Feste feiern - Lutherkirche Wiesbaden

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Feste feiern - Lutherkirche Wiesbaden

himmel

erde

November – Februar 2011

Die Lutherkirchenzeitung

und

Feste feiern

Evangelische Lutherkirchengemeinde Wiesbaden | www.lutherkirche-wiesbaden.de


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Liebe Leserinnen

und Leser, waren Sie auf dem Wiesbadener

Stadtfest? Oder auf dem Wilhelmstraßenfest?

Auf dem Weinfest?

Folklore im Garten? Dem Kranzplatz-

oder Neroberg-Fest? Die

Liste ließe sich fast bis ins Unendliche

verlängern, denn gefeiert

wird viel in unserer Stadt – gerade

im Sommer. Und wenn dann

noch das Wetter mitspielt, genießen es Tausende, am Wochenende

einmal vom Stress abzuschalten, in eine ganz

andere Welt einzutauchen.

Doch immerhin weit über 40 Prozent der Leserinnen und

Leser des Wiesbadener Kurier sind laut einer aktuellen

Umfrage der Meinung, dass es insgesamt zu viele Feste

gibt. Und auch in unserem Redaktionsteam wurde die

Frage heiß diskutiert, ob das Feiern zum bloßen Selbstzweck

ohne Anlass verkommt oder aber die öffentlichen

Feste einen wichtigen »Marktplatz-Charakter« haben und

dadurch Kommunikation fördern. Einig waren wir uns in

einem: Es kommt auf die persönliche Haltung an. Ob wir

zum Beispiel Feste als bloßes Bespaßungs-Event verstehen,

oder dazu nutzen, eine gute Zeit in Gemeinschaft mit

anderen zu verbringen, Freunde (wieder) zu treffen – das

Inhalt

Editorial 2

Familie – eine etwas andere Ausstellung 3

Alle Jahre wieder 4

Jubelkonfirmation 5

Inklusion in der Kita Käthe 6

Feste feiern 7

Rauls Fest 8–9

100 Jahre Lutherkirche 10

Renovierung der Walcker-Orgel 11

Veranstaltungen

Hiergeblieben 12

ACK Kalender 2012 12

Einladung zur Adventsfeier 12

Wir machen Kinderkirche 13

Adventliches Vorlesen 13

Lichterfeier in der Lutherkirche 13

liegt ebenso an uns selbst wie die Entscheidung, ob eine

private Geburtstagsfeier mehr eine Showveranstaltung mit

möglichst großem Büffet oder ein dankbares Beisammensein

im Kreise von lieben Menschen ist.

Besonders deutlich wird das an unseren christlichen

Festen. Viel wird geklagt über die ach so hektische Adventszeit

und die glitzernden Weihnachtsmärkte, die vom

Eigentlichen ablenken. Doch allzu leicht vergessen wir

dabei unseren eigenen Anteil. Denn Möglichkeiten zur

Besinnung gibt es trotz des hektischen Alltages genug.

Zum Beispiel in unserer Lutherkirche. Wer am ersten Advent

die Lichterfeier erlebt, sich am Heiligen Abend in der

Christmette vom »Spirit« des Gospelchors verzaubern

lässt oder bei einem der zahlreichen Konzerte den großartigen

Klängen der Kirchenmusik lauscht – der spürt etwas

von der Magie und der Tiefe, die ein Fest haben kann, das

einen großartigen Anlass hat. Nämlich dass Gott Mensch

geworden ist und als ein Kind in unsere Welt gekommen

ist. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen gesegnete

und festliche Zeit – und viel Spaß beim Lesen von himmel

und erde.

Es grüßt Sie herzlich

Jörn Dietze für die Redaktion

»Das hat's bei uns nicht gegeben« 14

Termine in der kath. Kirche Dreifaltigkeit 14

Einladung zum St. Martinsumzug 14

Kühlschrank Notizen 15

Musik in der Lutherkirche 16–17

EKHN feiert 2012 das Jahr der Kirchenmusik 17

Gottesdienste 18–19

Einladung zum meditativen Tanzabend 19

Termine und Veranstaltungen 19–20

Kollekten-BONS 20

Frauen der Lutherkirche 20

Taufen, Trauungen und Bestattungen 21

Deutscher Schwerhörigenbund 21

Spenden für die Lutherkirchengemeinde 21

Anzeigen 19, 22

Impressum/Anzeigen 23

Termine, Termine 24


Das diesjährige Beispiel des Mordes an einem wohnungslosen

Mann in Wiesbaden durch Jugendliche

aus absurder Lust führt die Aktualität des Themas Gewalt

vor Augen: Gewalt fängt häufig schon im Elternhaus an.

Mit einer Ausstellung und verschiedenen Begleitveranstaltungen

zum Thema »Häusliche Gewalt« stellten sich das

Frauenhaus Wiesbaden des Diakonischen Werkes, der

Verein der Evangelischen Frauen der Lutherkirche Wiesbaden

e.V. und die Lutherkirche diesem Thema und versuchten

Wege aus der Gewalt aufzuzeigen. In der Zeit

vom 4. März bis zum 17. April 2011 fand im Rahmen der

100 Jahr-Feier der Lutherkirchengemeinde diese Ausstellung

»Familie – eine etwas andere Ausstellung« statt.

50 Kinderbilder gaben Einblicke in die

Ängste und Nöte der Bewohner, aber

auch in ihre Hoffnungen. Kinder malten

diese Bilder unter Anleitung des Initiators der Ausstellung,

Stefan Weiller vom Diakonischen Werk, und von Mitarbeiterinnen

des Frauenhauses. Die Bilder wurden nach Gesprächen

mit den Kindern von Stefan Weiller mit Texten

versehen, in denen er die Gefühle der Kinder zu Wort kommen

ließ. In den vergangenen 25 Jahren haben 1.476

Frauen mit 1.558 Kindern im Frauenhaus vor gewalttätigen

Männern und Vätern Zuflucht gefunden.

Am 4. März dann stellte Frau Dr. Käßmann viele nachdenklich

machende Fragen und eröffnete damit eine weitere

Veranstaltungsreihe. Das Quartett der Matthäuskirche

Frankfurt untermalte den Abend mit einfühlsamen Interpretationen

von Schlaf- und Wiegenliedern, die Sprecherin

Daniela Fonda füllte die anschaulichen Lebensläufe von

Frauen aus dem Frauenhaus mit Leben.

Professor Simmel-Joachim, Professorin der Hochschule

Rhein-Main sprach dann am 24. März zum Thema »Wie

Kinder häusliche Gewalt betrifft«.

Ein Satz blieb besonders in Erinnerung:

»Wer gegen häusliche

Gewalt nichts tut, sollte

zur Jugendgewalt schweigen«.

Wer im Elternhaus Gewalt erfährt,

läuft unbewusst Gefahr das

Verhalten der Eltern auch in seinem

Erwachsenenleben weiterzuführen.

»Was passiert mit mir und meiner Familie,

wenn ich Hilfe im Frauenhaus suche?

Welche rechtlichen und finanziellen Folgen hat

der Einzug in das Frauenhaus?« Diese Fragen

griffen am 6. April Eva Boscheck, Leiterin Haus für

Frauen in Not, und Birgit Kulzer, Fachanwältin für Familienrecht,

auf. Zum Fachvortrag »Kinder und Traumata«

von Referentin Prof. Dr. phil. Heidrun Schulze versammelte

sich am 13. April ein großes Publikum. Anschließend

wurde der Film »Precious« vorgeführt.

Auch wenn die Ausstellung in der Lutherkirche vorüber ist,

so bleiben doch die Sorgen von Frauen und Kindern in

häuslichen Gewaltsituationen bestehen. Deshalb sucht das

Diakonische Werk Wiesbaden Begleiterinnen und Begleiter,

die bereit sind Frauen und Kinder auf dem Weg in ein

selbstbestimmtes Leben zu unterstützen. Im Englischen

spricht man bei Frauenhäusern mitunter von »Half-Way-

Houses«, da mit dem Einzug in ein Frauenhaus nur die

Hälfte des Weges zu einem besseren Leben zurückgelegt

wird. Mit guten Bildungs- und Entlastungsangeboten, mit

Freizeitmaßnahmen und mit der Schaffung einer wohltuenden,

ansprechenden Atmosphäre gelingt es den Frauen,

weitere Schritte zu gehen. Dabei tut es gut, von einer

Familie–

eine etwas andere Ausstellung

von Elle Krack-Roberg

starken Gemeinschaft gestützt oder notfalls auch eine

Weile getragen zu werden. Die Diakonie Wiesbaden plant

deshalb die Errichtung eines Fördervereins für das Frauenhaus.

Wer sich engagieren möchte, wird gebeten mit dem

Diakonischen Werk Kontakt aufzunehmen:

Diakonisches Werk Wiesbaden

Rheinstr. 65

65185 Wiesbaden

Öffentlichkeitsarbeit Stefan Weiller

Telefon: 0611/3 60 91-44

Fax: 0611/3 60 91-20

Email: weiller@diakonisches-werk-wiesbaden.de

Telefon für Frauen in Not: 0611/80 60 50

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himmel und erde | November – Februar 2012


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Alle Jahre wieder…

von Volkmar Thedens-Jekel

Viel war zu tun, eine Menge für das Fest vorzubereiten.

In die Mühen mischte sich die Vorfreude: Diese

besonderen Stunden sollten wieder wunderbar werden, so

wie immer, oder besser: so wie früher. Nun war es so weit,

alles war fertig und die Familie ging gemeinsam in den

Gottesdienst, mit dem das Weihnachtsfest jedes Jahr eingeläutet

wurde. Erfüllt mit der frohen Botschaft von Gottes

großer Zuwendung kamen sie heim und genossen die

Speisen und Getränke, freuten sich über die Geschenke

und waren vor allem dankbar für das Zusammensein.

Zugegeben, diese Beschreibung eines Weihnachtsfestes

ist idealtypisch und naiv-idyllisch; es fehlen die besondere

Arbeitsbelastung, die manche gerade in diesen Tagen erleben,

die überhöhten Anforderungen an Geschenke und

andere Accessoires, die Enttäuschung, dass es nie wieder

so wird, wie man es vielleicht einmal erlebt hat – und die

ganz besondere Not derer, die in diesen Tagen allein sein

müssen oder sogar auf der Straße leben. Dennoch liegt

gerade in der Sehnsucht nach einem gelingenden Weihnachtsfest

vieles von dem, was Feste für uns bedeuten.

Feste strukturieren die Zeit. Ein ununterbrochenes Dahingleiten

der Tage wäre schwer zu ertragen. Feste schenken

uns Zeiträume, einen Rhythmus im Alltag. Vorher die Mühen

der Vorbereitungen – aber verknüpft mit der Vorfreude,

die fast wichtiger ist als das Fest selbst. Dann der Ausnahmezustand

des Festes – ein kleiner Zeitraum, in dem

man anders lebt als sonst, üppiger, freier, vor allem auf

Lebensfreude orientiert. Und hinterher eine gewisse Erschöpfung

– aber auch der schöne Nachgeschmack der

Erinnerung. Und dann gilt: Nach dem Fest ist vor dem

Fest (jedenfalls bei den regelmäßigen Festen). Allein

schon die Struktur der Woche mit dem freien Sonntag ist

ein Geschenk Gottes zum Leben.

Feste helfen, gemeinsame Erinnerungen zu beleben.

