende finden,

wenn wir die Quelle der Gnade

Gottes entdecken. Und wenn wir damit

quer zum gesellschaftlichen Trend

liegen, dann muss uns das nicht stören.

Es gehört dazu, denn wir sind

dann von etwas erfüllt, das eben nicht

von dieser Welt ist.

Pastorin Gesa Bartholomae


6 GEMEINDELEBEN

Familiennachrichten

T a u f e n

Elin Ylva Schweckendiek

Julia Plamper

Charlotta Pollex

Hans Terje Stuertz

Finn Lukas Wegner

Madita Sofie Eybe

David Locklair

Pelle Johan Ardler

Emma Katharina Ratjen

T r a u u n g e n

Rodriga Lima de Miranda und

Katharina Beyerlein

Carsten Böddeker und Katrin

Maretzek

B e e r d i g u n g e n

Günter Zemlin 90 Jahre

Uwe Sell 66 Jahre

Elfriede Reinecke 85 Jahre

Rolf Dircks 72 Jahre

Margaretha Nafzger 85 Jahre

Käthe Hammerich 101 Jahre

Alfred Abraham 100 Jahre

Werden Sie Mitglied bei den

derern der Luther-Gemeinde.

Infos im Gemeindebüro.

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DAS INTERVIEW

schenk Gottes, dass meine Frau zu Hause in meinen Armen umgeben von unseren

beiden Kindern, ihrer Mutter und einzigen Schwester sterben durfte.

Worüber können Sie herzlich lachen?

Ich bin ein offener, positiv denkender Mensch, der über vieles herzlich lachen

kann. Es sind nicht unbedingt die Witze, die einem erzählt werden, sondern

eher die kleinen geistreichen Einfälle in lockeren Gesprächsrunden. Auch kann

ich über eigene Unzulänglichkeiten und Fehler herzhaft lachen.

Was machen Sie als Pensionär mit Ihrer Zeit?

Ich arbeite gerne in meinem Garten und mache kleinere und längere Radtouren.

Zu meiner Pensionierung 2006 hat mir meine Frau einen Welpen geschenkt.

Es ist ein Flatcoated Retriever, dessen Erziehung und Spaziergänge zurzeit

einen großen Anteil meiner Zeit beansprucht. Als Ausgleich zu dieser körperlichen

Beschäftigung bin ich Schriftleiter für Mathematik einer Zeitschrift für

den mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterricht. Außerdem biete

ich Fortbildungen an, die sich noch aus meinem beruflichen Umfeld als Seminarleiter

für die Ausbildung von Referendarinnen und Referendaren an Gymnasien

ergeben.

Wo halten Sie sich in Kiel besonders gerne auf?

Für mich ist die Stadt Kiel die schönste deutsche Stadt am Meer, denn sie ist

für mich „Landschaft an der Förde“. Schönste Punkte von Kiel sind die Platanenallee

in der Kanalstraße mit Tiessenkai in Holtenau und die gesamte westliche

Wasserseite vom Tirpitzhafen bis zum Bahnhof mit den großen Fähren

und Kreuzfahrtschiffen.

Foto: Wodicka

23

Monatsspruch

August

Siehe, Kinder sind eine

Gabe des HERRN, und

Leibesfrucht ist ein

Geschenk.

Psalm 127, 3


22

Gert Starke

Gert Starke (66) war bis zu seiner

Pensionierung Seminarleiter in der

Referendariatsausbildung und ist der

Wahlbeauftragte unserer Gemeinde

für die Kirchenwahl.

DAS INTERVIEW

Foto: privat

Was ist Ihnen in der Luthergemeinde wichtig?

Nachdem meine Frau auf eine halbe Stelle als Pastorin in der Luthergemeinde

berufen wurde, habe ich mich dieser Gemeinde angeschlossen. Dies lag nahe,

da ich gerne den Gottesdienst meiner Frau besuche und ich sie bei ihrer

Gemeindearbeit unterstützen möchte. Ich wünsche mir eine aktivere Gemeinde.

