Gottesdienste der Luthergemeinde - Lutherkirche Kiel

lutherkiel

Gottesdienste der Luthergemeinde - Lutherkirche Kiel

Gottesdienste

der Luthergemeinde

jeweils um 10 Uhr in der Lutherkirche, falls nicht anders

angekündigt

6. August Gottesdienst am 8. Sonntag nach Trinitatis

Predigt: Pastor Martin Gregor; mit Hlg. Abendmahl

13. August Gottesdienst am 9. Sonntag nach Trinitatis

Predigt: Pastor em. Karsten Sohrt

20. August Gottesdienst am 10. Sonntag nach Trinitatis

Predigt: Pastor Martin Gregor

22. August Schulanfängergottesdienst

11.30 Uhr mit Pastor Gregor und dem Team

27. August Familien-Gottesdienst am 11. Sonntag nach Trinitatis

Predigt: Pastor Martin Gregor

anschl. Gemeindeversammlung und Gemeindefest

3. September Gottesdienst am 12. Sonntag nach Trinitatis

Predigt: Pastor Martin Gregor

10. September Gottesdienst am 13. Sonntag nach Trinitatis

Predigt: Pastorin em. Monika Kiethe

17. September Gottesdienst am 14. Sonntag nach Trinitatis

Predigt: Pastorin Sabine Klatt

24. September Gottesdienst am 15. Sonntag nach Trinitatis

Predigt: Pastorin Gesa Bartholomae

1. Oktober Familien- Gottesdienst am Erntedankfest

Predigt: Pastorin Sabine Klatt

Der Eine-Welt-Stand bietet zum ersten Mal seine fair

gehandelten Waren nach den Sommerferien am 27.

August beim Gemeindefest an. Danach ist er wie

gewohnt am 1. und 3. Sonntag im Monat nach dem

Gottesdienst im Vorraum der Kirche zu finden.

gratis zum Mitnehmen

August-September 2006

Lutherpost

4

– Gemeindezeitung der Lutherkirche

Foto: epd-Bild

Gemeindefest am 27. August S. 10

Jugend- und Kinderfreizeiten S. 13-17


2 DIE MEINUNG

Liebe Leserinnen

und Leser,

die Evangelische Kirche in Deutschland

(EKD) hat Politik und Wirtschaft

aufgerufen, wachsende Armut in

Deutschland nicht tatenlos hinzunehmen.

Die wirksame Bekämpfung von

sozialer Ungerechtigkeit erfordere eine

enge Verzahnung von Bildungs- sowie

Sozial- und Arbeitsmarktpolitik, stellt

die EKD in ihrer neuen Denkschrift

„Gerechte Teilhabe - Befähigung zur Eigenverantwortung

und Solidarität“ zur

Armut in Deutschland fest. Zentrale

Wege, um Menschen vor Armut zu bewahren,

seien die Integration in den Arbeitsmarkt

und der verbesserte Zugang

zu Bildungsmöglichkeiten.

Mehr als sieben Millionen Menschen,

darunter zwei Millionen Kinder und

Jugendliche, lebten Ende 2005 von Leistungen

auf dem Sozialhilfeniveau.

Betroffen davon seien vor allem Langzeitarbeitslose,

Geringqualifizierte

sowie Alleinerziehende. Ein wachsender

Anteil der Bevölkerung sei von

gerechter Teilhabe an Arbeit, Bildung

und gesellschaftlichen Prozessen

ausgeschlossen: „Wenn sich aber ein

großer Teil der Bevölkerung als

ausgeschlossen erlebt und die Differenzen

zwischen Reichen und Armen weiter

wachsen, kann es keine allseits als

gerecht erlebte gesellschaftliche

Entwicklung geben“, stellt unsere Kirche

fest. Wichtiger aber noch als diese

eindringlichen Worte ist eine weitere

Passage im Text: Wenn Armut hingenommen

werde, sei dies ein „gesellschaftliches

und individuelles Versagen

vor Gottes Geboten“.

Mal ehrlich: Haben wir uns in Gesellschaft

und Kirche nicht schon viel

zu lange mit dem abgefunden, das die

EKD jetzt klar benennt: Der Armut

unter uns. Vielleicht liegt es ja daran,

dass sich das Gesicht von Armut

in unseren Breitengraden deutlich

verändert hat. Ausgemergelte Gesichter

und spindeldürre Gliedmaßen haben

Hungernde in Ländern der Dritten

Welt, nicht aber Arme unter uns.