Schon wenn man in den Familien zusammensitzt, kommt

schnell das »Weißt du noch, als …?« Mehr noch wollen

die Jahresfeste Ostern, Pfingsten, Weihnachten oder auch

der 3. Oktober usw. gemeinsame und verbindende Geschichte(n)

am Leben erhalten und weitergeben. Ein besonderes

Beispiel für diese Bedeutung eines Festes ist die

Gestaltung des Pessach (Passah) im jüdischen Volk.

Wenn spezielle Speisen und Getränke unter Gebet und

Gesang verzehrt werden, soll an die Knechtschaft des

Volkes Israel in Ägypten und vor allem an die große Befreiung

durch Gott erinnert werden. Es soll ausdrücklich das

jüngste Kind im Kreis die Frage stellen: »Warum feiern wir

dieses Fest?« und die Geschichte vom Exodus soll vorgelesen

werden und damit von Generation zu Generation

weiter gegeben werden. Nach dieser Erinnerung an die Befreiung

aus der Sklaverei wird ausgelassen gefeiert mit

Musik und Tanz. Und am Ende der Feier kommt der Satz:

»… und nächstes Jahr in Jerusalem!«, ursprünglich die

Verabredung, sich wie jedes Jahr zum Pessach in Jerusalem

zu treffen, durch die Jahrhunderte aber mit sehr viel

bitterer Tiefe, weil Jerusalem unerreichbar war. Erst in unserer

Epoche bekam der Satz wieder seine alte Selbstverständlichkeit

zurück. Durch die verbindlichen Geschichten

schenken Feste der Gemeinschaft Identität. Darum ist es

wichtig, dass wir weitergeben, weshalb wir an Karfreitag

oder am 3. Oktober nicht arbeiten (müssen).

Feste stärken die Gemeinschaft, vor allem, wenn die Vorbereitungen

miteinander geleistet werden. Wie viel Freude

kann bei der gemeinsamen Arbeit in der Küche entstehen!

Natürlich nur, wenn man sich einigermaßen einig ist… Eine

wunderbare Erfahrung ist aber auch, wenn man sich an

einen festlich gedeckten Tisch setzen darf. Es mag sein,

dass gemeinsam durchgestandenes Leid intensiv verbindet

und sich tief im Gedächtnis eingräbt. Aber wir brauchen

die Bestätigung der Gemeinschaft durch fröhliche

Feste, damit wir mit Freude und Vorfreude durch das Leben

gehen können.

Ich wünsche Ihnen viel Freude und gesegnete Fest-Gemeinschaft

in den kommenden Monaten!


Jubelkonfirmation

von Monika Kreutz

Vor kurzem haben wir Jubiläumskonfirmation in unserer

Gemeinde gefeiert. Eingeladen wurden alle, die

vor 25, 50, 60 oder mehr Jahren konfirmiert wurden. So etwas

brauchen wir hin und wieder in unserem Leben. Nicht

bloß die großen kalendarischen Feste wie Weihnachten

und Ostern, auch die kleinen persönlichen Feste wie Geburtstage

und Jubiläen. Sie sind wie kleine Oasen inmitten

des Alltagsrhythmus. Ein Fest schenkt mir die Gelegenheit

zur Reflexion, zum Nachdenken darüber, woher ich

komme, wo ich stehe, wohin ich gehe. Das Fest der Jubiläumskonfirmation

lädt ein, sich wieder »fest« zu machen

im Glauben. Es schenkt Raum und Zeit, an Gott zu denken,

im Lichte Gottes das eigene Leben zu überdenken.

Betrachten wir einmal unsere Hände, dann sehen wir die

Lebenslinien. Meine Hände sind einmalig, es gibt sie nur

einmal auf der Welt. Mit diesen Händen hat Gott mich

geschaffen. Viel haben meine Hände im Laufe meines

Lebens erlebt. Sie haben gestreichelt und sind gestreichelt

worden. Sie haben liebkost und verwöhnt und sind

hoffentlich auch liebkost worden. Vielleicht mussten sie

Schweres tragen und ertragen. Vielleicht wurden sie auch

geschlagen oder haben selber geschlagen. Manche haben

starke Muskeln bekommen vom festen Zupacken oder

auch tiefe Rillen. Vielleicht führen manche Linien in unsichtbare

Verästelungen und Verzweigungen, manche Wege

sind nur noch zu erahnen. Vielleicht ist meine Haut im

Laufe der Jahre schlaffer geworden, es haben sich Altersflecken

eingestellt und Adern treten zutage. Doch immer

noch sind es meine Hände.

An manch einer tiefen Rille mag man hängen bleiben. Sie

mag an schwere Zeiten im Leben erinnern, an Zeiten, in

denen es durchaus nicht so leicht fiel, Gottes Nähe zu erkennen.

Zeiten, in denen man sich ganz allein gefühlt hat

und selber fest zupacken musste, um weiterzukommen.

»Meine Seele hängt an dir, deine rechte Hand hält mich«,

so heißt es in Psalm 63. Dieses Vertrauen, dass Gott uns

führt und leitet – es war nicht immer da.

Wenn ich meine Hand weiterbetrachte, dann gibt es da

auch noch die einzelnen Verästelungen und kleinen Wege.

Ich erinnere mich an Momente, in denen das Leben ganz

anders weiterging, als ich es geplant hatte. Ganz unerwartet

ging mein Leben in eine neue, nicht vorhersehbare

Richtung. Vielleicht habe ich an diesen Stellen Gottes Begleitung

in ganz besonderer Weise gespürt. »Meine Seele

hängt an dir, deine rechte Hand hält mich« (Ps.63,9). Mag

sein, dass ich in diesen Zeiten gespürt habe, dass Gott

mich hält, mich trägt und unterstützt, meinem Leben Sinn

und neue Richtung gibt, wo ich selber noch keine neuen

Weg sah. Mag sein, dass Gott mir da, wo Türen zugegangen

sind, neue Fenster geöffnet hat.

Und wenn wir schließlich noch auf unsere Fältchen schauen,

dann sind sie es, die uns zeigen, dass wir älter werden.

Wir werden an schöne Erlebnisse erinnert, an Lachen,

Humor, fröhliche Stunden, mit Partnern, Familie, Freundinnen

und Freunden, mit Menschen, die gemeinsam mit

uns durchs Leben gegangen sind. Die Fältchen sind die

eingegrabenen Linien des Lebens.

Rainer Maria Rilke schreibt in einem Gedicht:

Ich lebe mein Leben

in wachsenden Ringen,

die sich über die Dinge ziehn.

Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,

aber versuchen will ich ihn.

Ich kreise um Gott,

um den uralten Turm,

und ich kreise jahrtausendelang;

und ich weiß noch nicht:

bin ich ein Falke, ein Sturm

oder ein großer Gesang.

Das Fest der Jubiläumskonfirmation lädt ein, auf die eigenen

Lebensringe zurückzuschauen. Und was immer wir

erlebt, durchlebt, an Unterschiedlichem erfahren haben,

eines ist geblieben: Gottes Zusage, die uns mit der Konfirmation

gegeben wurde: Ich bin bei dir, als deine Lebensmitte,

die dich stärkt und trägt: »Meine Seele hängt an dir,

deine rechte Hand hält mich«.

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himmel und erde | November – Februar 2012


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Inklusion in der Kita Käthe

von Susanne Schwieder und Cornelia Kusch-Krawiec

Nach dem neuen hessischen Schulgesetz gibt es nun

auch hierzulande einen Rechtsanspruch auf gemeinsamen

Unterricht von behinderten und nichtbehinderten

Kindern. Auch weil es in der Praxis damit viele Probleme

gibt, ist das Wort »Inklusion« in aller Munde. Es bedeutet

im Gegensatz zu »Integration«, dass behinderte und

nichtbehinderte Menschen Lebensräume von Beginn an

gemeinsam gestalten.

Die Kita Käthe der Lutherkirchengemeinde war eine der

ersten Wiesbadener Kindertagesstätten, die behinderte

Kinder aufgenommen hat. Da es das Gesetz der wohnortnahen

Integration noch nicht gab, wurden Kinder aus

einem weiten Umkreis, etwa bis Taunusstein, aufgenommen.

Mittlerweile müssen Integrationskinder von jeder

Einrichtung aufgenommen werden, so dass ihre Zahl bei

uns zeitweise auf Null sank. Jetzt freuen wir uns, dass wir

jeden Tag wieder sechs anerkannte Integrationskinder in

der »Käthe« begrüßen können.

Da die Kinder in der Regel nicht weit von der Rosegger-

straße wohnen, ist es ein bisschen so wie in der Familie:

Ein Kind kommt und man kann es sich nicht aussuchen,

welche Eigenschaften und Bedürfnisse es hat. Wie in der

Familie fängt alles mit Ängsten und Unsicherheiten an. Was

ist das »Besondere« am Kind, was hat es für Bedürfnisse,

was mag es, was tut ihm gut, wodurch wird es nach allen

Regeln der Kunst »gefördert«, können wir das überhaupt

leisten? Manche Eltern der »gesunden« Kinder fragen

sich: Kommt mein Kind nicht zu kurz? Mit dem Kennen-

lernen stellt sich dann schnell heraus, dass es so ist wie

bei jedem anderen Kind auch. Weil es keine »normalen«

Menschen gibt, sondern nur solche mit besonderen Stärken,

Schwächen, Vorlieben und Bedürfnissen.

Die Kindergarten-Kinder helfen uns ErzieherInnen immer

wieder, die richtige Perspektive zu finden. Sie zeigen uns

oft, dass es nichts Besonderes ist, wenn jemand »anders«

ist. Kinder durchleben nicht oder nur sehr kurz die Phase

der Ängste, Vorbehalte und Vorurteile,

einfach weil sie noch keine Vorurteile

bilden konnten.

Für sie ist es nicht entscheidend, was ein Kind nicht kann,

sondern was es kann. Das ist für sie vor allem wichtig,

um einen Weg zu finden, in die Kommunikation zu treten

und zusammen zu spielen. Oft genug sind sie schnell und

äußerst kreativ im Finden und Erfinden neuer oder ungewöhnlicher

Möglichkeiten. Kann ein Kind beispielsweise

nicht sehen oder sprechen, achten sie auf andere Wahrnehmungsmöglichkeiten

und Lebensäußerungen, die entsprechende,

alternative Reaktionen auf ihrer Seite erfordern.

Fest steht, dass Kinder voneinander lernen, ungeachtet

dessen, welche Besonderheiten sie mitbringen. Kinder machen

die Erfahrung, dass körperliche Funktionen ersetzbar

sind, sie üben Körperkontakt, erkennen die Bedürfnisse

von anderen, werden einfühlsamer, lernen Reaktionen zu

interpretieren, reagieren auf Gestik und Mimik als Verbalsprach-Ersatz,

lachen mit und freuen sich an der oftmals

ungetrübten, unkomplizierten Fröhlichkeit. Integrationskinder

in der Gruppe eröffnen den übrigen Kindern somit

ein ungeahnt großes Lernfeld. Und wir ErzieherInnen lernen

jeden Tag mit, wenn auch etwas langsamer als die

Kinder. Die Mitarbeiterinnen des Mobilen Dienstes der

Lebenshilfe, die für jedes anerkannte Integrationskind

mit einer bestimmten Stundenzahl in die Einrichtung

kommen, unterstützen uns dabei tatkräftig. Für uns

sind die Integrationskinder in jeder Hinsicht eine

echte Bereicherung.

Ich muss manchmal an die Geschichte von Bartimäus

im Markus-Evangelium denken, der in der

damaligen Zeit als Blinder nicht arbeiten konnte,

betteln musste und von den Leuten in seine

Behindertenstatus-Schranken verwiesen wurde.