Durch die von meiner Frau und mir angebotenen Busfahrten hoffen wir

einen kleinen Beitrag dazu zu leisten.

Gibt es etwas, was Ihnen an der Lutherkirche besonders gefällt?

Mir gefällt besonders der „Zwiebelturm“ und die beiden Holzplastiken im Alterraum.

Wer hat Ihren Glauben geprägt?

Es gibt zwei entscheidende Punkte in meinem Leben, die beide mit dem Tod

eines geliebten Menschen zu tun haben. Meine Eltern, die zwar Distanz zur

Kirche hatten, ließen ihren Sohn aber mit sieben Jahren taufen, weil er es wollte,

und schickten ihn auch zum Konfirmandenunterricht. Am Montag vor meiner

Konfirmation erlitt mein Vater plötzlich auf seiner Dienststelle einen Herzinfarkt.

Er wünschte, meine Mutter und mich zu sehen. Wir wurden von zu

Hause abgeholt. Auf dem Weg dahin, habe ich das Vaterunser gebetet – wir

hatten es ja im Konfirmandenunterricht gelernt. Ich wurde ganz ruhig und mir

wurde bewusst, dass ich meinen Vater nicht mehr lebend wiedersehen würde.

Dies war der erste Punkt. Der zweite war die Leidenszeit meiner ersten Frau,

die nach 37 Ehejahren an Leberkrebs verstorben ist. Ich werte es als ein Ge-

Anmeldung zum

Konfirmandenunterricht

Es ist wieder soweit: Nach den

Sommerferien beginnen die neuen

Konfirmandenkurse. Es gibt in unseren

Gemeinden – Luther,

Jakobi-Ost und Nikolai – dafür

zwei Modelle.

zweijähriges Modell:

Der Kurs wird von Pastorin Gesa

Bartholomae durchgeführt. Er beginnt

nach den Sommerferien und

endet mit der Konfirmation Anfang

Mai 2010. Er ist für Mädchen und

Jungen im Alter von 12 und 13 Jahren,

also mit Beginn der 7. Schulklasse.

Wir treffen uns einmal wöchentlich

dienstags nachmittags im Lutherhaus

in der Hebbelstraße 1-3. In

den Schulferien ist natürlich kein

Unterricht.

Ihr werdet in dieser Zeit viel über

die Bibel und den christlichen

Glauben kennen lernen. Themen

sind unter anderem die Schöpfung,

die Zehn Gebote, Jesus Christus

und das Leben der Kirche. Natürlich

werden wir dabei auch auf uns

selbst und die Welt blicken, ihr

könnt also Bekanntes neu entdekken

und Unbekanntes kennen lernen.

Eine Wochenendfreizeit am Anfang

und eine am Ende geben uns die

GEMEINDELEBEN

7

Möglichkeit, uns näher kennen zu lernen

und uns gründlicher mit einigen

Fragen zu beschäftigen Außerdem

haben wir dabei viel Spaß miteinander.

Zur Konfirmandenzeit gehört ebenso

die Teilnahme an wenigstens zwanzig

Gottesdiensten. Elternabende und

Besuche in den Familien werden den

Kurs begleiten.

Achtung:

Dieser Kurs, der über knapp zwei

Jahren läuft, wird erst in zwei Jahren,

also nach den Sommerferien

2010 wieder angeboten. Im nächsten

Jahr beginnt ein entsprechender

Kurs nicht.

dreijähriges Modell:

Zum Konfi-Kurs schon mit 11 Jahren?!

Was denkst du vom Konfirmandenunterricht?

„Sitzen wir da und reden

über Dinge, die irgendwie überflüssig

sind? Soll ich über Fragen

nachdenken, die ich ohne Konfer gar

nicht hätte...?“ Oder: „Schau dir das

an! Ich will wissen, was dahinter

steckt?“

Ab jetzt gibt es etwas Neues für dich:

Wir starten im Neuen Projekt -Kurs

ein Jahr früher als bisher, erleben in

sechs Monaten zusammen die Zeit

von Jesus aus Nazareth mit: Von der

Adventszeit über Weihnachten bis


8 GEMEINDELEBEN

Ostern. In der Osternacht werden wir

Taufen feiern. Dann geht‘s in ein

spannendes Jahr, denn nun kannst du

dir aussuchen, wo du mitmachen

möchtest, in der Gemeindejugend, bei

Pfadfindern und in interessanten Projekten.

