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[ D r a c h e n & S t a r r f l ü g l e r ]

Eine Studie der Exzellenz

Mit dem Hängegleiten wurde das Fliegen neu erfunden.

Seitdem bereitet es unendlich viel Spaß, ob man

sich gemütlich wie ein Vogel in der dritten Dimension

bewegen oder einen Distanz-Weltrekord schaffen

will.

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Internationale Wettbewerbe sind

eine eindrückliche

Demonstration der

Leistungsfähigkeit; wir hier im

Bild der Schleppstart eines

Hängegleiters hinter einem

Ultraleicht zeigt.

Die Abkürzungen der technischen Daten

sind auf Seite 6 zu finden.

DIE ADRESSEN DER IMPORTEURE

AUSLÄNDISCHER MASCHINEN FINDEN

SIE, NACH RUBRIKEN GEORDNET, AM

ENDE DIESES INDEXES.

ABKÜRZUNGEN

F - - - - - - - - - - - - - - Fläche (m²)

Zu - - - - - - - - - - - - - - Zulassung

Pg - - - - - - - - Pilotengewicht (kg)

S - - - - - - - - - - - Spannweite (m)

Nw - - - - - - - Nasenwinkel (Grad)

St - - - - - - - - - - - - - - Streckung

P. o. MwSt - - - - - -Euro od. US $

FLÜGEL DER WELT - DER INDEX

I

n den Jahren zwischen seiner Erfindung Mitte der

60er Jahre und den ersten Gleitschirmen war der

Hängegleiter bzw. der Drachen die einzige Option für

alle, die motorlos von einem x-beliebigen Platz starten wollten.

Die klassische Delta-Form der Drachen entstand damals

durch den Rogallo, benannt nach Dr. Francis Melvin Rogallo,

der einen lenkbaren Fallschirm für Raumkapseln erfunden

hatte. Obwohl die Rogallos das Geschehen dominierten, gab

es seit den ersten Tagen auch fußstartfähige Starrflügler.

Einige, wie die Fledge, verwendeten die gleichen Materialien

wie die Deltas, nämlich Tuch und Alurohr, fügten jedoch

Steuerflächen hinzu, während andere, wie der Mitchell Wing

starre Flügel besaßen, die für den Transport demontiert oder

zusammengeklappt werden konnten.

Die wichtigste Weiterentwicklung jedoch erfuhren die

Rogallos. Sie waren leicht auf der Schulter zu tragen, leicht

aufzubauen, leicht zu starten und zu fliegen und lagen auch

nicht so schwer auf dem Geldbeutel. Zudem wurden sie im Laufe der Jahre immer leistungsfähiger.

Der größte Sprung kam im Jahr 1980 mit dem berühmten Comet. Er war der erste Rogallo,

der ein so genanntes Doppelsegel besaß. Dieses Merkmal ermöglichte es den

Konstrukteuren, die Gleitzahl von durchschnittlich acht im Laufe der vergangenen zwei

Jahrzehnte auf 14 bis 15 zu erhöhen.

Dennoch blieb der Traum eines fußstartfähigen High-Performance-Hanggliders, der erstmals

mit dem außerordentlichen Swift, realisiert wurde. Dieser Starrflügler hatte bei 75 km/h eine

satte 27 als Gleitzahl und ist bis heute praktisch konkurrenzlos geblieben.

Die grandiose Einfachheit des ursprünglichen Deltas war damit nicht mehr gegeben und so

wechselten damals viele Drachenflieger ins Lager der Gleitschirme oder motorisierten

Ultraleichten.

Hängegleiter sind nach wie vor ein außerordentlich guter Kompromiss zwischen Leistung,

Einfachheit und Sicherheit. In vernünftigen Händen sind diese Maschinen nahezu unverwüstlich

und dabei extrem leistungsfähig, wie Weltmeister Manfred Ruhmer im Jahre 2001

bewies, als er einen Weltrekord von erstaunlichen 700,4 km schaffte.

Im Jahr 2008 hat sich leistungsmäßig wenig verändert. Verbessert wurden hauptsächlich

technische Details, um die Starrflügler Anwender-freundlicher zu machen, wie beispielsweise

den Atos VQ von Felix Rühle, der nun viel einfacher und schneller auf- bzw. abzubauen ist.

Unter den Rogallos ist hingegen mit einfachsten neuen Konstruktionen für reines Fun-Flying

auch ein Back-to-the-roots Trend (zurück zu den Wurzeln) feststellbar.

Unabhängig von ihrer Konzeption, haben Hängegleiter einen gemeinsamen Nenner. Es ist

das einmalig intensive Flugerlebnis, das sie den Piloten ermöglichen. Vielleicht erklärt sich

das auch an der Tatsache, dass hauptsächlich auf dem Bauch liegend fliegt und so in die

nächste Nähe des Vogelfluges kommt.

Noël Bertrand


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A-I-R

Der Atos VQ - Q für quick/schnell - wurde 2007 eingeführt und ist viel schneller aufzubauen als

seine Vorgänger. Dank einer strikten Diät wiegt er nur noch 40 kg. Er kann für den Transport in

zwei Teile zerlegt werden. Keine dieser Änderungen sind nachteilig für die Performance, wie es

2008 in Namibia bewiesen wurde, als Carlos Pugnet mit dem VQ einen Weltrekord flog. Sein leistungsstarker

Bruder, der VR, bleibt weiterhin verfügbar: Er ist schneller, effizienter und bleibt die

Hauptwahl der Wettbewerbspiloten. Die meisten Atos Modelle können mit einem Trapez aus

Aluminium ausgerüstet werden anstelle des teuren Karbons.

Atos VQ

Modell F Zu Pg S Nw St P. o. MwSt

Atos VN 14.1 DHV 90/150 12.8 - 12.1 8 823 €

Atos VQ - - -/- 13.35 - - 11 331 €

Atos VR 14.7 DHV 90/150 13.74 - 13,3 11 584 €

Atos VS 11.8 DHV 83/122 11.4 - 11.8 9 773 €

Atos VX Bi 16 DHV 110/222 14 - 12.6 11 109 €

A-I-R

Borsigstr.17 • 71277 Rutesheim • DEUTSCHLAND

Tel: +49 (0)7152 351251 • Fax: +49 (0)7152 351252

info@a-i-r.de • www.a-i-r.de

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