Gottesdienste in der Luthergemeinde - Lutherkirche Kiel

lutherkiel

Gottesdienste in der Luthergemeinde - Lutherkirche Kiel

Gottesdienste

in der Luthergemeinde

jeweils um 10 Uhr in der Kirche, falls nicht anders angekündigt

Nachgespräch in der „alten Sakristei“

4. Dezember Dekade-Gottesdienst am 2. Advent mit Abendmahl

Frauengruppe der Luthergemeinde

Predigt: Pastorin Renate Ebeling

11. Dezember Gottesdienst am 3. Advent

Predigt: Pastor Martin Gregor

18. Dezember Gottesdienst am 4. Advent

Predigt: Pastorin Sabine Klatt

24. Dezember Gottesdienste am Heiligen Abend:

15.30 Uhr Familiengottesdienst mit Krippenspiel

Pastor Martin Gregor und das Kinderkirchenteam

17.00 Uhr Christvesper; es singt die Lutherkantorei

Predigt: Pastor Martin Gregor

23.00 Uhr Christmette mit musikalischer Gestaltung

Predigt: Pastor Martin Gregor

25. Dezember Gottesdienst am ersten Weihnachtstag

Predigt: Pastorin Sabine Klatt

26. Dezember Gottesdienst am zweiten Weihnachtstag

Predigt: Pastor Martin Gregor

31. Dezember Gottesdienst an Silvester mit Abendmahl

18.00 Uhr Predigt: Pastor em. Hans Kuhn

1. Januar Gottesdienst an Neujahr

18.00 Uhr Predigt: Pastor Martin Gregor

8. Januar Gottesdienst am 1. Sonntag nach Epiphanias

Predigt: Pastorin em. Monika Kiethe

15. Januar Gottesdienst am 2. Sonntag nach Epiphanias

Predigt: Pastorin Sabine Klatt

22. Januar Gottesdienst am 3. Sonntag nach Epiphanias

Predigt: Pastor Martin Gregor

29. Januar Gottesdienst am 4. Sonntag nach Epiphanias

Predigt: Pastor Martin Gregor; es singt der Chor.

5. Februar Gottesdienst am Letzten Sonntag nach Epiphanias

Lektorengottesdienst oder Pastor em. Karsten Sohrt

Kinderkirche mit Pastor Gregor und Team

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Dezember 2005 – Januar 2006

Lutherpost

– Gemeindezeitung der Lutherkirche

Das Titelbild zeigt das Altarbild aus der Kapelle des Schloßes Augustusburg (Sachsen).

Aktionen & Begegnungen zum Herausnehmen

Besuchskreis S. 19

Jahresrückblick S. 21/22

Susanne Hampe im Interview S. 23


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Liebe Leserinnen

und Leser,

Weihnachten steht bald vor der Tür. In diesem

Jahr können viele längst nicht mehr das

für Geschenke ausgeben, was noch vor Jahren

üblich war. Viele Branchen haben Urlaubs-

und Weihnachtsgeld deutlich gekürzt

oder sogar ganz abgeschafft, oft mit Einverständnis

der Arbeitnehmer, um Arbeitsplätze

zu retten.

Unterm Strich heißt das: Immer mehr Menschen

haben immer weniger Geld. Vor diesem

Hintergrund ist es geradezu erstaunlich,

dass trotzdem immer noch gespendet

wird. Davon wissen wir in der Luthergemeinde

ein Lied zu singen und wir singen

es gern.

Da ist etwa unser Luther-Gemeindeverein,

die „Förderer der Luther-Gemeinde e. V.“.

Erst jüngst ist aus den Erträgnissen der Mitglieder

eine Gesangsanlage für die Jugendrockband

unserer Gemeinde angeschafft

worden. Das Engagement wissen die jungen

Leute zu schätzen. Sie üben jetzt wöchentlich

in unserem Gemeindehaus.

Selbstverständlich ist es auch nicht, dass in

den Gottesdiensten immer noch erhebliche

Kollekten eingesammelt werden können.

Die Menschen wollen offenbar nicht nur für

sich selbst, sondern ganz im christlichen Sinn

auch für andere und insbesondere für Notleidende

sorgen. Dafür ist der Kirchenvorstand

dankbar.

Diese Bereitschaft zum Geben macht uns

Mut für die Zukunft. Den brauchen wir auch.

Denn bekanntlich ist die Kirchensteuer als

Haupteinnahmequelle in den letzten Jahren

DIE MEINUNG DAS INTERVIEW

stetig geschrumpft. Die Kirchen haben sich

daher nach ergänzenden Finanzierungsquellen

umgesehen.

Beispiel „Freiwilliges Kirchgeld“. Wer keine

Kirchensteuer zahlt wie etwa Rentner,

kann eine freiwillige und regelmäßige

Finanzleistung starten. Im Kirchenkreis Kiel

und damit auch in der Luthergemeinde soll

das regelmäßige Kirchgeld für die Kinderund

Jugendarbeit eingesetzt werden, ist also

eine Investition in die Zukunft. Wer darüber

hinaus der Luthergemeinde helfen will, kann

das auch als Mitglied unseres Gemeindevereins

tun.

Dass wir uns jetzt eine wachsende Kinderund

Jugendarbeit leisten können, ist neben

der großen Freude darüber auch immer eine

Investition in die Zukunft von Kirche und

Gesellschaft. Im nächsten Jahr muss im

ganzen Kirchenkreis neu nachgedacht werden,

was künftig noch bezahlt werden kann.

Es ist zu hoffen, dass die Verantwortlichen

an der derzeitigen Finanzierung der Kinderund

Jugendarbeit festhalten. Diese muss eine

hohe Priorität vor anderen kirchlichen

Arbeitsfeldern haben. Aber die Einsicht in

die Notwendigkeit dieser Zukunftsinvestition

wächst stetig. Eine finanziell gesicherte

christliche Kinder- und Jugendarbeit wäre

ein schönes Weihnachtsgeschenk, meint

Ihr Hartmut Schulz

Impressum

Die Lutherpost erscheint 6 mal im Jahr. Sie liegt in der

Gemeinde aus, nur die Weihnachtsausgabe wird verteilt.

Redaktion:

Renate Dopheide, Martin Gregor, Katja Kroll, Kay Rath,

Hartmut Schulz, Thomas Zawel

Redaktionsadresse und ViSdPG:

Hartmut Schulz, Schillerstraße 9, 24116 Kiel

Nächster Annahmeschluss für Beiträge: 3. Jan. 2006

Susanne Hampe

Susanne Hampe (38) ist verheiratet und hat

2 Söhne. Als Malerin und Graphikerin stellt

sie ihre beruflichen Fähigkeiten auch gerne

der Luthergmeinde zur Verfügung. Sie hat

den Flyer des Gemeindevereins gestaltet und

entwirft z. Zt. die Website für uns.

Was tun Sie, um sich zu entspannen? Bei einem guten Essen (mein Mann kocht

wunderbar) und Gesprächen mit Freunden kann ich mich sehr gut entspannen.