Danach geht es in die Endrunde:

Fragen aus dieser Zeit werden

geklärt, deine eigenen Themen sind

dabei – und natürlich das, was man

für‘s Leben braucht: Wissen und Verstehen

um Gott und die Welt. Die

Konfirmation ist dann dein großes

Fest in der Kirche!Wir haben in der

ganzen Zeit zwei Wochenendfreizeiten

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und zwei Konfi-Tage. Die Pfadfinder

bieten ebenfalls Fahrten an.

Und wenn du Lust hast, dann

komm mit auf die große Freizeit im

Sommer nach der Konfirmation!

Kommst du im Spätsommer 2008

in die 6. Klasse? Dann kannst du

schon mitmachen beim Neuen Projekt-Kurs.

Deine Konfirmation ist

dann voraussichtlich im Mai 2011.

Noch Fragen? Antworten bei Pastorin

Sabine Klatt und Pastor

Martin Gregor, denn die Gemeinden

Jakobi-Ost und Luther arbeiten

zusammen. Oder komm mit deinen

Eltern zum Infoabend am

Dienstag, den 17. Juni, um 19 Uhr

in das Gemeindehaus der Luther-

Gemeinde, Hebbelstr. 1-3.

Zu beiden Modellen könnt ihr euch

ab sofort in den Kirchenbüros von

Luther und Jakobi-Ost ( s. Seite 2)

anmelden. Bei der Anmeldung erhaltet

ihr auch nähere Angaben

über Termine und Uhrzeiten.

Die Konfirmanden, die getauft

sind, sollten ihren Taufschein dazu

mitbringen.

Bei der Anmeldung erhält jede

Konfirmandin und jeder Konfirmand

von uns gegen einen Kostenanteil

von 25,- Euro eine Bibel, mit

der wir arbeiten werden, und ein

Gesangbuch.

JUGENDSEITE

Taizé ist

…ein Ort in Südfrankreich

…eine ökumenische Gemeinschaft

…ein internationales Jugendtreffen

…eine Woche Glauben leben und diskutieren

…einfach inspirierend

Vom 11. - 19. Oktober wollen wir Teil dieser großen Gemeinschaft werden

und uns die 1940 von Frère Roger gegründete Communauté ansehen. Es leben

dort heute etwa 100 Brüder aus 25 Ländern, die einen schlichten Lebensstil

führen, in unterschiedlichsten Bereichen arbeiten und täglich dreimal zu einem

gemeinsamen Gebet zusammen kommen. Seit vielen Jahren ziehen sie immer

mehr Jugendliche an, die sich von solch einem Leben begeistern lassen. Die

Fahrt wird begleitet von Pastorin Sabine Klatt und Sandra Israel.

Kosten: 85 Euro Bus ab

Freiburg zzgl. Zugtickets

von Kiel nach

Freiburg zu 110/80

Euro je nach Bahncard;

52,50 Euro für Kosten

vor Ort bei Zeltunterbringung

Alter: Jugendliche und

junge Erwachsene zwischen

17 und 29 Jahren

Am 3. September findet im Anschluss an die Taizéandacht (ca. 20 Uhr) ein

Vor- und Informationstreffen im Gemeindehaus von Jakobi-Ost statt

(Knooper Weg 53). Und wer vorher noch mehr über Taizé erfahren möchte:

Viele Gemeinden in Kiel haben regelmäßige Taizégebete oder Gottesdienste,

denn die Brüder feiern ihre Andachten auf eine ganz spezielle Weise. Hier bei

uns ganz in der Nähe, wie Sie bestimmt schon wissen, mittwochs um 19 Uhr in

der Jakobi-Kirche. Anmeldungen gibt es im Gemeindebüro und weitere Infos

bekommen Sie bei Sandra Israel 01744 -796914, lujani_kiel@yahoo.de

21


20 KINDERSEITE

Kinderkirche

Wir sehen uns wieder am 1. Juni

und am 6. Juli zum großen Kinderkirchen-Abschlussfest.