Auch wenn Arme in Deutschland

durch Fehlernährung und Billignahrung

durchaus übergewichtig sein

können, bedeutet dies doch nicht,

dass sie nicht leiden. Wie die EKD

sagt, sind Arme von vielen gesellschaftlichen

Bereichen ausgeschlossen,

leiden eben anders, als der Verhungernde

in Afrika. Aber trotzdem

gibt es bei uns Leid, und insbesondere

Christen als bewusste Kinder

Gottes dürfen da nicht wegsehen.

Hören wir als Kirche auf, über Sorgen

wie gesunkene Finanzen zu klagen

und wenden uns den Armen in

unmittelbarer Nachbarschaft zu,

wünscht sich Hartmut Schulz

Impressum

Die Lutherpost erscheint 6 mal im Jahr. Sie liegt in

der Gemeinde aus, nur die Weihnachtsausgabe wird

verteilt.

Redaktion: Renate Dopheide, Martin Gregor, Katja

Kroll, Kay Rath, Hartmut Schulz, Thomas Zawel

Redaktionsadresse und ViSdPG: Hartmut Schulz,

Schillerstraße 9, 24116 Kiel

Annahmeschluss für Beiträge: 15. Sept. 2006

ERNTEDANK

Gott sorgt für die Spatzen auf dem Feld.....

..... und er sorgt auch für mich!

Herzliche Einladung zum Familiengottesdienst

am 3. Oktober 2006 um 10 Uhr

Zum Erntedankfest erleben wir diesmal die Abenteuer des kleinen

Spatzes mit. Wir staunen und hören, wie sehr sich Gott gerade um die

Kleinsten kümmert - und wie sorgfältig er alles bedacht hat. Ein

Grund, Gott für seine wunderbare Schöpfung zu loben! Das wollen wir

am Erntdankfest gemeinsam mit Großen und Kleinen tun.

Es freut sich

auf Ihr Kommen

Ihre Pastorin Sabine Klatt

P.S. Ein erstes Vorbereitungstreffen für Eltern, die mitgestalten

möchten, findet statt am Dienstag, dem 5. September um 20 Uhr in der

Martinsklause.

19


18 AUS ALLER WELT

Weniger Spenden für „Brot für

die Welt“ in Nordelbien

Hamburg/Stuttgart (epd). Für die

evangelische Hilfsaktion „Brot für die

Welt“ ist im Bereich der

Nordelbischen Kirche im vergangenen

Jahr weniger gespendet worden als

2004. Insgesamt gingen in Hamburg

und Schleswig-Holstein 3.190.539

Euro auf den Spendenkonten ein oder

wurden in Gottesdiensten gegeben.

Ein Jahr zuvor waren es 3.614.660

Euro, teilte die Stuttgarter Zentrale

von „Brot für die Welt“ auf epd-Anfrage

mit.

Bundesweit hat „Brot für die Welt“

dagegen mehr Spenden eingenommen.

Rund 54,6 Millionen Euro hat die

evangelische Hilfsaktion für Entwicklungsprojekte

in Afrika, Asien, Lateinamerika

und Osteuropa bekommen.

Dies ist ein Plus von 1,2 Prozent.

„Wir freuen uns über den Spendenzuwachs

ganz besonders, weil die

Tsunami-Katastrophe eine immense

Spendenbereitschaft vor allem

zugunsten der humanitären Hilfe

ausgelöst hat“, sagte die Direktorin

von „Brot für die Welt“, Cornelia

Füllkrug-Weitzel.

Die Leiterinnen der Diakonischen

Werke in Hamburg und Schleswig-

Holstein, Annegrethe Stoltenberg

und Petra Thobaben, verwiesen auf

die wirtschaftlich unsichere Lage

vieler Menschen in Deutschland.

Trotzdem habe das Spendenergebnis

gezeigt, dass ihnen die

Arbeit von „Brot für die Welt“ zur

Überwindung von Armut wichtig

sei.

Woran denken Sie, wenn Sie dieses

Wort hören? Vielleicht an die

Bilder, die uns Hollywood gemalt

hat: Verliese im Fackelschein, Folterkammern,

lebende Karikaturen

in Kutten und vor allem: Scheiterhaufen.