Worüber haben Sie sich in letzter Zeit gefreut? Über die Zusage einer Ausstellung

meiner Bilder im kommenden Jahr, zu der ein Katalog erscheinen wird, und dass ich die

Webseite für die Luther-Kirche gestalten werde.

Und worüber haben Sie sich in letzter Zeit geärgert? Über diejenigen, die sich

nachts an unseren vor dem Haus angeschlossenen Rädern „betätigen“.

Was ist für Sie die höchste christliche Tugend? Die Barmherzigkeit.

Welche Bibelschichte oder welcher Bibelspruch bedeutet Ihnen am meisten?

Psalm 23 und (nicht aus der Bibel) Bonhoeffers Gedicht „Von guten Mächten“, die letzte

Strophe ist wohl am bekanntesten.

Wann oder wo fühlen Sie sich Gott besonders nah? Wenn ich mich in einer Gemeinschaft

angenommen und geborgen fühle.

Welche Bedeutung hat die Kirche für Ihren Glauben? Die Kirche ist Raum für den

Glauben und lebendig durch die Gemeinde. Diese Gemeinschaft, die Kirche trägt, ist mir

wichtig.

Wer hat Ihre Einstellung zur Kirche geprägt? Der Pastor meiner Heimatgemeinde in

Dresden, der Glauben sehr lebendig vermittelte. In der letzten Zeit hörte ich öfters von

ihm, da er einer der Mitverfasser des „Rufes aus Dresden“ zum Wiederaufbau der

Frauenkirche ist.

23


22

jetzt am Mittelbau und an der Kirche – mich

in Beschlag nehmen.

Haben Sie Freude daran, sich zu engagieren?

Immer wieder einmal kommen neue

Männer und Frauen auf mich zu mit der Frage:

Hier bin ich, wie kann ich mich einsetzen?

Dass vieles anders laufen muss und es auch

kann, ja, sogar mit neuem Erfolg, zeigen die

Beispiele der Lutherpost und der Kinderkirche:

Die „LuPo“-Redaktion ist umgezogen

in Frau Kiethes ehemaliges Büro und

arbeitet im Team um Frau Dopheide und

Herrn Rath sehr zuverlässig. Eine Werbeoffensive

durch Herrn Blum soll höhere

Auflagen ermöglichen – haben Sie Lust, in

Ihrer Straße die „LuPo“ zu verteilen? Auch

eine eigene Website ist nun in den Startlöchern,

Danke an Frau Hampe!

Die neu übernommene Arbeit mit den Kindern

im Kindergarten und natürlich wie

bisher in der Kinderkirche ist mir eine Quelle

der Freude. Und wenn ich mal nicht kann,

machen unsere Erzieherinnen oder das gewachsene

Kinderkirchenteam einfach mal

ohne Pastor weiter. Das ist entlastend.

Große Feste bleiben noch zu erwähnen, natürlich

die Konfirmation unserer Hauptkonfirmanden,

aber auch das Jubiläum der

Goldenen Konfirmation, das wir alle 5 Jahre

begehen.

Zuguterletzt: Wie 2004 konnte auch dieses

Jahr wieder eine abenteuerliche Kanu-Freizeit

stattfinden, diesmal ein Dank an Matjes-

Lange, denn er hat uns die nötigen Fischtonnen

beschafft, um unsere Habe zwar

nicht duftneutral, aber trocken durch den

schwedischen Regen zu bringen...

Wie geht es weiter? Die immer enger werdende

Zusammenarbeit mit Jakobi-Ost, nicht

nur in der Jugendarbeit, sondern auch mit

JAHRESRÜCKBLICK

dem Frühstückstreff, den Konfirmanden,

den neuen Pfadfindern, den Freizeiten und

Aktionen der Kindergärten kann einen Weg

weisen.

Neu ist, dass Ihre Kirche beginnt, sich nicht

mehr nur aus Kirchensteuern zu finanzieren:

Auch wir werben nun für „Freiwilliges

Kirchgeld“: Wer mitmacht, ermöglicht

damit unsere Jugendarbeit, dafür ist dieses

Geld zu 100% reserviert, mehr dazu in der

Heftmitte. Und wer bei den „Förderern der

Luther-Gemeinde“ mitmacht, kann noch

mehr Gutes tun – mehr dazu auf dem beiliegendem

Flyer.

Nun bleibt mir nur noch, Ihnen eine schöne

Adventszeit zu wünschen – und ein Jahr

2006 unter Gottes Segen!

Ihr Pastor Martin Gregor

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Ich mache mit!

LUTHER-ABC

„Mein Vater ist in seiner Jugend ein armer

Häuer gewesen, die Mutter hat all ihr Holz

auf dem Rücken getragen, damit sie uns

Kinder erziehen könnte. Sie haben es sich

lassen blutsauer werden. Mein Großvater

und mein Urgroßvater sind rechte Bauern

gewesen.“, so Martin Luther über seine

Herkunft. Luthers Vorfahren sind über

Generationen erbzinspflichtige Bauern im

Dorf Möhra am Westrand des Thüringer

Waldes gewesen, doch sein Vater Hans

Luder (1458-1530) musste als ältester Sohn

den Hof seinem jüngeren Bruder überlassen,

arbeitete seit 1484 als Bergmann

und konnte sich schließlich an

Kupfererz-Genossenschaften

beteiligen. Er kam zu Wohlstand,

so dass die Familie bereits 1491

zu den angesehensten der Stadt

Mansfeld gehörte. Auch

deshalb hatte er große Pläne mit

seinem zweitgeborenen Sohn

Martin. Dieser sollte Jura

studieren und in die Schicht der

hohen Juristen aufsteigen.

Martin Luther litt lange unter

Schuldgefühlen über die Enttäuschung, die

er seinem Vater durch seinen Eintritt ins

Kloster bereitete, zumal dieser nichts von

Pfarrern und Mönchen hielt.

Die Mutter Margarethe (1459-1531),

geborene Ziegler, stammte möglicherweise

aus einer reicheren Bauernfamilie bei Möhra

und wird als ängstlich und bescheiden und

zugleich als strenge Erzieherin beschrieben.

Eine von Schreckbildern erfüllte Religion

verbunden mit einer unnachsichtig strengen

Erziehung haben Luthers Kindheit und

Glaubenshaltung geformt. „Man soll die

Kinder nicht zu hart stäupen [auspeitschen,

züchtigen]. Mein Vater stäupte mich einmal

so sehr, dass ich vor ihm floh und dass ihm

bange war, bis er mich wieder zu sich

gewöhnt hatte.“ Und: „Meine Eltern haben

mich in strengster Ordnung gehalten, bis zur

Verschüchterung. Meine Mutter stäupte

mich um einer einzigen Nuss willen, bis Blut

floss. Und durch diese harte Zucht trieben

sie mich schließlich ins Kloster; obwohl sie

es herzlich gut meinten, wurde

ich dadurch nur verschüchtert.