Guten Start ins

Schuljahr!

Doch zuvor solltet ihr noch

herausbekommen:

Wie kommt Willi zu seiner

Schultüte?

Lösung: Über den Zugang rechts unten

Gemeindeausflüge

Wer Lust hat, einen Tag mit netten

Menschen außerhalb Kiels zu verbringen,

ist herzlich zu unseren

Ausflügen eingeladen. Alle zwei

Monate fahren wir mit einem bequemen

Reisebus in die Umgebung,

um uns die schöne Landschaft,

eine Stadt oder eine Sehenswürdigkeit

anzuschauen und lecker

zu essen. Die nächsten beiden Fahrten

finden im Juli und im September

statt:

Samstag, 19. Juli 2008

Tagesfahrt nach Glückstadt

mit Matjesbuffet

Glückstadt ist die Stadt des Matjes.

Unter dem Motto Matjes &

Mehr erleben wir einen abwechslungsreichen

Tag in der Stadt an

der Elbe. Nach Ankunft in Glückstadt

erfahren wir die Geschichte

GEMEINDELEBEN

Abfahrt:

9.00 Uhr von der Lutherkirche /

9.15 Uhr von der Jakobikirche

Rückkehr: ca. 18.00 Uhr

Kosten: 34,00 ø pro Person

Kartenverkauf: Ab Montag, 30.

Juni in den Kirchenbüros von Luther

und Jakobi-Ost

9

und Produktion der Glückstädter Matjes.

Im Anschluss erwartet uns im Restaurant

ein reichhaltiges Matjesbuffet.

Für Nicht-Matjesesser gibt es

ein Alternativgericht. Im Anschluss

wandeln wir auf den Spuren von Christian

IV, dem Stadtgründer von

Glückstadt, und unternehmen einen

Stadtrundgang durch die historische

Altstadt mit Besichtigung des Hafens.

Wir beschließen diesen Tag mit einer

Andacht in der Glückstädter Kirche.


1 0

Samstag, 20. September 2008

Tagesfahrt nach Klütz und

Boltenhagen (Mecklenburg)

Der Tag beginnt mir einer Busfahrt

durch die schöne ostholsteinische und

mecklenburgische Landschaft.

Unser Reiseziel ist Klütz, wo wir in

der Klützer Mühle Rippenbraten

nach Mecklenburger Art essen werden.

Am Nachmittag fahren wir weiter in

das Ostseebad Boltenhagen. Hier haben

wir ausreichend Zeit zum Bummeln

auf der Promenade oder am

Strand.

Die Andacht, mit der wir den Tag beenden,

halten wir in der alten Dorfkirche

Boltenhagens.

GEMEINDELEBEN

Abfahrt:

9.00 Uhr von der Lutherkirche

9.15 Uhr von der Jakobikirche

Rückkehr: ca. 18.00 Uhr

Kosten: 26,00 ø pro Person

Kartenverkauf: Ab Montag, 1.

September in den Kirchenbürosvon

Luther und Jakobi-Ost (Adressen

s. S. 2). In den genannten Preisen

ist jeweils die Busfahrt und das

Mittagessen enthalten. Getränke,

Kaffee und Kuchen usw. bestellen

Sie bitte nach eigenem Wunsch und

bezahlen individuell direkt vor Ort.

Mein Mann und ich freuen uns auf

ein paar schöne gemeinsam Stunden

mit Ihnen.

Pastorin Gesa Bartholomae und

Gert Starke, Tel. 36640

Monatspruch Juni

Foto: Wodicka

Meine Stärke

und mein

Lied ist der

Herr, er ist

für mich zum

Retter geworden.

2. Mose 15,2

D

A

N

K

E

PFLANZTAG

19

Fotos: Daniel Zimmermann


18 P FLAN Z TAG

Am 26. April gestalteten etwa 30 Helferinnen und Helfer den ehemaligen

Pfarrgarten unter der Anleitung von Christian Simonis zu einem Spielgarten

um. Hier einige Fotos.