Vielleicht war es ja nicht nur eine Heilung des

blinden Bartimäus durch Jesus, sondern auch

die Geschichte einer gelungenen Inklusion?


Feste feiern

von Tanja Scharnhoop

Unsere älteste Tochter hatte im April Geburtstag. Die

Vorbereitungen dazu gingen bei ihr schon im Dezember

los. Kaum war der Weihnachtsbaum rausgeflogen,

kam die erste Frage an mich, bei der mir glatt das letzte

Lebkuchenherzchen im Halse stecken blieb: »Mama, welchen

Kuchen backst Du eigentlich an meinem Geburtstag?«

Im Januar wurde schon die erste Geschenkwunschliste

erstellt, die sich noch zehn Mal änderte. Die Gästeliste

ist sowieso ganzjährig in Arbeit. Änderungen behält

sich meine Tochter bis zum Zeitpunkt des Austeilens der

Einladungen vor. Schwierig wird es bei der Programmgestaltung.

Schwimmen gehen mit elf (gefühlten neunundfünfzig)

Kindern? Herzlichen Dank! Kino, Feuerparty,

Keramikmalen, Stadtrallye, Schnitzeljagd, Schatzsuche?

Das haben andere schon geboten. Perlenfädeln? Wohin

dann mit den eingeladenen Jungs? Wie beneide ich die Eltern

mit den Sommerkindern, die im Garten Grillen und

Eisessen können und dann den Gartenschlauch rausholen.

Die Kinder halten das für einen weiteren tollen Programmpunkt,

in Wirklichkeit wird die Sauerei aus Ketchup

und klebrigen Süßigkeiten abgespritzt. Wie schön! Für alle

anderen wird es von Jahr zu Jahr schwieriger! Früher waren

Topfschlagen, Mord im Dunkeln und A-Zerlatschen

angesagt. Alle waren selig mit der 5-Liter-Schüssel Wackelpudding.

Heute muss man die Qualitäten eines Eventmanagers

aufweisen, um ein Kindergeburtstagsprogramm

auf die Beine zu stellen. Steht dieses, müssen nur noch

die Abschiedstütchen gepackt werden. Darin haben wir

bei anderen durchaus schon den Gegenwert eines Kleinwagens

vorgefunden. Oder – bescheiden und zugleich anspruchsvoll:

die essbare Tüte mit zuckerfreien Süßigkeiten

ausschließlich aus kontrolliert ökologischem Anbau mit

Bio-Obst aus der Region …

Nun, da unsere Party vorbei ist und der Berg aus Geschenkverpackung

getrennt und entsorgt ist, sollte ich so

langsam in die Planung der Geburtstage unserer beiden

anderen Kinder einsteigen.

Die sind schon im Oktober – und: die Kuchenfrage drängt.

Dieser Artikel ist bereits in der Ausgabe Juni/Juli 2011 im

»Flummi«-Magazin erschienen.

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himmel und erde | November – Februar 2012


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Rauls

Städte haben alle ihre Eigentümlichkeiten. Nicht nur

dass manche größer oder kleiner, lauter oder leiser, protestantischer

oder katholischer, reicher oder ärmer, proletarischer

oder bürgerlicher als andere sind, sie verkörpern davon

auch etwas im Ausdruck ihrer Bürger. Weder in Köln

noch in Hamburg, wo Goch mehrere Jahre gelebt hatte, war

er je gefragt worden, ob er schon von irgendeinem Pasquale

oder Luigi aus der Toskana oder aus einem Lädchen der Altstadt

einen Flyer über den neuen Olivenöl-Jahrgang zugeschickt

bekommen hätte. Aber in dieser Stadt war es so.

Mit Raul fing es an, der auf seinem Fest – anlässlich seines

fünfzigjährigen Geburtstags – seine Gäste über die Pflanzenölbestandteile

seines Olivenöls aufklärte, nachdem

nicht nur – aber vor allem – sein Vorspeisensalat sehr gelobt

wurde. Das sei ein Olivenöl, das er immer direkt von

Luigi beziehe, der einen Cousin namens Benjamino habe,

den Raul natürlich auch persönlich kenne, wie er die ganze

Familie von Luigi und Benjamino kenne, deren Großeltern,

Eltern, alle Geschwister, Neffen, Cousinen und Cousins, deren

Kinder und Enkelkinder, die gemeinsam einen Hof bei

Asprocittadino, das läge bei Castallengua in der Nähe von

Surmonamoltando bewirtschafteten, wo man den Pressungen

selbst beiwohnen und die Pflanzenölbestandteile

herausschmecken könne, vorausgesetzt man habe einen

lockeren Gaumen und keine verdorbene Zunge, ja, das

sagte Raul, keine verdorbene Zunge: Palmitinsäure, Ölsäure,

Palmitoleinsäure, Linolsäure, und Stearinsäure. Er zählte

diese Säuren mit einer solchen mundmotorischen Leichtigkeit

auf und als er schließlich noch erwähnte, dass der Anteil

von circa 1,5% des acyclischen Tri-Terpen-Kohlenwasserstoffes

Squalen geschmacklich zu vernachlässigen

sei, konnte Goch gerade noch seine scheinbar verdorbene

Zunge im Zaume halten, die von ihm völlig losgelöst zum

Besten geben wollte, dass das colesterinfreie Rapsöl aus

dem Supermarkt von nebenan auch nicht schlecht sei.

Goch war erstaunt, dass sich Raul so für Olivenöl ins Zeug

legen konnte und dass alle Anwesenden wohl wussten, wo

die von Raul genannten italienischen Orte lagen, von denen

Goch noch nie etwas gehört hatte

von Günter Meder

Dann begann vor allem

unter den männlichen

Gästen eine Diskussion

über die Qualitäten von

nativem Olivenöl extra der Kategorie

I, von nativem Olivenöl der

Kategorie II und III und dem

Olivenöl, das weder nativ noch

extra genannt wurde aber zu einer

vierten Kategorie gehörte.

Da wurde über die Sorten Frantoio,

Razzo, Leccino, Morcone

und Moraiolo, über deren Wasserversorgung

beim Wuchs, über

die Reinheit von Fremdkörpern

wie Laub, Aststückchen und Sägespänen

und über die Art und

Dauer der Lagerung nach der

Ernte bis zur Verarbeitung so

selbstverständlich diskutiert,

dass Goch sich wunderte, wie

abgehängt er von dieser Diskussion

war. Auch stellte

er sich die existentielle

Frage, ob er überhaupt

über sol


Fest

che Geschmacksknospen verfüge, wie die, die die Diskutierenden

vorgaben zu haben, und wenn ja, ob

diese auch so explodieren könnten, wenn sie in

Berührung mit auf weißem Brot »aufgeträufeltem«

Olivenöl der Kategorie I kämen.

(Goch mochte das Wort, ›aufträufeln‹.) Jeder

von Rauls Gästen kannte mindestens

einen Luigi, Alfredo oder Benjamino, der

ihn mit nativem Olivenöl versorgte. Waren

es immer die gleichen Luigis, Benjaminos

und Alfredos oder waren es

verschiedene, fragte sich Goch.

In den darauffolgenden Tagen

drückte Goch sich in mehreren

Buchläden herum, schaute in

das eine oder andere Buch

und obwohl er merkte, dass

Olivenöle ihn eigentlich genau

so wenig interessierten

wie die Güteklassifikationen

von Haferflocken,

kaufte er sich einen Band

mit dem Titel: Olivenöl –

Gold des Südens.

Abends, als er vor einer

köstlich duftenden Fischsuppe

in seinem Lieblingsrestaurant

»Abruzzo« saß, fragte er

vorsichtig den Besitzer, »verrätst

Du mir, welches Öl Du verwendest?«

»Olala«, sagte Humberto,

»Du jetzt auch?! Was glaubst Du, wie

viele Leute mich das fragen. Und weißt

Du, was ich denen dann sage? ›Meine Dame,

mein Herr, das Öl stammt vom italienischen

Grossisten im Industriegebiet,

4-Liter-Blechkanister‹. Dann lachen immer

alle und sind zufrieden, und keiner

glaubt mir.«

Fast ein Jahr war mittlerweile seit Rauls Fest vergangen und

eine erneute Einladung fand sich in Gochs Mailbox. Er hatte

sich inzwischen so viele Vorträge über Olivenöle anhören

müssen, dass er sich für eine Diskussion über Ölsorten der

Toscana und sogar der Provence gut gewappnet fühlte,

auch wenn er eine Geschmacksknospenexplosion in seinem

Gaumen immer noch nicht erlebt hatte. Von Humberto

hatte er sich ein paar Namen von abruzzesischen Ziegen-

und Schafskäsesorten aufschreiben lassen, deren Aussprache

er geübt hatte und die er so nebenbei in eine weitere

Diskussion über Olivenöle an Rauls nächstem Geburtstag

einstreuen wollte. Auch hatte er kürzlich Egon getroffen, der

eine Reise ins »tiefste Herz Frankreichs« gemacht hatte

und der nun von Nussöl der Sorte Marbot schwärmte, von

dem ihm ein ausgestiegener Pariser Architekt, der nun im

Perigord lebte, halbjährlich drei Liter zuschicken wollte.

»Nie mehr Olivenöl«, sagte Egon. Im Internet fand Goch

zusätzliche Websiten über die Produktion von Nussölen,

die er morgens im Bus las.

»Das war alles umsonst«, sagte er mir Wochen später, als

ich ihn frühmorgens im Hallenbad traf: »Olivenöle waren

auf Rauls Geburtstag gar kein Thema mehr. Auch fiel kein

Wort über italienische Käsesorten! Es ging diesmal um Trüffel

aus dem Piemont und die dazu gehörigen Weine.«

»Und gab’s wieder diese berühmten Geschmacksknospenexplosionen?«,

fragte ich ihn.

»Oh ja«, sagte Goch, »und wie! Bei einigen bebte die Erde.«

Und dann fragte er mich: »Tickt diese Stadt so? Muss ich

mir jetzt auch noch ein Buch über Trüffel und Weine aus

dem Piemont kaufen?«

»Interessiert’s Dich denn?«, fragte ich ihn.

»Nein«, sagte er, »eher nicht«.

»Dann lass es doch«, sagte ich.

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himmel und erde | November – Februar 2012


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100 Jahre Lutherkirche

von Ursula Kuhn

Erinnern Sie sich noch? Vor einem Jahr – da hatten wir

eine dickere Ausgabe von himmel und erde als sonst.,

mit »100 Jahre Lutherkirche« und einer großen Geburtstagstorte.

»In vielfältigen Veranstaltungen soll über das

Jahr hinweg das Jubiläum gefeiert werden, abgeschlossen

wird es am 30. Oktober 2011 mit einem Gottesdienst.« So

hatten wir Sie seinerzeit informiert.

Doch was gehörte nicht alles dazu, dieses Fest zu feiern?

Seit Jahren war es bei einigen immer im Hinterkopf, 2010

wurde es konkret. Die »AG 100« wurde ins Leben gerufen,

Ideen gesammelt und wieder verworfen (»Soll es ein Fest

im kleinen Rahmen werden oder wollen wir ein Jubeljahr

daraus machen?« – »Was haltet ihr von einem Kalender?«

– »Nein, lieber ein Buch!« – »Wir sollen nicht nur

um uns selbst kreisen, sondern auch was für andere tun.«

– »Nicht nur die Kirche, auch die historische Walcker-Orgel

hat Geburtstag!« …). Es war nicht immer leicht – und

die Köpfe rauchten an so manchen Abenden ganz schön.