Wenn man die verfügbaren

Quellentexte sichtet, dann

kommt man tatsächlich zu einem

Bild, von dem man sich mit Grauen

abwenden möchte.

Was mag Luther von der römischen

Inquisition gewusst haben?

Woher nahm er

den Mut, sich offen gegen

Rom zu stellen?

Seit dem 12. Jahrhundert

hatte das Wort

„Inquisition“ einen

Klang bekommen, der

Schrecken auslöste -

was durchaus beabsichtigt

gewesen ist.

Denn in dieser Zeit war

es seit langem wieder

zu gleich zwei religiösen

Bewegungen gekommen, die

die Lehre und vor allem die Geltung

der katholischen Kirche in

Frage stellten, die Katharer („Ketzer“)

und die Waldenser. Fromme

Armut und ein eigener Weg zu Gott

und zum Seelenheil, das zeichnete

sie beide aus. Auch ein eigener Zugang

zur Bibel in Teilübersetzungen

der romanischen Mutter-

LUTHER-ABC

Inquisition

3

sprachen waren beiden zu eigen.

Die römische Kirche reagierte mit

Umarmung und Verfolgung: Eigene,

ordensähnliche Verbindungen wurden

gestiftet, die „Mendikanten“ und die

„Humiliaten“; auch wurden die

„Minoriten“, die Franziskaner, bestätigt

und dem Papst unterstellt, um die

populären Gruppen zurückzuführen in

den Schoß der Kirche.

Da Kirche und politische Macht im

Frankenreich und unter Friedrich II.

von Stauffen wieder eng

miteinander verknüpft waren,

nutzte Rom das weltliche

Regiment zur Repression,

bis es zu regelrechten

Kriegen gegen diejenigen

kam, die renitent blieben.

Als wirkungsvolles Instrument

wurde ein weiterer

Orden gegründet und 1232

von Gregor IX. mit der Inquisition

beauftragt: Die

Dominikaner.

Das alles mag Luther nicht

zur Gänze gewusst haben.

Mit wem er sich anlegte, war ihm aber

auf jeden Fall klar. Dass er nicht wie

viele der Anhänger von John Wiclif

und insbesondere wie Jan Hus endete,

war den politischen wie geistigen

Verhältnissen in den deutschen

Fürstentümern zu verdanken. Gerade

Friedrich der Weise von Sachsen

schützte Luther im Ablassstreit und im


4

gegen ihn angestrengten Ketzerprozess

seit 1518. Nach der „Leipziger

Disputation“ folgten erst die Androhung

und dann der eigentliche

Bann aus Rom, gepaart mit dem

Wormser Edikt, also der Reichsacht.

Luther schwebte in Gefahr, gefasst

und hingerichtet zu werden. Doch

Friedrich der Weise ließ Luther vorübergehend

verschwinden, während

dessen Ideen verbreitet wurden. Die

Reformation war nicht einheitlich und

ging nicht nur gerade Wege, aber Luther

konnte, weil der römischen Inquisition

in deutschen Landen oft der

Anzeige

FARB-/ LACK-

TECHNIKER

04349 / 90 99 31

0431 / 57 2 54

0172 / 75 40 120

Ich mache mit!

GEMEINDELEBEN

weltliche Arm fehlte, noch lange

hilfreich und steuernd eingreifen.

Den Mut, Papst und Kaiser die

Stirn zu bieten, nahm er aus dem

festen Glauben, dass er im Sinne

Christi handelte – in evangelischer

Freiheit von der weltlichen Macht:

„Lieber mit Christus fallen, als mit

dem Kaiser stehen!“

Pastor Martin Gregor

Familiennachrichten

B e e r d i g u n g e n

Gertrud Bartels 86 Jahre

Inge Danielsen 82 Jahre

Irmgard Schlichtenberger 86 Jahre

Hedwig Jäckel 86 Jahre

Elsa Hoff 90 Jahre

T a u f e n

Tobias von der A

Johann Kämpfer

Piet Robin Lüthe

Mia Karla Frei

Lilly Marie Bremer

Mattis Lasse Bremer

Benjamin Döhl

Amélie Awolin

Johann Christopher v. Forstner

T r a u u n g

Michael Saxen und Melanie, geb.