P

F

L

A

N

Z

T

A

G

Wer macht mit beim

Posaunenchor?

Bereits seit 95 Jahren ertönen die

Posaunen in unserer Kirchengemeinde,

denn 1913 wurde der bis

heute bestehende Lutherposaunenchor

gegründet.

Damals war es gar nicht so üblich,

dass Frauen und Männer gemeinsam

probten und in den Gottesdiensten

spielten, doch heute herrscht

ein buntes Miteinander und eine lebendige

Gemeinschaft im Posaunenchor.

POSAUNENCHOR

Foto: privat

1 1

Im Posaunenchor musizieren Jung

und Alt miteinander und durch die

Nähe zur Christian-Albrechts-Universität

stoßen immer wieder neue Mitbläser

dazu. Doch nicht nur über die

Altersgrenzen, auch über die

Gemeindegrenzen hinweg kommen

die Bläser zu den Proben am Mittwochabend

und zu den Auftritten, teilweise

sogar aus Itzehoe.

So freuen sich die Bläser immer über

neue Mitspieler und nehmen sie gerne

in ihren Kreis auf.

Seit Ostern gibt es im Luther-


12

posaunenchor wieder einen kleinen

Kreis Jungbläser, die bereits

ihre ersten Töne spielen und

wahrscheinlich bis zu den Sommerferien

so viel gelernt haben,

dass sie auch im „großen“ Posaunenchor

mitspielen können.

Die Noten und Instrumente wurden

ihnen aus dem Fundus des

Posaunenchores zum Üben zur

Verfügung gestellt, und der Unterricht

wird durch den

Posaunenchorleiter kostenlos erteilt.

Wenn sie dann soweit sind, werden

auch sie wahrscheinlich einmal

vor dem Gottesdienst vom

Turm der Lutherkirche zu hören

sein. Denn dieses „Turmblasen“

ist das, was das besondere an

den Auftritten des Lutherposaunenchores

ist. Haben Sie

schon mal morgens oder wie zu

Himmelfahrt nachmittags die

Posaunen über den Schrevenpark

klingen hören?

Dann kann man einen Augenblick

verweilen und den Chorälen

lauschen, oder man schnürt

sich noch fix die Schuhe und

kommt auch in den Gottesdienst.

Dort spielen dann zwar nicht die

Posaunen, die schaffen es nämlich

nicht so schnell vom Turm,

aber möglicherweise kann man

einen der vom Turm gehörten

POSAUNENCHOR

Choräle im Gottesdienst selber mitsingen

und erfährt bei den Abkündigungen, wann

das nächste Mal der Posaunenchor wieder

im Gottesdienst spielt oder wo er

probt.

Proben: Mittwochabends 20-22 Uhr

Anfängerausbildung:

Mittwoch 19-19.45 Uhr

Kontakt:

Jens Haverland (310 3735)

jens.haverland@web.de

Buchtipp für den Urlaub

„Gott sei Dank, Gott existiert nicht. Wenn

aber, was Gott verhüten möge, Gott doch

existiert?“

Dieser Frage geht Bestsellerautor Manfred

Lütz („Lebenslust“) in seinem Buch

über Gott nach. Man kann sich schon auf

den ersten Seiten seinem Engagement für

das Thema nicht mehr entziehen. Es wird

sofort klar, dass die Frage für jeden Mann,

jede Frau und jedes Kind alles entscheidend

ist, denn es geht darum, „wofür man

eigentlich leben soll und wie man in Würde

sterben kann“. Manfred Lütz legt dem

Leser deshalb dringend ans Herz, konsequent

zu sein. „Das Leben ist kurz und

der Tod ist endgültig. Und jede Unentschiedenheit

kostet unwiederholbare Lebenszeit.“

Keiner sollte sie verplempern,

Fotos: Thomas Zawel

KONFIRMAT ION

Am 12. und 13. April wurden 24 Konfirmanden und Konfirmandinnen von

Pastorin Gesa Bartholomae und Pastor Martin Gregor eingesegnet.