Und dann ging es am 8. Januar (dem Tag der Einweihung

vor 100 Jahren) los. Mit einem Besuch bei »Mutter Ring«,

einem Gang zu »Luthern« und einem gemeinsamen Frühstück

im Luthersaal, vorbereitet von den Frauen des Frauenfrühstücks.

Ein ruhiger gemütlicher Auftakt.

Das nächste große Highlight am Festwochenende 5./6.

Februar 2011. Der Bachchor und das Bachorchester unter

der Leitung von Kantor Jörg Endebrock lassen Bruckners

»Te Deum« eindrucksvoll erklingen, im Festgottesdienst

predigt Kirchenpräsident Pfarrer Dr. Volker Jung (siehe Foto)

und beim anschließenden Empfang scheint der Luthersaal

aus allen Nähten zu platzen.

Es folgen musikalische Höhepunkte (Musikmarathon,

Konzerte der Reihe »Chorraum Lutherkirche« Orgelkonzerte

und am 9. Oktober endlich die Einweihung des

neuen Spieltischs an der renovierten Walcker-Orgel),

spannende Vorträge (Forum Lutherkirche), besondere

Gottesdienste mit ehemaligen Pfarrerinnen und Pfarrern

der Lutherkirche, eine Fahrt mit der Evangelischen

Friedenskirchengemeinde Mombach zu Pützerkirchen in

Rheinhessen, besondere Turm- und Kirchenführungen für

Kinder und Erwachsene und und und.

Besonders ist hier auch die Ausstellung »Familie – eine etwas

andere Ausstellung« noch einmal zu erwähnen (siehe

Seite 3). Während der Passionszeit ist es uns gelungen,

zahlreiche Menschen auf die Not der von Gewalt bedrohten

Frauen und ihren Kinder aufmerksam zu machen.

In einer weiteren Ausstellung im Oktober sind Menschen

»zu Wort« gekommen, die das bunte Bild der Lutherkirche

zeigen. Bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten

wurden stellvertretend für alle gezeigt, die die Lutherkirchengemeinde

ausmachen und die Lutherkirche über 100

Jahre geprägt haben und noch immer prägen.

Zum Abschluss wieder ein beeindruckendes Konzert

(Bachs H-Moll-Messe) und ein Festgottesdienst verbunden

mit einem Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben.

Es war ein Jubiläumsjahr, zu dessen Gelingen so viele

Menschen beigetragen haben: Die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter in der Lutherkirche; all die Ehrenamtlichen, die

immer wieder mit unermüdlichem Einsatz dabei waren,

geholfen haben, mitgedacht haben; alle Menschen, die

sich haben einladen lassen, mit uns dieses Fest zu feiern.

Ich kann gar nicht genug Danke! sagen.

Bei allem Dank möchte ich nicht vergessen, dass es eben

noch einen anderen Grund gibt, dass wir dieses Jubeljahr

miteinander feiern durften: Es ist der, zu dessen Ehren diese

wundervolle Lutherkirche gebaut wurde. Es ist der, der der

Grund all unseres Seins

ist, der dreieinige Gott.

Gott sei Dank, dass wir

dieses Geschenk haben

und dies miteinander

und mit großer Ehrfurcht

feiern durften.

Im Jahr 2012 wird es gewiss

ruhiger zugehen.

Doch ich bin gewiss,

unser Jubeljahr um die

»feste Burg« Lutherkirche

wird noch lange in

Erinnerung bleiben.

Übrigens: Es gibt noch

einige wenige Exemplare

des Buches »Ein

feste Burg ist unser

Gott – Die Lutherkirche

Wiesbaden. Ein Juwel

des Jugendstils« von

Manfred Gerber mit

Bildern von Friedrich

Windolf …


Renovierung der Walcker-Orgel

von Jörg Endebrock

Nach fast zweijähriger Vorarbeit und

eifriger Spendensammlung konnte

im vergangenen Sommer die denkmalgeschützte

Walcker-Orgel der Lutherkirche

grundlegend renoviert und restauriert

werden. Die Renovierung war nötig geworden,

da es durch Materialermüdung immer

häufiger zu sogenannten »Heulern«

kam, das sind leise Pfeiftöne, die entstehen,

wenn die Ventile unter den Pfeifen

nicht mehr richtig schließen. Außerdem

wurde ein neuer Spieltisch angefertigt, da

der alte aus den 50er-Jahren nicht mehr

zuverlässig funktionierte. Der neue Spieltisch

wurde mit Hilfe von Fotos und Vergleichen zu anderen

Walcker-Spieltischen der Epoche optisch an das

(leider verlorene) Original angenähert. Gleichzeitig wurde

aber auch eine hochmoderne Setzeranlage eingebaut, die

es dem Organisten ermöglicht, in kurzer Zeit oft die Registerkombinationen

zu wechseln und ihn somit etwas unabhängiger

von Registrier-Assistenten macht.

Bei der Gelegenheit wurde die Orgel auch gründlich vom

Schmutz und Staub der letzten 25 Jahre gereinigt und einige

Register neu intoniert. Darunter ist eine klangliche

Überarbeitung der einzelnen Register zu verstehen. Die

Orgelbauer konnten so die Farbpalette der Orgel erweitern

und den Klang noch näher an das Original von 1911 annähern.

Die Orgel klingt nun auch deutlich kräftiger und

runder als vorher.

Nachdem zwei Orgelbauerinnen der Firma Klais im Juli

und August drei Wochen lang die Pfeifen gereinigt und

geputzt und jede Ventilscheibe ersetzt hatten, war der Intonateur

ebenfalls drei Wochen am Werk: Jede einzelne

der knapp 3000 Pfeifen wurde überprüft, die Lautstärke angepasst,

die Klangfarbe neu eingestellt und hinterher gestimmt.

Für mich als Organisten war das die spannendste

Zeit: Es ist erstaunlich, wie sehr man die Lautstärke und

die Klangfarbe einer Pfeife verändern kann, nur indem

man hier etwas öffnet oder dort etwas verengt. Der Intonateur

Markus Linden hat großartige Arbeit geleistet und

die Orgel klanglich runder gemacht, ihr aber gleichzeitig

manches von ihrer Dumpfheit genommen.

Am 26. September war es dann soweit: Der neue Spieltisch

wurde eingebaut. Dazu war eine aufwändige Gerüstkonstruktion

nötig, um den Spieltisch (der immerhin eine

halbe Tonne wiegt) über Altar und Kanzel zu heben (siehe

Foto).

Die Orgel wurde dann mit einem festlichen Einweihungskonzert

am 9. Oktober wieder in Betrieb genommen. Es

erklangen Werke für Orgel und Orchester von Rheinberger

und Poulenc sowie einige Solo-Stücke, die die Klangpalette

der Orgel präsentierten.

Wenn Sie Interesse daran haben, den neuen Spieltisch aus

der Nähe zu betrachten, sprechen Sie mich nach einem

Gottesdienst an. Sofern nicht gerade eine Matinee stattfindet,

zeige ich ihn Ihnen gern. Ausführliche Orgelführungen

gibt es am 20. November um 11.30 Uhr und am

22. Januar um 11.15 Uhr.

Wir hätten die Renovierung nicht durchführen können ohne

die großzügige Unterstützung der vielen, vielen Spender!

Es hat uns gefreut, wie viele private Spender sich z. T.

in erheblichem Umfang engagiert haben. Herzlichen Dank

dafür!

Sehr dankbar sind wir auch über das Engagement folgender

Firmen, Stiftungen und Vereine:

ESWE-Versorgung Wiesbaden

Kraftwerke Mainz-Wiesbaden

Wiesbadener Wohnungsbaugesellschaft GWW

Rudolf-August Oetker-Stiftung

ProMusicaViva – Maria Strecker-Daelen Stiftung

Sparkassenstiftung Hessen-Thüringen

Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Boehringer-Ingelheim-Stiftung

Stiftung Rheingau Musik Festival

Rotary Club Wiesbaden

Nassauische Sparkasse

Wiesbadener Volksbank

Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Evangelische Kirche in Hessen und Nassau

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himmel und erde | November – Februar 2012


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12

VERANSTALTuNGEN

himmel

erde

VERANSTALTuNGEN

Wir machen Kinderkirche!

und

Alle Kinder zwischen 4 und 12 Jahren sind herzlich zur Kinderkirche in der

Lutherkirche eingeladen. Jüngere Kinder können gerne zusammen mit

einem Elternteil teilnehmen.

Gemeinsam erkunden wir spannende Geschichten aus der Bibel und was sie

mit unserem Alltag zu tun haben. Rund um die Geschichten singen wir zusammen,

basteln tolle Sachen, malen, verkleiden uns und spielen Theater. Manche

Angebote sind extra für die großen, andere für die kleinen Kinder da. Bei vielen

können alle zusammen etwas entdecken.

Wann findet das alles statt?

In der Regel jeden ersten Samstag im Monat von 10.00 bis 12.00 Uhr, außer in

den Schulferien, Ausnahmen werden besonders angekündigt.

Das nächste Mal ist Kinderkirche am 5. November 2011 (siehe Seite 18)

Interessiert? Komm einfach vorbei, wir freuen uns auf Dich!

Euer Kinderkirche-Team:

Thomas Awe, Alexander Gürtler, Cornelia Kempe, Noemi Reckels, Marie-Luise

Stoll-Steffan und Pfarrer Volkmar Thedens-Jekel

Sie sind an der Mitarbeit im Kinderkirchen-Team interessiert?

Sprechen Sie Pfarrer Volkmar Thedens-Jekel an!

Telefon 0611/89 06 73 25

E-Mail: thedens-jekel@lutherkirche-wiesbaden.de

Das Kinderkirchen-Team freut sich auf Sie.

Was die Mitarbeit wertvoll macht

Sie haben die Möglichkeit mit den Kindern den Glauben (neu) zu entdecken.

Kinder haben oft eine andere, direktere Sicht auf die Welt und den Glauben. Ihre

Fragen sind es, die uns oft uns selbst fragen lassen »Ja, warum eigentlich?«.

In den Planungstreffen zur Kinderkirche wählen wir die Themen aus, von denen

wir uns vorstellen, dass sie für Kinder interessant sind. Natürlich interessieren

uns die Themen auch selbst. Und so arbeiten wir auf zwei Ebenen – was

bedeutet mir das Thema, was ist für die Kinder wichtig? Und dann haben Sie

die Möglichkeit, entsprechend Ihren Begabungen dieses Thema mit den Kindern

in einem Angebot umzusetzen oder bei einem solchen mitzuhelfen.

Welchen Zeitaufwand muss ich für eine Mitarbeit einplanen?

Am Kinderkirchen-Samstagen kommt zur reinen Durchführungszeit von 10.00

bis 12.00 Uhr noch je eine halbe bis Stunde Vor- und Nachbereitungszeit hinzu.

Zur Vorbereitung eines Kinderkirchentermins treffen sich alle Mitarbeitenden

zwei bis drei Wochen vorher um 20 Uhr reihum bei den Mitarbeitenden.

Adventliches Vorlesen

Ab dem 1. Dezember 2011 ist es

wieder soweit ! Große und kleine

Leute sind herzlich willkommen

bei bunten Geschichten rund um die

Adventszeit.

Von 17.30 – 18.00 uhr im

Pützer-Zimmer

(Eingang durch das

Kirchenhauptportal)

Wir lesen Euch vor, singen zusammen

und freuen uns auf die »Wiedersehens-Kekse«.