Sie vermochten das rechte

Verhältnis zwischen natürlicher

Anlage und Bestrafung

nicht einzuhalten. Man muss

so strafen, dass der Apfel bei

der Rute ist.“ Die Angst vor

der Härte der Eltern, die

Furcht vor den grausamen

Strafen der Schulmeister hat

Luther sein Leben lang nur

schwer überwunden. Später

hat sich Martin Luther mit seinem Vater

ausgesöhnt, der inzwischen stolz auf den

berühmten Sohn war. Mit seiner Heirat 1525

hat Luther – neben vielen anderen Gründen

– auch einem Wunsch seines Vaters

entsprochen, der nach dem Tode seiner

beiden anderen Söhne hoffte, Martin möge

heiraten, um den Namen zu erhalten.

Renate Dopheide

Eltern

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GEMEINDELEBEN

Liebe Gemeinde,

meine ersten 100 Tage in der Luthergemeinde

sind um. Zeit, um Bilanz zu ziehen

und zurückzublicken. Genauer gesagt sind

es schon 210 Tage, dass ich mit einer Viertel-Stelle

Dienstbeauftragung hier bei Ihnen

tätig bin. Um es vorwegzunehmen: ich bin

sehr gerne hier und habe mich über die herzliche

Aufnahme in der Luthergemeinde sehr

gefreut. Durch Geburtstagsbesuche und

Hausbesuche durfte ich schon viele

Gemeindeglieder persönlich kennenlernen.

Der persönliche Kontakt ist mir sehr wichtig,

auch um abzuspüren, was die Luthergemeinde

und ihre Menschen am meisten

brauchen. Dabei habe ich ein Anliegen: wir

brauchen noch weitere Mithilfe im Besuchskreis,

damit wir noch mehr Menschen erreichen

können und mit ihnen ins Gespräch

kommen. Denn das zeichnet ja Gemeinde

aus: dass sich ein Netz aus Kontakten bildet,

das alle, die dazugehören, im Ernstfall

auch mitauffängt. Bitte melden Sie sich,

wenn sie Interesse haben, hier mitzuwirken.

Viel Freude macht mir auch die Ausgestaltung

des Frühstücktreffs (ca. jeder 2. Do im

Monat), einem gemeinsamen Projekt von

Jakobi-Ost und Luther, das beständig anwächst.

Insgesamt darf ich daran mitwirken, dass die

Kooperation zwischen beiden Gemeinden

intensiver wird. Dies geschieht z.B. durch

die gemeinsamen Studientage beider Kirchenvorstände

zum Thema Gottesdienst. Für

Anregungen, Ideen und neue Vorschläge bin

ich gerne offen. Sprechen Sie mich einfach

an. Telefonisch bin ich unter 9 24 02 ( Jakobi-Ost)

zu erreichen.

Es grüßt Sie herzlich

Ihre Pastorin Sabine Klatt

Pastorin Sabine Klatt

Gemeinsame Kinderfreizeit von

Jakobi-Ost und der Luthergemeinde

Was tun, wenn die Sommerferien lang sind?

Einfach mit auf die Kinderfreizeit nach Süsel

kommen! Alle Kinder zwischen 7 und 12

Jahren dürfen mitkommen. Vom 11.-17. Juli

2006 sind wir wieder dort! Wir wohnen in

einem Freizeitheim der evangelischen Kirche

fernab allen Autoverkehrs auf einem

herrlich großen Gelände, dicht am See mit

eigener Badestelle; Tischtennis-Platten und

Billiard fehlen ebenfalls nicht. Was haben

wir vor: Baden und Draußen-Sein, Wettkämpfe

und Schnitzeljagden, ein Ausflug und

vormittags jeweils das Programm einer

spannenden Kinderbibelwoche. Kommt mit

und bringt eure Freunde mit! Geleitet wird

die Freizeit von Pastorin Klatt und unserem

Jugendwart Boy Büttner. Die Kosten liegen

bei 190 Euro für das erste Kind, jedes weitere

Geschwisterkind zahlt 150 Euro.

( Vielleicht ist die Teilnahme an einer Freizeit

ja auch ein Weihnachtsgeschenk von

Oma und Opa). Anmeldeformulare sind über

die Kirchenbüros erhältlich.

2005 – ein persönlicher Rückblick

Im Rückblick staune ich, wie viel sich für

die Luthergemeinde - und auch für mich und

meine Frau - verändert hat: Ganz oben an

steht für uns natürlich die Geburt unseres

Sohnes Frederik. Vielen Dank an dieser Stelle

für alle Gedanken, Gaben und Gebete, die

uns begleitet haben! Zwar konnte ich deshalb

den Gottesdienst am Ostermontag nicht

halten, aber Herr Ehmke aus dem Kirchenvorstand

sprang ein und bewies, dass ein

Gottesdienst auch ohne Pastor eine geistige

Tankstelle sein kann. Vielleicht haben auch

Sie Interesse, Gottesdienste

mitzugestalten?

Unsere neuen „Lektorengottesdienste“laden

dazu ein.

Das Jahr hat für die Gemeinde

allerdings zunächst

mit Abschieden

begonnen: Unsere liebe

Frau Lettau ist im Januar

in die verdiente

Rente gegangen. Dennoch

schaut sie immer

mal vorbei, nicht zuletzt,

um auszuhelfen, wenn

ihre Nach-folgerin im

Amte, Frau Matthiesen,

einmal im Urlaub ist.

Am 6. März dann feierten

wir die Verabschiedung

von Frau Pastorin Kiethe, wobei auch

für sie gilt, dass sie immer wieder vorbeischaut,

sie vor allem in Gottesdiensten und

bei den Andachten im Nikolai-Heim aktiv ist.

Schließlich folgte auch Herr Pastor Sieg in

den Ruhestand nach vielen Jahren in der

Luthergemeinde. Seinen Dienst als Pastoralpsychologe

allerdings wird er noch lange

JAHRESRÜCKBLICK

21

nicht aufgeben wollen und vielleicht treffen

Sie ihn einmal wieder, etwa bei einem Vortrag

im Lutherhaus.

Im Lutherpastorat wohnt nun nur noch ein

Pastor, der Nachfolger aller seiner drei

VorgängerInnen im Amte hier, wie ein Gemeindemitglied

zu meiner Einführung treffend

bemerkte. Allerdings teile ich mir die

Kanzel der Lutherkirche nun ganz regelmäßig

mit Frau Pastorin Klatt aus unserer

Nachbargemeinde Jakobi-Ost. Sie hat, weil

unsere Gemeinde immerhin um die 4300

Mitglieder hat, eine

Viertel Stelle mit

Beauftragung in der

Luthergemeinde zu

ihrer ¾ Stelle in der

Jakobi-Ost Gemeinde

dazugewonnen.

Nach den Renovierungsarbeiten

im

1. Stock des Pastorates

haben wir zwei

neue Mieter und

wenn Sie diese Zeilen

lesen, sind es

schon drei, denn

noch ein kleiner Erdenbürger

wird im

Hause nun seine

Stimme hören lassen.