17


1 6

Soweit nicht anders angegeben, finden die Gruppen wöchentlich statt.

LH= Lutherhaus, Eingang Hebbelstr. 1-3

MB= Mittelbau, Eingang rechts neben dem Turm

Jakobi-GH= Jakobi-Gemeindehaus, Knooper Weg 53

UK= Unikirche, Westring

Montag

8.00 Morgenlob/Frühstück der ESG UK - P. Gesa Bartholomae (36640)

18.00 Besuchskreis (mtl. n. Vereinb.) LH - P. Martin Gregor (553477)

17.00 Bibelkreis für jüngere Senioren (mtl. n. Vereinb.) LH -

P. em. Monika Kiethe (5869484)

18.30 Pfadfindergruppe „R/R“ (14-25 Jahre) MB - Tim Singelmann

19.00 Zeit der Stille UK - P. Gesa Bartholomae (36640)

Dienstag

15.15 Kinderchor Jakobi-GH - Klaus Rathke (5603791)

16.15 Jugendchor Jakobi-GH - Klaus Rathke (5603791)

17.00 Fun(kuchen)Club (12-14 Jahre) Jakobi-GH - Sandra Israel (2068416)

20.00 Lutherkantorei LH - Jens Siewertsen (790346)

20.00 „Glaube konkret“ (mtl. n. Vereinb.) LH - P. em. Hans Kuhn (554479)

Mittwoch

UNSERE GRUPPEN

15.00 Seniorenkreis (alle zwei Wochen) LH - Rosemarie Hofmann (372637)

19.00 Jugendgruppe „Lujanis“ (ab 15 Jahre) LH - Sandra Israel (2068416)

19.00 Taizé-Andachten in der Jakobi-Kirche

19.30 Andacht Gemeindeabend der ESG UK - P. Gesa Bartholomae (36640)

20.00 Posaunenchor LH - Jens Haverland (3103735)

Donnerstag

09.30 Frühstückstreff (mtl. n. Vereinb.) LH - P. Sabine Klatt und Team (92402)

14.30 WWuf (8-12 Jahre; alle zwei Wochen) LH - Paul Walczak und Niklas

Gogolok

16.00 Konfirmanden neues Modell LH - P. Martin Gregor (553477)

17.15 Vorkonfirmanden LH - P. Martin Gregor (553477)

17.30 Pfadfindergruppe „Panther“ (8-12 Jahre) MB - Tim Singelmann

Freitag

14.30 WWuf (8-12 Jahre; alle zwei Wochen) LH - Paul Walczak und Niklas

Gogolok

16.00 Spielgruppe (2 bis 3-Jährige) Jakobi-GH (mtl. n. Vereinb.) -

Katja Kroll (8866681)

Termine für die Jugendgottesdienst-Vorbereitung, Jugendvertretung und das

Teamertreffen nach Vereinbarung, Infos bei Sandra Israel unter Tel. 2068416.

weder der Atheist, der manchmal

so lebt, „als gäbe es Gott vielleicht

ein bisschen doch“, noch der Gläubige,

der die meiste Zeit so lebt,

„als gäbe es Gott nicht“.

Der Autor, selber Psychotherapeut,

Arzt, Theologe und Kenner der Philosophie

schreibt deshalb Klartext.

Er setzt sich klug und geistreich mit

den zahlreichen Argumenten und

Hinweisen aus Musik und Kunst,

Psychologie und Philosophie für

bzw. gegen Gott auseinander. Er

hat dabei sichtlich „Spaß an der

Freud“ und schildert die verschiedenen

Meinungen sehr unterhaltsam

und leicht verständlich. So ist

das Buch ein lehrreicher und vergnüglicher

Gang durch die „Geschichte

des Größten“ geworden.

Manfred Lütz selber ist katholischer

Christ, das ist beim Lesen

auch zu erkennen, und so führt seine

Argumentation zielsicher zur

Selbstoffenbarung Gottes in Jesus

Christus, die alles andere an Einsichten

und Vorstellungen über

Gott in den Schatten stellt. „Und

dann geschah es. Gott sandte seinen

Sohn. Jesus Christus. So wurde

Gott Mensch. Für uns. Er selbst.