Bis zum 23. Dezember

entzünden wir jeden Tag eine

Kerze mehr und genießen die vorweihnachtliche

Stimmung.

Lichterfeier in der

Lutherkirche

Am 1. Sonntag im Advent (27. 11.

2011 um 17 uhr) gibt es auch in

diesem Jahr wieder die »Lichterfeier«.

Es wird ein stimmungsvoller Gottesdienst

für Kinder und Erwachsene

sein, bei dem wieder Hunderte von

Kerzen die Kirche in ihr warmes Licht

tauchen. Im Mittelpunkt steht die Einstimmung

in die Adventszeit mit schönen

Liedern, Gebeten und einer Geschichte.

Wir laden Sie ein: Kommen

Sie – ob allein oder mit Kindern – und

freuen Sie sich an der schönen Kirche,

am Licht der Kerzen und an der frohen

Botschaft in Wort und Musik!


Hiergeblieben

Eine Aktion der Kirchen und von Diakonie und Caritas

Nicht alle, die in Deutschland Schutz suchen, werden

als Flüchtlinge anerkannt. Über 80.000 Menschen –

darunter viele Kinder – haben nur eine »Duldung« und

müssen damit rechnen, dass sie abgeschoben werden.

Viele von ihnen leben aber schon lange bei uns. Sie gehören

zu uns. Deshalb setzen sich die Kirchen und ihre

Wohlfahrtsverbände zusammen mit anderen Initiativen

wie Pro Asyl und Amnesty International dafür ein, dass

diesen Menschen eine Bleibeperspektive in Deutschland

eröffnet wird.

Zum Beispiel: Familie O. aus dem Kosovo lebt seit 2001 in

Deutschland. Zwei der drei Kinder wurden hier geboren.

Herr O. spricht gut deutsch und wohnt mit seiner Familie

in einer eigenen Wohnung. Die Familie hat gute Kontakte

in die Nachbarschaft. Weil die Familie 17 Tage nach dem

Stichtag (01.07.2001) eingereist ist, kann sie die aktuelle

Bleiberechtsregelung nicht in Anspruch nehmen.

Anfang Dezember 2011 tagen die 16 Landesinnenminister

zusammen mit dem Bundesinnenminister in Wiesbaden.

Sie müssen darüber entscheiden, ob die derzeitige Regelung,

die nach Ansicht von Menschenrechtsorganisationen

zu strenge Ausschlusskriterien vorsieht, verlängert

und verändert wird. Kirchen und Verbände sprechen sich

für folgende Standards aus:

n Verzicht auf eine Stichtagsregelung und stattdessen Orientierung

an einer Mindestaufenthaltsdauer der Flüchtlinge,

n Senkung der Anforderungen an die Lebensunterhaltssicherung,

n verstärkte Einbeziehung humanitärer Kriterien,

n stärkerer Schutz für Familien.

Zeitgleich mit der Innenministerkonferenz treffen sich in

Wiesbaden über 100 betroffene Jugendliche, die sich unter

dem Motto »Jugendliche ohne Grenzen« selbst organisiert

haben. Ihre Aktionen sind ab Herbst 2011 unter:

www.jogspace.net zu finden.

Näheres zu »Aktion Bleiberecht – Kettenduldungen beenden

– humanitäres Bleiberecht sichern!« von Diakonie

und Caritas steht unter: www.aktion-bleiberecht.de

Hildegunde Niebch, DW Hessen und Nassau,

Telefon 069 7947-300

ACK Kalender 2012

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Wiesbaden

gibt für 2012 einen Kalender heraus. Auf der

Vorderseite des Monatsblattes sind die Kirchengebäude

der einzelnen Mitglieder oder Innenansichten der Gastgebenden

Kirchen zu sehen. Die Rückseiten enthalten einen

kurzen Überblick über die Geschichte der Kirche, ihre

Charakteristika und Infos über die Wiesbadener Ortsgemeinde

sowie Bilder aus dem Gemeindeleben und Detailaufnahmen

der Kirchen.

Dieser sehens- und lesenswerte Kalender will eine Brücke

aller 13 Wiesbadener ACK Konfessionen sein und neugierig

machen, wie andere Kirchen sich verstehen im Konzert der

weltweiten Christenheit. Ein Adressverzeichnis aller Mitgliedskirchen

und ein Grußwort des Oberbürgermeisters

Dr. H. Müller runden den Kalender ab. Er kostet 6.50 €

und ist ab September in Wiesbadener Buchhandlungen, im

KirchenFenster Schwalbe 6 und – in größeren Mengen –

im Roncalli Haus Friedrichstr. 26–28 erhältlich.

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Pfr. Klaus Endter, Vorsitzender der ACK Wiesbaden

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Einladung zur Adventsfeier

An alle Gemeindemitglieder über 70!

Sehr verehrte, liebe Damen und Herren,

Wir laden Sie herzlich ein für

Donnerstag, 8. Dezember 2011,

15.00 bis 17.00 Uhr, im Luthersaal.

Ihre Anmeldung wollen Sie uns bitte zuschicken

oder im Gemeindebüro abgeben.

Ursula Kuhn

In der Hoffnung, Sie zur Adventsfeier

begrüßen zu können, sind wir

Ihre

Monika Kreutz

Volkmar Thedens-Jekel

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VERANSTALTuNGEN

himmel und himmel erde und | November erde | März – Februar – Juni 2011 2012


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VERANSTALTuNGEN

»Das hat’s bei uns nicht gegeben«

Antisemitismus in der DDR

Eine Wanderausstellung der Amadeu-Antonio-Stiftung aus

Berlin

Spiegelgasse 11 vom 30.10.2011 bis 6.1.2012

Sonntag, 30.10.2011, 11.30 uhr, Eröffnung im

Abgeordnetensitzungssaal im Rathaus

Anschließend Besuch der Ausstellung in der

Spiegelgasse 11

Mittwoch, 02.11.2011, 19.30 uhr, Lutherkirche (Luthersaal)

»Luthers Sündenfall«

Kirchenerneuerung und Antisemitismus des großen

Reformators

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Martin Stöhr

in Kooperation mit der Lutherkirche und der

Martin-Niemöller-Stiftung

Donnerstag, 10.11.2011, 19.30 uhr, im Bonhoefferhaus

(Fritz-Kalle-Straße)

Antisemitismus in der Mitte der Gesellschaft

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Micha Brumlik

Donnerstag, 24.11.2011, 19 uhr Spiegelgasse 9

(Bibliothek)

Das Lied, das sich von selber singt …

Antisemitismus als Schattenseite der Moderne?

Vortrag und Diskussion mit Göran Kövel (Spiegelbild)

Donnerstag, 19.01.2012, 19 uhr im Murnau Filmtheater

(Murnaustraße 6)

»Die Odyssee der Anja Lundholm«

»Johanna, eine Dresdner Ballade«

Filmabend und Gespräch mit der Bürgerrechtlerin und

Dokumentarfilmerin Freya Klier

Für die Ausstellungsgruppe

Gerlinde Schoer-Petry

Termine in der

Pfarrei Liebfrauen/Kirche

Dreifaltigkeit

Diese Aktionen unterstützen die Diözese Coroata und

drücken unsere Verbundenheit zu den Menschen im

Nordosten von Brasilien aus:

n Apfelaktion: Zugunsten unseres Partnerbistums

werden Äpfel verkauft.

Verschiedene Sorten können bestellt werden und

werden in 2,5 und 5 kg Beuteln abgepackt und

kosten 3,00 bzw. 6,00 €.

Bestellung im Pfarrbüro ab dem 19.September 2011,

Tel.: 84 47 76 oder per email: dreifaltigkeit@liebfrauen-wiesbaden.de

Abholungstermin am 22.10.2011 zwischen

10.00 und 12.00 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche

n Brückentag ( Nachfolger des Missionsbasares)

am 20.11.2011

Beginn mit dem Gottesdienst am Christkönigssonntag.

Im Piushaus warten kreative Angebote,

Spiel- und Bastelmöglichkeiten, ein einfaches

Mittagessen, Kaffe und Kuchen.

Es wird auch einen attraktiven Bücherflohmarkt

geben. Herzliche Einladung, ein paar entspannte

Stunden im Piushaus zu verbringen.

n Grillen im Advent: Nach dem Gottesdienst am

4.12.2011 sind alle herzlich in den Pfarrgarten

eingeladen. Gegen eine Spende gibt es Grillwurst,

Glühwein und auch Kinderpunsch.

Wir feiern Fastnacht und zwar

n am Donnerstag, den 16.02.2012 Weiberfastnacht

n am Samstag, den 18.02.2012 große Sitzung

n am Sonntag, den 19.02.2012 den Zugabschluss

Motto: Von der Kaiserzeit bis zur Moderne,

wir feiern Fastnacht einfach gerne.

Denn 100 Jahre Dreifaltigkeit,

sind doch schon ne kleine Ewigkeit.

Die Kinder tagesstätten der Dreifaltigkeits- und der Lutherkirchengemeinde

laden ein:

am Freitag,

den 11. November 2011,

zum St. Martinsumzug

Wir beginnen um 17.00 uhr mit einem Gottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche.

Nach dem Gottesdienst gehen wir gemeinsam zum Schulhof des Gutenberg-

Gymnasiums. Dort wird wie in den vergangenen Jahren auch von der »Arbeitsgemeinschaft

kinderfreundliches Dichterviertel« die Martinsgans versteigert.


KühlschranK notizen

Die Redaktion

grüßt herzlich

Frau Rathgeber

100 Jahre

Dreifaltigkeit

Luki

gratuliert!!

Neue

Mitarbeiter

für das

Kinderkirchenteam

gesucht!

Offene LUKI

sucht

Verstärkung!!

Tel.:

1374595

Nicht

vergessen:

24.12.=

Heiligabend

Herzlich willkommen!

Unser neuer Dekan

Pfarrer Dr.

Martin Mencke

wird regelmäßig in der

Lutherkirche predigen.

Nächste Ausgabe

mehr ... !

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VERANSTALTuNGEN

himmel himmel und erde und | November erde | Juli – Oktober Februar 2009 2012


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VERANSTALTuNGEN

MUSIK IN DER LUTHERKIRCHE

Kantaten-Gottesdienste, Konzerte und Matineen

Samstag, 29. Oktober, 19.30 uhr

19. Wiesbadener Bachwochen –

Eröffnungskonzert

J. S. Bach: Messe in h-Moll, BWV 232

Trine Wilsberg Lund, Sopran

Franz Vitzthum, Altus

Gerd Türk, Tenor

Raimund Nolte, Bass

Bachchor Wiesbaden

Bachorchester Wiesbaden auf

Barockinstrumenten

Leitung: Jörg Endebrock

Eintritt: 30/25/20/15/10 Euro

Samstag, 5. November, 16 uhr und

Sonntag, 6. November, 16 uhr

Günther Kretzschmar: Der Rattenfänger

von Hameln

W. A. Mozart: Die Zauberflöte für

Kinder

eingerichtet von Michael Benedict

Bender

Kinder- und Jugendkantorei der

Lutherkirche

Leitung: Jörg Endebrock

Mozarts letzte Oper eignet sich wegen

der märchenhaften Handlung und der

leicht fassbaren, volksliedhaften Musik

besonders dazu, Kindern die klassische

Musik nahezubringen. Michael Benedict

Bender hat das Werk auf ca. eine

Stunde gekürzt und eine nicht nur für

Kinder fesselnde Version erstellt. Die

Kinderkantorei stimmt in das märchenhafte

Sujet ein mit dem Singspiel »Der

Rattenfänger von Hameln«, das inzwischen

auch schon ein Klassiker ist.

Eintritt frei

Samstag, 12. November, 19.30 uhr

Im Rahmen der 19. Wiesbadener

Bachwochen

J. S. Bach: Herr, gehe nicht ins

Gericht

Petris Vasks: Dona nobis pacem

W. A. Mozart: Requiem

Siri Karoline Thornhill, Sopran

Katharina Magiera, Alt

Hans Jörg Mammel, Tenor

Manfred Bittner, Bass

Frankfurter Kantorei

Camerata Frankfurt

Leitung: Winfried Toll

Eintritt: 30/25/20/15/10 Euro

Kartenvorverkauf nur über den Veranstalter

und die üblichen Vorverkaufsstellen.

www.frankfurterkantorei.de

Sonntag, 13. November, 11.15 uhr

Sonntagsmatinee – Flöte und Orgel

Werke von Lachner, Alain, Martin u.a.

Thomas Richter, Flöte

Jörg Endebrock, Orgel

Eintritt frei

Samstag, 26. November, 19.00 uhr

Benjamin Britten:

St. Nicolas

A Company Of Heaven

Marina Russmann, Sopran

Daniel Sans, Tenor

Wiesbadener Knabenchor

Glob’Arte Orchester

Leitung: Roman B. Twardy

Eintritt zwischen 10 und 30 Euro

Kartenvorverkauf nur über den Veranstalter

und die üblichen Vorverkaufsstellen.

www.wiesbadener-knabenchor.de

Sonntag, 27. November, 10 uhr

Kantatengottesdienst zum 1. Advent

J. S. Bach: Kantate »Bereitet die

Wege« BWV 132

Elisabeth Maranca & Andreas

Karthäuser spielen Werke von

Saint-Saëns, Langlais, Reveyron u.a.

Eintritt: 8 Euro

Dienstag, 29. November, 19.30 uhr

»An die ferne Geliebte«

Lieder von Beethoven, Schubert,

Liszt u.a.

Julian Prégardien, Tenor

Götz Payer, Klavier

Eintritt: 12 Euro

Sonntag, 4. Dezember, 11.30 uhr

Sonntagsmatinee zum 2. Advent –

Orgel und Klavier

Werke von Karg-Elert, Dupré und

Peeters

Yumi Fujimoto, Klavier

Jörg Endebrock, Orgel

Eintritt frei

Sonntag, 11. Dezember, 11.15 uhr

Sonntagsmatinee zum 3. Advent

Weihnachtliche Musik für Chor und

Orgel

Werke von Sweelinck, Daquin,

Bonnet, Dupré, Brahms u.a.

Kammerchor des Bachchors Wiesbaden

Jörg Endebrock, Leitung und Orgel

Eintritt frei

Sonntag, 18. Dezember, 11.15 uhr

Sonntagsmatinee zum 4. Advent

Weihnachtsliedersingen mit dem

Posaunenchor

und den Kinderchören der Lutherkirche

Leitung: Matthias Schädlich und

Jörg Endebrock

Nach dem großen Erfolg im vergangenen

Jahr laden der Posaunenchor und

die Kinderchöre der Lutherkirche wieder

zum gemeinsamen Adventssingen ein.

Eintritt frei

Sonntag, 25. Dezember, 17 uhr

Weihnachtskonzert

G. Ph. Telemann: Meine Seele erhebt

den Herrn

J. D. Zelenka: Missa Dei Patris

Katharina Wollitz, Sopran

Charlotte Quadt, Alt

Sebastian Kohlhepp, Tenor

Matthias Horn, Bass

Bachchor Wiesbaden

Bachorchester Wiesbaden

Leitung: Jörg Endebrock

Es muss nicht immer Bach oder Händel

sein! Dass auch im Barock noch viel

aufregende Musik zu entdecken ist,

davon können Sie sich im diesjährigen

Weihnachtskonzert überzeugen. Jan

Dismas Zelenka war Komponist am

sächsischen Hof in Dresden. Leider

steht sein Werk immer noch im Schatten

der Zeitgenossen Bach und Händel.

Wie unrecht man ihm damit tut! Welch

fantasievoll-inspirierte Musik »springt«

einem hier förmlich entgegen! Zelenka

schreibt immer äußerst virtuos,

überrascht die Hörer ständig mit unerwarteten

Wendungen und hat bizarre,

mitunter ans Exzentrische grenzende


Einfälle. Ergänzt wird das Konzert mit

der wunderbar kantablen Vertonung

des deutschen »Magnificat« von Telemann.

Eintritt: 30/25/20/15/10 Euro

Samstag, 14. Januar, 17 uhr

Internationaler Orgelwettbewerb um

den Bachpreis der Stadt Wiesbaden

Finalrunde als öffentliches Konzert

Die drei besten Spieler/innen der

Zwischenrunde konkurrieren dabei

um die Platzierung.

Folgende Werke werden gespielt:

a) Johann Sebastian Bach: Fantasie

und Fuge g-Moll BWV 542

b) Louis Vierne: Scherzo aus der

2. Sinfonie e-Moll, op. 20

c) Anton Heiller: Tanz-Toccata im

Anschluss Preisverleihung

Eintritt: 8 Euro

Sonntag, 29. Januar, 10 uhr

Kantatengottesdienst zum

Kirchweihfest

J. S. Bach: »Lobe den Herren«

BWV 137

Solisten, Bachchor und Bachorchester

Wiesbaden

Leitung: Jörg Endebrock

Sonntag, 29. Januar, 11.30 uhr

Sonntagsmatinee zum Kirchweihfest

Werke von Bach, Brahms, Liszt und

Reger

Christoph Schoener (Hamburg)

spielt an beiden Orgeln der Lutherkirche

Eintritt frei

Sonntag, 12. Februar, 11.15 uhr,

Bachsaal

Sonntagsmatinee – Flöte und Klavier

Werke von Fauré, Widor, Hahn,

Chaminade u.a.

Lars Asbjørnsen, Querflöte

Jörg Endebrock, Klavier

Eintritt frei

Sonntag, 19. Februar, 10 uhr

Gottesdienst mit musikalischem

Schwerpunkt

Kammerchor des Bachchors

Leitung: Jörg Endebrock

Nähere Informationen auf der

website des Bach-Chors Wiesbaden:

www.bach-chor-wiesbaden.de

EKHN feiert 2012 das Jahr der

Kirchenmusik

Das Motto des Kirchenmusikjahrs 2012 in der EKHN lautet Kirche

macht Musik – Musik macht Kirche! Unser Glaube ohne Klang, unsere

Gottesdienste ohne Lieder, unsere Kirchen ohne Musik – nicht auszudenken.

Kirche macht Musik – an vielen Orten und in vielen Formen.

Vom 1. Advent 2011 bis 30.11.2012 stehen Konzerte, Events und Musik in

der EKHN unter dem Slogan Kirche macht Musik – Musik macht Kirche! Ein

Flyer, Veranstaltungen, Logos, Plakatvorlagen und Informationen rund um

die Kirchen musik mit Referenten, Noten oder Konzerten finden Sie unter

www.kirche-macht-musik-ekhn.de.

Kirche macht Musik – wir feiern gemeinsam mit vielen anderen Landeskirchen

im Rahmen der Reformationsdekade der Evangelischen Kirche in

Deutschland.

Die Musik und das Singen sind ein Gottesgeschenk, sagt Martin Luther:

»Es fließt mir das Herz über vor Dankbarkeit gegen die Musik, die mich so

oft erquickt und aus größten Nöten errettet hat.«

Evangelischer Glaube ist gesungener Glaube. Darum ist das verbindende

Thema des Jahres der Kirchenmusik in unserer Landeskirche das

Lied – in seiner ganzen stilistischen Vielfalt.

Musik macht Kirche – Musik führt Menschen zusammen. Sie stiftet in

besonderer Weise Gemeinschaft über die Generationen und über die

Zeiten hinweg. So hat die Musik für die Gestaltung und Entwicklung der

Kirche eine fundamentale Bedeutung.

Kirchenmusik und Reformation – Die Reformation hat auch und gerade

wegen ihrer Kirchenlieder einen so großen Erfolg gehabt. Musik ist nicht

nur Klang, sondern Zugang zum Evangelium. »Musik ist kein Mantel voller

Harmonien, sondern sie deckt die Tiefen und Spannungen des Lebens auf,

wie sie in Predigten thematisiert werden«, so heißt es in einer Schrift zur

Frühjahrssynode in 2011.

Das Jahr der Kirchenmusik 2012 startet am 1. Advent 2011.

Überregional geplant sind:

n Impulstag im Zentrum Verkündigung »Neue Zugänge zum Singen

mit der Gemeinde« am 11.Februar 2011

n Landesjugendposaunentag

n Forum Frauensingen im Kloster Eberbach (Verband Evangelischer

Chöre in Hessen und Nassau)

n Komponistenwerkstatt: Studierende der Musikhochschule Frankfurt

komponieren für den Gottesdienst, Aufführungen in Gemeinden der

EKHN

n Gospelevent und Kinderchorfest Pfingsten 2012 in Frankfurt

n Gospelprojekt in Kooperation mit einer Big Band

n Mitmachaktionen zum Deutschen Chorfest in Frankfurt vom

7. bis 10. Juni 2012

Weitere Projekte sind in Planung. Alle Informationen finden Sie auf unserer

Internetseite

www.kirche-macht-musik-ekhn.de.