Die neuen Aufgaben als Vater,

Kirchenvorstandsvorsitzender und Pastor

dieser Gemeinde im Aufbruch nehmen mich

zugegebener Maßen erheblich in Anspruch.

Mitunter ist es sehr schade, wenn ich für

Besuche in der Gemeinde kaum Zeit habe,

weil z.B. Verwaltungs- und Baufragen – wie


20

Leserbrief zum Jugendgottesdienst

Am 25. September 2005 bin ich mit meiner

Familie von 4-jähriger Tochter bis hin zur 85jährigen

Großmutter in den Jugendgottesdienst

in die Jakobi-Kirche gegangen.

Zusammen mit dem Jugendwart Boy Büttner

haben Jugendliche aus den Gemeinden

Luther und Jakobi-Ost den Gottesdienst auf

die Beine gestellt. Ich möchte an dieser Stelle

meine Begeisterung und mein Lob sowohl

an die Jugendlichen als auch an Boy Büttner

loswerden. Mir gefielen die kritischen Wortbeiträge

rund um das Thema „Wasser“ vor

dem Hintergrund, dass vielen Menschen in

der Dritten Welt der Zugang immer mehr verwehrt

wird, aber auch das musikalische Programm.

Das hat die neu gegründete Band von

Luther und Jakobi-Ost übernommen. Vielen

Dank an die Sängerinnen Antonia und Sina

und an die Instrumentalisten Michael, Timo

und Jonas! Klasse!

Ein bisschen verwundert war ich, dass nur

sehr wenige Erwachsene anwesend waren.

Besonders fiel mir auf, dass von den Kirchenvorständen

beider Gemeinden nur einer den

Gottesdienst besucht hat. Ich finde schon,

dass die Jugendlichen mehr Aufmerksamkeit

verdient haben, besonders vor dem Hintergrund,

dass um der Zukunft der Kirche willen

Kinder- und Jugendarbeit der zentrale

Schwerpunkt sein muss.

Katrin Klemp-Schulz

Der nächste JuGo ist am 11. Dezember

in der Jakobikirche um 18 Uhr !

GEMEINDELEBEN

Und sie bewegt sich doch –

die Ökumene

Aufgrund der Entscheidungen von „Oben“

gibt es immer noch viel, was evangelische und

katholische Christen trennt: wir dürfen z.B.

immer noch nicht das Abendmahl gemeinsam

feiern. Was von oben her betrachtet sehr

wenig Handlungsspielraum lässt, sieht von

unten, von der Basis ganz anders aus: Immer

mehr konfessionsverbindende Ehen wurden

und werden geschlossen – gerade auch in der

Luther- Gemeinde. Im Ökumene-Kreis Kiel

Mitte gehen wir deshalb aufeinander zu:

Anhand von aktuellen und historischen Themen

setzen wir uns lebhaft auseinander und

erfahren mehr über unsere Besonderheiten

und die der anderen. Dazu treffen wir uns

jeden 1. Mittwoch im Monat um 20.15 Uhr

im Gemeindehaus in St. Nikolaus in der

Rathausstraße. Liturgische Nächte und

Kanzeltausch, das alles wurde zusätzlich in

der letzten Zeit auch durchgeführt. Alle an

ökumenischen Fragen Interessierte steht unser

Kreis offen. Unser vorläufiges Programm:

7. Dezember: St. Nikolaus historisch gesehen

– Wer er wirklich war

4. Januar: Eucharistie: was trennt, was eint

uns?

1. Februar: Amtsverständnis – evangelischkatholisch

gesehen

1. März: Fasten in unterschiedlichen Traditionen

5. April: Vorbereitung auf den Pilgerweg

Pastorin Sabine Klatt

Der Literaturkreis

Der Literaturkreis trifft sich das nächste Mal

am 9. Januar 2006. „Der Besuch des Leibarztes“

von Per Olov Enquist steht im Mittelpunkt

des Abends. Und am 6. Februardreht

sich das Gespräch um „Die Aprilhexe“

von Majgull Axelsson. Wer Spaß an Literatur

hat, ist in diesem Kreis herzlich willkommen.

Bei Interesse Fragen melden Sie sich

bei Pastorin em. Monika Kiethe unter Telefon

58 69 484 oder bei Katrin Schulz-Klemp

unter 55 42 01.

Aus dem Seniorenkreis

Die Jahreszeit ist fortgeschritten. Überall

kann man schon Boten des kommenden

Weihnachtsfestes sehen. In und mit Jahreszeiten

leben, dies ist ein Schwerpunkt im

Seniorenkreis. Regelmäßig mittwochs um 15

Uhr treffen sich die Senioren in der

Wittenberghalle. Nach dem gemeinsamen

Kaffeetrinken und ausgiebigem Erzählen

steht der Nachmittag unter einem bestimmten

Thema. Nach dem nun Erntedank und

Herbstliches bedacht und besungen worden

ist, standen die Erinnerungstage, Volkstrauertag

und Totensonntag, im Mittelpunkt.

Eine lange Tradition hat am letzten Mittwoch

vor dem 1. Advent das gemeinsame Stecken

und Gestalten des Adventsgestecks.

Unser ehemaliger Küster Herr Jacobs gab

den Impuls, die Anleitung und Hilfe. Jetzt

sind die Senioren so perfekt, dass jeder stolz

sein Gesteck nach Hause trägt. Das neue

Kirchenjahr wird mit dem 1. Advent begrüßt.

Eifrig werden Advents- und Weihnachtslieder

gesungen. Ein Besuch im

Weihnachtsmärchen steht auch in diesem

Jahr wieder an. Manche Erinnerungen an

Kindertage und Theaterbesuche werden

wieder lebendig.

Rosemarie Hofmann

GEMEINDELEBEN

Seniorenadventsfeier

Am 13. Dezember 2005 um 15 Uhr werden

alle Senioren unserer Luthergemeinde

zu einem adventlichen Nachmittag in die

Wittenberghalle herzlich eingeladen. Sich

verwöhnen lassen mit Plätzchen und Kuchen

und sich Einstimmen auf das Weihnachtsfest

mit gemeinsamen Singen macht

froh und licht, sagte kürzlich eine Seniorin.

Unser Pastor Gregor führt unsere Gedanken

ins Weite und wie im letzten Jahr ist

auch ein Ohrenschmaus dabei. Anmeldungen

zur Feier unter Telefon 55 44 79 im

Gemeindebüro.

BEERDIGUNGEN

Familiennachrichten

Anni Wagner 85 Jahre

Günter Helms 80 Jahre

Artur Zichler 64 Jahre

Günter Hansen 71 Jahre

Gertrude Altherr 80 Jahre

TRAUUNGEN

Rüdiger und Astrid Rimek,

geb. Böhnke

TAUFEN

Lovise Rimek

Kevin Tetzlaff

Katharina Sophie Aust

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6

Helfer für Gemeindefest gesucht

Im September 2006 soll es in der

Lutherkirchengemeinde wieder ein großes

Gemeindefest geben. Wie schon in den Vorjahren

könnte es für alle Bewohner rund um

den Schrevenpark und im weiteren Umkreis

eine Chance sein, die Kirchengemeinde von

ihrer besten Seite kennen zu lernen. Dafür

muss aber viel organisiert und einiges auf

die Beine gestellt werden. Der Kirchenvorstand

wünscht sich jedenfalls, dass es wieder

Turmbesteigungen, ein Chor-Konzert in der

Kirche, Kinderspiele, Flohmarkt und und und

... geben soll. Die Sache hat nur einen Haken.

Das große Kirchenfest bei Luther ist

nur möglich, wenn viele Freiwillige mitmachen.

Das gilt schon für das Vorbereitungsteam,

in dem nicht nur Kirchenvorsteherinnen

und Kirchenvorsteher aktiv sein sollten.

Dass sie sich alle an den Vorbereitungen

und beim Ablauf des Festes mit viel Einsatz

beteiligen, ist selbstverständlich. Doch

dieGemeinden wäre für weitere Freiwillige

und viele Ideen dankbar. Bitte melden Sie

sich im Kirchenbüro unter Tel. 55 44 79.

Aktionen & Begegnungen

Unter diesem Titel werden seit Jahren in einem

gesonderten Programmblatt besondere

Veranstaltungen im und rund ums

Lutherhaus vorgestellt. Aus Kostengründen

kann dieses Programmblatt nicht mehr hergestellt

werden. Sie finden daher in dieser

Lutherpost ein Extrablatt, das alle besonderen

Veranstaltungen von Dezember an bis

ins Frühjahr aufführt.

Sie können es heraus nehmen und sich schon

jetzt die Veranstaltungen notieren, die sie besuchen

möchten. Wir hoffen auf Ihr Interesse

und freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Das Programmteam der Luthergemeinde

GEMEINDELEBEN

Fahrradtour 2005

Wie das Bild zeigt, war die Teilnehmerzahl

an unserer Fahrradtour am 18. September

nicht sehr groß. Das tat unserer Stimmung

jedoch keinen Abbruch. Pastorin Klatt hatte

es geschafft, 10 Jugendliche zu motivieren.

So fuhren wir um 13 Uhr, mit Kuchen im

Gepäck, von der Lutherkirche los. Es ging

vorbei am Botanischen Garten, durch das

Projensdorfer Gehölz zum Scheerhafen. Hier

machten wir, direkt an der Schleuse, eine

größere Pause mit Kaffee, Cola und Kuchen.

Da die Strecke für die Kids viel zu

kurz war, fuhren sie und Pastorin Klatt mit

der Fähre auf die andere Seite des Kanals.

Von dort ging es dann über die Brücke zurück

zur Lutherkirche. Der Rest der Gruppe

fuhr, vorbei am Holsteinstadion und Uni-

Gelände, zurück zum Ausgangspunkt am

Schrevenpark. Insgesamt waren wir auf der

etwa 15 km langen Strecke fast 4 Stunden

unterwegs. Also eine gemütliche Sonntagsnachmittags-Tour.

Zum Schluß ein Lob an

die Jugendlichen. Es hat Spaß gemacht zu

beobachten, wie sie übermütig aber doch vorsichtig

an der Radtour teilgenommen haben.

Besuchskreis der Lutherkirche

Vor mehr als 20 Jahren gründete Pastor

Kirchhofer einen Besuchskreis für seinen

Pfarrbezirk. Aus dem Stand konnten 11 ehrenamtliche

Helfer aus seinem Bezirk für diesen

Dienst gewonnen werden. Das ursprüngliche

Ziel war, neu Zugezogene aufzusuchen,

um erste Kontakte zur Luthergemeinde zu

knüpfen. Dieser Versuch schlug fehl, weil

die Besuchten durchweg kein Interesse zeigten.

So entschloss man sich, ältere Leute ab

70 Jahre aufwärts an ihren Geburtstagen aufzusuchen.

Inzwischen ist der Besuchskreis auf die gesamte

Luthergemeinde erweitert worden,

wobei die Zahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter

nicht mehr, sondern weniger geworden

sind. Viele mussten aus gesundheitlichen

Gründen aufgeben oder sind verzogen. Aus

der Gründungszeit sind nur noch zwei Mitarbeiter

verblieben, drei kamen im Laufe der

Zeit dazu. Am Besuchskreis beteiligen sich

zwei Pastoren - darunter ein Emeritus - und

eine Pastorin.

Die Luthergemeinde hat viele Senioren. Hinzu

kommen zwei Pflegeheime und ein

Seniorendomizil. Im Monatsschnitt stehen 65

Monatsspruch Januar

BESUCHSKREIS

19

Besuche an, die nur noch dann zu bewältigen

sind, wenn alle Mitarbeiter bei dem alle

vier Wochen stattfindenen Treffen im

Lutherhaus sich uneingeschränkt zur Verfügung

stellen. Ein komplettes Besuchstreffen

gehört aber zu den Seltenheiten. Bedingt

durch Reisetätigkeit und Krankheit

kamen im letzten halben Jahr drei maximal

vier Mitarbeiter zum Besuchstreffen.

Das führt dazu, dass nicht mehr alle Leute

besucht werden können, und es wird schon

überlegt, ob nur noch an runden Geburtstagen

- d.h. in 5-Jahreszyklen -Besuche gemacht

werden, wenn sich die personelle

Lage und die Beteiligung weiter verschärft.

Das würde aber all diejenigen bitter enttäuschen,

die es gewohnt sind, jährlich von der

Lutherkirche besucht zu werden und die sich

darauf freuen. Auf der Besuchsebene haben

sich auch schon einige Kontakte zwischen

Besuchern und Besuchten, ja in einem

Fall sogar eine Freundschaft gebildet.

Auch wenn das Ausnahmen sind und in der

Zukunft bleiben werden, so machen derartige

Erlebnisse Mut zum Weitermachen.

Klaus Radke


18

Gedanken zur Jahreslosung 2006

Fasst Gott hier einen „Guten Vorsatz“ für

das Neue Jahr?

Bei uns in der Kirche gibt es Sätze aus der

Bibel zu wichtigen Schritten, die wir tun.

Sie kennen das etwa von Taufsprüchen,

Konfirmations- und Trausprüchen.

Und zum Jahreswechsel? Der Jahreswechsel

ist nicht alltäglich. Doch nur weil

ein neues Kalenderjahr beginnt, verändert

sich ja nicht unser Lebensweg, andere

Menschen feiern den

Jahreswechsel nicht

einmal am 31. Dezember.

(Das Kirchenjahr

beginnt mit dem 1. Advent.)

Und doch:

Irgendwie berührt es

mich, dass ich einen

Kalender, voll von Terminen,

Eintragungen und

auch weißen Seiten, die

doch voll Erinnerungen

sind - im Urlaub etwa -,

aus der Hand lege und

ich einen neuen aufnehme,

noch unberührt von

dem, was kommen wird,

doch voll von Erwartungen; und vielleicht

auch voll von Ängsten.