Ohne Abstriche. Höchstpersönlich.

Nicht völlig unerwartet. Aber dann

doch überraschend. Ergreifend.

Einmalig.“ Daran kommt seitdem

keiner mehr vorbei. Und wenn es

BUCHTIPP

13

wahr ist, dann ist jeder Atheismus ein

„fataler Irrtum“.

Das Buch bereichert sowohl aufgeklärte

Skeptiker wie nachdenkliche

Gläubige und macht beide gleichermaßen

klüger. Die Lektüre ist ein

spannendes Lesevergnügen und sei

Ihnen deshalb herzlich empfohlen.

Manfred Lütz: GOTT - Eine kleine

Geschichte des Größten - . Pattloch

Verlag München 2007, 297 Seiten,

19,95 ø

ISBN 978-3-629-02158-8

Pastorin Gesa Bartholomae


14

BESONDERE VERANSTALTUNGEN

Lutherkantorei lädt ein zum

Konzert

Am 8. Juni um 19 Uhr ist die Lutherkirche

wieder Aufführungsort eines

großen Konzertes: Die Lutherkantorei

führt, zusammen mit der Camerata

Kiel, die in Kiel sehr selten zu hörende

„Missa Cellensis“ oder auch

„Cäcilienmesse“ von Joseph Haydn

auf. Als Solisten konnten Heike

Wittlieb – Sopran, Manuela Mach –

Alt, Fred Hoffmann – Tenor, Hans-

Georg Ahrens – Bass verpflichtet werden.

Die Gesamtleitung hat Jens Siewertsen.

Die „Cäcilienmesse“ ist die längste

Messe-Vertonung Haydns. Sie klingt,

wie die anderen Messen Haydns, in

vielen Teilen heiter und optimistisch.

Diese Heiterkeit steht aber mit Frömmigkeit

nicht im Widerspruch. „Seine

Andacht“, sagte ein Zeitgenosse,

„war nicht von der düsteren, immer

büßenden Art, sondern heiter, ausgesöhnt,

vertrauend, und in diesem

Charakter ist auch seine Kirchenmusik

geschrieben“. Der besondere

Reiz dieser Messe ist ihre

stilistische Vielfalt. Prunkvolle,

harmonisch eingängige Chorsätze

wechseln sich ab mit meisterhaft

gefertigten, strengen Fugen. Aber

auch schlicht – schöne Chorsätze

(z.B.„Benedictus“) finden ihren

Platz. Die Arien sind teils kammermusikalisch

und innig, teils sehr

virtuos angelegt.

Alles in allem erwartet Sie, liebe

Gemeinde, ein Konzert, dass Sie

sicher anrühren, vielleicht begeistern

wird. Wir hoffen auf regen

Zuspruch. Eintrittskarten können

Sie ab dem 26. Mai im Kirchenbüro

kaufen.

Ihr Jens Siewertsen

Foto: Wodicka

Monatsspruch Juli

Von allen Seiten

umgibst du mich

und hältst deine

Hand über mir.

Psalm 139,5

BESONDERE VERANSTALTUNGEN

Ausflug des

Frühstückstreffs

Im Juni geht unser Sommerausflug

nach Christiansfeld, einer dänischen

Gründung der Herrenhuter.

Auf dem Rückweg wird Zeit sein

zum Schaufensterbummel in

Apenrade. Nach einer Sommerpause

geht es im September weiter.

Gospel goes Pop

Am 13. Juli um 19 Uhr tritt der

Gospel - Pop - Chor - Russee mit

Ü b e r r a s c h u n g s g ä s t e n ( a -

capella plus Gitarre) unter der Leitung

von Ibrahim Speer mit einem

abwechslungsreichen Programm

bei uns in der Lutherkirche auf.

lindenstraße 9: 24118 kiel

tel. 0431 / 57 97 60 mobil 0173/8888311

Wir sind mit dabei!

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