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VERANSTALTuNGEN

himmel himmel und erde und | November erde | Juli – Oktober Februar 2009 2012


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VERANSTALTuNGEN

GOTTESDIENSTE

n November 2011

2. November, Mittwoch, 6.30 uhr

Morgenandacht im Treffpunkt

mit anschließendem Frühstück

Jörn Dietze

5. November, Samstag, 10 bis 12 uhr

Kinderkirche

Kinderkirchen-Team

6. November, Sonntag, 10.00 uhr

Gottesdienst mit Abendmahl

Pfarrerin Kreutz

13. November, Sonntag, 10.00 uhr

Gottesdienst

Dekan Dr. Martin Mencke

16. November, Mittwoch, 20.00 uhr

ökumenischer Gottesdienst zum

Buß- und Bettag

mit Schülerinnen und Schülern der

Gutenbergschule

Pfarrerin Kuhn

20. November, Sonntag, 10.00 uhr

Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag

mit Abendmahl

Pfarrerin Kuhn und

Pfarrer Thedens-Jekel

anschließend Orgelführung

27. November, Sonntag, 10.00 uhr

Kantaten-Gottesdienst zum 1. Advent

im Anschluss Kirchenkaffee

Pfarrerin Kuhn

mit Eine-Welt-Stand

27. November, Sonntag, 17.00 uhr

Lichterfeier zum 1. Advent

Pfarrer Thedens-Jekel

mit Eine-Welt-Stand

n Dezember 2011

3. Dezember, Samstag, 10 bis 12 uhr

Kinderkirche

Kinderkirchen-Team

4. Dezember, Sonntag, 10.00 uhr

Gottesdienst zum 2. Advent

mit Abendmahl

Pfarrerin Kreutz und Team

mit Eine-Welt-Stand

7. Dezember, Mittwoch, 6.30 uhr

Morgenandacht im Treffpunkt

mit anschließendem Frühstück

Jörn Dietze

11. Dezember, Sonntag, 10.00 uhr

Gottesdienst zum 3. Advent

Pfarrer Thedens-Jekel

mit Eine-Welt-Stand

15. Dezember, Donnerstag, 15.00 uhr

Weihnachts-Gottesdienst für die

Kindertagesstätten

Pfarrerin Kreutz

18. Dezember, Sonntag, 10.00 uhr

Gottesdienst zum 4. Advent

Pfarrerin Kuhn

mit Eine-Welt-Stand

24. Dezember, Samstag, Heiligabend

Krabbelgottesdienst, 15.00 uhr

Pfarrer Thedens-Jekel

Familiengottesdienst, 16.00 uhr

Krippenspiel mit Kinderkantorei

Pfarrerin Kreutz

Christvesper, 18.00 uhr

mit Bach-Chor

Pfarrerin Kuhn

Gospelmette

23.00 uhr

mit »New Spirit Gospel Choir«

Pfarrer Thedens-Jekel

25. Dezember, Sonntag, 10.00 uhr

1. Weihnachtstag

Gottesdienst mit Abendmahl

Pfarrerin Kreutz

26. Dezember, Montag, 10.00 uhr

2. Weihnachtstag

Gottesdienst

Pfarrer Thedens-Jekel

31. Dezember, Samstag, 17.00 uhr

Gottesdienst zum Altjahresabend

mit Abendmahl

Pfarrerin Kreutz

n Januar 2011

1. Januar, Sonntag, 17.00 uhr

Gottesdienst zum Neuen Jahr

mit Abendmahl

Pfarrer Thedens-Jekel

4. Januar, Mittwoch, 6.30 uhr

Morgenandacht

im Treffpunkt

mit anschließendem Frühstück

Jörn Dietze

8. Januar, Sonntag, 10.00 uhr

Gottesdienst mit Abendmahl

Dekan Dr. Mencke

Pfarrer Thedens-Jekel

15. Januar, Sonntag, 10.00 uhr

Gottesdienst der Ev. Allianz

Wiesbaden

22. Januar, Sonntag, 10.00 uhr

Gottesdienst

Pfarrerin Kuhn

anschließend: Orgelführung

29. Januar, Sonntag, 10.00 uhr

Kantaten-Gottesdienst zum Kirchweihfest

im Anschluß Sektempfang

Pfarrer Jeffrey Myers (Stadtkirchenpfarramt)

und Pfarrerin Kreutz

n Februar 2012

1. Februar, Mittwoch, 6.30 uhr

Morgenandacht

im Treffpunkt mit anschließendem

Frühstück

Jörn Dietze

4. Februar, Samstag, 10 bis 12 uhr

Kinderkirche

Kinderkirchen-Team

5. Februar, Sonntag, 10.00 uhr

Gottesdienst mit Abendmahl

Pfarrerin Kuhn

12. Februar, Sonntag, 10.00 uhr

Gottesdienst

Pfarrerin Kreutz


19. Februar, Sonntag, 10.00 uhr

Gottesdienst mit musikalischem

Schwerpunkt

Dekan Dr. Mencke

26. Februar, Sonntag, 10.00 uhr

Vorstellungs-Gottesdienst der

KonfirmandInnen

im Anschluss Kirchenkaffee

Pfarrer Thedens-Jekel

KINDERKIRCHE

Ansprechpartner:

Pfr. Volkmar Thedens-Jekel,

Tel.: 89 06 73 25

Jeden ersten Samstag im Monat von

10.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Beginn im Treffpunkt.

5.11. | 3.12. | 4.2.2012

KINDERKIRCHENTEAM

Treffen bitte bei Pfr. Thedens-Jekel

erfragen.

Tel.: 89 06 73 25

MORGENANDACHTEN

Ansprechpartner: Jörn Dietze

Tel.: 80 18 89

Mittwoch, 2.11. | 7.12. | 4.1.2012 |

1.2.2012

jeweils 6.30 Uhr im Treffpunkt

mit anschließendem Frühstück.

BIBELKREIS

Informationen und Gespräche

zu biblischen Geschichten

Ansprechpartner:

Pfr. Volkmar Thedens-Jekel

Tel.: 89 06 73 25

7.11. | 5.12. | 11.1.2012 | 8.2.2012

jeweils um 19.30 Uhr im Treffpunkt

Herzliche Einladung zum Meditativen Tanzabend

am Freitag, dem 16. Dezember 2011, 19.00 – 21.00 uhr unter dem Motto

»Mit den Engeln will ich tanzen!«

165x114,5_himmelErde_Villa_4c_Layout 1 21.09.2011 17:48 Seite 1

An diesem Abend lade ich Sie ein, sich mit Tänzen, Liedern und Texten

auf die Adventszeit einzustimmen.

n Zur Ruhe kommen

n Bei sich ankommen

n Einfache meditative Tanzschritte lernen und ausführen

n Sich auf Weihnachten vorbereiten

Ort: Bachsaal der Lutherkirche

Leitung: Monika Kreutz, Pfarrerin, Tanztherapeutin, Tanzpädagogin

Wir bitten um kurze telefonische Voranmeldung bei Pfarrerin Monika

Kreutz, Tel. 0611/9 27 78 24

Email: Monikakreutz@t-online.de oder im Gemeindebüro.

Kursana Villa Wiesbaden

Premium-Wohnen & Komfortpflege

Stilvoll leben, selbstbestimmt agieren, sich verwöhnen

lassen, persönlichen Service erleben und anspruchsvoll

gepflegt werden – so lautet die Intention der Kursana

Villa, die Premium-Wohnen und Komfortpflege in einem

stilvollen Gründerzeit-Ambiente mit höchstem Wohnkomfort

und familiärem Charakter bietet.

Ein erstklassiger Service in allen Lebensbereichen

sowie die individuelle Rundum-Betreuung werden

gehobenen Ansprüchen mehr als gerecht.

Wir freuen uns darauf, Sie in der Kursana Villa

begrüßen zu dürfen!

Kursana Villa Wiesbaden, Mosbacher Straße 10, 65187 Wiesbaden, Telefon: 06 11 . 3 35 39 – 0, www.kursana.de

19

VERANSTALTuNGEN/ANZEIGE

himmel himmel und erde und | November erde | Juli – Oktober Februar 2009 2012


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VERANSTALTuNGEN

KIRCHENMuSIK

Ansprechpartner: Jörg Endebrock

Tel.: 89 06 73 13

n Kinder- und Jugendkantorei

Dienstag, 15.00 – 15.30 Uhr

(Kinder 5–6 Jahre)

Dienstag, 15.45 –16.15 Uhr

(Kinder 5–6 Jahre)

Mittwoch, 15.00 – 15.45 Uhr

(Jungen 7–9 Jahre)

Mittwoch, 15.45 – 16.30 Uhr

(Mädchen 7–9 Jahre)

Mittwoch, 16.45 – 17.45 Uhr

(Kinder und Jugendliche

ab 10 Jahren)

n Bach-Chor Wiesbaden

Donnerstag, 19.45 Uhr

n Posaunenchor

Donnerstag, 19.30 Uhr

Ansprechpartner: Matthias Schädlich

Tel.: 0 611/1 35 50 14

REDAKTIONSTEAM

DER GEMEINDEZEITuNG

»HIMMEL uND ERDE«

Sitzungstermine bitte im Gemeindebüro

erfragen.

Tel.: 8 90 67 30

OFFENE LuTHERKIRCHE

Ansprechpartnerin:

Edith Mädche, Tel.: 1 37 45 95

Nach Möglichkeit ist die Kirche

täglich von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr

geöffnet.

Kollekten-Bons im Wert von

2€, 3€, 5€ und 10 €

können Sie in Bögen à 50 Euro

und 90 Euro gegen Barzahlung im

Gemeindebüro erwerben.

ANGEBOTE FÜR SENIOREN

uND SENIORINNEN

n Kontaktkreis

Ansprechpartnerin: Helga Schütz

Tel.: 80 95 76

Mittwoch,

23.11. | 14.12. | 18.1.2012 | 22.2.2012

jeweils um 19.30 Uhr

n Samstagscafé

Gemütliches Beisammensein

Ansprechpartner: Gemeindebüro

Tel.: 8 90 67 30

Samstag, 15.00 – 17.00 Uhr

n Treffpunkt

Ansprechpartnerin:

Hannelore Bensberg

Tel.: 37 11 67

Zusammensein bei Kaffee und

Kuchen, Plausch und Spielen

Donnerstag, 14.30 Uhr

(im Treffpunkt)

n Senior/innengymnastik

Ansprechpartnerin:

Annette Aschenbrenner

Tel.: 0 61 96/8 35 60

Donnerstag, 10.00 Uhr

im Bach-Saal

n Ruheständler

Gemütliches Beisammensein bei

Kaffee, Kuchen und interessanten

Vorträgen

Ansprechpartner:

Pfr. Volkmar Thedens-Jekel

Tel.: 89 06 73 25

1 x im Monat um 15.00 uhr

im Luthersaal.

7.11. | 8.12. Seniorenadvent | 6.2.2012

SPIELKREISE FÜR KINDER

uND ELTERN

Ansprechpartner: Gemeindebüro

Tel.: 8 90 67 30

(alle Spielkreise sind offen)

Montag

17.00 – 18.30 Uhr (Schmusekätzchen)

LITERATuRKREIS

Ansprechpartner:

Dr. Winfried Duckert

Tel.: 01 77/2 75 73 79

14.11.11, 15.00 uhr

Ingeborg Bachmann

»Die glücklichen Augen«

12.12.11, 15.00 uhr

Thomas Bernhard

»Der Wetterfleck«

16.01.11, 15.00 uhr

Joseph Roth

»Die Legende vom heiligen Trinker«

16.01.11, 15.00 uhr

Arthur Schnitzler

»Leutnant Gustl«

KONFIRMATIONSuNTERRICHT

Ansprechpartner:

Pfr. Volkmar Thedens-Jekel,

Tel.: 89 06 73 25

Dienstags

Gruppe I: 15.00 bis 16.30 Uhr

Gruppe II: 16.45 bis 18.15 Uhr

KONFI-TEAM

Mitarbeit im Konfirmationsunterricht

Ansprechpartner:

Pfr. Volkmar Thedens-Jekel,

Tel.: 89 06 73 25

FRAuEN DER LuTHERKIRCHE

Ansprechpartnerin:

Ulrike Brommer, Tel.: 37 95 50

n Frauenfrühstück im Vorraum

des Luthersaales

11.12. | 10.12. | 14.1.2012 |

11.2.2012

jeweils um 9.30 Uhr

Ansprechpartnerin:

Susanne Regel, Tel.: 9 49 06 53

n Frauenhilfe

Bibelkreis der Frauenhilfe mit

Pfr. Thedens-Jekel

18.1.2012 | 15.2.2012

jeweils um 15.30 Uhr


TAuFEN | TRAuuNGEN | BESTATTuNGEN

TAuFEN

Kinder sind ein Geschenk Gottes,

gleichzeitig eine große Aufgabe und

Verantwortung. Wir freuen uns, dass

Eltern ihre Kinder in der Taufe Gott

anvertrauen und dass sie nun zur Gemeinde

gehören! Wir wünschen allen

neu Getauften, dass sie von Gott begleitet

und behütet werden. Allen Verantwortlichen

wünschen wir Klarheit

und Liebe im Zusammenleben.

Deutscher Schwerhörigenbund

Ortsverein Wiesbaden e.V.

Seit vielen Jahren zu Gast in der Lutherkirchengemeinde

unser Programm in der Lutherkirche:

Freitags ab 15.30 uhr

04.11.2011 Vortrag Indonesien

18.11.2011 Mundabsehtraining

25.11.2011 Offenes Treffen

02.12.2011 Mundabsehtraining

10.12.2011 Adventsfeier/Samstag

13.01.2012 Offenes Treffen

20.01.2012 Mundabsehtraining

27.01.2012 Infonachmittag

10.02.2012 Thema noch offen

17.02.2012 Mundabsehtraining

24.02.2012 Thema noch offen

Gäste sind herzlich willkommen!

BESTATTuNGEN

Allen, die im Glauben von uns gegangen

sind, ist das Wort Christi zugesagt:

»Ich lebe und ihr sollt auch leben!«

So wissen wir die Verstorbenen

bei Gott wohl geborgen. Für alle, die

vom Abschied betroffen sind, beten

wir um Kraft und Trost, dass sie aufrecht

und zuversichtlich durch das Leben

gehen können.

Spenden für die

Lutherkirchengemeinde

TRAuuNGEN

Wer seine Ehe vor Gott schließt, stellt

sie unter Gottes Segen. Wir freuen

uns mit den Ehepaaren und erhoffen

für sie, dass der Reichtum von Gottes

Liebe sie stärke und ihre Gemeinschaft

mit Freude fülle.

Die Pfarrerinnen und Pfarrer der

Lutherkirchengemeinde

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Lutherkirchengemeinde

finanziell zu unterstützen: Durch Bargeldspende

in den Gottesdiensten oder durch Überweisung

einer Spende auf

unser Konto Nr. 263818 bei der Wiesbadener Volksbank

(510 900 00)

(Spendenquittung möglich).

Zur Verstärkung der Lutherkirchenstiftung nehmen Sie

bitte Kontakt mit dem Gemeindebüro auf. Nähere Informationen

finden Sie auch auf unserer Internetseite

www.lutherkirche-wiesbaden.de.

Wir freuen uns über alle Beträge, jeder Cent ist willkommen!

Pfarrer Thedens-Jekel

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VERANSTALTuNGEN

himmel himmel und erde und | November erde | Juli – Oktober Februar 2009 2012


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VERANSTALTuNGEN

ANZEIGEN

Die Buchhandlung im Dichterviertel

mit dem individuellen Service:

Wir nehmen uns Zeit für kompetente und freundliche Beratung

und pflegen unsere Spezialgebiete: Kinderbücher,

aktuelle und bewährte Belletristik, Krimiliteratur, Kulinaria

Brigitte Endres-Grzybek · Niederwaldstraße 8 · 65187 Wiesbaden

Telefon 06 11/2 67 56 28 · www.erLesen-wiesbaden.de

Öffnungszeiten: Mo 15 –19 h · Di bis Fr 10–13 / 15 –19 h · Sa 10–16 h

Damit Sie wissen, was Sie essen ...

Bäckerei P.a. Kuhfus

Am Speiergarten 10 • 65191 Wiesbaden-Bierstadt

Tel 0611 950 360 • Fax 0611 950 36 18

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bei jedem Produkt die jeweiligen Allergensymbole.

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Hebammenpraxis Renate Dahmen

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• Rückbildungsgymnastik/Babymassage

• Beratungen, Vorsorgeuntersuchungen,

Hilfe leistungen bei Schwangerschaftsbeschwerden

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Telefonische Sprechzeiten:

Montag–Freitag von 8.00 Uhr bis 8.45 Uhr,

Persönliche Termine nach Absprache


KirchenFenster Schwalbe 6

Schwalbacher Straße 6

65185 Wiesbaden

Öffnungszeiten:

Montag 10 – 16 Uhr

Dienstag bis Freitag 10 – 18 Uhr

Evangelische Stadtkirchenpfarrerin

Annette Majewski

Telefon: 06 11/1 40 92 16

E-Mail: majewski-stadtkirchen arbeit

@web.de

schwalbe6@web.de

Was Sie bei uns finden:

Informationen rund um Kirche,

Cappuccino und mehr, Kircheneintrittsstelle,

Rat und Hilfe und

spezielle Veranstaltungen.

Infos unter: Tel. 06 11/1 40 92 16

Ihr Freundeskreis

Selbsthilfegruppe für Alkohol-

und Medikamentenabhängigkeit

Gruppenabende für

Betroffene und Angehörige

jeden Montag, 19.00 – 21.00 Uhr

im kleinen Gruppenraum

der Evangelischen Lutherkirche

Ansprechpartner:

Lothar Dittmar

Telefon: 01 77/6 57 08 82

n Gemeindebüro

Gemeindesekretärin Bärbel Rathgeber

Telefon 8 90 67 30, Fax 89 06 73 11

Sartoriusstraße 16

E-Mail: lutherkirche-wi@t-online.de

Montag – Donnerstag

9.00 Uhr – 12.00 Uhr,

Mittwoch 15.00 – 18.00 Uhr

Freitag geschlossen

n Seelsorger/innen

Pfarrerin ursula Kuhn

(Geschäftsführung)

Telefon 89 06 73 26,

Mosbacher Straße 4

E-Mail:

u.kuhn@lutherkirche-wiesbaden.de

Pfarrer Volkmar Thedens-Jekel

Telefon 89 06 73 25,

Mosbacher Straße 4a

E-Mail: thedens-jekel@web.de

Pfarrerin Monika Kreutz

Telefon 9 27 78 24,

Nelkenweg 4a

E-Mail: monikakreutz@t-online.de

n Kirchenmusik

Jörg Endebrock

Telefon 89 06 73 13, Sartoriusstraße 16

E-Mail: endebrock@t-online.de

n Kirchenvorstand

Werner Ott (Vorsitzender)

Telefon 0 61 28/4 45 48

Impressum: Die Kirchenzeitung der Lutherkirchengemeinde erscheint für jeweils vier

Monate im Auftrag des Kirchenvorstandes (Postanschrift: Gemeindebüro, s.o.)

Redaktion: Jörn Dietze, Etta Duckert, Ilona Dudas-Gürtler, Günter Meder,

Tanja Scharnhoop, Volkmar Thedens-Jekel

Namentlich gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der

Redaktion wieder.

V.i.S.d.P.: Kirchenvorstand der Lutherkirchengemeinde, Sartoriusstraße 16,

65187 Wiesbaden

Grafische Konzeption/Herstellung: rsrdesign, Wiesbaden, www.rsrdesign.de

Druck: Druckerei Wilhelm & Adam, Heusenstamm

Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier

n Küster/in

Lothar Dittmar

Mobil 0177/6 57 08 82

Marina Herkt

Mobil 0171/2 06 46 02

Gemeindetelefon 89 06 73 14

n Kindertagesstätten

Kindertagesstätte Käthe

Leiterin Susanne Schwieder

Telefon 84 46 31, Fax 9 85 42 44,

Roseggerstraße 6

E-Mail:

ev.kita-kaethe.wiesbaden@ekhn-net.de

Kindertagesstätte Pauline

Leiterin Sonja Strauch

Telefon 84 23 08, Fax 9 88 94 81,

Schiersteiner Straße 48

E-Mail:

ev.kita-pauline.wiesbaden@ekhn-net.de

Kindertagesstätte Sternenzelt

Leiterin Barbara Caesar

Telefon 84 00 65, Fax 9 88 12 12,

Klopstockstraße 35

E-Mail:

ev.kita-sternenzelt.wiesbaden@ekhnnet.de

n Bankverbindung

Wiesbadener Volksbank 263818,

BLZ 510 900 00

www.lutherkirche-wiesbaden.de

n Ehe- und Familienberatung: Rheinstr. 65, Tel. 3 60 91 25

n Haus für Frauen in Not (Frauenhaus): Tel. 80 60 50

n Wohngemeinschaft für Mutter und Kind: Kapellenstr. 82, Tel. 51 88 6

n Teestube für Wohnsitzlose: Dotzheimer Straße 3, Tel. 44 56 60

n Telefonseelsorge: 08 00/1 11 01 11 oder 08 00/1 11 02 22

n Kinder- und Jugendtelefon: 08 00/1 11 03 33, Mo – Fr 15.00 – 19.00 Uhr

23

IMPRESSuM/ADRESSEN/ANZEIGEN

IMPRESSuM/ANZEIGE

himmel himmel und erde und | November erde | Juli – Oktober Februar 2009 2012


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Termine, Termine

Am Telefon im Mai

A: Hallo B, wollte mich mal wieder melden und Dich zu meinem Geburtstag

einladen, hast Du Zeit?

B: Ausgeschlossen, der Mai ist voll verplant, aber danke für die freundliche

Absicht. Die Maifestspiele stehen an, wir haben Karten für fünf

Veranstaltungen, zum Museumsuferfest nach Frankfurt wollen wir

auch unbedingt, und dann feiern meine Schwiegereltern ihre Goldene

Hochzeit, ganz groß, versteht sich.

A: Verstehe, dann klappt vielleicht ein Treffen im Juni?

B: Juni, lass mal überlegen: Reitturnier in Biebrich, ein echtes

Event in diesem Jahr, zum Mainzer Johannisfest gehen wir auch, ist

immer toll, und dann beginnt am 25. Juni das Rheingau Musik Festival,

die Karten sind schon lange bestellt.

A: Dann gibt es ja noch den Juli, denk mal drüber nach.

B: Juli? Juli? Erstmal ein paar Tage Urlaub nach all dem

Stress, dann Wilhelmstraßenfest, natürlich sind wir dabei,

Rhein in Flammen in Goarshausen (war super im letzten Jahr), sollte

man nicht verpassen. Gibber Kerb wegen der Tochter, ein Muss. Sorry,

wir müssen unser Treffen noch etwas verschieben.

A: Gut, dann kommt der August, wie sieht es da bei Dir aus?

B: Einschulungsparty für unseren Junior, wird heutzutage ja

groß gefeiert, Die Filmnacht auf dem Kleistplatz fiel in diesem Jahr ja

leider aus (weißt Du noch, wie Du im letzten Jahr vom Stuhl gekippt

bist?). Und natürlich das Weinfest, wir sind an mehreren

Abenden verabredet, noch ein Konzert in Johannisberg, ein

weiteres im Kloster Eberbach, wir müssen dabei sein!

A: Ich sehe schon, auch im August wird aus unserem Wiedersehen

nichts, schade.

B: Lass uns mal den September in Betracht ziehen. Das Rheingau Musik-Festival

ist dann gelaufen, aber die Weinlese folgt unmittelbar, und

ich als Literaturfreund habe natürlich schon einige Karten bestellt.

Solltest auch mal hingehen. Federweißenfest in Rüdesheim,

die Nacht der Kirchen, Geburtstagsfeier meines Bruders,

er wird schon vierzig, wie die Zeit vergeht! Der September ist also

ziemlich ausgebucht, ich verstehe das auch nicht, dabei lassen wir

schon manches Fest und Ereignis aus!

A: Ich gebe auf, der Oktober hat bestimmt auch so seine Feiern. Falls

Du in 2013 im Juli vorhast, den Hessentag in Vellmar zu besuchen, daraus

wird nichts: Der Bürgermeister hat die Bewerbung zurückgezogen,

es mangelt an Geld, wie er sagt. Das verstehe ich und lobe mir

den Mann ob seiner Verantwortung. Was mich aber sehr bewegt ist,

dass auch die Bewohner von Vellmar nicht hinter der Veranstaltung stehen

sollen. Verstehst Du das? Sind sie etwa festmüde? Somit ergibt sich

für uns vielleicht die Möglichkeit, uns im Juli 2013 zu sehen, sozusagen

zum ersten Antifest in Hessen, notiere den Termin doch schon mal!

von Etta Duckert

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