Merz

Birger Dethlefs und Rebecca,

geb. Borschtschow

SCHWEDENFREIZEIT

und Feuerholz gesägt

und gehackt für das

warme Abendessen

bereit liegt.

Dabei will das Ziel,

einen Lagerplatz mit

Windhütte zu ergattern,

erst erkämpft

sein. Die ersten Tage

kämpfen wir mit starkem

Wind, dann mit

der Sonne – und mancher

sicher mit seinem

inneren Schweinehund.

Die Erfahrung,

seine Grenzen zu überwinden und gemeinsam etwas zu schaffen, die

stärkt das Selbstvertrauen und hält die Gruppe zusammen.

Konflikte können wegen der verhältnismäßig kleinen Zahl der Teilnehmer gelöst

oder zumindest entschärft werden. So findet sich ein verschworener Haufen

zusammen zum Paddeln, Zelten, zum Singen (diesjähriger Hit: „Rollo“

und „Lemon tree“) oder auch zum Abwasch...

Neben dem heißem Wetter gibt es auch wieder heiße Herzen und neue Freundschaften

werden geschlossen. Möge ihnen Glück beschieden sein.

Ein großes Danke an Euch alle, die Ihr zum Gelingen dieser besonderen Fahrt

beigetragen habt, mit Geduld, Fleiß, Stehvermögen und Humor, wenn alles

nicht so einfach war. Danke auch für die Zuschüsse der „Förderer der Luthergemeinde

e.V.“, die einigen es erst ermöglicht haben, mitzufahren! Ein besonderes

Dankeschön aber geht an das Team, Dr. Matthias Wünsche (Nikolai),

Ute Lange, Bob Bruce und Ruben Wünsche. „Sanft falle Regen auf Eure Felder!“

Euer Pastor Martin Gregor

17


16 SCHWEDENFREIZEIT

„Und wo sind

bleibt der Regen?“

Wie die

Dörrpflaumen

fühlen wir uns,

während wir unter

strahlendem

Himmel über die

makellose Wasserfläche

gleiten.

Dabei ist die Erfrischung

zum

Greifen nahû:

Dieses Wasser

hat Trinkwasserqualität.

Rhythmisch tauchen die Paddel hinein und lassen den Kanadier eine

kleine Bugwelle ziehen. Unbarmherzig aber brennt die Sonne. So sehr, dass

bisweilen auch Faktor 30 auf den Knien nicht reicht.

Wenn wir es nicht besser wüssten, würde man meinen, unsere Konfirmandenund

Jugendfahrt führte durch Südfrankreich. Aber nein, wir sind in Schweden,

auf den Seen des Dalslandkanals, zum 5. Male mit Pastor Gregor und zum

letzten Male mit

Pastor Wünsche,

der noch einmal

als Koch mit dabei

ist. Wieder

sind wir 12 Tage

unterwegs und

es sind – Rekord!

- 10 Badetage

dabei.

Also nix wie rein

ins kühle Nass,

wenn unser Ziel,

ein neuer Lagerplatz,

erreicht ist

Veränderungen

im Seniorenkreis

Ab dem 1. August trifft sich der

Seniorenkreis unter

der Leitung von Rosemarie

Hofmann

nur noch 14-tägig

im Lutherhaus. Die

nächsten Termine

sind der 2., 16. und

30. August sowie

der 13. und 27. September.

Als Ausgleichsangebot

können die Senioren

in Zusammenarbeit mit dem

Noch Plätze frei!

Suchen Sie zum August oder später

noch einen Kindergartenplatz?

Im unserem Kindergarten sind für

Kinder ab 3 Jahren noch einige

wenige Plätze frei. Der Kindergarten

ist von Montag bis Freitag in

der Zeit von 8.00 bis 12.30 Uhr

geöffnet. Es ist eine kleine Einrichtung

mit max. 26 Kindern, die von

2 Erzieherinnen betreut werden.

Pädagogischer Schwerpunkt ist die

individuelle Betreuung jeden einzelnen

Kindes. Natürlich spielt

auch der christliche Glaube im

Kindergartenalltag eine Rolle. Informationen

unter Telefon 554479.

GEMEINDELEBEN

5

Freiligrathheim einmal monatlich am

Gottesdienst dort mit

Pastor Gregor (9. August,

6. September)

oder auch am Singen

mit Pastor em. Karsten

Sohrt (23. August, 20.