Dazwischen: Die Jahreslosung. Gott

spricht: Ich lasse dich nicht fallen und

verlasse dich nicht. Das ist ein Zuspruch,

den ich gebrauchen kann. Ich sage zu Gott:

Darauf verlasse ich mich!

Ich bin nicht so unbedarft-vertrauensselig

wie mein Sohn, den ich mit beiden Armen

in die Luft stemme, hochfliegen lasse und

auffange. Er lässt es geschehen und lacht,

weil er noch nicht schwer gefallen ist.

JAHRESLOSUNG

Vielleicht müssen wir Menschen die Angst

erst lernen, um dann wieder Vertrauen zu

erlernen. Ich kenne die Zweifel, die der Zusage

Gottes entgegengehalten werden: „Wo

warst du, als ich krank war; als die Erde

bebte; als die Flut kam; als jene kamen, uns

verjagten und unsere Häuser einrissen.“ Ich

kenne auch meine eigene Angst vor dem

Fallen.

Dennoch weiß ich mich gehalten, selbst im

Fallen. Als ich verlassen war, gerade da

habe ich auch an Christus gedacht und seinen

Schrei: „Mein Gott, warum hast du mich

verlassen.“

Zwischen meiner Angst und meinem Vertrauen

steht diese Losung. Zwischen meinem

Zweifel und Gottes Antwort. Zwischen

dem alten und dem, was werden soll.

Sie ruft mich, hinüberzugehen, den Schritt

zu wagen! Das soll mein Vorsatz sein.

Ein Neues Jahr unter Gottes Segen

wünscht Ihnen Ihr Pastor Martin Gregor

Wer macht mit

KINDER

beim Krippenspiel ?

Kinderkirche

WARUM...

...feiern wir Weihnachten

am 24./ 25. Dezember?

Das Weihnachtsfest ist Ausdruck

der Freude über die

Geburt Christi. Doch das

genaue Geburtsdatum ist bis

heute nicht bekannt. Früher

wurde es an verschiedenen Tagen gefeiert.

Erst im 4. Jahrhundert hat die Kirche das

Weihnachtsfest aus einen festen Tag gelegt.

Die Begründung für dieses Datum war, dass

die Empfängnis am Jahresanfang stattgefunden

haben soll, laut dem damals gültigen Julianischen

Kalender war das der 25.März.

Zählte man nun die notwendigen neun Monate

hinzu, ergibt sich der 25. Dezember.

Im Dezember üben wir für das Krippenspiel mit Kindern ab

drei Jahren. Am Heiligabend um 15.30 Uhr wird es im Gottesdienst

aufgeführt. Die Proben in der Kirche finden statt am

08. , 15. und 22. Dezember jeweils um 16.00 Uhr.

...bleibt die Tanne

immer grün?

Laubbäume stecken im

Frühjahr alle Energie in die

Blätter, um dem Sonnenlicht

viel Oberfläche zu bieten. So

verdunstet aber auch viel

Flüssigkeit und sie brauchen

ständig neues Wasser. Im

Winter ist aber weniger Wasser

vorhanden, da es in Schnee und Eis gebunden

ist, deshalb werfen Laubbäume ihre

Blätter ab. Die meisten Nadelbäume bleiben

dagegen auch im Winter grün. Deren

Nadeln sind an die karge Umgebung angepasst:

Sie sind holzig und haben eine sehr

kleine, wachsartige Oberfläche, über die nur

wenig Wasser verdunstet. Weil sie so wenig

Energie benötigen, behalten sie ihr

Nadelkleid an.

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KINDER

Monatsspruch

Dezember

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16

Auch im Jahr 2005 hat der

Verein „Förderer der Luther-

Gemeinde e.V.“ wichtige Projekte

mit Beiträgen oder aus

Spenden fördern können.

Bekanntlich wurde der Verein

im Jahr 2001 umbenannt – „Luther-

Gemeindeverein e.V.“ hieß er zuvor, als

„Kirchbauverein e.V.“ ist er 1957 gegründet

worden. Er zählte seinerzeit und vorübergehend

sogar 620 Mitglieder.

Es liegt auf der Hand, dass viele Wünsche

angesichts einer heute deutlich geringeren

Mitgliederzahl und der allgemeinen

Lage unerfüllt bleiben müssen. Gleichwohl

wurden für die Seniorenarbeit der Gemeinde

wieder 1.200 € zur Verfügung gestellt,

nicht zuletzt durch eine großzügige Bitte der

Hinterbliebenen anlässlich einer Trauerfeier,

zu der anstatt sonst zugedachter Kranzoder

Blumengaben eine Spende zugunsten

des Vereins angeregt wurde.

Da neben einer Förderung der Altenarbeit

auch die Jugend- und Familienförderung wie

zudem Bildung, Kunst und Kultur zu den

bevorzugten Aufgaben des Vereins gehört,

leistete er 2005 im Rahmen der Jugendarbeit

wieder seinen Zuschuss für die Schwedenfahrt

und gab zur Gründung einer

Jugendband einen Zuschuss für die Musikanlage

in Höhe von 200 €, um auch ein Zeichen

der Anerkennung der Tätigkeit u.a. des

Jugendleiters Boy Büttner zu setzen.

Gleiches gilt für den beständig wachsenden

Luther-Posaunenchor, dem die Anschaffung

einer neuen Trompete zum Preis von

490 € ermöglicht wurde. Dazu die Leiterin

Kristina Schrader: „Wir stellen dieses Instru-

IN ZUKUNFT FÖRDERN

Tue Gutes – und rede darüber!

Förderverein hilft der Luther-Gemeinde

ment einer begabten Bläserin zur Verfügung,

auf die wir sonst verzichten müssten, und bedanken

uns sehr herzlich dafür!“ Auch die

Luther-Kantorei erhält für ihre Aufführung

des Weihnachtsoratoriums am 4. Advent eine

Ausfallgarantie in Höhe von bis zu 1.500 €

für den Fall, dass die Einnahmen die Kosten

nicht deckend. Der Chor verdient schon deswegen

diese Förderung, weil ihm durch die

Aufführung anspruchsvoller Werke die Bindung

talentierte Chormitglieder gelingt, so dass

dadurch unsere Gottesdienste wiederum musikalisch

bereichert werden.

Selbstverständlich handelt es sich bei allen

angesprochenen Maßnahmen nur um Zuschüsse

zu den Aufwendungen, welche die

Gemeinde aus ihrem Haushalt trägt.

Auch die Redaktion der Luther-Post hat

wieder Grund zur Freude: Sie konnte den wegen

Altersschwäche ausgefallenen PC durch

ein Gerät ersetzen, das als Internet-Rechner

auch der Gemeinde dienen wird.

Der Förderverein ist sich mit der Luther-

Gemeinde darin einig, dass er sich an den

Kosten der Erhaltung der Luther-Kirche –

gedacht ist in erster Linie an die Wärmedämmung–

beteiligen muss. Er hat daher dem

Kirchenvorstand angeboten, im Jahr 2005

noch eine Spende zu leisten, mit der eine neue

Tür an der Südseite der Kirche (gegenüber

dem Eingang) vermutlich vollständig zu finanzieren

ist, um hierdurch eine der schlimmsten

Kälteschleusen schnellstmöglich zu schließen.

Diese Tätigkeit und anderes sind allein

durch stabile Mitgliederzahlen oder/und Spenden

finanzierbar, um welche sich der Vorstand

nach Kräften bemüht.

Heinrich Schlue, Vorsitzender

KINDER

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Musik liegt in der Luft...

JUGEND

Unser letzter Jugendgottesdienst hatte eine

Neuerung zu bieten, die wir weiter fortführen

wollen: Live Musik von unserer seit

dem Sommer neu bestehenden Band. Neben

der musikalischen Begleitung der Jugos

werden bei den Proben auch Cover und

eigene Stücke geprobt. Seit dem Herbst ist

nun der Rosenkeller unseres Gemeindehauses

weiter ausgelastet mit einer weiteren

Combo. Wir sind gespannt auf die folgenden

Auftritte....

Fahrt in den Hansa-Park

Bei schlechtem Wetter aber bester

Laune haben wir am 28. September

gemeinsam mit Jugendlichen aus den

anderen Kieler Gemeinden den Hansa-

Park besucht. Nach einstündiger Busfahrt

nach Sierksdorf waren es vier

Stunden voller Achterbahnfahrten,

Bärenhöhlenerkundungen und der Rasende

Roland, die uns einen actionreichen

Tag im größten Freizeitpark Schleswig-

Holsteins bescherten.

Der Jugendgottesdienst extra nur für Dich :

Thema: Stille Nacht - scheinheilige Nacht ? Ein Muss für Jeden...

Am 11. Dezember um 18 Uhr in der Jakobi-Kirche.

[ In Kooperation mit Jugendlichen aus der Region Hoch 4 ]

Recht auf Nahrung im Mittelpunkt

„Gottes Spielregeln für eine gerechte Welt“

lautet das Motto der 47. Aktion „Brot für die

Welt“, die am 1. Advent in Herrenhut eröffnet

wird. Damit möchte die evangelische

Hilfsorganisation auch im Jahr der Fußballweltmeisterschaft

2006 deutlich machen,

dass die Spielregeln Gottes für ein friedliches

und gleichberechtigtes Miteinander aller

Menschen auf der Welt auch heute gültig

sind.

Die Menschenrechte seien eine Auslegung

der Spielregeln Gottes, so „Brot für die Welt“.

Im Mittelpunkt der 47. Aktion steht das Menschenrecht

auf Nahrung. „Brot für die Welt“

trete dafür ein, dass Essen und Wasser allen

Menschen in ausreichendem Maße zur Verfügung

stehen, um ein gesundes Leben führen

zu können. Die Menschen in Afrika, Asien

und Lateinamerika würden dabei unterstützt,

mit verbesserten, standortgerechten

landwirtschaftlichen Methoden ihre Erträge

zu steigern, eine größere Fruchtvielfalt anzubauen

und ihre Felder in ökologisch verträglicher

Weise zu bewässern. Weitere Informationen

unter www.brot-fuer-diewelt.de

Konto 500 500 bei der

Evangelischen Darlehnsgenossenschaft Kiel

(BLZ 210 602 37)

BROT FÜR DIE WELT

15

Faires Handelshaus „gepa“

präsentiert Adventskalender mit

Bio-Schokolade

Hamburg (epd). Dass der Adventskalender

von „gepa“ fair gehandelte Bio-Schokolade

enthält, ist Ehrensache bei dem fairen

Handeshaus. Neu in diesem Jahr ist,

dass das Titelbild des Kalenders erstmals

von einer Schülerin aus der Dominikanischen

Republik gemalt wurde. Von dort erhält die

„gepa“ ihren Kakao für ihre Bio-Schokolade.

Der Kalender wurde am Freitag von

Hamburger Schülern und einer Schülergruppe

aus der Dominikanischen Republik

im Rathaus der Hansestadt vorgestellt.

Das Krippenbildmotiv in kräftigen Gelb-,

Grün- und Blautönen hat die zwölfjährige

Milka Munoz, Tochter dominikanischer

Kakaobauern, im Rahmen eines Schülerwettbewerbs

geschaffen. Der gepa-Adventskalender

erscheint in einer Auflage von

über 80.000 Exemplaren. Vertrieben wird

er in Deutschland und in Österreich, mit einem

anderen Motiv auch in Italien und der

Schweiz. Er kostet 2,99 Euro und ist in den

etwa 800 Weltläden, in ausgewählten

Naturkostläden und im Internet unter

www.gepa.de erhältlich.

Die „gepa“ handelt als nach eigenen Angaben

größte europäische „Fair Handelsorganisation“

seit 30 Jahren mit Genossenschaften

und sozial engagierten Privatbetrieben

aus Lateinamerika, Afrika und Asien.

Es werden faire Preise gezahlt, und es

bestehen langfristige Handelsbeziehungen.

Gesellschafter sind Misereor, der Evangelische

Entwicklungsdienst (eed), die evangelische

und die katholische Jugend sowie das

katholische Kindermissionswerk „Die Sternsinger“.


14

„O du fröhliche...“ -

zur Entstehung eines unserer

bekanntesten Weihnachtslieder

Es gehört zu den meistgesungenen Weihnachtsliedern,

nicht nur in Deutschland, sondern

in der ganzen Welt: „O du fröhliche...“.

Für viele gehört es unaufgebbar zu Weihnachten

dazu, für andere ist es abgesungen

oder sentimental. Schaut man auf die Entstehungsgeschichte,

dann ergibt sich

jedoch eine ganz

neue Perspektive

auf das alte Lied

und vielleicht auch

eine neue Beziehung.

Es stammt von

Johannes Daniel

Falk, einem Privatgelehrten

und

Dichter, der aus

ärmlichen Verhältnissen

kam. Trotz

großer Begabungen

wollte sein

Vater ihn von der

Schule nehmen, damit er half, die große Familie

zu ernähren. Die Danziger Ratsherren

aber erkannten seine Talente und finanzierten

ihm den Besuch der Lateinschule und

das Studium. Bei der Übergabe des Stipendiums

sagten sie ihm: „Du bleibst unser

Schuldner. Wenn einst arme Kinder an deine

Tür klopfen, so denke, wir sind es, die

alten Ratsherren von Danzig, und weise sie

nicht ab.“

Falk verschlug es nach Weimar, wo er in die

Hochburg des Sturm und Drangs gelangte

WEIHNACHTEN

und auch mit Goethe befreundet war. Hier

lebte er gut, teils als Lehrer teils als Schriftsteller.

Vergessen war seine Herkunft und die Danziger

Stadtväter. Erst mit den Ereignissen

des Jahres 1813 vollzog sich ein entscheidender

Wandel in Falks Leben. Die Besetzung

Weimars durch Napoleonische Truppen

und auch persönliches Leid rüttelten ihn

wach. Er hörte auf, ein bequemes Leben auf

der Ersatzbank zu

führen und begann,

sich einzumischen.

Vor allem aber setzte

er sich für die

unzähligen

Flüchtlingskinder

und Kriegswaisen

ein. Gemeinsam

mit diesen heimatlosen

Kindern setzte

er ein verfallenes

Schloß wieder

instand und schuf

ihnen eine neue

Bleibe. Auch sorgte

er für Ausbildungsplätze,

um ihnen

eine Zukunft aufzuschließen. Für diese

Kinder dichtete er auch das Weihnachtslied

„O du fröhliche...“ um ihnen über allen Kummer

an Weihnachten hinwegzuhelfen. Eine

Melodie fand sich schnell dazu, eine sizilianische

Fischerweise, die sich schnell in alle

Ohren eingeschmeichelt hatte. 1829 erschien

das Lied erstmalig in dem Liederheft Harfenklänge.

Goethe gab dem Lied die beste Empfehlung

mit, wenn er schrieb, dass er „von

seinem schlichten Glanz hingerissen“ sei.

Pastorin Sabine Klatt

Pfadfinder:

JUGEND

Friedenslichtgottesdienst am 11. Dezember

in der Jakobi-Kirche

Seit mehr als 15 Jahren bringen Pfadfinderinnen und Pfadfinder zu Weihnachten das

Friedenslicht aus Betlehem in unsere Gemeinden. Das Licht, das in Betlehem entzündet

und in Wien an Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Europa und darüber hinaus weitergereicht

wird, ist längst zu einem besonderen Symbol in der Weihnachtszeit geworden.

Am dritten Advent (11. Dezember 2005) wird das Licht mit dem Zug in rund 30 Städte in

ganz Deutschland gebracht. In diesem Jahr wird die Aussendungsfeier in der Jakobi-Kirche

stattfinden.

An Weihnachten wird das Licht in vielen Häusern und Kirchen brennen. Pfadfinderinnen

und Pfadfinder tragen es in die Familien, in Kirchengemeinden, Krankenhäuser und Schulen,

in Verbände, öffentliche Einrichtungen und zu Menschen, die im Mittelpunkt des gesellschaftlichen

Lebens und am Rande stehen.

Das Licht brennt als ein Symbol des Friedens - eines Friedens, den wir Menschen nicht

schaffen können. So sehr wir uns für Gerechtigkeit und Toleranz einsetzen, um Bedingungen

des Friedens zu schaffen, so sehr brauchen wir immer wieder die Kraft, die aus dem

Glauben kommt, die Hoffnung, die Gott schenkt - und den Frieden, den Jesus uns verheißsen

hat.

Seien auch Sie herzlich zur Teilnahme am Aussendungsgottesdienst am 11. Dezember

2005 um 15.30 Uhr in der Jakobi-Kirche eingeladen!

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ADVENT

Stichwort : Advent

In den vergangenen Jahren ist bei vielen

Mit dem ersten Adventssonntag am 27. No- Menschen die Sehnsucht nach mehr

vember beginnt das neue Kirchenjahr. Der Spiritualität und meditativer Ruhe in der Ad-

christliche Kalender wird geprägt von seiventszeit gewachsen. Besonders die Kirnen

drei Hauptfesten Weihnachten, Ostern chen wehren sich gegen verfrühten

und Pfingsten. Die Adventszeit ist für Weihnachtsrummel lange vor der Advents-

Christen die Zeit der Vorbereitung auf die zeit. Vorschläge zur Öffnung von Geschäf-

Feier der Geburt Jesu. Um die „stille Zeit“ ten an den Adventssonntagen stießen bei den

vor Weihnachten hat sich ein reiches Brauch- Kirchen auf scharfen Protest.

tum entwickelt: Adventskalender und -krän- Die beiden in Deutschland heute am weize

sowie besondere Speisen, Süßigkeiten und testen verbreiteten Bräuche, Adventskranz

Kirchenlieder zählen dazu.

und -kalender, sind noch relativ jung. Der

Das Wort „Advent“ ist abgeleitet von dem Hamburger Theologe Johann Hinrich Wich-

lateinischen Wort „adventus“ für ern ließ 1839 in dem von ihm gegründeten

Ankunft. Christen feiern in der Adventszeit „Rauhen Haus“, einem Heim für verwahr-

das Kommen Gottes in die Welt. loste Jugendliche, einen großen hölzernen

Nach christlichem Glauben wird Gott in Jesus Kranz aufhängen. Dieser trug für jeden Tag

von Nazareth als Mensch geboren. Jesus bis Weihnachten eine Kerze. Adventskalen-

Christus wird damit zur Brücke zwischen Gott der wurden erstmals um die Jahrhundert-

und den Menschen. Dies ist der Kern der wende in München in größerer Auflage pro-

christlichen Heilsbotschaft. Advent und

Weihnachten wurden als christliche Jahresfeste

erst relativ spät, im 4. bis 5. Jahrhundert

eingeführt.

duziert.

Adventsandachten

Am 8., 15. und 22. Dezember gestaltet Pastor

Gregor jeweils um 19 Uhr in der

Wittenberg-halle eine Adventsandacht.

Offene Kirche im Advent

Wie Sie es schon aus den letzten Jahren gewohnt

sind, ist unsere Kirche in der Adventszeit

von Montag bis Sonnabend zwischen

16-18 Uhr geöffnet. Nehmen Sie sich Zeit

und ein wenig Ruhe in den hektischen Vorweihnachtstagen.

Eine- Welt-Stand

Im Advent ist der Eine-Welt-Stand an jedem

Sonntag nach dem Gottesdienst für Sie

da. Neben fair gehandelten Waren gibt es

u.a. auch Adventsschmuck und Weihnachtsdekoration

zu kaufen. Im Januar und in den

folgenden Monaten verkauft der Eine-Welt-

Stand wieder am 1. und 3. Sonntag im Monat.

Wir sind mit dabei!

Hier erreichen

Sie uns

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Das Gemeindebüro und die Pastoratsräume befinden

sich in der Schillerstraße 27, 24116 Kiel.

Das Gemeindebüro ist montags bis freitags von

8 bis 11.30 Uhr geöffnet.

Zum Kindergarten gelangen Sie durch den

Kircheneingang. Er ist montags bis freitags von

8 bis 12.30 Uhr geöffnet.

Sie erreichen uns unter folgenden Telefonnummern:

Gemeindebüro 55 44 79

Fax (Gemeindebüro) 55 63 19

Kindergarten 55 53 82

Pastor Martin Gregor 55 34 77

Pastorin Sabine Klatt 92 40 2

e-mail: pastorin.klatt@jakobi-ost.de

Jugendwart Boy Büttner 2211723

e-mail: jugend@jakobi-ost.de

Pfadfinder www.kielmitte.vcp-sh.de

Spendenkonto: Nr. 71 40 19,

Sparkasse Kiel, BLZ 210 501 70

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