September) teilnehmen,

zu dem auch Gäste

von Luther herzlich

willkommen sind. Vorher

gibt es Kaffee und Kuchen.

Anzeige


6

Kleidersammlung für Bethel

Zwischen dem 5. und 12. September

2006 können wieder Kleider- spenden

zugunsten der v. Bodelschwingschen

Anstalten Bethel im Gemeindehaus

Hebbelstr. 1-3 zwischen 8 und 12 Uhr

abgegeben werden.

Was kann in die Kleidersammlung?

Gut erhaltene Kleidung und Wäsche,

Schuhe, Handtaschen, Plüschtiere,

Pelze und Federbetten - jeweils gut

GEMEINDELEBEN

verpackt (Schuhe bitte paarweise

bündeln).

Nicht in die Kleidersammlung gehören:

Lumpen, nasse, stark verschmutzte

oder stark beschädigte Kleidung

und Wäsche, Textilreste, abgetragene

Schuhe, Einzelschuhe, Gummistiefel,

Skischuhe, Klein- und

Elektrogeräte.

Monatsspruch August

wir gut nachempfinden,

wie es einem

Fischer wie

Petrus auf

dem stürmischen

See gegangen

sein

muss. Beeindruckt

haben

uns die Geschichten

von

der felsenfestenFreundschaft

des

Apostels mit Jesus: selbst heftige Krisen konnte diese Beziehung nicht kaputtmachen.

Auch untereinander in unserer Gruppe entwickelten sich Freundschaftsbande.

Wir wünschen uns, dass sie die Freizeitwoche überdauern werden. Dass

auch Jesus, obwohl er ja Gottes Sohn ist, uns seine Freundschaft anbietet, ist

für manchen ein neuer, ungewohnter Gedanke. Aber auch ein wunderbarer

Gedanke: wir müssen Jesus nichts bieten - trotzdem will er unser Freund sein

- einfach weil er uns mag, so wie wir sind. Was haben wir sonst noch erlebt?

Baden, Paddeln, Wasser-Ski-Fahren, Basteln und Gelände-Spiele standen ebenfalls

auf unserem Programm. Viel zu schnell war die Zeit in Süsel um. Am

liebsten wären wir zwei Wochen geblieben. Aber vielleicht fahren wir nächstes

Jahr ja wieder hin - vielleicht

auch mit noch mehr

Kindern aus der ganzen Region,

denn in Süsel ist noch

Platz! Wer mehr wissen

möchte, wendet sich an unseren

Jugendwart Boy

Büttner oder an Pastorin

Sabine Klatt.

Pastorin Sabine Klatt

KINDERFREIZEIT

15


14 JUGENDSEITE

Neues von den Pfadfindern

Die VCP-Pfadfinder unserer Gemeinden haben in diesem Jahr ihre ersten Fahrten

absolviert: Über Pfingsten ging es für 4 Tage nach Dänemark zum traditionellen

Pfingstlager. Aus unserm Stamm waren 21 Pfadfinder im Alter von 1 bis

29 mit dabei und erlebten bei schönstem Wetter Tage voller Abenteuer, Spannung

und „Learning

by doing“. In den

Sommerferien verbringen

etwa 15 Pfadis

einige Tage auf der

Hohburg, einem kleinen

Häuschen (ohne

Strom und fließend

Wasser) am Westensee

mitten in einem schönen

Waldstück. Außerdem

unterstützten die

Pfadfinder die Jugendarbeit

unserer Gemeinden mit dem Aufbau von „Jurten-Dächern“ beim Auftritt

unserer Jugendband vor der Jakobi-Kirche und dem Kinderkirchenfest im

Schrevenpark. Wer Interesse an der Arbeit der Pfadfinder hat, mitmachen möchten

oder einfach mal hineinschnuppern will findet Informationen unter

www.kielmitte.vcp-sh.de

Petrus und der Super-Splash -

Kinderfreizeit auf den Spuren des Apostels

Eine gute Tradition ist es nun schon, zusammen in den großen Ferien mit vielen

anderen Kindern sich für eine Woche auf das Abenteuer „Gemeinschaft

Erleben“ einzulassen. Einmal ohne Eltern zu verreisen - das ist klasse ( auch

für zu Hause gebliebene, gestresste Mütter und Väter). Am 2. Ferientag holte

uns der Bus an der Jakobi-Kirche ab und brachte uns an den Süseler See. Von

den Temperaturen haben wir uns fast wie in Israel, der Heimat des Petrus,

gefühlt. Als wir auf unserem Ausflug in den Hansapark dann zum 10. Mal in

der Schiffsschaukel saßen und den Super-Splash ausprobiert hatten, konnten

Wer hat Lust mitzuarbeiten?

Lecker – die fair gehandelte Schokolade.

Auch der Kaffee ist nicht

zu verachten und der Honig

schmeckt ausgezeichnet. Wer hat

das nicht schon probiert? Schön

dekoriert liegen die fair gehandelten

Waren jeden 1. und 3. Sonntag

zum Verkauf am Eine-Welt-Stand

von Frau Löhr und Frau Frohne

bereit. Aber es gibt nicht nur etwas

für den Magen, sondern auch

viele verschiedene Geschenkartikel,

die fair gehandelt werden. Es ist

doch immer ein netter Anblick,

wenn man die Lutherkirche betritt

und im Vorraum der Eine-Welt-

Stand aufgebaut ist. Da verweilt

man am Tisch und kauft gerne ein.

Das soll auch so bleiben. Und das

wird es auch bis zum Ende des Jahres.

Dann allerdings wollen die beiden

Initiatorinnen den Stand weitergeben

und sich zurückziehen.

Denn es macht auch viel Arbeit hinter

dem Verkaufstisch. Arbeit, die

über viele Jahre gerne gemacht

wurde. Die fair gehandelten Waren

müssen ausgesucht und eingekauft

werden. Da gilt es Gespür für die

Interessen der Käufer zu entwikkeln

und vielleicht auch mal die

eine oder andere Neuigkeit auszuprobieren.

Natürlich gehört auch

Buchführung dazu. Wareneingang

und Ausgang werden genau fest-

EINE-WELT-STAND

7

gehalten. Übrigens: der Eine-Welt-

Stand hat sich immer selbst tragen

können und zusätzlich noch unser

Partnerschaftsprojekt in Mosambique

finanziell unterstützt. Nun wäre es

schön, wenn wir wieder so engagierte

und zuverlässige MitarbeiterInnen

finden würden, die ab nächsten Jahr

den Stand übernehmen könnten. Wer

Interesse hat sich zu engagieren und

im Team mitzuarbeiten, melde sich

bitte im Gemeindebüro oder spreche

Frau Löhr und Frau Frohne an.

Anzeige


8 KINDERSEITE

Ein Brief vom Patenkind

Lieber Spender in Deutschland,

Friede sei mit Dir im Namen Jesu.

Hallo, wie geht es Dir? Ich hoffe

es geht Dir gut. Lange habe ich Dir

keinen Brief mehr geschickt. Nun

bin ich in der 3. Klassenstufe der

Grundschule. Der Unterricht dauert

nun von 7.00 bis 12.45 Uhr.

Und ich habe noch Stunden außerhalb

des Lehrplans. Ich möchte Dir

für Deine Hilfe danken und bin

Gott auch dafür dankbar, der Dich

immer segnen möge. Lieber Spender,

bitte bete für mich, dass ich in

diesem Jahr sehr gut in der Schule

abschneide, denn ich habe bald

Prüfungen. Am Sonntag gehe ich

in die Sonntagsschule zusammen

mit meinem Bruder. Möge Gott uns

bis zu meinem nächsten Brief alle

beschützen. Amen.

Dein Patenkind Mathias Djalil

Am 29. August

und 1. Oktober

feiern wir zusammen

mit den ErwachsenenGottesdienste

für die

ganze Familie.

Alle sind herzlich dazu eingeladen!

WARUM...

JUGENDSEITE

Kieler-Woche Konzert vor der Jakobi-Kirche

Am ersten Samstag der Kieler Woche brachte unsere Jugendband „Becoming

Stacy“ ihren musikalischen

Beitrag vor der

Jakobi-Kirche. Dabei

wurden die Ergebnisse

der Arbeit im Proberaum

der vergangenen Monate

durchweg positiv vom

Publikum aufgenommen.

Besonders die eigenkomponierten

Stücke kamen

bei den Zuschauern

super an. Das nächste

Konzert wird voraussichtlich

im September zusammen mit unserer zweiten Band „Funky Monks“

stattfinden (Bitte Plakate beachten!). Außerdem hoffen die „Funky Monks“

auf einen Auftritt bei den Nordelbischen Jugendtagen auf dem Koppelsberg.

Sommerfreizeiten von Jakobi-Ost und Luther

Sommerzeit ist Fahrtenzeit. In diesem Jahr begannen wir mit einer

Wochenendfahrt nach Falckenstein sowie dem Besuch des Nordelbischen

B e a c h v o l l e y -

ballcamps auf Sylt.

Beide Freizeiten fanden

bei bestem Wetter statt.

In den Sommerferien

folgten dann die einwöchigen

Fahrten nach

Schweden und Süsel.

Nach den Sommerferien

wird es dann wieder

spannend auf den

Nordelbischen Jugendtagen

auf dem

Koppelsberg.

13


12

UNSERE GRUPPEN

Soweit nicht anders angegeben, finden die Gruppen wöchentlich statt.

LH= Lutherhaus, Eingang Hebbelstr. 1-3

MB= Mittelbau, Eingang rechts neben dem Turm

Jakobi-GH= Jakobi-Gemeindehaus, Knooper Weg 53

Montag

16.15 Pfadfindergruppe „Panther“ (8-12 Jahre) MB - Boy Büttner (2211723)

18.00 Besuchskreis (mtl. n. Vereinbarung) LH - Klaus Radke (561382)

18.00 Bibelkreis für jüngere Senioren (mtl. n. Vereinbarung) LH -

Pin em. Monika Kiethe (5869484)

18.00 Pfadfindergruppe „R/R“ (14-25 Jahre) MB - Boy Büttner (2211723)

Dienstag

16.30 Jugendchor Jakobi-GH - Klaus Rathke (5603791)

17.00 Hauptkonfirmanden LH - P. Martin Gregor (553477)

18.00 Dienstagtreff (ab 12 Jahre) Jakobi-GH - Boy Büttner (2211723)

18.00 Teamer-Treff (n.Vereinb.) Jakobi-GH - Boy Büttner (2211723)

19.30 Kunsthandwerkliche Werkstatt MB - Barbara Köhler/E11en Sieg

(554479)

20.00 Lutherkantorei LH - Jens Siewertsen (790346)

20.00 Gesprächskreis „Glaube konkret“ (mtl. n. Vereinbarung) LH -

P. em. Hans Kuhn (554479)

Mittwoch

15.00 Seniorenkreis LH - Rosemarie Hofmann (372637)

18.00 Jugendgruppe „Lujanis“ (13-16 Jahre) LH - Boy Büttner (2211723)

20.00 Posaunenchor LH - Agnes Rose (6794689)

Donnerstag

09.30 Frühstückstreff

(mtl. n. Vereinbarung) LH - Pin Sabine Klatt und Team (92402)

16.00 Gitarrentreff (ab 12 Jahre) LH - Boy Büttner (2211723)

16.00 Vorkonfirmanden A Jakobi-GH - Pin Sabine Klatt (92402)

17.30 Vorkonfirmanden B Jakobi-GH - Pin Sabine Klatt (92402)

18.00 Offener Jugendkeller (alle zwei Wochen) LH - Boy Büttner (2211723)

18.00 Band-Proben (alle zwei Wochen) LH - Boy Büttner (2211723)

Sonnabend

13.00 Bandprobe „Funky Monks“ LH - Boy Büttner (2211723)

16.00 Bandprobe „Becoming Stacy“ LH - Boy Büttner (2211723)

Die Region Mitte in Kiel, getragen

von den Kirchengemeinden Jakobi-

Ost, Luther und Nikolai, sucht zum

1. Januar 2007 für ihre kirchliche

Jugendarbeit eine/einen pädagogisch

qualifizierte(n) Mitarbeiter(in)

in einer Teilzeitbeschäftigung

bis zu 19,25 Stunden pro

Woche. Die Stelle ist zunächst auf

ein Jahr befristet.

Anforderungen:

Vorerfahrungen in der Jugendarbeit

und die Bereitschaft, abends und

STELLENAUSSCHREIBUNG

Anzeige

9

am Wochenende zu arbeiten; PKW-

Führerschein und Wohnortnähe sind

erwünscht. Die Arbeit ist eine Mischung

aus offener und thematischer

Jugendarbeit.

Interessenten melden sich bitte bei der

Luther-Kirchengemeinde

Schillerstraße 27

24116 Kiel,

Telefon 55 44 79.


10 GEMEINDEFEST

Am 27. August 2006 (und nicht am

3. September wie ursprünglich geplant)

findet wieder ein Gemeindefest

bei Luther statt. Einem kurzen Gottesdienst

für die ganze Familie um 10

Uhr folgt eine Gemeindeversammlung,

auf der die Angelegenheiten der

Gemeinde besprochen werden können.

Währenddessen können die Kinder

einer Geschichtenerzählerin lauschen.

Bei gutem Wetter finden die

folgenden Programmpunkte ab 11.30

Uhr vor allem auf dem Vorplatz der

Kirche statt: ein Kinderflohmarkt und

eine Ausstellung der Kunsthandwerklichen

Werkstatt. Der Eine-

Welt-Stand verkauft fair gehandelte

Waren und der Chor den neuen Chor-

Monatsspruch September

wein, der auch zur Finanzierung

der Chorarbeit beitragen soll. Ab

12 Uhr kann mensch sich dann mit

Würstchen und Getränken stärken

und ab 14 Uhr mit Kaffee und

Kuchen. Der Turm kann ebenfalls

bestiegen werden und musikalisch

unterhalten uns der Posaunenchor,

der Kinderchor und die Jugend-

Band. Kinder lernen sich zu bemalen,

und um 15 Uhr ist ein Vorlesetermin

für Erwachsene geplant. Mit

einer Schlussandacht um 16 Uhr

endet der Gemeindetag.

Das genaue Programm des

Gemeindetages hängt am 27. August

aus. Wer noch mithelfen

möchte, melde sich bitte im Büro

unter Telefon 55 44 79.

Gottesdienst zur Einschulung

Am 22. August 2007 werden viele

Kinder eingeschult. Alle Kinder, die

dann stolz in die 1. Klasse gehen,

sind mit ihren Eltern und Verwandten

ganz herzlich zum

Schulanfängergottesdienst um

11.30 Uhr mit Pastor Gregor und

dem Kinderkirchenteam in die

Lutherkirche eingeladen.

Blockflötenkonzert in der

Lutherkirche

Am 10. September um 17.00 Uhr

findet in der Lutherkirche ein

Blockflötenkonzert statt.

Das Elmschenhagener Blockflötenorchester

und weitere Flötengruppen

spielen Werke von Antonio

Vivaldi, Johann Sebastian Bach

und Georg Philipp Telemann. Außerdem

werden moderne Stücke der

Popularmusik von Günter Kaluza

und Allan Rosenheck zu hören sein.

Die Leitung hat Gunnar Schlimme.

Der Eintritt ist frei.

KONTAKTE

lindenstraße 9: 24118 kiel

tel. 0431 / 57 97 60 mobil 0173/8888311

Wir sind mit dabei!

11

Hier erreichen Sie uns

Das Gemeindebüro und die Pastoratsräume

befinden sich in der Schillerstraße

27, 24116 Kiel. Das Gemeindebüro

ist montags bis freitags von 8 bis

11.30 Uhr geöffnet. Zum Kindergarten

gelangen Sie durch den Kircheneingang.

Er ist montags bis freitags

von 8 bis 12.30 Uhr geöffnet.

Sie erreichen uns unter folgenden Telefonnummern

oder E-Mail-Adressen:

Gemeindebüro 55 44 79

Fax (Gemeindebüro) 55 63 19

buero@luther-kiel.de

Kindergarten 55 53 82

Pastor Martin Gregor 55 34 77

pastor.gregor@luther-kiel.de

Pastorin Sabine Klatt 92 40 2

pastorin.klatt@jakobi-ost.de

Jugendwart Boy Büttner 2211723

jugend@jakobi-ost.de

Pfadfinder www.kielmitte.vcp-sh.de

Lutherpost: lutherpost@lutherkiel.de

Luther im Internet: www.lutherkiel.de

Spendenkonto: Nr. 71 40 19,

Sparkasse Kiel, BLZ 210 501 70

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine