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ulletin

8/2012

• Nachzuchtprüfungsergebnisse Dezember 2012

• Stierenklassierung – Für jeden etwas dabei

• Europäisches Rotbunttreffen in Luxemburg

• WSFV-Kongress


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

Editorial

Offizielles Organ der Genossenschaft

swissherdbook Zollikofen

Rassen

Simmental, Montbéliarde, Swiss Fleckvieh,

Red Holstein, Holstein, Normande, Wasserbüffel

In dieser Ausgabe

Nachzuchtprüfungsergebnisse

Dezember 2012 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

Stierenklassierung Dezember 2012 . . . 14

Europäisches Rotbunttreffen

in Luxemburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

WSFV-Kongress . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

Zuchterfolge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

Personelles . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

Aktuelles

• Delegiertenversammlung

swissherdbook vom 04.12.2012 . . 31

• LBE für Natursprungstiere . . . . . . . 32

Mitteilungen

• Neue 100’000er Kühe im

3. Quartal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

• Diverse Übergangsfristen

für Rindviehställe laufen am

01.09.2013 ab . . . . . . . . . . . . . . . . . 37

• Wechsel in der

Inserateverwaltung . . . . . . . . . . . . 38

• Nationaler Zukunftstag 2012 . . . . . 39

Verwaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42

redonline + . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44

Betriebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47

Ausstellungen

• Zuchtstiermarkt Grange-Verney . . 50

• 11. Vierrassen-Eliteschau an der

OLMA 2012 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52

• 1. Jungfraufinal der Vereinigten-VZG

Interlaken-Oberhasli . . . . . . . . . . . . 55

Jungzüchter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58

Swiss Fleckvieh und Simmental . . . . . 62

VZG/VZV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64

Züchterkamera . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70

Veranstaltungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72

Agenda . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78

Für eine produzierende Landwirtschaft

Ein, während der Agrardebatte der AP 2014 – 17 von

Seiten der Befürworter einer soliden Ernährungssouveränität

für unsere Schweiz, oft ausgesprochener

und viel gehörter Satz: „Bei der produzierenden

Landwirtschaft geht es um nichts anderes, als um

die Produktion von Lebensmitteln.“ Als Milch- und

Fleischproduzent, aber auch als Ackerbauer, wird

mir aber sehr bald klar, dass die Produktion dieser

Lebensmittel hohen Anforderungen genügen muss und von der Struktur

und dem Arbeitsablauf her unterschiedlich viel kostet.

Im Ackerbau bin ich an die Jahreszeiten gebunden, darf gute Saat-, Pflege-

und Erntezeiten nicht verpassen und bin auf einen kostengünstigen,

meist überbetrieblichen, Maschinenpark angewiesen. Als Tierhalter wird

mein Kapital zusätzlich am Gebäude und an Stalleinrichtungen über Jahre

gebunden und die Anbindung an den Betrieb lässt viel weniger Arbeiten

ausserhalb der Landwirtschaft zu.

In der weiteren Diskussion der AP 14 – 17 ist es vordringlich, dass dem

teuren Kostenumfeld unserer Milch- und Fleischproduktion Rechnung

getragen wird. Unsere Produkte sollen einen Wert erzielen, der die nötigen

Abschreibungen und Reinvestitionen ermöglicht. Gegenüber der

ausländischen Konkurrenz sind unsere Betriebe klein strukturiert und

können nicht von Fördergeldern der EU und von Regionalprojekten profitieren.

Gerade die Mitglieder von swissherdbook sind auf eine Unterstützung

ihrer Produktion in Form von Tierhalterbeiträgen und Investitionsbeihilfen

angewiesen, sonst wird das Wort Produktion zum Unwort.

Das Parlament und der Bundesrat tun gut daran, sich diese Tatsache täglich

vor Augen zu halten.

Direktzahlungen sind das eine, Produktionserlöse das andere. Ohne gute

Gesundheit und Lebensfreude ist aber alles nichts!

Darum wünsche ich Euch im neuen Jahr die Kraft und den Mut, Dinge

zu ändern, die Ihr ändern könnt; die Gelassenheit, Dinge anzunehmen,

die Ihr nicht ändern könnt; und die Weisheit, die einen von den andern

zu unterscheiden.

Andreas Aebi,

Präsident swissherdbook

Titelbild:

Jubiläumsschau 100 Jahre VZV Le Châtelard:

Blick auf den Schauplatz mit über 650 aufgeführten

Tieren

(Foto: KeLeKi)

1 I


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

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für die Pansenbakterien nützlich sind,

verbrauchen Sauerstoff und verbessern

so die Bedingungen für anaerob

lebende Mikroben. Letztere bauen

Zellulose schneller um, wodurch die

Passagerate und der Verzehr steigen

können. In einem Versuch der Universität

Hohenheim gaben Kühe mit

Laktationsleistungen von 10‘000 kg

aufgrund der Beigabe von Lebendhefen

täglich 1.7 kg mehr Milch.

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swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

Nachzuchtprüfungsergebnisse Dezember 2012

Erfreulich stabile Zuchtwerte

Andreas Bigler

Die neue Auswertung hat nur wenige

Veränderungen gebracht und

zeigt stabile Zuchtwerte. Die neu

klassierten KB-Stiere vom August

haben ihre Zuchtwerte mehrheitlich

noch verbessert. Das Angebot an

Schweizer KB-Stieren ist bei allen

unseren Rassen qualitativ gut, wobei

die jüngsten Stiere nicht ganz an

der Spitze liegen. Die revidierte Tierzuchtverordnung

des Bundes sorgt

zurzeit für eine Verunsicherung bei

den Züchtern und trübt, zusammen

mit den anhaltend tiefen Milchpreisen,

die Freude an den grossen

Zuchterfolgen.

Die züchterische Bilanz der vergangenen

Jahre könnte für die Rassen

von swissherdbook kaum besser

sein. Die Kühe werden leistungsstärker

bei konstanter Nutzungsdauer,

die Zellzahlen sind gesunken und

das Exterieur wird immer besser,

was auf allen Schauplätzen demonstriert

wird. Das Vertrauen in unsere

eigene Genetik war seit Jahrzehnten

nicht mehr so gross wie heute.

Sogar bei Red Holstein – mit starker

Konkurrenz aus dem Ausland – liegt

der Inlandanteil bei rund 85 %, der

höchste je erreichte Wert. Dazu konnte

der Herdebuchbestand praktisch

konstant gehalten werden. Getrübt

wird die Freude einzig durch die

tiefen Milchpreise bei hohem Kostenumfeld.

In den vergangenen 40

Jahren sind durch die Schweizer

Agrarpolitik die milchbetonten Rassen

stärker gefördert worden. Auch

heute stellen wir, insbesondere in

den Gebieten, wo die Milchmenge

noch ausgedehnt wird, eine grosse

Nachfrage nach Hochleistungskühen

fest. Auf der anderen Seite nehmen

heute aus wirtschaftlichen Gründen

Rassenkreuzungen, besonders mit

Fleischrassen, deutlich zu. Wenn

das wirtschaftliche Umfeld schnell

ändert, hat die Reinzucht Mühe,

sich schnell genug anzupassen und

mit Rassenkombinationen kann viel

schneller und gezielter reagiert werden.

Die Fleckviehzüchter können

seit 40 Jahren davon profitieren,

indem ihnen Zuchtstiere von mehreren

Rassen mit unterschiedlichen

Zuchtzielen angeboten werden. Das

Fleckvieh hat dadurch züchterisch

Vorteile gehabt im Vergleich zu anderen

Milchviehrassen. Nun soll offenbar

das Rad der Zeit wieder um 50

Jahre zurückgedreht werden, zurück

zur Reinzucht in quasi geschlossenen

Herdebüchern. Mit der neuen

Tierzuchtverordnung wird die Kreuzungszucht

zwar nicht verboten, aber

finanziell sollen diese Herdebuchtiere

diskriminiert werden, indem der jährliche

Herdebuchbeitrag des Bundes

gestrichen wird. Für uns ist dieser

Entscheid in der heutigen Zeit völlig

unverständlich und er widerspricht

dem Ziel der Zuchtförderung gemäss

gültigem Landwirtschaftsgesetz.

Doch die Züchter sollten sich davon

nicht unnötig verunsichern lassen.

Grundsätzlich hält der Bund unverändert

an der Tierzuchtförderung fest,

und jeder Zuchtbetrieb soll weiterhin

die Kuh züchten können, die ihm

wirtschaftlich die besten Resultate

bringt.

Talent-Söhne bleiben dominant

Bei den RH-Stieren gibt es wenig

Neues zu berichten. Weiterhin stehen

15 Talent-Söhne mit hohen Gesamtzuchtwerten

im Angebot. Angeführt

von ACME-ET (GZW 128) und LEO-

NARD (126) und den beiden Vollbrüdern

aus den USA, BIG APPLE-ET

(128) und ABSOLUTE-ET (125). Big

Jura-Park Platnum DAKOTA

CH 120.0805.4240.4 RH

geb. 3.10

LBE 1. L., 5.2012: 76/81/76/82 79

Leistungen:

2.00 237 7201 3,72 3,46

12RH 43 % +199 +0,13 +0,08

GZW 100

Vater:

Platnum-ET

CA 000.6425.1021.9 RF

Züchter:

Künzli Beat, Laupersdorf

Eigentümer:

Bernet Urs u. Silvia, Hofstatt

3 I


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

MINNIFÉE

CH 120.0764.2066.2 RH

geb. 9.09 P 44/44 90

Leistungen:

2.04 305 7552 3,61 3,14

12RH 49 % +383 -0,26 -0,05

MBK: 2,84 50 0.00 GZW 109

Vater:

Nilson-ET

CH 120.0546.7948.8 RH

Züchter:

Jeannerat Jean-Baptiste, Epiquerez

Eigentümer:

Krebs Niklaus, Burgistein

Apple hat sich in der Leistung gesteigert,

verliert aber im Gehalt und im

Exterieur. Absolute steigert sich im

Exterieur um 5 Punkte auf 128, verbessert

sich im Gehalt, büsst aber im

IFI und bei den Zellzahlen 5 Punkte

ein. September-RED BOY hat, wie im

August prognostiziert, die Hitparadenspitze

bei den Besamungszahlen

erobert. Im Exterieur verliert er 3

Punkte, aber mit Gesamtzuchtwert

119 bleibt er der höchste rote September-Sohn,

gefolgt von RED-ROCK

(117) und MARINE (116). Die anderen

Schweizer Stiere, NILSON und

HARLEQUIN, halten sich stabil. Insgesamt

zeichnen sich die 13 Septembersöhne

vor allem durch hohe Exterieurzuchtwerte

aus. Der bekannte

Vater von Schaukühen, ADVENT-ET,

bringt es mit den Neulingen PLAT-

NUM-ET und DIPLOMA-ET auf 10

Stiere im aktuellen Schweizer KB-

Angebot. Einzig der Rotfaktorträger

Platnum-ET schafft es mit 126 im

Gesamtzuchtwert auf einen Spitzenwert,

ansonsten liegen sie leistungsmässig

mit einem ILM von 105 klar

unter dem Durchschnitt, während

sie im Exterieur erwartungsgemäss

überzeugen. Von RUSTLER-ET gibt

es noch 6 Stiere im Angebot, der

höchste nach GZW ist MARGINAL,

der sich um 3 Punkte auf 124 verbessert

hat. Gesteigert hat er sich im IFI

um 6 Punkte, aber seine Schwachpunkte,

Töchterfruchtbarkeit (NRR

73) und Milchfluss, 2.29 bleiben als

Einschränkung. BENURI bleibt mit IFI

126 der Fitnessstier und NOWBODY

gehört zu den Verlierern dieser Auswertung.

Die weiteren Spitzenstiere

aus dem Inland sind Royalist-RIFURO

mit GZW 126, Talent-ULTIMO (122),

Devis-BRESTON und Jordan-FOR-

MAT mit je 121. Aus dem Import

fallen noch die neuen Elayo-Söhne

ELWOOD-ET (130), SELAYO und ITA-

LIA-ET (je 128) mit hohen Gesamtzuchtwerten

positiv auf. Bei den RF-

Stieren liegen weiterhin MR BURNS-

ET und sein Sohn STERLING-ET mit

GZW 133 an der Ranglistenspitze.

Von SHOTTLE-ET gibt es die beiden

Söhne DEMELLO-ET und RIVERDA-

NE-ET mit je 127 und von GOLDWYN

ist mit GZIM (122) ein zweiter positiv

geprüfter Sohn aus inländischer

Zucht im Angebot. Die Nachfrage

zeigt, dass der Gesamtzuchtwert

nicht immer ausschlaggebend für

den Einsatz eines Stiers ist. Der

beliebte SAVARD-ET hat sich wieder

etwas gesteigert und zeichnet sich

weiterhin durch sein ausgeglichenes

Profil aus. Sein Exterieur liegt bei

116, Nutzungsdauer 108, Zellzahl 111

und der IFI bei 119. Auch DARDA-

NIAN (Lichtblick x Stadel) wird dank

guter NRR und einem IFI von 118

stark nachgefragt. DONELL (IFI 128)

und NILSON-ET (IFI 123) gehören zu

den ausgeglichenen Stieren für eine

wirtschaftliche Milchproduktion.

Breites Angebot bei Swiss

Fleckvieh

Die Ausbeute aus dem Prüfprogramm

von Swiss Fleckvieh war in

den letzten Monaten sehr erfreulich,

und die aktuellen KB-Stiere haben

sich weiter gesteigert. Blitz-JOHNNY

DEPP und Kuvag-VANCOUVER steigern

sich im GZW um 6, MANUEL

um 5 sowie VALDO und NICO um je

4 Punkte. PIEROLET führt die Rangliste

weiterhin mit 123 GZW an, neu

gefolgt von Dominator-VALDO (122).

Auf Rang drei liegen gemeinsam mit

GZW 120 FIDU, NORIS und GRE-

GORY, der Newcomer vom August.

VINOS bleibt der beliebteste Stier

bei den Einsatzzahlen. Er hält sich

unverändert bei GZW 118 und ist

der Spitzenstier im Exterieur, zusammen

mit dem altbewährten RENATO-

ET. Mit SILVAN (Rustler-ET x Pickel)

kommt ein neuer Euterstier (Euterindex

125) für die Sektion Swiss Fleckvieh.

LONS bleibt mit IFI 137 der

Fitness-Stier dieser Rasse, gefolgt

von OPHIR und RENATO-ET (130)

sowie PUK und GREGORY mit 128.

Mit 23 KB-Stieren ist das Angebot für

Swiss Fleckvieh deutlich breiter als

in der Vergangenheit. Aber dennoch

genügt es noch bei weitem nicht,

um die weibliche Zuchtpopulation

von aktuell 65‘000 Herdebuchtieren

in einem geschlossenen Herdebuch

abzudecken. Wenn die Besamungszahlen

weiterhin nach oben zeigen,

I 4


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

GRITELI

CH 120.0777.7839.7 SF

geb. 2.09 P 44/44 94

LBE 1. L., 1.2012: 84/84/85/86 84

Leistungen:

2.09 305 6849 3,65 3,52

12SF 50 % +612 -0.02 +0,00

MBK: 2,20 38 0.00 GZW 123

Vater:

Valdo

CH 120.0589.8261.4 SF

Züchter und Eigentümer:

Mosimann André u. Markus, Toffen

kann und muss das Angebot sicher

zusätzlich ausgedehnt werden.

HELD verbessert sich

Der Gewinner bei den Simmentalern

ist in dieser Auswertung der Neuling

vom August, Saemi-HELD. Er verbessert

sich im ILM (Leistung und

Gehalt) und GZW um 4 Punkte und

liegt nun mit 124 an fünfter Stelle. Im

Exterieur steigert er sich auf den Spitzenwert

von 118, aber seine Fitnesswerte

bleiben unverändert tief. Seine

Töchter haben einen deutlich überdurchschnittlichen

Milchfluss mit 3

Litern pro Minute. Die beiden führenden

Stiere nach GZW steigern sich

ebenfalls im Gesamtzuchtwert: ADI

führt nun mit GZW 136 vor SASCHA

mit 132, HUGO (129) und ROMAN

(128). Im Mittelfeld sind die ersten

zwei Söhne von URAN neu ins Angebot

gekommen. FLURAN aus der

bekannten Aelpler-FLEUR hat sicher

das Potenzial ein Spitzenstier zu werden.

Heute weisen seine Zuchtwerte

noch wenig Sicherheit auf. WALLI-

SER ist ein neuer Stier, der mittelrahmige,

aber gut bemuskelte Kühe für

das Berggebiet züchten kann. Etwas

gesteigert haben sich die beiden

beliebten Stiere NESTOR (GZW 118)

und UNIC (117). Die weiteren Stiere

im aktuellen KB-Einsatz bleiben mit

ihren Zuchtwerten stabil. Insgesamt

steht ein gutes Angebot zur Verfügung

und es zeichnen sich mehrere

Kandidaten ab, die im nächsten Jahr

klassiert werden könnten. n

NORMANDE

CH 120.0858.2969.2 60

geb. 12.09 P 43/44 90

LBE 1. L., 10.2012: 83/80/83/75 82

Leistungen:

Ø 3 Wg. 27.9 3.80 3.39

40 % +707 -0,10 -0,03 12SI

MBK: 3,03 42 0.00 GZW 115

Vater:

Fluran

CH 120.0608.4524.2 60

Züchter und Eigentümer:

Christen Gilbert u. Steve, Cheseaux-Noréaz

5 I


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

Auswertung Dezember 2012

Zuchtwertliste Stiere

Name

Identität

RC

Geb. Jahr

KB *

KB-Organisation **

Vater

Herkunft ***

Simmental

ADI CH 120.0483.8332.2 60 2005 D 1 HUGO CH SI12 27 11 78 +823 +45 +0.16 +37 +0.12 114 108 117

AH-FLYER CH 120.0166.5555.0 60 2000 KB 6 AHORN CH SI12 162 107 95 +325 +10 -0.05 +4 -0.11 95 89 110

ALMO CH 120.0356.2831.3 60 2004 KB 1 COPAIN CH SI12 86 80 92 +878 +19 -0.22 +19 -0.15 106 96 102

APOLLO CH 120.0039.0844.7 60 2000 KB 2 BELLO CH SI12 275 165 97 +701 +22 -0.09 +27 +0.04 104 104 117

CHLOUS CH 120.0498.7192.7 60 2006 PHILIPPE CH SI12 12 9 58 +373 +9 -0.09 +2 -0.16

FLIPPER CH 120.0064.9027.7 60 2000 KB 2 FARO CH SI12 139 104 95 +951 +35 -0.04 +27 -0.07 104 92 101

FLURAN CH 120.0608.4524.2 60 2007 KB 1 URAN CH SI12 37 31 71 +507 +20 -0.01 +16 -0.02 103

HELD CH 120.0478.7586.6 60 2005 D 1 SAEMI CH SI12 27 5 77 +1053 +32 -0.14 +40 +0.05 85 87 93

HUGO CH 120.0288.7330.0 60 2002 D 1 BELLO CH SI12 667 459 98 +462 +35 +0.22 +30 +0.19 111 118 109

LENZ CH 120.0325.3722.9 60 2003 KB 1 ALEX CH SI12 136 99 94 +765 +35 +0.06 +18 -0.11 102 110 109

MARIO CH 120.0560.8212.5 60 2006 D 2 MARIAN CH SI12 24 9 71 +404 +13 -0.05 +2 -0.17 106 109

MONT-BLANC CH 120.0299.5220.2 60 2003 KB 1 NINERON CH SI12 208 178 96 +255 +6 -0.07 +14 +0.07 106 103 110

NERO CH 120.0402.4038.8 60 2004 D 1 LINO CH SI12 46 6 86 +653 +19 -0.10 +15 -0.10 96 119 106

NESTOR CH 120.0478.0503.0 60 2004 KB 1 SAEMI CH SI12 128 106 93 +174 +7 -0.01 +19 +0.18 95 97 104

NIKLAS CH 120.0310.0220.9 60 2003 KB 1 FLEURON CH SI12 121 110 94 +622 +13 -0.17 +26 +0.06 104 92 96

NINERON CH 120.0048.7080.4 60 2001 KB 1 FLEURON CH SI12 1538 951 99 +395 +28 +0.16 +18 +0.06 108 107 108

PILATUS CH 120.0509.8198.1 60 2005 KB 2 HUGO CH SI12 48 34 84 -8 +24 +0.34 +6 +0.08 100 100 107

PIUS CH 120.0415.2368.8 60 2004 KB 3 SAEMI CH SI12 46 23 83 +484 +11 -0.12 +12 -0.07 86 104 86

RAMINO CH 120.0608.2255.7 60 2006 KB 1 URBAN CH SI12 35 26 72 -399 +10 +0.37 -3 +0.14 102 107

RISTO CH 120.0641.1134.3 60 2007 D 1 NINERON CH SI12 15 7 62 +224 +19 +0.13 +15 +0.10

ROMAN CH 120.0353.0237.4 60 2003 D 1 ELTON-ET CH SI12 50 20 89 +802 +20 -0.17 +36 +0.11 95 106 101

SARKOZY CH 120.0400.9339.7 60 2005 KB 2 SAEMI CH SI12 45 37 86 +326 +10 -0.05 +14 +0.03 91 96 102

SASCHA CH 120.0464.3815.4 60 2005 KB 1 SAEMI CH SI12 112 91 93 +235 +24 +0.20 +27 +0.26 106 89 111

UNIC CH 120.0478.1007.2 60 2005 D 1 MANOR CH SI12 49 23 83 +594 +24 +0.00 +24 +0.05 98 98 105

VERGIL CH 120.0564.1878.8 60 2007 NESTOR CH SI12 10 3 57 +91 +1 -0.05 -2 -0.08

WALLISER CH 120.0334.5843.1 60 2006 KB 1 URAN CH SI12 37 25 74 +487 +20 +0.00 +12 -0.07 101 107

WARON CH 120.0548.2438.3 60 2006 KB 1 URBAN CH SI12 23 18 67 +302 +12 -0.01 +15 +0.06

Basis

Anz. Töchter

Milch

Anz. Betriebe

Sicherheit

ZW Milch

ZW Fett kg

ZW Fett %

ZW Eiweiss kg

ZW Eiweiss %

Persistenz

Leistungssteigerung

ZW Zellzahl

Montbéliarde

ADN FR 039.3689.1094.5 MO 2005 KB 4 NIKOS-ET I SF12 87 84 81 +1022 +11 -0.39 +36 +0.02 105

ALSAMA-ET FR 038.0265.5555.9 MO 2005 KB 1 ODISLAIT I SF12 81 80 81 +1190 +41 -0.08 +39 -0.01 105

APPOLO FR 039.2456.0371.7 MO 2005 KB 4 NUCLEUS I SF12 83 81 80 +1513 +42 -0.23 +49 -0.03 102

ARQUEMONT FR 025.2660.6098.1 MO 2005 KB 1 NATIF-ET I SF12 94 87 81 +905 +27 -0.12 +42 +0.15 100

ASOKA FR 070.4419.3675.9 MO 2005 KB 1 OSMIUM I SF12 76 73 80 +1225 +47 -0.02 +38 -0.04 110

BOGORO FR 039.1725.0670.9 MO 2006 KB 4 NATIF-ET I SF12 89 84 80 +1003 +34 -0.08 +40 +0.08 102

BOISSIA FR 039.1292.0791.8 MO 2006 KB 4 FANATIQUE I SF12 73 67 79 +1331 +45 -0.11 +40 -0.06 105

BOUM FR 039.3613.0630.1 MO 2006 KB 4 PIF I SF12 65 59 77 +1238 +31 -0.24 +38 -0.05 101

BOURGUEIL FR 043.0616.8841.4 MO 2006 KB 1 OYAMA I SF12 90 87 81 +1194 +43 -0.07 +45 +0.05 100

BRANLY FR 038.0305.7834.6 MO 2006 KB 1 PLUMITIF-ET I SF12 76 74 79 +1454 +50 -0.10 +56 +0.09 89

BRINK FR 025.3894.1976.5 MO 2006 KB 1 PAPAYOU I SF12 77 72 79 +1463 +52 -0.08 +51 +0.02 93

REDON-ET FR 025.2943.4146.5 MO 2000 KB 1 ISANGRIN CH SF12 553 234 98 +1289 +52 +0.01 +48 +0.06 113 91 116

SIR-ET FR 025.3481.2037.4 MO 2001 KB 1 JOYAU D'OR-ET CH SF12 107 68 87 +832 +30 -0.04 +33 +0.06 102 101

ST ANDRE-ET FR 038.0237.9451.7 MO 2001 KB 1 JAZANA I SF12 749 642 87 +1112 +36 -0.11 +42 +0.06 111

TARASCON FR 001.0200.9319.8 MO 2002 KB 1 MICMAC CH SF12 131 81 95 +734 +11 -0.24 +22 -0.04 108 125 115

TIPOLI FR 001.0302.7531.7 MO 2002 KB 1 LECUYER-ET I SF12 1719 1241 93 +1622 +44 -0.25 +54 -0.01 103 99

TRIOMPHE-ET FR 038.0239.0130.4 MO 2002 KB 1 LECUYER-ET I SF12 139 119 84 +1552 +48 -0.18 +45 -0.09 92

ULCOTO-ET FR 001.0301.5562.6 MO 2003 KB 1 MICMAC I SF12 81 71 81 +1451 +43 -0.19 +41 -0.10 100

ULEBON-ET FR 025.4068.1408.5 MO 2003 KB 1 MICMAC CH SF12 101 76 93 +1480 +53 -0.08 +46 -0.05 100 116 111

URBANISTE-ET FR 071.2074.3395.6 MO 2003 KB 1 MASOLINO-ET I SF12 217 163 86 +1050 +45 +0.04 +50 +0.18 102

UROCHER-ET FR 038.0260.7647.4 MO 2003 KB 1 MICMAC I SF12 79 79 81 +1336 +51 -0.03 +44 -0.02 111

VALFIN FR 039.2026.0325.5 MO 2004 KB 4 NATIF-ET I SF12 267 146 86 +1378 +59 +0.05 +54 +0.10 114

VANTEY FR 038.0259.9069.6 MO 2004 KB 1 NIKOS-ET I SF12 85 81 82 +1322 +36 -0.22 +42 -0.04 99

VASE-ET FR 088.4107.9218.3 MO 2004 KB 1 NIKOS-ET I SF12 83 81 81 +406 +36 +0.26 +26 +0.16 110

VERCEL-ET FR 070.4617.4085.5 MO 2004 KB 1 MOHAIR I SF12 95 90 82 +1141 +42 -0.05 +34 -0.06 104

Swiss Fleckvieh

BENY CH 120.0465.5971.2 SF 2005 KB 1 DIONYS-ET G SF12 118 109 95 +452 +23 +0.07 +17 +0.02 88 110 109

BILL CH 120.0492.2720.5 SF 2006 KB 1 CLASSIC G SF12 117 107 93 +1007 +4 -0.47 +33 -0.01 109 90 112

COCOROSSA CH 120.0436.9198.9 SF 2005 KB 1 VOLTAIRE G SF12 103 96 94 +461 +6 -0.17 +16 +0.01 98 108 104

DEKAN CH 120.0617.6322.4 SF 2007 KB 1 STADLER G SF12 28 22 79 +641 +54 +0.38 +32 +0.14 95 100

FIDU CH 120.0313.8309.4 SF 2002 KB 1 HINDU G SF12 539 423 98 +365 +41 +0.35 +25 +0.16 100 106 106

GREGORY CH 120.0516.8087.6 SF 2006 KB 1 HILCO G SF12 97 92 91 +896 +22 -0.19 +31 +0.02 96 119 111

GROCK CH 120.0364.3727.3 SF 2003 KB 1 TIPIC G SF12 133 117 95 +1314 +50 -0.03 +39 -0.06 99 106 110

HANS CH 120.0568.0088.0 SF 2007 VOLTAIRE CH SF12 10 6 61 +350 +11 -0.04 +14 +0.03

JOHNNY DEP CH 120.0426.5042.0 SF 2007 KB 1 BLITZ-ET G SF12 90 82 90 +1002 +37 -0.04 +34 +0.01 95 103

LONS CH 120.0492.2699.4 SF 2005 KB 1 KATA G SF12 126 107 95 +536 +18 -0.05 +18 -0.01 103 121 113

LUXUS-ET CH 713.1120.2874.0 SF 1999 KB 3 LAREDO G SF12 70 49 91 +186 +32 +0.33 +15 +0.11 97 98 92

I 6


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

Ein Stier erscheint in der Zuchtwerttabelle, wenn er

von einer KB-Organisation als aktueller nachzuchtgeprüfter Stier gemeldet wurde

oder zum ersten Mal ein Nachzuchtprüfungsergebnis hat.

* KB = KB-Stier, D = Depot-Stier, geprüft im Natursprung mit Samendepot

** 1 = Swissgenetics, 2 = Select Star SA, 3 = Triple-Genetics-Service AG, 4 = FSBB, 5 = ABC Genetics, 6 = Sexygen,

7 = Alta-LGC

*** CH = National, I = Interbull, G = GOZW-CH, GI = GOZW-Interbull

% ausgeschiedene

Töchter

ZW Lebendgeburten

direkt

ZW Normalgeburten

direkt

ZW Lebendgeburten

maternal

ZW Normalgeburten

maternal

ZW Rastzeit

ZW NRR Töchter

ZW Nutzungsdauer

ZW Nettozunahme MT

ZW Fleischigkeit MT

Anz. Töchter

Exterieur

Relativ ZW Format

Relativ ZW Fundament

Relativ ZW Euter

Relativ ZW Zitzen

Relativ ZW Gesamtnote

Anz. Töchter MBK

ø DMG

ø IV

ILM

IFI

IME

IVF

GZW

4 98 103 107 104 101 23 115 112 115 113 114 16 2.52 47 127 134 114 110 136

3 94 83 92 99 101 112 109 94 99 36 109 111 115 118 112 45 2.44 44 98 104 112 97 101

2 89 82 101 106 109 105 100 112 105 59 109 103 114 113 110 35 2.52 49 105 102 110 125 112

3 102 93 101 94 105 96 110 104 99 54 102 101 108 115 105 46 2.46 47 115 125 105 108 118

7 95 121

5 112 100 97 91 84 104 97 95 96 37 90 99 97 104 95 29 2.70 46 115 104 95 94 105

5 83 83 14 114 106 116 104 112 17 2.67 43 108 112 111 111

3 91 86 97 114 94 24 126 103 117 116 118 18 3.09 46 123 80 118 115 124

6 99 69 105 93 103 101 102 107 101 194 119 97 108 112 111 22 2.64 46 123 117 111 114 129

2 90 90 107 102 94 90 108 97 101 91 108 101 113 114 109 38 2.65 45 109 120 109 102 114

4 101 99 19 119 117 117 113 117 96 117 105 105

3 94 107 105 105 108 106 110 106 107 113 106 105 114 114 109 60 2.40 47 106 127 109 120 116

92 90 100 98 103 29 104 102 128 109 111 25 2.39 47 105 114 111 105 110

5 97 108 105 111 110 97 104 109 95 74 119 105 114 110 114 42 2.81 48 112 111 114 109 118

1 101 106 99 90 94 103 106 98 99 72 102 103 112 111 106 28 2.56 48 113 109 106 101 113

4 93 108 111 115 105 107 102 105 98 539 109 97 109 112 107 55 2.47 47 113 124 107 109 118

4 86 73 104 103 106 24 112 112 101 114 109 25 2.54 45 107 103 109 115 111

2 100 98 101 103 96 12 112 111 113 125 113 19 2.93 46 103 94 113 103 104

11 78 77 12 105 107 100 108 104 102 104 119 104

5 10 108 99 117 109 109 111 109 121 114

2 104 96 98 106 94 98 116 109 96 34 109 120 123 114 116 31 2.49 46 120 117 116 110 128

4 90 97 111 109 100 29 108 105 110 110 108 25 2.73 46 106 108 108 115 111

3 89 97 86 84 96 95 111 114 102 70 111 113 119 118 115 48 2.45 46 122 117 115 124 132

91 99 91 102 21 111 115 117 123 115 35 2.58 48 114 115 97 117

94 104

9 93 101 97 112 111 23 105 97 95 109 101 13 2.91 45 105 109 101 132 109

3 81 78 12 108 99 103 106 105 108 105 120 108

93 111 101 105 102 95

109

87 97 112

112

109

105 119 104 106 111 100

117 114 109 128

105

113

120

117

2 85 95 106 107 87 90 101 100 102 331 101 105 107 109 104 10 2.63 48 117 125 104 89 128

1 96 92 107 122 110 45 107 105 122 116 112 107 110 112 129 121

95 98 108 107 111 106

2 89 91 106 112 105 97 119 110 106 103 108 105 107 94 106 23 3.02 46 96 132 106 109 112

88 106 124 113 22 101 99 107 101 102 115 102 135 121

95 98 120 110 110 126

96 107 107

2 87 104 111 112 96 96 113 108 97 84 100 111 108 96 104 22 2.84 47 113 119 104 94 122

88 95 111 110 120 115

88 91 101 110 113 102

101 117 91 102 122 78

96 117 108

87 105 109

87 98 106

4 103 107 98 95 93 102 109 95 99 96 105 105 109 109 106 30 2.27 45 104 115 106 105 109

3 91 107 89 94 84 98 106 100 90 85 120 102 116 110 113 30 2.37 44 107 117 113 101 115

4 95 111 100 102 105 89 110 96 91 89 116 106 114 112 113 39 2.57 45 100 117 113 98 109

3 94 109 103 109 98 96 11 99 104 109 108 104 121 104 105 120

4 86 95 103 93 100 94 108 105 92 324 113 96 106 100 105 31 2.83 44 116 117 105 108 120

5 97 101 104 110 113 101 86 79 114 104 105 107 108 35 3.02 44 110 128 108 98 120

2 94 84 100 95 90 97 103 98 88 120 115 101 108 97 107 31 2.58 46 117 115 107 97 119

100

4 102 110 96 98 99 103 93 72 113 109 114 109 112 11 2.94 45 114 106 112 107 119

2 92 96 85 84 103 101 123 99 91 108 106 105 112 111 108 35 2.62 47 102 137 108 101 116

4 88 95 101 98 89 104 84 109 92 38 112 98 106 107 106 21 2.67 44 108 92 106 112 106

Die vollständigen Listen sind immer aktuell unter: www.swissherdbook.ch

7 I


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

Name

Identität

RC

Geb. Jahr

KB *

KB-Organisation **

Vater

Herkunft ***

MANUEL CH 120.0559.3072.4 SF 2007 KB 1 STADLER G SF12 136 119 94 +469 +34 +0.20 +18 +0.03 94 108 96

MICHAEL CH 715.3400.2441.9 SF 1998 KB 3 BOVA G SF12 70 56 91 +44 +35 +0.44 +14 +0.17 99 100 110

NICO CH 120.0484.9433.2 SF 2005 KB 1 VILLOT G SF12 124 112 95 +805 +32 +0.00 +29 +0.03 96 89 103

NORIS CH 120.0470.7206.7 SF 2005 KB 1 SAEMI G SF12 118 107 93 +524 +42 +0.29 +24 +0.08 86 99 104

OPHIR CH 120.0377.5487.4 SF 2004 KB 1 PETRAN-ET G SF12 116 105 95 +203 -8 -0.23 +9 +0.02 94 102 111

ORSAY CH 120.0550.7840.2 SF 2007 KB 1 NEBACO G SF12 39 37 81 +434 +11 -0.09 +22 +0.10 95 96

PIAVO CH 120.0617.6328.6 SF 2007 KB 1 VOLTAIRE G SF12 52 48 84 +386 +28 +0.16 +4 -0.12 94 81

PIEROLET CH 120.0304.9919.2 SF 2004 KB 1 ESPOIR-ET G SF12 116 104 95 +470 +49 +0.40 +29 +0.17 99 109 95

PUK CH 120.0425.3800.1 SF 2004 KB 1 KATINO G SF12 128 113 95 +824 +24 -0.12 +22 -0.07 97 100 121

RENATO-ET CH 120.0259.3646.6 SF 2002 KB 1 HECHT-ET G SF12 1110 788 99 +1016 +37 -0.05 +23 -0.15 94 115 111

SILVAN CH 120.0507.7213.8 SF 2006 KB 1 RUSTLER-ET G SF12 79 73 89 +685 +42 +0.18 +23 +0.00 104 93

TONTO CH 120.0465.5988.0 SF 2006 KB 1 DANDOLO G SF12 106 93 93 +234 +30 +0.28 +0 -0.12 94 98 101

VALDO CH 120.0589.8261.4 SF 2006 KB 1 DOMINATOR G SF12 120 112 93 +329 +41 +0.38 +26 +0.19 96 90 116

VANCOUVER CH 120.0589.2793.6 SF 2007 KB 1 KUVAG G SF12 67 61 88 +690 +28 +0.00 +25 +0.02 97 93

VIKTOR CH 120.0545.4600.1 SF 2006 STADLER CH SF12 12 5 60 +587 +35 +0.15 +22 +0.03

VINOS CH 120.0481.1472.8 SF 2005 KB 1 VOLTAIRE G SF12 108 93 93 +281 +34 +0.30 +15 +0.07 89 105 101

VOLVIC CH 120.0482.4440.1 SF 2005 KB 1 GLACIER-ET G SF12 126 108 95 +1487 +29 -0.38 +36 -0.18 101 98 102

Basis

Anz. Töchter

Milch

Anz. Betriebe

Sicherheit

ZW Milch

ZW Fett kg

ZW Fett %

ZW Eiweiss kg

ZW Eiweiss %

Persistenz

Leistungssteigerung

ZW Zellzahl

Red Holstein

ABSOLUTE-ET US 001.3935.8472.6 RH 2007 KB 2 TALENT-ET GI RH12 224 145 84 +524 +37 +0.22 +29 +0.16 95 88

ACCOLADE-ET US 001.3822.5542.2 RH 2007 KB 2 ADVENT-ET I RH12 396 241 84 +384 +19 +0.05 +17 +0.05 94

ADVENTURE-ET GB 001.0063.5430.2 RH 2007 KB 2 ADVENT-ET GI RH12 252 183 88 +598 -1 -0.31 +12 -0.10 105 100

ALLEGRO CH 120.0546.6299.2 RH 2006 KB 1 JOYBOY G RH12 125 112 93 +1372 +26 -0.33 +31 -0.17 104 88 103

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AUDACITY-ET US 000.6201.8616.0 RH 2005 KB 1 TALENT-ET GI RH12 591 352 87 +1130 +41 -0.05 +35 -0.03 93 104

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BENTAL CH 120.0340.5540.0 RH 2004 KB 1 TALENT-ET G RH12 118 108 94 +1046 +30 -0.14 +30 -0.05 94 116 104

BENURI CH 120.0482.2352.9 RH 2005 KB 1 RUSTLER-ET G RH12 84 73 91 +515 +41 +0.26 +21 +0.05 113 105 117

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BONZAI CH 120.0441.3946.6 RH 2004 KB 2 BRAD G RH12 68 35 91 +588 -8 -0.40 +10 -0.12 103 108 102

BRACCO-ET IT 035.9900.8089.6 RH 2005 KB 3 TALENT-ET I RH12 230 135 78 +955 +30 -0.10 +26 -0.07 100 90

BRESTON CH 120.0543.0911.8 RH 2006 KB 1 DEVIS G RH12 83 73 89 +1202 +35 -0.16 +42 +0.03 109 109 110

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CHYRAC CH 120.0101.6139.2 RH 2000 D 6 RUBENS-ET CH RH12 25 8 80 +137 +20 +0.19 +5 +0.01 106 110 98

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COMYO CH 120.0638.3413.7 RH 2007 JOYBOY CH RH12 11 3 59 -189 -19 -0.15 -12 -0.08

CURTIS NL 003.6844.9693.1 RH 2003 KB 2 KIAN I RH12 2066 1216 86 +816 +45 +0.16 +41 +0.18 104

DARDANIAN CH 120.0510.7183.4 RH 2006 KB 1 LICHTBLICK-ET G RH12 84 75 89 +738 +31 +0.02 +17 -0.09 101 116

DARLING CH 120.0511.2390.8 RH 2005 KB 1 RUSTLER-ET G RH12 99 89 93 +566 +24 +0.02 +20 +0.02 97 115 103

DAVIDOFF CH 120.0634.6214.9 RH 2007 KB 1 RINO G RH12 60 55 84 +298 +13 +0.01 +13 +0.05 96 95

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DEEJAY NL 003.6496.4109.3 RH 2003 KB 6 BEAUTIFUL CH RH12 107 82 89 +1228 +50 +0.01 +47 +0.08 110 104

DELAGO CH 120.0344.1228.9 RH 2003 KB 1 DOMINO-ET G RH12 162 141 95 +3 +12 +0.16 -1 -0.02 107 113 103

DIPLOMA US 001.3855.1041.2 RH 2007 KB 1 ADVENT-ET I RH12 143 112 87 +249 +26 +0.20 +9 +0.01 101 102

DOMINATOR CH 120.0011.7075.4 RH 2000 KB 1 STADEL-ET G RH12 10088 4348 99 +278 +13 +0.03 +14 +0.06 98 102 103

DONELL CH 120.0438.3128.6 RH 2004 KB 1 DOMINO-ET G RH12 104 93 94 +595 +23 +0.00 +19 +0.00 106 125 114

DREAM-ET US 001.3518.4022.2 RH 2004 KB 5 ADVENT-ET CH RH12 204 144 96 -282 +8 +0.26 +8 +0.23 96 115 112

DUKE-ET US 000.6237.1070.6 RH 2005 KB 2 ADVENT-ET GI RH12 160 102 89 +645 -21 -0.57 +19 -0.03 96 93

DUMAS-ET CH 120.0476.3556.9 RH 2006 MARINE CH RH12 11 4 64 +214 -11 -0.25 -2 -0.12

DYNAMIS CH 120.0518.7798.6 RH 2006 RUSTLER-ET CH RH12 12 8 64 -110 +28 +0.43 +1 +0.06

EBSON DE 000.7890.0452.8 RH 1999 KB 6 LUCKY-RED CH RH12 31 27 79 +50 +32 +0.39 -5 -0.09 95 72 88

ECONOMIC-ET DE 016.0164.8027.0 RH 2004 KB 2 ENCOUNTER-ET CH RH12 57 50 88 +1019 +37 -0.04 +25 -0.10 99 122 94

ELTON-ET CH 714.8520.2403.0 RH 1996 D 6 MILESTONE-ET CH RH12 84 54 92 +54 +8 +0.08 +0 -0.02 98 91 88

ELWOOD-ET NL 004.2946.7307.1 RH 2007 KB 2 ELAYO-ET GI RH12 155 81 84 +1763 +54 -0.18 +57 -0.01 101 110

EVERLENT BE 001.4300.7652.7 RH 2004 KB 7 TALENT-ET I RH12 216 144 83 +341 +20 +0.08 +17 +0.07 97

FABIO CH 120.0671.1106.7 RH 2007 BAGATELLO CH RH12 11 4 58 +319 -1 -0.17 +11 +0.01

FIDELITY NL 003.9664.7605.7 RH 2004 KB 3 KIAN I RH12 3302 2033 84 +820 +52 +0.24 +51 +0.29 100

FINN CH 120.0353.3911.0 RH 2007 KB 1 DEVIS G RH12 59 56 86 +286 -6 -0.22 +1 -0.11 91 107

FLASH CH 120.0312.5851.4 RH 2002 KB 2 FABER-ET CH RH12 93 73 92 +1241 +30 -0.23 +39 -0.02 100 90 92

FORMAT CH 120.0325.9791.9 RH 2004 KB 1 JORDAN-ET G RH12 115 91 95 +1390 +50 -0.07 +40 -0.06 91 119 100

FOX-ET US 000.6245.4178.1 RH 2005 KB 5 TALENT-ET G RH12 75 58 90 +1174 +14 -0.39 +19 -0.23 100 102 88

FUTURE US 001.3703.8242.0 RH 2005 KB 5 VISION-ET CH RH12 62 48 86 +884 +11 -0.30 +8 -0.26 101 103 95

GALBA CH 120.0597.3558.5 RH 2007 KB 1 TALENT-ET G RH12 60 50 84 +242 +3 -0.08 +11 +0.04 97 103

GALLAS CH 120.0637.2815.3 RH 2007 BOVAL CH RH12 20 17 63 +540 +25 +0.05 +8 -0.12

HAMLET US 000.6108.7243.1 RH 2006 KB 5 LANDSLIDE-ET GI RH12 70 33 80 +1551 +36 -0.30 +37 -0.17 107 100

HANGOVER US 001.3419.5586.8 RH 2003 KB 5 BACCULUM-ET I RH12 102 71 90 +543 -3 -0.30 +10 -0.10 113 109

HARLEQUIN-ET CH 120.0311.6853.0 RH 2004 KB 1 SEPTEMBER-ET G RH12 98 94 94 +983 +35 -0.05 +21 -0.14 107 112 117

ITALIA-ET US 000.6299.6098.3 RH 2007 KB 5 ELAYO-ET GI RH12 17 12 75 +1666 +37 -0.35 +41 -0.16 104 121

I 8


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

% ausgeschiedene

Töchter

ZW Lebendgeburten

direkt

ZW Normalgeburten

direkt

ZW Lebendgeburten

maternal

ZW Normalgeburten

maternal

ZW Rastzeit

ZW NRR Töchter

ZW Nutzungsdauer

ZW Nettozunahme MT

ZW Fleischigkeit MT

Anz. Töchter

Exterieur

Relativ ZW Format

Relativ ZW Fundament

2 100 115 89 90 106 100 121 99 99 112 102 117 114 107 110 41 2.91 44 107 118 110 110 116

5 93 103 95 84 109 105 107 94 98 27 82 110 105 87 96 16 2.55 47 110 120 96 103 111

5 98 101 95 95 105 95 106 100 95 93 123 99 109 109 111 43 2.65 43 111 108 111 106 117

3 83 79 104 103 97 103 105 106 101 96 122 102 111 114 113 31 2.89 45 113 106 113 118 120

1 98 107 108 121 120 119 121 111 103 90 113 108 111 114 111 49 2.64 48 94 130 111 126 114

2 96 107 105 102 99 96 15 117 100 107 108 109 11 2.29 45 106 109 107 110

3 99 115 104 85 92 93 90 23 100 92 108 104 101 16 2.69 44 94 88 101 94 88

3 104 105 104 114 99 91 105 94 92 103 121 99 119 113 114 31 2.76 46 120 109 114 97 123

3 93 103 102 99 105 91 118 113 110 102 116 110 110 26 2.67 45 103 128 110 115

2 77 94 98 75 97 99 127 93 87 706 115 114 127 109 118 40 2.87 46 103 130 118 90 118

1 92 105 98 73 108 95 81 54 107 106 125 112 113 16 2.81 47 109 105 113 87 111

3 96 103 111 103 96 95 107 97 96 92 110 100 115 108 109 31 2.51 48 92 108 109 104 99

4 89 104 101 93 105 89 106 103 94 89 107 100 114 110 108 32 2.73 44 117 115 108 109 122

3 88 109 96 123 111 108 96 42 111 116 117 105 114 15 2.92 44 108 111 114 116 119

14 109

99 111 103 100 97 102 120 100 86 95 127 110 117 115 118 49 2.73 47 107 116 118 97 118

2 88 92 109 89 82 86 105 100 90 108 112 105 116 110 111 37 2.85 47 107 107 111 101 110

Relativ ZW Euter

Relativ ZW Zitzen

Relativ ZW Gesamtnote

Anz. Töchter MBK

ø DMG

ø IV

ILM

IFI

IME

IVF

GZW

91 88 86 94 82 80 102 74 129 116 138 118 128 120 97 128 125

96 97 83 94 97 93 100 231 112 117 115 110 115 112

98 86 83 79 108 84 105 144 122 115 121 118 120 101 110 120 109

4 94 119 110 109 86 101 92 90 118 103 120 108 115 40 2.96 45 112 100 115 113

100 103 101 110 89 108 111 105 111 107 118 107 118

2 103 116 92 87 90 95 111 234 93 98 110 112 101 30 2.88 45 112 116 101 113

99 117 95 102 78 104 104 87 97 111 106 110 106 111

96 109 106 96 81 83 101 302 112 106 117 108 112 119 105 112 120

3 109 108 114 111 102 88 97 51 108 103 107 103 106 21 3.14 42 100 90 106 97

1 95 108 73 109 120 51 106 104 119 112 110 22 2.99 45 106 129 110 114

8 100 100 107 33 97 112 111 109 105 110 120 105 113

8 109

4 101 94 91 87 83 84 105 85 107 110 126 116 114 40 3.05 45 114 109 114 118

2 84 104 87 82 94 83 108 71 106 108 116 103 109 17 2.66 44 115 126 109 121

102 108 95 95 88 89 107 215 118 119 128 117 121 121 115 121 128

1 104 108 106 94 84 91 104 55 118 120 120 108 118 21 3.14 46 99 110 118 106

99 97 87 82 88 89 191 115 124 118 112 118 114

6 87 89 92 82 98 60 101 115 106 106 106 27 2.63 47 121 111 106 121

11 74 65 83 88 85 18 118 92 105 99 107 11 2.25 46 103 93 107 101

3 91 84 85 74 102 98 100 501 112 103 112 96 109 52 2.74 47 106 108 109 109

5 89 91 100 85 102 46 96 104 103 107 101 15 2.48 47 104 109 101 104

5 92 88 92 88 102 101 93 57 128 97 115 113 117 17 2.84 44 102 99 117 105

2 98 111 84 103 94 127 105 115 111 117 105 103 117 109

87 97 109

107 23 108 112 119 108 112 13 3.07 47 105 111 112 109

3 103 111 93 99 77 107 110 249 121 108 116 107 116 70 2.95 45 108 115 116 115

89

98 105 106 103 86 88 94 732 100 118 107 126 107 123

6 84 98 88 80 105 61 114 110 117 108 114 17 2.71 47 109 118 114 115

1 81 85 91 82 106 87 109 90 128 101 120 112 119 28 2.98 45 111 113 119 118

4 97 98 106 90 111 17 111 90 92 91 99 15 3.19 46 107 109 99 106

2 104 106 114 110 86 90 98 83 108 110 114 107 110 22 2.88 44 112 115 110 115

2 93 119 106 100 81 83 58 88 107 109 92 99 127 99 123

3 100 104 100 106 105 104 115 122 115 108 119 106 114 29 2.65 47 100 121 114 109

102 111 86 89 106 100 45 113 129 122 107 122 113

2 100 110 104 95 106 91 109 7493 96 106 113 103 104 50 2.76 47 108 113 104 109

4 105 102 105 110 96 103 115 86 105 103 115 108 108 41 2.86 46 110 128 108 117

5 116 107 87 92 117 93 115 137 126 109 116 110 118 34 2.74 47 108 123 118 117

91 100 84 107 82 102 64 137 111 127 129 128 10 2.93 47 102 100 128 110

8 94

106

22 102 97 105 98 102 16 3.07 44 101 102 98

2 103 104 107 93 105 77 101 45 118 107 118 122 116 25 2.87 47 113 101 116 115

2 99 93 103 95 98 104 92 59 107 95 102 97 102 100 89 102 96

105 116 107 99 79 95 106 90 103 119 110 103 108 129 116 108 130

97 98 94 103 82 102 95 94 105 113 114 110 114 111

103

99 99 96 90 83 92 655 114 115 110 133 110 131

100 106 104 83 102 35 101 96 107 106 102 17 2.50 47 96 107 102 97

102 111 98 103 86 102 97 66 104 103 112 106 106 24 3.16 46 118 97 106 115

3 91 92 79 86 82 104 111 97 102 98 115 107 106 35 2.65 45 121 111 106 121

1 91 98 73 87 103 52 115 107 116 102 112 104 100 112 105

1 91 90 97 97 108 102 44 108 100 113 98 107 98 103 107 100

101 107 75 87 112 18 110 118 129 111 118 104 115 118 112

5 104

93 106 85 98 79 23 111 95 114 104 108 116 88 108 111

104 103 107 102 114 50 108 114 103 100 126 103 105

1 103 105 114 101 73 103 96 87 109 100 116 98 108 23 3.08 44 110 113 108 113

88 96 77 80 124 112 110 119 104 113 117 139 113 128

Die vollständigen Listen sind immer aktuell unter: www.swissherdbook.ch

9 I


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

Name

Identität

RC

Geb. Jahr

KB *

KB-Organisation **

Vater

Herkunft ***

JACK CH 120.0277.7607.7 RH 2002 KB 1 FABER-ET G RH12 1481 1056 99 +460 +32 +0.17 +28 +0.16 103 78 101

JASPER CH 120.0442.7562.1 RH 2006 LINUS CH RH12 12 4 57 -554 -12 +0.14 -21 -0.04

JERUDO-ET DE 001.1387.8473.3 RH 2003 KB 2 JEROM GI RH12 1303 625 89 +956 +49 +0.13 +38 +0.08 104 107

JORDAN-ET US 000.1737.8279.6 RH 1997 KB 1 PHIDEAUX-ET G RH12 6888 3180 99 +752 +33 +0.04 +24 -0.01 97 99 90

JOTAN-ET NL 003.9371.4184.7 RH 2004 KB 2 JORDAN-ET CH RH12 69 56 89 +52 +16 +0.18 +16 +0.19 113 106 92

JUNIOR CH 120.0225.7590.3 RH 2002 D 5, 6 MALIBU CH RH12 59 39 88 +731 +31 +0.03 +31 +0.09 110 99 98

JUSTIN CH 120.0225.7603.0 RH 2002 D 5, 6 FABER-ET CH RH12 30 19 82 +628 +11 -0.17 +14 -0.08 94 96 95

KING CH 120.0631.6058.8 RH 2007 RUSTLER-ET CH RH12 14 12 60 +377 +17 +0.03 +6 -0.08

KOJACK NL 003.8739.6084.7 RH 2004 KB 3 TALENT-ET I RH12 406 198 88 +1176 +36 -0.13 +41 +0.02 85

LAUREL-ET US 000.6038.1591.9 RH 2001 KB 5 CADON-ET I RH12 214 141 91 +21 +28 +0.35 +17 +0.21 107 108

LAWN BOY US 001.3308.0890.8 RH 2002 KB 1 BACCULUM-ET CH RH12 68 38 87 +1069 +5 -0.46 +31 -0.05 103 122 104

LEGEND-ET CH 120.0175.8269.5 RH 2001 KB 2 RUBENS-ET G RH12 578 389 98 +109 -2 -0.08 +1 -0.03 114 110 113

LEONARD CH 120.0350.2216.6 RH 2004 KB 1 TALENT-ET G RH12 149 130 95 +1465 +32 -0.32 +47 -0.02 104 120 110

LEON-ET US 001.3774.4024.6 RH 2006 KB 5 COLE-ET GI RH12 63 35 81 +1181 +10 -0.45 +25 -0.17 107 100

LEONID US 000.6197.5378.6 RH 2005 KB 5 MARMAX-ET G RH12 67 57 89 +1548 +44 -0.20 +34 -0.21 111 98 98

LINUX NL 003.7581.0318.5 RH 2003 KB 7 STADEL-ET I RH12 727 398 86 +342 -8 -0.28 +16 +0.06 105

LOGAN-ET US 000.5149.2588.2 RH 2003 KB 5 PARADOX-ET G RH12 68 56 91 +1270 +42 -0.11 +28 -0.16 109 106 95

LOUIS-ET US 001.3574.4859.0 RH 2004 KB 5 SEPTEMBER-ET G RH12 99 65 93 +427 +8 -0.11 +3 -0.15 92 91 111

LUCKY-ET US 001.3174.2284.4 RH 2001 KB 1 LENTINI-ET G RH12 279 190 97 +389 +5 -0.13 +23 +0.13 94 88 95

LUDO US 001.3848.2987.4 RH 2007 KB 5 CANVAS GI RH12 33 17 78 +1835 +27 -0.53 +46 -0.17 109 77

LUDOVIC US 001.3706.7130.2 RH 2005 KB 5 SEPTEMBER-ET G RH12 62 52 89 +905 +37 +0.01 +22 -0.10 116 108 110

LUR-ET CH 120.0657.7861.3 RH 2007 KB 1 TALENT-ET G RH12 42 39 82 +619 +22 -0.04 +28 +0.10 94 99

LYON NL 004.6586.3736.7 RH 2007 KB 3 ENGINEER I RH12 189 108 80 +1256 +35 -0.18 +38 -0.04 107

MALIBU US 001.2881.1021.4 RH 1999 KB 5 RUBENS-ET CH RH12 285 150 97 +339 +20 +0.08 +14 +0.04 106 93 86

MALIBU CH 120.0239.4230.8 RH 2002 KB 6 JUSTICE-ET CH RH12 117 85 93 -283 -5 +0.09 -2 +0.10 97 85 99

MARCO-ET CH 120.0546.7893.1 RH 2005 KB 1 JOYBOY G RH12 78 72 91 +525 +20 -0.01 +10 -0.09 104 99 103

MAREK-ET CH 120.0224.7370.4 RH 2002 KB 6 FABER-ET CH RH12 38 32 85 -361 +7 +0.29 -6 +0.08 101 94 105

MARGINAL CH 120.0546.7925.9 RH 2006 KB 1 RUSTLER-ET G RH12 86 78 91 +941 +33 -0.05 +33 +0.03 109 114 104

MARINE CA 000.0735.5179.8 RH 2003 KB 1 SEPTEMBER-ET G RH12 1477 990 99 +1321 +34 -0.22 +27 -0.20 101 112 112

MARIO CH 120.0589.7259.2 RH 2007 RITZY-ET CH RH12 11 4 59 -91 +18 +0.29 -2 +0.01

MARK-ET US 000.6108.7217.2 RH 2003 KB 1 COLBY-ET GI RH12 78 59 91 +880 +47 +0.14 +29 -0.01 105 110

MARQUESS-ET US 001.3387.5069.8 RH 2002 KB 7 RUBENS-ET I RH12 378 219 90 +515 +0 -0.25 +20 +0.04 105 107

MARTIN-ET US 001.3426.6736.4 RH 2002 KB 5 RADIUS-ET CH RH12 67 55 89 -125 +38 +0.57 +7 +0.15 110 90 103

MAXWELL NL 003.6696.6417.1 RH 2003 KB 7 JORDAN-ET I RH12 1260 595 85 +397 +26 +0.13 +25 +0.15 94

MIARU CH 120.0546.7895.5 RH 2005 KB 2 RUSTLER-ET G RH12 78 71 91 +170 +32 +0.33 +13 +0.10 105 128 98

NILS CH 120.0335.1904.0 RH 2006 RAMPAGE-ET CH RH12 13 6 63 +530 -7 -0.35 +15 -0.03

NILSON-ET CH 120.0546.7948.8 RH 2006 KB 1 SEPTEMBER-ET G RH12 103 84 91 +233 +4 -0.06 +12 +0.05 111 115

NOWBODY CH 120.0533.1652.0 RH 2005 KB 1 RUSTLER-ET G RH12 111 102 94 +772 +32 +0.02 +16 -0.12 105 107 106

OASIS-ET CH 120.0647.2143.6 RH 2007 KB 1 TALENT-ET G RH12 54 47 83 +310 +4 -0.10 +12 +0.03 91 90

OLI CH 120.0573.5884.7 RH 2006 BRANDI CH RH12 11 3 64 -549 -35 -0.17 -30 -0.16

PAUL-ET US 001.3711.2867.6 RH 2005 KB 5 TALENT-ET CH RH12 78 54 88 -32 +16 +0.23 +5 +0.08 89 108 88

PICKEL CH 714.5300.6126.5 RH 1990 KB 1 CAVEMAN G RH12 42179 10106 99 -384 -29 -0.18 -9 +0.05 105 99 100

PILATUS CH 120.0594.8785.9 RH 2007 BLITZ-ET CH RH12 12 3 61 +489 +12 -0.09 +26 +0.12

PLEASURE NL 004.1631.8869.9 RH 2004 KB 2 TALENT-ET I RH12 139 83 82 +693 +31 +0.05 +31 +0.10 105

POLDI CH 120.0433.0284.7 RH 2005 CATERPILAR-ET CH RH12 12 5 63 +158 -7 -0.17 +7 +0.02 96

RABY CH 714.2800.3158.7 RH 1999 KB 2 RUBENS-ET G RH12 1024 647 99 +245 +7 -0.04 +12 +0.05 108 109 93

REB-ET US 001.3518.3982.0 RH 2004 KB 5 ADVENT-ET CH RH12 54 46 88 +454 +14 -0.05 +10 -0.06 101 84 98

RED ROCK-ET CH 120.0330.9476.9 RH 2004 KB 3 BRUNO-ET CH RH12 61 42 88 +742 +19 -0.13 +16 -0.11 105 104 108

RED ROCK-ET DE 014.0276.0910.9 RH 2005 KB 2 SEPTEMBER-ET CH RH12 59 49 86 +993 +51 +0.14 +21 -0.14 108 113 105

RED-BOY CH 120.0601.5763.5 RH 2006 KB 1 SEPTEMBER-ET G RH12 102 90 91 +937 +31 -0.07 +27 -0.05 99 104 109

REDBOY-ET CH 120.0640.3398.0 RH 2007 KB ADVENT-ET G RH12 37 32 80 +579 +20 -0.04 +20 +0.01 108 119

RED-BULL CH 712.5290.9710.3 RH 1998 KB 3 BLACK-ET G RH12 66 43 91 +132 +32 +0.35 +25 +0.26 95 109 100

RED-FLYER CH 120.0452.3858.8 RH 2005 KB 1 TALENT-ET G RH12 134 122 95 +407 +22 +0.08 +24 +0.13 97 110 103

RED-FUTURE CH 120.0662.3699.0 RH 2007 KB 1 ELAYO-ET G RH12 62 55 84 +696 +12 -0.19 +22 -0.01 97 114

RED-SKY-ET CH 310.0296.8152.7 RH 1999 KB 3 RUBENS-ET G RH12 147 92 95 -358 -9 +0.07 -2 +0.13 111 97 103

REDWOOD-ET CA 000.0853.4046.5 RH 2003 KB 3 REDMAN-ET CH RH12 51 34 85 +463 +19 +0.01 +23 +0.10 107 100 102

REMEDY-ET US 000.6344.5874.1 RH 2007 KB 1 ADVENT-ET CH RH12 85 66 85 +748 -16 -0.57 +16 -0.11 104 100

RICO CH 120.0627.1168.2 RH 2007 RUSTLER-ET CH RH12 10 6 61 -586 +14 +0.51 -12 +0.10

RIFURO CH 120.0429.4735.3 RH 2005 KB 1 ROYALIST G RH12 124 117 95 +490 +49 +0.38 +34 +0.23 99 112 114

RIOT-ET US 001.3345.7883.8 RH 2002 KB 5 RUBENS-ET CH RH12 72 49 90 -137 +15 +0.27 +3 +0.10 105 97 106

RITZY-ET US 001.3518.4077.2 RH 2004 KB 5 ADVENT-ET G RH12 574 357 98 -14 +17 +0.23 +10 +0.13 105 94 96

ROCCA NL 004.4209.1530.3 RH 2006 KB 3 CANVAS I RH12 91 58 80 +1075 +37 -0.07 +30 -0.07 87

ROCCO-ET P US 000.6245.4208.5 RH 2006 KB 5 REDMAN-ET G RH12 101 72 91 +568 -8 -0.38 +26 +0.10 93 108 90

ROCK-ET US 001.3518.3955.4 RH 2003 KB 5 REGIMENT-ET CH RH12 115 77 92 -40 +22 +0.31 +7 +0.11 111 85 94

ROCKET-ET US 000.6233.2057.8 RH 2005 KB 5 JORDAN-ET G RH12 69 56 89 +974 +25 -0.17 +35 +0.04 96 100 85

ROCKIN US 000.6053.7947.1 RH 2004 KB 1 JOYBOY G RH12 81 75 92 +1215 +35 -0.16 +27 -0.15 110 102 100

ROULETTE NL 003.9460.4831.1 RH 2004 KB 3 CLASSIC I RH12 649 348 92 +666 +9 -0.22 +26 +0.05 97 76

ROYAL 7 CH 120.0297.6396.9 RH 2005 KB 1 ROYALIST G RH12 121 109 94 +427 +4 -0.16 +8 -0.08 108 95 108

RULEAD-ET DE 005.7979.0875.2 RH 2002 KB 6 RUBENS I RH12 684 397 83 +682 +27 +0.00 +31 +0.11 102

RUNNER-ET IT 195.0036.6874.6 RH 2003 KB 6 RUBENS I RH12 3382 1728 84 +1136 +25 -0.24 +34 -0.04 101

SAM-ET US 001.2829.1546.4 RH 1999 KB 1 RUBENS-ET G RH12 2366 1480 99 +843 +24 -0.12 +31 +0.04 98 101 93

SAURER CH 120.0045.1422.7 RH 2000 KB 3 STADEL-ET G RH12 131 98 95 +281 +19 +0.10 +8 -0.01 114 116 119

SAVARD-ET CH 120.0228.4064.3 RH 2002 KB 1 BRAD G RH12 10146 3947 99 +541 +13 -0.11 +9 -0.11 103 119 111

SELAYO CA 001.0485.2643.8 RH 2007 KB 2 ELAYO-ET GI RH12 250 182 87 +1052 +35 -0.08 +37 +0.03 99 114

SENATOR-ET CH 714.4950.8566.5 RH 1999 KB 5 APOSTLE-ET CH RH12 93 65 93 +820 +12 -0.25 +16 -0.14 102 102 106

SHOTTLE-ET US 000.6585.0609.1 RH 2007 KB 5 PAUL-ET GI RH12 13 10 74 +1231 +24 -0.30 +27 -0.17 99 96

SKYFIRE CA 001.0486.2628.2 RH 2007 KB 1 MR BURNS-ET I RH12 375 265 82 +1117 +23 -0.26 +21 -0.20 111

STABILO-ET IT 075.0000.7762.1 RH 2001 KB 6 STADEL-ET I RH12 10212 3829 88 +822 +36 +0.04 +19 -0.10 102

Basis

Anz. Töchter

Milch

Anz. Betriebe

Sicherheit

ZW Milch

ZW Fett kg

ZW Fett %

ZW Eiweiss kg

ZW Eiweiss %

Persistenz

Leistungssteigerung

ZW Zellzahl

I 10


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

% ausgeschiedene

Töchter

ZW Lebendgeburten

direkt

ZW Normalgeburten

direkt

ZW Lebendgeburten

maternal

ZW Normalgeburten

maternal

ZW Rastzeit

ZW NRR Töchter

ZW Nutzungsdauer

ZW Nettozunahme MT

ZW Fleischigkeit MT

Anz. Töchter

Exterieur

Relativ ZW Format

Relativ ZW Fundament

4 87 103 65 90 93 98 101 994 107 99 104 104 104 35 3.03 45 118 106 104 117

88

96 105 85 89 90 112 99 360 106 108 110 107 108 123 109 108 123

2 106 101 84 109 89 101 96 4206 112 97 113 108 109 61 2.91 45 113 93 109 111

6 106 106 86 106 106 84 115 48 122 114 118 114 118 22 3.23 45 112 117 118 119

3 90 86 92 43 97 104 107 104 102 118 99 102 114

6 98 24 101 103 113 109 106 104 97 106 103

103

110 106 92 96 69 96 109 109 107 116 112 121 112 121

90 100 85 102 94 95 96 56 96 99 96 115 108 96 111

2 100 112 123 107 92 100 121 44 121 109 124 99 117 13 2.78 46 110 126 117 120

4 88 93 96 92 99 87 110 366 107 104 113 112 109 27 3.04 44 98 125 109 106

4 79 106 97 94 89 89 111 106 101 109 120 113 110 44 3.12 46 122 121 110 126

91 109 65 101 88 30 100 105 125 116 110 106 96 110 106

8 93 103 79 98 84 49 106 117 115 109 111 115 92 111 113

82 77 102 91 108 93 102 218 105 113 116 105 116 110

3 96 102 105 98 77 106 98 48 93 114 123 107 107 113 102 107 113

5 99 97 104 106 84 110 87 77 117 113 122 103 117 98 96 117 102

2 116 108 113 105 95 95 100 161 98 108 110 110 105 10 3.16 48 111 99 105 109

91 114 62 88 77 93 98 101 99 97 117 73 97 105

3 97 115 88 101 101 42 106 109 113 108 109 112 116 109 115

2 103 104 85 75 104 10 101 103 114 118 107 10 2.76 48 115 105 107 115

103 114 62 100 89 97 55 98 102 96 118 96 114

3 93 94 100 105 90 106 90 203 100 107 117 107 107 32 3.04 45 108 89 107 105

2 94 80 103 89 93 109 87 87 116 85 100 99 103 23 2.96 46 99 91 103 96

1 104 106 113 102 103 95 111 71 119 111 120 106 116 34 2.64 45 104 117 116 112

3 95 28 96 108 102 94 100 15 3.04 44 100 103 100 98

83 95 100 73 111 66 123 113 116 106 117 20 2.29 45 118 119 117 124

4 91 106 114 115 68 118 98 822 119 105 118 116 116 48 2.83 46 111 110 116 116

102

86 91 87 86 97 43 96 111 112 108 105 118 109 105 118

104 102 102 98 90 97 109 188 116 126 117 107 118 117 115

3 97 117 101 85 110 102 51 98 94 105 102 100 111 111 100 111

108 105 107 112 91 98 89 355 104 116 115 116 115 115

5 95 101 108 67 101 45 117 113 116 100 114 25 2.69 45 112 105 114 114

21 103

3 100 103 82 94 107 67 116 115 114 113 115 21 2.97 48 105 123 115 114

1 94 104 87 99 94 73 108 92 104 111 112 102 108 29 2.77 46 108 116 108 112

9 101 106 93 73 107 13 118 116 125 114 119 105 101 119 109

78

6 87 91 94 85 83 108 93 57 111 105 115 105 110 105 87 110 103

2 104 104 99 106 117 93 111 7971 106 103 116 104 108 31 3.04 43 91 115 108 97

113

112 109 86 95 88 95 49 108 120 114 118 114 120

10 102 100 114 102 105 101 105 100

3 103 94 101 92 119 84 103 645 100 110 122 108 109 38 2.86 45 106 105 109 107

2 102 93 107 109 104 42 122 102 116 109 115 12 3.16 44 104 107 115 108

2 87 79 91 45 98 97 100 86 97 25 2.61 45 106 102 97 103

2 87 92 85 83 100 87 99 36 118 112 115 113 115 24 2.93 47 113 109 115 117

6 97 108 87 110 101 69 121 115 124 106 119 17 2.82 44 113 110 119 119

2 94 105 103 91 99 12 106 96 114 100 106 110 117 106 113

87 96 98 90 90 116 96 27 105 107 114 103 108 17 3.20 45 119 99 108 117

4 91 104 93 98 88 93 101 102 107 100 115 103 108 31 2.88 45 114 106 108 115

2 97 114 85 96 118 14 102 100 112 107 105 16 2.82 46 109 127 105 114

4 97 88 102 94 75 96 96 79 109 107 108 100 107 28 2.61 44 99 106 107 101

88 91 107 91 103 103 105 381 103 113 106 113 112 106 114

6 88 93 113 52 132 119 135 108 128 20 2.55 49 100 117 128 112

99

2 87 110 91 86 109 72 104 107 106 100 113 108 107 29 3.02 45 125 115 107 126

4 111 93 100 93 109 98 100 50 98 112 115 111 107 105 109 107 107

6 104 108 91 94 116 101 83 327 122 106 106 96 111 51 3.06 46 108 88 111 106

98 99 93 109 82 95 21 103 100 102 115 102 110

4 90 101 109 109 89 88 100 70 107 100 122 114 111 109 96 111 109

2 107 102 99 95 75 101 87 72 101 103 108 102 104 108 93 104 104

1 104 108 96 88 96 44 110 101 102 102 105 117 90 105 112

4 100 101 105 94 71 105 99 66 120 97 120 106 114 30 3.03 45 112 106 114 115

103 116 106 100 79 97 92 244 97 120 111 15 3.19 43 111 82 111 107

2 85 98 87 76 113 89 103 104 109 110 116 109 111 21 2.48 45 101 114 111 106

96 88 109 105 92 88 98 179 104 106 104 117 104 115

89 94 100 99 98 73 93 655 106 113 108 115 108 113

3 92 96 106 92 110 76 106 1605 105 108 120 109 111 53 2.72 45 115 104 111 117

3 102 112 97 104 103 104 115 94 104 101 101 103 102 21 2.22 46 105 133 102 111

4 105 103 74 88 101 106 108 6019 118 109 120 110 116 55 2.71 48 102 119 116 110

106 106 110 102 88 95 118 171 117 115 119 105 116 119 128 116 128

100 102 95 99 78 102 92 59 90 101 114 103 101 20 2.89 48 104 101 101 102

92 100 81 95 99 113 105 116 104 111 110 100 111 110

91 99 89 90 86 111 221 112 121 119 107 119 113

110 109 104 95 105 84 109 1923 104 110 104 110 104 111

Relativ ZW Euter

Relativ ZW Zitzen

Relativ ZW Gesamtnote

Anz. Töchter MBK

ø DMG

ø IV

ILM

IFI

IME

IVF

GZW

Die vollständigen Listen sind immer aktuell unter: www.swissherdbook.ch

11 I


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

Name

Identität

RC

Geb. Jahr

KB *

KB-Organisation **

Vater

Herkunft ***

SUNGOD-ET CA 001.0263.0473.7 RH 2005 KB 2 SEPTEMBER-ET I RH12 186 133 81 +946 +16 -0.26 +15 -0.20 103 103

SUPERMANN US 001.3430.3543.8 RH 2003 KB 5 JORDAN-ET CH RH12 68 59 88 +610 +15 -0.11 +17 -0.04 89 95 87

TACO NL 002.5570.7705.5 RH 1999 KB 6 KOERIER G RH12 321 216 97 +89 +9 +0.08 +11 +0.10 97 79 101

THUNDER-ET CA 000.0735.1335.2 RH 2005 KB 3 SEPTEMBER-ET I RH12 218 149 81 +786 +7 -0.30 +17 -0.11 103

TIMELESS NL 004.4751.9347.3 RH 2006 KB 3 CANVAS I RH12 121 65 80 +1527 +16 -0.53 +34 -0.19 98

ULTIMO-ET CH 120.0335.1852.4 RH 2004 KB 1 TALENT-ET G RH12 96 87 94 +612 +47 +0.28 +26 +0.08 102 118 101

UNIVERS CH 120.0407.4764.1 RH 2003 KB 1 BRAD G RH12 125 112 94 +254 +7 -0.04 +16 +0.10 102 105 97

VALENS-ET CH 310.0123.6211.2 RH 1999 KB 6 RUBENS-ET CH RH12 65 54 89 +399 +3 -0.16 +18 +0.06 112 109 99

VERONE CH 120.0358.8667.6 RH 2003 KB 2 RECRUE G RH12 84 66 93 +93 +31 +0.36 +14 +0.14 97 101 92

VINCENT US 000.6157.9033.4 RH 2004 KB 1 ADVENT-ET G RH12 177 120 95 +404 +29 +0.16 +3 -0.14 107 109 100

WILG NL 003.2930.0096.3 RH 2001 KB 3 LIGHTNING I RH12 4593 1576 93 +444 +18 +0.01 +22 +0.10 100 99

WUNDER P US 001.3810.7859.6 RH 2006 KB 5 LAWN BOY GI RH12 86 41 81 +536 +13 -0.10 +14 -0.04 100 102

Basis

Anz. Töchter

Milch

Anz. Betriebe

Sicherheit

ZW Milch

ZW Fett kg

ZW Fett %

ZW Eiweiss kg

ZW Eiweiss %

Persistenz

Leistungssteigerung

ZW Zellzahl

Holstein (Rotfaktorträger)

ACME-ET US 000.6172.0218.7 RF 2005 KB 1 TALENT-ET G RH12 123 72 94 +944 +29 -0.11 +36 +0.07 97 116 102

ALBIORIX NL 004.7183.8726.3 RF 2007 KB 3 SHOTTLE-ET I RH12 273 168 82 +1365 +37 -0.21 +38 -0.08 107

BLACKGOLD-ET CH 120.0557.7376.5 RF 2006 KB 1 GOLDWYN G RH12 123 105 92 +1292 +43 -0.10 +26 -0.21 103 103 111

BOLLY CA 001.0475.8209.1 RF 2007 KB 1 BOLTON-ET I RH12 102 101 78 +1495 +53 -0.07 +41 -0.10 108

BULLION GB 000.0062.9702.2 RF 2005 KB 3 GOLDWYN I RH12 382 142 78 +1131 +52 +0.08 +28 -0.12 104

BUTLER CA 000.0735.5193.4 RF 2005 KB 1 ALLEN-ET GI RH12 102 91 85 +1018 +24 -0.20 +32 -0.02 104 107

CANVAS NL 002.8845.8773.9 RF 2000 KB 3 SPARTA I RH12 36177 9776 94 +2317 +61 -0.36 +63 -0.16 101 84

CARAIBE-ET CH 310.0109.7935.0 RF 1996 KB 6 MILESTONE-ET CH RH12 166 119 95 +422 -11 -0.35 +5 -0.11 97 95 102

COLOMBO-ET CH 310.0471.9411.5 RF 1997 KB 3 LEADER-ET G RH12 182 133 96 +60 +38 +0.46 +6 +0.05 95 112 111

DEMELLO-ET US 001.3909.6640.2 RF 2008 KB 2 SHOTTLE-ET GI RH12 180 104 84 +974 +40 +0.01 +36 +0.05 102 104

DESTRY-ET US 001.3812.2625.6 RF 2006 KB 2 GOLDWYN I RH12 1264 765 85 +739 +18 -0.15 +29 +0.06 113

DEUCE-ET US 001.3578.1957.4 RF 2004 KB 2 SEPTEMBER-ET G RH12 108 74 93 +939 +3 -0.42 +25 -0.08 96 114 94

DUSK-ET US 001.3578.2006.8 RF 2004 KB 2 SEPTEMBER-ET GI RH12 710 458 87 +1256 +42 -0.09 +34 -0.08 98 104

FERRARI-ET CH 120.0200.7879.6 RF 2003 KB 1 CHAMPION-ET GI RH12 147 122 91 +1582 +34 -0.34 +32 -0.24 104 110

FRONTRUNNER-ET CA 000.0747.2411.5 RF 2004 KB 1 TALENT-ET GI RH12 1785 1083 89 +1195 +30 -0.21 +35 -0.05 98 107

GOLDEN CH 120.0033.7468.6 RF 1999 D 6 RUBENS-ET CH RH12 17 7 73 +279 -2 -0.17 +8 -0.02 104 97 98

GZIM CH 120.0638.6472.1 RF 2007 KB 1 GOLDWYN G RH12 103 81 89 +881 +39 +0.04 +25 -0.05 100 109

HAPPY-ET CH 120.0043.7878.2 RF 1999 KB 3 MATTIE G G RH12 183 123 96 +1047 +19 -0.27 +19 -0.19 92 99 112

HVEZDA-ET US 000.5276.0801.7 RF 2004 KB 1 SEPTEMBER-ET GI RH12 247 163 83 +1375 +26 -0.34 +38 -0.09 101 107

LIGHTNING NL 001.7047.5222.7 RF 1995 KB 3 LABELLE G RH12 67 48 92 +1132 +20 -0.30 +44 +0.07 94 101 101

LIONEL NL 002.9255.9693.5 RF 2000 KB 3 SPARTA I RH12 2248 1045 88 +2103 +45 -0.44 +61 -0.10 98

LIVERPOOL CH 120.0611.2748.4 RF 2007 TALENT-ET CH RH12 14 8 61 +899 +27 -0.11 +26 -0.04

MONSTER US 001.7004.3872.8 RF 2005 KB 5 O MAN-ET GI RH12 88 22 81 +1194 +50 +0.03 +40 +0.00 113 117

MONTOYA-ET CH 120.0200.7881.9 RF 2004 KB 1 CHAMPION-ET GI RH12 257 188 91 +1645 +0 -0.78 +28 -0.31 102 109

MR BURNS-ET CA 001.0074.5543.4 RF 2002 KB 1 THUNDER G RH12 648 440 98 +1854 +35 -0.45 +64 +0.03 102 115 104

PLATNUM-ET US 000.6425.1021.9 RF 2007 KB 2 ADVENT-ET GI RH12 97 61 87 +774 +42 +0.14 +25 -0.01 108 106

RALSTORM IT 205.0022.5053.5 RF 2002 KB 1 STORM-ET G RH12 2050 1085 99 +785 +46 +0.19 +34 +0.10 105 99 107

RIVERDANE-ET GB 001.0063.5723.5 RF 2007 KB 2 SHOTTLE-ET GI RH12 317 204 87 +1486 +30 -0.35 +40 -0.11 103 108

ROYALIST IT 710.4300.1212.4 RF 1998 KB 1 CORKY-ET G RH12 1144 734 99 +932 +34 -0.04 +34 +0.04 107 110 118

SAHARA CA 001.0243.7918.8 RF 2004 KB 1 CHAMPION-ET GI RH12 2086 1326 88 +1205 +54 +0.07 +27 -0.15 108 110

SEPTEMBER-ET CA 000.0682.0564.4 RF 1997 KB 1 STORM-ET G RH12 594 336 99 +1147 +45 -0.01 +21 -0.20 104 114 115

SPARROW IT 289.9011.5271.8 RF 2006 KB 2 DUPLEX-ET GI RH12 251 195 86 +1405 +13 -0.50 +34 -0.14 104 106

SPECTRUM-ET CA 001.0382.8287.0 RF 2006 KB 1 FBI-ET GI RH12 96 78 85 +1726 +38 -0.36 +36 -0.25 101 104

STERLING-ET CA 000.0963.8586.8 RF 2007 KB 1 MR BURNS-ET I RH12 635 435 82 +1833 +68 -0.06 +60 -0.01 98

SUNFLOWER NL 004.4232.7707.1 RF 2005 KB 3 O MAN-ET I RH12 340 189 81 +655 +52 +0.33 +44 +0.28 102

VAPEUR IT 979.9000.0037.9 RF 2003 KB 1 FINLEY-ET GI RH12 65 53 82 +2217 +48 -0.46 +49 -0.27 105 101

ZELING IT 209.9002.9868.2 RF 2004 KB 1 SEPTEMBER-ET I RH12 438 265 79 +1454 +52 -0.07 +37 -0.13 109

I 12


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

% ausgeschiedene

Töchter

ZW Lebendgeburten

direkt

ZW Normalgeburten

direkt

ZW Lebendgeburten

maternal

ZW Normalgeburten

maternal

ZW Rastzeit

ZW NRR Töchter

ZW Nutzungsdauer

ZW Nettozunahme MT

ZW Fleischigkeit MT

Anz. Töchter

Exterieur

Relativ ZW Format

Relativ ZW Fundament

103 103 102 89 80 93 95 169 111 116 117 103 102 117 107

7 98 100 97 98 92 46 124 97 108 101 112 107 85 112 105

2 99 99 112 102 104 105 102 213 108 96 107 94 104 27 2.64 44 107 105 104 106

91 91 100 91 92 103 96 149 111 114 116 104 116 108

101 117 105 112 79 105 45 108 110 105 110 105 109

1 100 101 89 95 81 92 110 85 112 102 119 107 112 43 2.93 47 119 114 112 122

2 103 108 96 96 91 92 98 77 107 98 122 109 110 40 2.55 46 108 101 110 109

101 89 95 95 93 88 96 41 107 108 113 104 109 17 2.84 44 107 104 109 109

2 92 91 96 96 87 93 105 57 103 99 114 110 106 25 2.85 49 113 103 106 112

3 87 99 86 90 93 85 117 124 125 115 122 103 120 10 3.17 46 102 121 120 113

90 100 75 100 100 95 96 1291 108 115 116 112 100 116 114

103 109 84 104 105 23 111 101 110 101 108 106 110 108 108

Relativ ZW Euter

Relativ ZW Zitzen

Relativ ZW Gesamtnote

Anz. Töchter MBK

ø DMG

ø IV

ILM

IFI

IME

IVF

GZW

2 93 106 111 106 102 90 113 90 127 121 132 114 126 19 2.76 46 119 116 126 128

86 93 85 92 92 83 76 109 120 117 118 117 121

2 97 92 77 90 100 85 111 98 124 107 116 102 116 37 2.65 45 112 121 116 119

88 89 79 86 92 89 79 110 126 117 121 117 124

82 84 106 149 116 127 124 116 124 123

89 106 104 107 77 88 98 95 120 107 125 109 118 115 108 118 119

106 111 85 101 55 96 99 15951 96 97 96 130 94 96 121

3 98 97 108 98 84 109 93 102 107 104 105 93 104 11 2.75 45 96 98 104 96

2 91 107 105 96 118 88 106 102 96 111 113 94 104 23 3.12 44 109 114 104 111

89 100 99 99 96 87 111 54 129 107 121 106 120 120 117 120 127

108 105 108 113 109 105 112 538 113 132 125 114 125 125

2 98 99 106 106 107 99 105 75 124 104 118 105 117 107 104 117 111

96 96 88 98 83 104 96 386 129 114 123 113 123 117 102 123 122

101 111 104 102 89 81 99 86 116 101 118 102 112 112 110 112 115

84 98 103 105 74 88 93 751 138 110 122 114 125 116 101 125 121

103 15 113 111 131 98 117 14 2.08 45 101 107 117 107

3 108 110 105 83 111 34 118 120 124 101 119 19 2.96 45 114 119 119 122

2 89 89 110 103 98 93 87 115 120 93 108 105 109 22 2.71 47 105 97 109 105

97 91 96 91 92 90 91 138 132 112 125 109 124 116 100 124 121

1 101 98 94 94 67 120 93 33 108 111 115 107 111 14 2.84 46 120 96 111 119

91 98 86 109 67 83 93 554 97 113 106 127 106 123

112

100 118 102 119 95 101 94 38 98 109 104 110 103 123 113 103 122

92 102 98 99 90 86 91 93 128 108 117 103 118 103 102 118 107

2 91 93 67 71 93 93 106 477 124 115 111 108 117 98 2.86 47 129 112 117 133

96 111 105 97 107 27 146 106 123 120 129 115 116 129 126

2 103 109 93 88 91 96 101 1352 114 109 112 105 112 253 2.87 47 122 111 112 124

91 89 109 94 96 87 121 168 123 113 122 115 120 117 128 120 127

3 91 97 93 84 101 91 106 830 98 108 110 106 104 131 2.73 46 118 122 104 121

108 105 105 96 93 87 93 1140 132 104 111 100 117 115 106 117 119

3 96 96 94 89 87 107 98 431 118 110 118 108 115 74 2.94 45 111 112 115 116

97 102 120 112 94 81 100 165 143 109 119 109 126 111 109 126 119

89 100 112 101 80 95 106 80 129 108 129 106 123 114 112 123 121

87 88 83 79 89 85 396 113 116 118 133 118 133

92 115 93 115 95 110 46 101 115 116 130 116 131

85 93 80 105 98 44 120 102 122 108 116 120 104 116 122

100 102 97 97 80 98 159 110 117 114 119 114 121

Die vollständigen Listen sind immer aktuell unter: www.swissherdbook.ch

13 I


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

Stierenklassierung Dezember 2012

Für jeden etwas dabei

Urs Schnyder

Nach der Zuchtwertschätzungsrunde

vom Dezember 2012 hat der

Fachausschuss Genetik von Swissgenetics

und swissherdbook fünf

neue Stiere (2 SI, je 1 SF, RH und

RF) für den Zweiteinsatz selektiert.

Im „swissherdbook bulletin“ werden

nach jeder Zuchtwertschätzungsrunde

die neu für den Zweiteinsatz selektierten

Stiere vorgestellt. Bedingung

ist, dass die Stiere mit den inländischen

Töchtern die Publikationsbedingungen

für die Produktionsmerkmale

erfüllen und einen Gesamtzuchtwert

aufweisen. Die Reihenfolge

der Vorstellung der Stiere richtet

sich nach der Rasse und innerhalb

der Rasse nach dem Gesamtzuchtwert

der Stiere.

Red Holstein / Holstein

Bachmann Goldwyn GZIM

CH 120.0638.6472.1 RF CE BROYE

Mit Gzim bringt Swissgenetics nach

Blackgold im April nun einen zweiten

inländischen Goldwyn-Sohn mit

Rotfaktor ins Angebot. Mit +881 kg

weist er zwar den tieferen Zuchtwert

FANTA CH 120.0823.8216.9 RH, geb. 12.09, V: Diploma

Z: Gebrüder Jeanmonod, Vaumarcus E: Krummenacher Urs, Gohl

(ZW) Milch aus als dieser, aber dank

höheren Fett- (+0.04) und Eiweissgehalten

(-0.05) erreicht er mit ILM 114

trotzdem den höheren Wert im Milchindex.

Seine Mutter, die bekannte

Rudolph-Tochter Gritli von Albert

Bachmann, Estavayer-le-Lac, erreichte

eine Lebensleistung von 121‘876 kg

Milch. Es ist daher wenig erstaunlich,

dass Gzim auch einen überdurchschnittlichen

ZW Nutzungsdauer

(111) erreicht. Obwohl seine Töchter

eher schnell zu melken sind (DMG

2.96 kg/min), liegt auch sein ZW Zellzahl

(109) im erwünschten Bereich.

Zusammen mit dem durchschnittlichen

ZW Persistenz (100) erreicht

Gzim einen hohen Fitnessindex (IFI

119). Seine grossen Töchter zeichnen

sich durch hoch sitzende, ausgesprochen

drüsige Euter und sehr gute

Fundamente aus. Mit Gesamtzuchtwert

(GZW) 122 ist er sicher eine

Bereicherung des Angebots.

Wallierhof Gzim MADONNA CH 120.0866.6110.9 RF, geb. 4.10, V: Gzim

Z u E: BZ Wallierhof, Riedholz

Scientific Advent DIPLOMA Red

US 138551041.2 RH

Der US-Stier Diploma wurde in der

Schweiz und in Deutschland nachzuchtgeprüft.

Von den 143 in seine

Interbull-ZW für die Produktionsmerkmale

eingeflossenen Töchtern werden

44 in der Schweiz gemolken. Mit

ILM 107 übertrifft er zwar seinen Vater

Advent dank dem höheren Fettgehalt

(+0.20), aber mit den nur gut

durchschnittlichen Zuchtwerten Milch

(+249) und Eiweissgehalt (+0.01) kann

er ebenso wenig wie dieser als Leistungsstier

bezeichnet werden. Wäh-

I 14


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

rend auch die ZW der Fitnessmerkmale

Persistenz (101) und Zellzahl (102)

nahe der Basis liegen, ist es vor allem

das hervorragende Exterieur (IME

122), welches den Zweiteinsatz dieses

Euterspezialisten (129) rechtfertigt.

Da der ZW Nutzungsdauer noch fehlt,

wird auch kein IFI ausgewiesen. In der

Endabrechnung stehen für Diploma

113 GZW-Punkte zu Buche.

Swiss Fleckvieh

SILVAN CH 120.0507.7213.8 SF

SAANENMÖSER

Silvan wurde von Daniel Hauswirth,

Saanenmöser, gezüchtet. Mit diesem

Halbbruder von Pierolet ergänzt ein

Rustler-Sohn das SF-Angebot von

Swissgenetics. Aus einem guten ZW

Milch (+685) mit hohem Fett- (+0.18)

und durchschnittlichem Eiweissgehalt

(+0.00) resultiert ein ordentlicher

ILM (109). Trotz einer Schwäche

bei der Zellzahl (93) erreicht er dank

überdurchschnittlicher Persistenz

(104) und Nutzungsdauer (108) noch

einen akzeptablen Fitnessindex von

105 Punkten. Das durchschnittliche

Minutengemelk seiner Töchter liegt

mit 2.81 kg/min nahe beim Populationsdurchschnitt.

Beim ansprechenden

Exterieur (IME 113) stechen vor

allem die sehr guten Euter (125) der

ausdruckstarken Töchter ins Auge.

Nach Gesamtzuchtwert reiht sich

Silvan mit 111 Indexpunkten im Mittelfeld

des bestehenden Angebots

ein.

INDIENNE CH 120.0840.1584.3 70, geb. 9.09, V: Walliser

Z u E: Pradervand Luc u. Hugo, Givrins

Sempach Silvan ROMY CH 120.0791.8608.4 SF, geb. 10.09, V: Silvan

Z u E: Sempach Stefan, Heimenschwand

Simmental

FLURAN CH 120.0608.4524.2 60

NORD-VAUDOIS

Fluran ist ein Uran-Sohn aus der

bekannten Aelpler-Tochter Fleur von

Gilbert Christen, Cheseaux-Noréaz,

welche aktuell eine Lebensleistung

von 85‘604 kg Milch aufweist. Mit

gutem ZW Milch (+507) bei durchschnittlichen

Gehalten (Fett -0.01,

Eiweiss -0.02) erreicht er einen ILM

von 108 Indexpunkten. Sein ZW Zellzahl

ist solide (103) und die Melkbarkeit

seiner Töchter ideal (2.67 kg/

min). Zu seinem Gesamtzuchtwert

von 111 Punkten tragen auch die gute

Fleischleistung (IVF 111) und das ausgeglichene

Exterieur bei (IME 112).

Bei letzterem fallen die sehr kurzen

Zitzen (72) auf. Bei der Anpaarung zu

beachten ist der Geburtsablauf (ZW

Lebend- und Normalgeburten je 83).

Da die Fluran-Töchter im Durchschnitt

erst 3 Probewägungen aufweisen,

erreichen die ZW für Persistenz und

Nutzungsdauer die Publikationsbedingungen

noch nicht. Entsprechend

ist auch noch kein IFI vorhanden.

WALLISER CH 120.0334.5843.1 60

ST. NIKLAUS

Mit dem Stier Walliser aus der Zucht

von Werner Bellwald, Eisten, bringt

Swissgenetics auch noch einen

zweiten Uran-Sohn in den Zweiteinsatz.

Auch er weist einen guten ZW

Milch (+487) mit indifferentem Fettgehalt

(+0.00) auf. Zusammen mit

dem leicht unterdurchschnittlichen

ZW Eiweiss-% (-0.07) ergibt dies 105

ILM-Punkte. Der ZW Zellzahl (107)

und das durchschnittliche Minutengemelk

(2.91 kg/min) sind etwas

höher als bei Fluran. Die ZW Persistenz

(101), Geburtsablauf (101) und

Nutzungsdauer (97) liegen nahe am

Basiswert, was für 109 IFI-Punkte

reicht. Dafür ist das Exterieur eher

durchschnittlich (IME 101). Die grösste

Stärke von Walliser liegt jedoch in

der hervorragenden Fleischleistung,

wo er mit IVF 132 einen absoluten

Spitzenwert erzielt. Insgesamt ergibt

das 109 GZW-Punkte.

n


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

FLURAN 42.–

Milch

Typ

Euter

bis 28.2.2013

CH120.0608.4524.260100%FLURAN

Z:ChristenGilbert,Cheseaux-Noréaz

Funktionelle Merkmale

ausgesch.Töchter%5

GZW 111

ILM 108

IFI

IME 112

IVF 111

80 100 120

NRR Stier 96 tief hoch

Geburtsablauf direkt CH 83 schwer leicht

Zellzahl CH 103 hoch tief

Persistenz tief hoch

Leistungssteigerung tief hoch

Nutzungsdauer kurz lang

Rastzeit lang kurz

NRR Töchter tief hoch

Geburtsablauf Töchter schwer leicht

DMG 2.67 IV % 43

Exterieur CH

AnzahlTöchter:14

FIONA

Abstammung

URAN

CH713.1910.5557.660

FLEUR

05.06L389939091/90EX

Ø8L9‘8594.523.53

Produktion

BELLO

ALPENROESL

AELPLER

FIONA-ET

Ø8L 8‘966

E:ManiJürg,Schwenden

4.193.54

CLAUDIA

E:ChristenG.&S.,Cheseaux-Noréaz

CHSI12.12 Anz.Töchter: 37 k. Kas.:AB

B% Milch Fett Eiweiss

71 kg +507 kg +20 %-0.01 kg +16 %-0.02

NZKV 100 NZMT104 FKV 99 FMT 101

80 100 120

Gesamtnote 112

Typ 114

Fundament 106

Euter 116

Zitzen 104

Widerristhöhe (145.1 cm) 108 klein gross

Brustumfang (192.9 cm) 96 wenig viel

Brustbreite 99 schmal breit

Flankentiefe 102 wenig tief

Beckenlänge 109 kurz lang

Beckenneigung 95 gestellt abgezogen

Beckenbreite 96 schmal breit

Bemuskelung/Subst. 96 wenig viel

Ausdruck 124 kein viel

Sprunggelenkswinkel 113 gerade stark gew.

Sprunggelenksauspr. 108 voll trocken

Fesseln 120 weich steil

Trachtenhöhe 100 wenig viel

Stellung hinten 96 kuhhässig korrekt

Voreuter 98 kurz lang

Aufhängung vorn 117 lose fest

Nacheuter 95 wenig viel

Aufhängung hinten H. 120 tief hoch

Zentralband 98 kein stark

Eutertiefe 125 tief hoch

Drüsigkeit 126 schwer drüsig

Zitzenform 88 fein grob

Zitzenlänge vorn 72 kurz lang

Zitzenverteilung vorn 97 weit eng

WALLISER 38.–

Fleisch

Milch

Wirtschaftlichkeit

bis 28.2.2013

CH120.0334.5843.160100%WALLISER

Z:BellwaldWerner,Eisten

Funktionelle Merkmale

ausgesch.Töchter%9

GZW 109

ILM 105

IFI 109

IME 101

IVF 132

80 100 120

NRR Stier 102 tief hoch

Geburtsablauf direkt CH 101 schwer leicht

Zellzahl CH 107 hoch tief

Persistenz CH 101 tief hoch

Leistungssteigerung tief hoch

Nutzungsdauer CH 97 kurz lang

Rastzeit lang kurz

NRR Töchter tief hoch

Geburtsablauf Töchter schwer leicht

DMG 2.91 IV % 45

Exterieur CH

AnzahlTöchter:23

MADRISA

Abstammung

URAN

CH713.1910.5557.660

LEA

05.06L492908990/91EX

Ø9L7‘0613.763.25

Produktion

E:BGAndenmatten&Bellwald,Eisten

BELLO

ALPENROESL

ALDOR M

KATIA

Ø10L4‘787

3.673.45

IRLANDE

E:PradervandLuc&Hugo,Givrins

CHSI12.12 Anz.Töchter: 37 k. Kas.:AA

B% Milch Fett Eiweiss

74 kg +487 kg +20 %+0.00 kg +12 %-0.07

NZKV 111 NZMT112 FKV 111 FMT 111

80 100 120

Gesamtnote 101

Typ 105

Fundament 97

Euter 95

Zitzen 109

Widerristhöhe (141.5 cm) 80 klein gross

Brustumfang (192.8 cm) 92 wenig viel

Brustbreite 104 schmal breit

Flankentiefe 100 wenig tief

Beckenlänge 82 kurz lang

Beckenneigung 112 gestellt abgezogen

Beckenbreite 102 schmal breit

Bemuskelung/Subst. 120 wenig viel

Ausdruck 113 kein viel

Sprunggelenkswinkel 97 gerade stark gew.

Sprunggelenksauspr. 95 voll trocken

Fesseln 107 weich steil

Trachtenhöhe 91 wenig viel

Stellung hinten 98 kuhhässig korrekt

Voreuter 105 kurz lang

Aufhängung vorn 86 lose fest

Nacheuter 99 wenig viel

Aufhängung hinten H. 104 tief hoch

Zentralband 94 kein stark

Eutertiefe 91 tief hoch

Drüsigkeit 99 schwer drüsig

Zitzenform 100 fein grob

Zitzenlänge vorn 84 kurz lang

Zitzenverteilung vorn 92 weit eng

I 16


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

SILVAN 42.–

Euter

Milch

Geburtsablauf

bis 28.2.2013

CH120.0507.7213.8SF74%SILVAN

Z:HauswirthDaniel,Saanenmöser

GZW 111

ILM 109

IFI 105

IME 113

IVF 87

Funktionelle Merkmale

80 100 120

ausgesch.Töchter%1

NRR Stier 99 tief hoch

Geburtsablauf direkt CH 105 schwer leicht

Zellzahl G 93 hoch tief

Persistenz G 104 tief hoch

Leistungssteigerung tief hoch

Nutzungsdauer CH 108 kurz lang

Rastzeit GA 98 lang kurz

NRR Töchter GA 73 tief hoch

Geburtsablauf Töchter schwer leicht

DMG 2.81 IV % 47

Exterieur G

AnzahlTöchter:54

SIMME

Abstammung

RUSTLER-ET

US001.2732.9466.0RH

ENZIANE

05.04L590909392/91EX

Ø8L7‘0343.853.24

Produktion

KB-Inserat

Brustumfang (194.0 cm) 103 wenig viel

E:BergerWalter,Fahrnib.Thun

LAREDO

ROCHELLE

PICKEL

DORLI

Ø6L 6‘337

3.963.33

ILONA

GSF12.12 Anz.Töchter: 79 k. Kas.:AA

E:Zaugg-ZürcherUlrich,Eggiwil

B% Milch Fett Eiweiss

89 kg +685 kg +42 %+0.18 kg +23 %+0.00

NZKV 103 NZMT 95 FKV 92 FMT 81

80 100 120

Gesamtnote 113

Typ 107

Fundament 106

Euter 125

Zitzen 112

Widerristhöhe (143.2 cm) 102 klein gross

Brustbreite 92 schmal breit

Flankentiefe 106 wenig tief

Beckenlänge 107 kurz lang

Beckenneigung 111 gestellt abgezogen

Beckenbreite 72 schmal breit

Bemuskelung/Subst. 91 wenig viel

Ausdruck 126 kein viel

Sprunggelenkswinkel 109 gerade stark gew.

Sprunggelenksauspr. 116 voll trocken

Fesseln 89 weich steil

Trachtenhöhe 87 wenig viel

Stellung hinten 87 kuhhässig korrekt

Voreuter 114 kurz lang

Aufhängung vorn 113 lose fest

Nacheuter 108 wenig viel

Aufhängung hinten H. 129 tief hoch

Zentralband 119 kein stark

Eutertiefe 110 tief hoch

Drüsigkeit 117 schwer drüsig

Zitzenform 99 fein grob

Zitzenlänge vorn 89 kurz lang

Zitzenverteilung vorn 113 weit eng

DIPLOMA 45.–

Exterieur

Inhaltsstoffe

Geburtsablauf

bis 28.2.2013

US001.3855.1041.2RH100%ScientificAdventDIPLOMARedCVF

Z:GermanGeneticsInternational

GZW 113

ILM 107

IFI

IME 122

Funktionelle Merkmale

DMG IV %

ausgesch.Töchter%

80 100 120

NRR Stier 96 tief hoch

Geburtsablauf direkt CH 111 schwer leicht

Zellzahl IB 102 hoch tief

Persistenz CH 101 tief hoch

Leistungssteigerung tief hoch

Nutzungsdauer kurz lang

Rastzeit IB 106 lang kurz

NRR Töchter IB 100 tief hoch

Geburtsablauf Töchter CH 89 schwer leicht

IBÉRIA

E:Pradervand-ReyMonique&Cédric,Grens

Abstammung

ADVENT-ET

KITE-ET

US001.3300.2953.2RH ALTITUDE-ET

DELICATE-ET RF

Ø1L12‘1003.753.50

Produktion

ROY-ET

DEBUTANTE-ET RF

Ø1L 12‘247 4.41 3.19

KB-Inserat

Exterieur IB

CIBOULE

E:FankhauserHans&Markus,Süderen

IBRH12.12 Anz.Töchter: 143 k. Kas.:AA

B% Milchkg Fett Eiweiss

87 +249 kg +26 kg +9

% +0.20 % +0.01

Gesamtnote 122

Typ

80 100 120

AnzahlTöchter:45

Fundament 113

Euter 129

Zitzen

Widerristhöhe (147.3 cm) 131 klein gross

Brustumfang (198.0 cm) wenig viel

Brustbreite 92 schmal breit

Flankentiefe 113 wenig tief

Beckenlänge kurz lang

Beckenneigung 91 gestellt abgezogen

Beckenbreite 121 schmal breit

Bemuskelung/Subst. wenig viel

Ausdruck kein viel

Sprunggelenkswinkel 94 gerade stark gew.

Sprunggelenksauspr. voll trocken

Fesseln weich steil

Trachtenhöhe wenig viel

Stellung hinten 100 kuhhässig korrekt

Voreuter kurz lang

Aufhängung vorn 128 lose fest

Nacheuter wenig viel

Aufhängung hinten H. 131 tief hoch

Zentralband 117 kein stark

Eutertiefe 123 tief hoch

Drüsigkeit schwer drüsig

Zitzenform fein grob

Zitzenlänge vorn 85 kurz lang

Zitzenverteilung vorn 115 weit eng

17 I


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

GZIM 45.–

Euter

Geburtsablauf

Nutzungsdauer

bis 28.2.2013

CH120.0638.6472.1RF96%BachmannGoldwynGZIMBLFCVFRDC

Z:BachmannAlbert,Estavayer-le-Lac

GZW 122

ILM 114

IFI 119

IME 119

Funktionelle Merkmale

ausgesch.Töchter%3

80 100 120

NRR Stier 97 tief hoch

Geburtsablauf direkt CH 110 schwer leicht

Zellzahl G 109 hoch tief

Persistenz GA 100 tief hoch

Leistungssteigerung tief hoch

Nutzungsdauer G 111 kurz lang

Rastzeit GA 105 lang kurz

NRR Töchter GA 83 tief hoch

Geburtsablauf Töchter schwer leicht

DMG 2.96 IV % 45

Exterieur G

AnzahlTöchter:34

SULEIKA

Abstammung

GOLDWYN

CA000.1070.5608.4HO

GRITLI RF

03.03L391889494/92EX

Ø7L12‘8733.913.22

Produktion

E:SiegenthalerPeter,Gerzensee

JAMES

TWINE-ET

RUDOLPH-ET

GARENCE RH

Ø4L 10‘204 4.67 3.52

LUNA

E:BärtschiHans,Utzigen

GRH12.12 Anz.Töchter: 103 k. Kas.:AA

B% Milchkg Fett Eiweiss

89 +881 kg +39 kg +25

% +0.04 % -0.05

80 100 120

Gesamtnote 119

Typ 118

Fundament 120

Euter 124

Zitzen 101

Widerristhöhe (146.9 cm) 135 klein gross

Brustumfang (195.0 cm) 102 wenig viel

Brustbreite 86 schmal breit

Flankentiefe 110 wenig tief

Beckenlänge 114 kurz lang

Beckenneigung 98 gestellt abgezogen

Beckenbreite 84 schmal breit

Bemuskelung/Subst. 86 wenig viel

Ausdruck 144 kein viel

Sprunggelenkswinkel 89 gerade stark gew.

Sprunggelenksauspr. 118 voll trocken

Fesseln 100 weich steil

Trachtenhöhe 99 wenig viel

Stellung hinten 117 kuhhässig korrekt

Voreuter 110 kurz lang

Aufhängung vorn 112 lose fest

Nacheuter 99 wenig viel

Aufhängung hinten H. 125 tief hoch

Zentralband 112 kein stark

Eutertiefe 129 tief hoch

Drüsigkeit 144 schwer drüsig

Zitzenform 112 fein grob

Zitzenlänge vorn 117 kurz lang

Zitzenverteilung vorn 93 weit eng

Klauenhygiene bei Kühen, Schafen, Ziegen.

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Haftung

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mit Pinsel

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Fachhandel erhältlich

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• unterstützt den guten Zustand der Klauen

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swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

Europäisches Rotbunttreffen in Luxemburg

Red Holsteinbestand nimmt zu

Sandra Staub-Hofer

Ende September fand in Luxemburg

das Europäische Rotbunttreffen

statt. Es wurde über den Stand und

die Entwicklung der Red Holsteinzucht

in Europa diskutiert. Neben

den Länderberichten und Vorträgen

konnten zwei interessante Red Holsteinzuchtbetriebe

und die Stadt

Luxemburg besichtigt werden.

Alle zwei Jahre findet ein Europäisches

Rotbunttreffen statt. In diesem

Jahr war vom 23. bis 25. September

2012 Luxemburg das Austragungsland.

Die 58 Teilnehmer kamen aus

den Ländern Belgien, Dänemark,

Deutschland, Holland, Luxemburg,

Schweiz und Tschechien. Organisator

war CONVIS. Diese Organisation

ist für die Herdebuchführung,

Milchkontrolle und Zuchtwertschätzung

aller Milchrassen in Luxemburg

(511 Betriebe) zuständig und betreibt

auch eine eigene Besamungsstation.

Neben der Abteilung Milchrinder

gehören auch die Abteilungen

Fleischrinder, Schweine, Beratung

und Viehvermarktung zur Organisation.

Bei einer Führung durch die Stadt

Luxemburg konnten die Teilnehmer

die Stadt und das Land besser kennenlernen.

Luxemburg hat eine Gesamtbevölkerung

von 524’900 Einwohnern

(43,8 % Ausländer). Die Fläche beträgt

2’586 km 2 , wovon knapp 50 % landwirtschaftlich

genutzt wird und 34 %

bewaldet ist. In der Länge (Nord-Süd)

misst das Land 82 km, in der Breite

(West-Ost) 57 km. Die Landessprache

ist Luxemburgisch, daneben sind

auch Französisch und Deutsch Verwaltungssprachen.

Das Land umfasst

106 Gemeinden und wird in 5 Regionen

eingeteilt: die Hauptstadt Luxemburg

und ihre Umgebung, das Land

der Roten Erde im Süden des Landes,

die Mosel, die Region Müllerthal, oder

auch die Kleine Luxemburger Schweiz

genannt, und die Ardennen mit ihren

Naturparks im Norden des Landes.

Die Stadt Luxemburg: Im Hintergrund zu sehen sind die Überreste der historischen Festung aus dem 9.

Jahrhundert, welche als Weltkulturerbe der UNESCO geschützt sind.

Länderberichte – Anzahl an

Red Holsteinkühen in Europa

nimmt zu

In einem kurzen Vortrag stellten alle

teilnehmenden Länder den Stand der

Red Holsteinzucht in ihrem Land vor.

Sehr erfreulich ist, dass die Anzahl

der Red Holsteinkühe in ganz Europa

zunimmt.

In Belgien (nur Wallonien) wurden

2011 8’264 Red Holsteinkühe gehalten.

Dies bedeutet eine leichte Zunahme.

Die Kälber, welche 2011 geboren

sind, stammen am häufigsten von

den Stieren Classic, Savard und Curtis

ab. Bei den verkauften Samendosen

2011 stand First Red vor Jerudo

und Curtis an der Spitze. 1’850 Kühe

wurden linear beschrieben.

1 % der in Dänemark unter Milchkontrolle

stehenden Kühe gehören der

Rasse Red Holstein an, während 72 %

Holsteintiere sind. Im Durchschnitt

werden 157 Kühe pro Herde gehalten.

Die durchschnittliche Milchleistung

der 5’610 RH-Kühe liegt bei 8’410 kg

mit 4.28 % Fett und 3.41 % Eiweiss. Die

meisteingesetzten Stiere stammen

mit Jerut, Simon und Basta alle aus

Dänemark. Weiter verbreitet ist mit

40’000 Kühen die Rasse Viking Red.

In Deutschland ist die Entwicklung

der Red Holsteinkühe im vergangenen

Jahr leicht positiv und steht bei

139’000 Herdebuch-Kühen. Auch die

Milchleistung entwickelt sich positiv

und liegt bei 8’308 kg (4.21 % Fett und

3.38 % Eiweiss). Die meisteingesetzten

KB-Stiere waren 2011 Tableau,

Malvoy und Carmano.

In den Niederlanden ist der Einfluss

des Ausnahmestiers Kian auf die

Red Holsteinzucht gross. Der 15-jährige

Stier ist der einzige Red Holsteinstier

der Welt, welcher 1 Million

Samendosen produziert hat. Die

Dosen wurden in 52 Länder verkauft.

Bei den Besamungen liegt Kian

immer noch an vierter Stelle. Mehr

Dosen wurden nur von seinen Söhnen

Fidelity, Kylian und vom Stier

Twister verkauft. 50 % aller Besamungen

mit Red Holstein Stieren

wurden auf Holsteinkühe gemacht.

Die durchschnittliche Lebensmilchleistung

liegt bei 30’318 kg mit 4.36 %

Fett und 3.51 % Eiweiss.

In Luxemburg werden 5’000 Red Holsteinkühe

gehalten, die durchschnittliche

Milchleistung beträgt 7’102 kg

mit 4.31 % Fett und 3.45 % Eiweiss

und einer Zwischenkalbezeit von 419

19 I


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

Tagen. Aktuell sind die Stiere Jerudo

und Lawn Boy P die meist eingesetzten

Stiere, daneben werden 50 %

genomische Jungstiere verwendet.

Als Schweizer Vertreter stellte Urs

Schnyder die Entwicklung der Red

Holsteinzucht in der Schweiz vor.

51.3 % der bei swissherdbook im

Herdebuch stehenden 251’801 Kühe

gehören der Rasse Red Holstein an.

Die Milchleistung entwickelte sich

positiv und liegt bei 7’780 kg mit

4.05 % Fett und 3.27 % Eiweiss. Sehr

erfreulich ist die Abnahme der Zellzahlen.

Diese liegt im Durchschnitt

bei 93’000. Bei den RH-Kühen mit

einem Milchleistungsabschluss sind

die Stiere Rustler-ET, Dominator,

Blitz-ET und Joyboy am häufigsten

vertreten. Während die KB-Stiere

Savard-ET, Leonard, Bental und Delago

2011 am meisten eingesetzt wurden.

In Tschechien werden 355’700 Milchkühe

gehalten 42 % davon sind reine

Holstein- oder Red Holstein Kühe,

12 % sind Kreuzungen zwischen

tschechischem Fleckvieh und der

Rasse Holstein.13’355 Red Holsteinkühe

schlossen im letzten Jahr eine

Laktation ab. Die durchschnittliche

Milchleistung betrug 7’772 kg mit

4.04 % Fett und 3.41 % Eiweiss. Neben

100 Holsteinstieren werden jedes

Jahr 3 Red Holsteinstiere getestet.

Gesundheitsdatenerfassung

und genomische Selektion

Neben der Vorstellung der Entwicklung

der Red Holsteinzucht in den

teilnehmenden Ländern wurden auch

Vorträge zu den Themen der Gesundheitsdatenerfassung,

der Nachhaltigkeit

und der genomischen Selektion

gehalten.

Die Erfassung der Gesundheitsdaten

in den skandinavischen Ländern

Dänemark, Schweden und Finnland

ist sehr weit entwickelt. Die Daten

werden schon seit 20 Jahren auf

freiwilliger Basis erfasst. Karoline

Holst erklärte das Vorgehen und die

Auswertung der Gesundheitsdaten

im Viking Genetics-Gebiet. Für 85 %

der unter Milchkontrolle stehenden

Kühe werden Behandlungen registriert

und von 90 % der Kühe bestehen

Fruchtbarkeitsdaten. Für alle wichtigen

Gesundheitsmerkmale wird ein

Zuchtwert geschätzt und dieser ist

im Gesamtzuchtwert (NTM) beinhaltet.

So zum Beispiel Eutergesundheit,

Klauengesundheit, Fruchtbarkeitsstörungen.

Die Daten für die Klauengesundheit

stammen von den Klauenpflegern,

die mit einem kleinen

Computer ausgestattet sind und nach

jeder Kuh den Befund registrieren.

In den Niederlanden wird seit 2006

ein ähnliches System für die Erfassung

der Klauengesundheit betrieben.

Der Klauengesundheitsindex,

welcher daraus gerechnet wird,

umfasst 17 Merkmale – neben den

verschiedenen Klauenkrankheiten

auch 5 Fundamentsmerkmale aus der

linearen Beschreibung. Besonders

zur Bewegung konnte eine hohe Erblichkeit

(h2=0.62) festgestellt werden.

Christoph Pfeifer-Weihs von CONVIS

betonte die wirtschaftliche Wichtigkeit

der Klauengesundheit.

Natürlich war auch die genomische

Selektion ein Thema. Dr. Jürgen Hartmann

von der deutschen Organisation

RUW erläuterte die Anwendung

der genomischen Selektion in ihrem

Zuchtprogramm. 1’000 Stierenmütter

werden angepaart, die 450 lebend

geborenen Stierkälber werden von

der RUW typisiert und anhand des

genomischen Zuchtwertes werden

40 Stück im Alter von 6 Wochen

Blick auf einige Hochhäuser im neuen Stadtteil

Luxemburgs, darunter die beiden türkisschimmernden

Häuser in welchen sich der Europäische

Gerichtshof befindet.

angekauft und aufgezogen. Ziel ist

es, mit 10 Monaten einen Stier von

380 kg zu haben. Danach geschieht

ein weiterer Selektionsschritt nach

dem Exterieur des Stieres und dem

aktuellen genomischen Zuchtwert,

so dass am Schluss 30 einsatzfähige

Jungstiere zur Verfügung stehen. Pro

12.8 typisierten Stieren gelangt bei

der RUW einer in den Prüfeinsatz. Die

Stiere werden mit 12 Monaten abgesamt,

um möglichst früh mit den

Jungstieren am Markt zu sein. 2-3

dieser Stiere gelangen später in den

Wiedereinsatz. Die RUW und andere

deutsche Organisationen sehen in

der Hornloszucht eine grosse Chance

für die Red Holsteinzucht. Horn-

Talent-MYLENE aus dem Stall von Paul Mathay gewann an der Europameisterschaft in Cremona den

Senior Championtitel und kämpfte danach gegen die spätere Europameisterin Rustler-Pepita um den

Championtitel.

(Foto: swissherdbook)

I 20


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

losstiere werden zum Beispiel bei

der Rinder-Union West mit top Stierenmüttern

angepaart. Für hornlose

Stiere wird ein höherer Ankaufspreis

bezahlt. Die Chance der Zucht auf

Hornlosigkeit bei Red Holstein beruht

vor allem auf der deutlich weiteren

Verbreitung des Hornlosgens in der

Population. Mit Hilfe von Imputing

kann beim Stier mit 99 % Sicherheit

festgestellt werden, ob er reinerbig

hornlos ist oder nicht. In Deutschland

werden vor allem Lawn Boy, Laron P,

Mitey und Colt P als Stierenväter eingesetzt.

Auch Dr. Stefan Rensing von

der VIT betonte in seinem Vortrag die

Vorteile der genomischen Selektion

für die Red Holsteinzucht. Wichtig ist

die genomische Selektion vor allem

für die funktionellen Merkmale, wo

erst spät Resultate zur Verfügung stehen.

Betriebsbesuche auf zwei

luxemburgischen Spitzenbetrieben

MAT-LUX-RED, Paul Mathay, Flebour

Der erste Betriebsbesuch fand bei

Paul Mathay, Flebour, statt. Der

Betrieb liegt auf 460 m ü. M. im Nordosten

Luxemburgs. Auf den 80 ha

werden 10 ha Mais und 30 ha Getreide

angebaut, die restliche Fläche

ist Grünland. Zusätzlich besitzt der

Betrieb noch 30 ha Wald. Im Laufstall,

welcher 1991 ausgesiedelt und

2007 erweitert wurde, stehen 40 Red

Holsteinkühe. 2011 betrug die durchschnittliche

Milchleistung 9’551 kg

mit 4.26 % Fett und 3.39 % Eiweiss.

Zuchtziel des Betriebes ist eine Kuh

mit guten Inhaltstoffen, einer hohen

Lebensleistung und sehr gutem

Exterieur. Mit bereits 8 Kühen mit

einer Milchleistung von 100’000 kg

und dem höchsten Herdedurchschnitt

in der Exterieur-Einstufung in

Luxemburg (87.3) sowie vielen Ausstellungserfolgen

im In- und Ausland

ist der Betrieb sicherlich nahe am

Betriebszuchtziel. Jährlich werden 15

Zuchtstiere und 16 weibliche Zuchttiere

verkauft und einige Zuchttiere

und Embryonen gekauft. Die einflussreichsten

Stiere in der Herde sind

Talent und September. Aktuell werden

die Stiere Jotan, Alando, Big

Apple und verschiedene genomische

Jungstiere eingesetzt. Grosse Erfolge

konnte der Betrieb mit der Stadel-

Tochter Celly feiern, welche zahlreiche

Ausstellungen gewinnen konnte

und bereits eine Lebensleistung von

100’000 kg Milch aufweist. Celly gefiel

uns durch ihre Jugendlichkeit und

das immer noch sehr hoch aufgehängte

Euter. Mit Talent-Mylene steht

die amtierende Senior RH-Champion

der Europameisterschaft in Cremona

im Stall von Paul Mathay. Nebst

diesem riesigen Erfolg ist sie auch

Luxemburgs Nationalsiegerin 2011.

Die Stadel-Tochter CELLY von Paul Mathay hat eine Lebensleistung von 101’361 kg Milch.

Lawn Boy MONIA, eine leistungs- und exterieurstarke

Kuh des Betriebes Antony

Antony’s Belle Vue, Nico Antony-de

Fouw, Beaufort

Einen modernen Stall aus dem Jahr

2009 mit Melkroboter konnten wir

bei Nico Antony in Beaufort besichtigen.

75 Red Holstein- und Holstein-Kühe

werden in diesem Stall

gehalten. Basis der Zuchtherde ist

die Rasse MRY, welche bis ins Jahr

2001 gezüchtet wurde. Durch Zuchttier-

und Embryonenzukäufe wird das

heutige Zuchtziel angestrebt. Die Red

Holsteinkuh soll eine gute Leistung

und ein überdurchschnittliches Exterieur

aufweisen und gut ins Melkrobotersystem

passen. Ziel ist es ebenfalls,

RH-Kühe mit seltener Blutführung

zu züchten. Der Betrieb umfasst

53 ha landwirtschaftliche Nutzfläche

und 30 ha Wald und liegt auf 320 m

ü. M. in der Kleinen Luxemburger

Schweiz mit 550 bis 600 mm Niederschlag

pro Jahr. Auf die Herde einflussreiche

Stiere waren Adam, Stadel,

Jocko Besne, Talent und Lentini.

Aktuell werden die Stiere Jerudo,

Kairo, Spektrum, Fever, Lonar, Applejax,

Lomac, Gold, Headliner, Parker-P,

Ladd-P, Atwood, Lithium, Highway,

Demo, Amor, Salve und Dude eingesetzt.

Die Kühe erreichten im letzten

Jahr 9’521 kg Milch mit 3.89 %

Fett und 3.46 % Eiweiss. Mit der

Lawn Boy-Tochter Monia steht die

RH-Kuh mit der höchsten Milchleistung

in der 1. Laktation von Luxemburg

2010/2011 im Stall Antony. Sie

erreichte 10’518 kg Milch (4.01 % Fett

und 3.56 % Eiweiss). In der 2. Laktation

ist die VG 88 eingestufte Kuh

21 I


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

mit 12’464 kg Milch aufgerechnet. Sie

hat ebenfalls den höchsten Gesamtzuchtwert

aller roten Kühe.

Das Rotbunttreffen bot wiederum

interessante Vorträge und Gespräche

rund um die Red Holsteinkuh in Europa.

Der Gedankenaustausch zwischen

den Delegationen der verschiedenen

Länder ist eine Bereicherung für alle

Teilnehmer. Bei der Besichtigung der

beiden Spitzenbetriebe konnten sich

die Teilnehmenden von den Qualitäten

der Luxemburger Red Holsteinkühe

überzeugen.

n

Der 2009 neu gebaute Stall – mit Melkroboter –

auf dem Betrieb Antony

(Fotos: S. Staub-Hofer)

Kühe und Kälber

aus Holz

Mit Kälbern und fressenden Kühen haben wir unser

Holztier-Sortiment erweitert. Die Tiere werden

einzeln und von Hand angefertigt und eignen sich

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37626 Kuh schwarz, fressend 14x8x3.5 cm CHF 7.– _______

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37628 Kalb rot, 6x5x2 cm CHF 5.– _______

37643 Kuh rot, 10x6x3 cm CHF 6.– _______

37644 Kuh rot, 13x9x3.5 cm CHF 7.– _______

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Tel. 031 910 61 11, Fax 031 910 61 99, E-Mail: info@swissherdbook.ch

I 22


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

WSFV-Kongress

19. Welt Simmental-Fleckvieh Kongress

in Deutschland

Andreas Bigler

Das schöne Städtchen Landshut

bei München war vom 16. bis 25.

September Austragungsort des 19.

Kongresses der Welt Simmental-

Fleckvieh Vereinigung (WSFV). Den

zahlreichen internationalen Besuchern

wurde ein abwechslungsreiches

Programm geboten, mit interessanten

fachlichen Beiträgen in

einer gastfreundlichen Umgebung.

Mehrere Tierschauen und Betriebsbesuche

zeigten die Stärken dieser

vielseitigen Rasse. Fleckvieh ist gut

gerüstet für die Zukunft, und die weit

entwickelte genomische Zuchtwertschätzung

prägt das heutige Zuchtprogramm.

Franz Stürzer, Präsident der Arbeitsgemeinschaft

Süddeutscher Rinderzüchter

(ASR) und der Geschäftsführer

Georg Röhrmoser durften rund

350 Besucher aus 28 Ländern willkommen

heissen. An der ordentlichen

Mitgliederversammlung standen

Neuwahlen auf dem Programm.

Der bisherige WSFV-Präsident, Bruce

Holmquist (Kanada), wurde durch

Josef Kucera (Tschechien) abgelöst.

Kucera ist auch der amtierende Präsident

der EVF und stellt damit die

engere Zusammenarbeit dieser bei-

Die neue Führung der Weltvereinigung (v.l.): Johan Kluyts (Südafrika), Präsident Josef Kucera (Tschechien)

und Fred Schuetze (USA)

den Organisationen sicher. Als Vizepräsidenten

wurden Johan Kluyts

(Südafrika) und Fred Schuetze (USA)

für die nächsten zwei Jahre gewählt.

Mit Polen und der Türkei wurden

zwei neue Mitglieder aufgenommen.

Die WSFV hat beschlossen, als Vollmitglied

der international bedeutenden

Organisation ICAR (International

Committee for Animal Recording)

beizutreten. Der frühere Weltpräsident,

Hugo Valentin aus dem Südtirol,

hielt einen spannenden Rückblick

zum 50-jährigen Geburtstag der

Europäischen Vereinigung der Fleckviehzüchter

(EVF), die 1962 in München

offiziell ins Leben gerufen wurde.

Die EVF hat 1974 in Zagreb die

Gründungsversammlung der WSFV

organisiert, und damit die weltweite

Verbreitung der Rasse gefördert. Dieser

und weitere interessante Vorträge

können über Internet nachgelesen

werden. Der 20. Welt-Kongress findet

2014 in Kolumbien statt.

Gemeinsame Ausschuss-

Sitzung

Wie im Vorjahr wurden die Ausschuss-Sitzungen

der EVF und der

WSFV gemeinsam durchgeführt. Die

EVF umfasst 17 Mitglieder mit rund

(Foto: zVg)

Landshut bei München war Austragungsort des 19. WSFV-Kongresses

23 I


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

Kolumbien hat Werbung gemacht für den Weltkongress 2014.

leidet nun unter den tiefen Milchpreisen.

Braunvieh hat in den letzten

zehn Jahren rund 25 % Kühe eingebüsst,

während Fleckvieh dank hohen

Leistungen für Milch und Fleisch

den Bestand halten konnte. Der Vormarsch

der Holsteinrasse wurde in

den letzten Jahren stark gebremst.

Insgesamt sieben Fleckviehbetriebe

aus Bayern und Baden-Württemberg

hatten ihre Ställe für die Besucher

aus aller Welt geöffnet. Sie halten

zwischen 60 und 80 Kühe im Laufstall

und erreichen mit intensiver Fütterung

zwischen 8‘000 und 10‘000 kg

Milch pro Jahr und Kuh. Der Milchpreis

schwankt um die 30 Eurocent.

Dank tiefen Zellzahlen und hohen

Milchgehalten gibt es für Fleckviehmilch

noch Qualitätszuschläge. Auffällig

sind die guten Preise von rund

7 € pro kg für junge Mastkälber. 500

bis 600 € pro Kalb sind ein willkommener

Zuschuss zum Milcherlös.

Aber auch die Schlachtkühe, die bis

500 kg Schlachtgewicht erreichen,

liefern einen wertvollen Beitrag zur

wirtschaftlichen Milchproduktion.

Eine weitere Stärke von Fleckvieh

liegt bei den Fitnessmerkmalen. Sie

vertragen die hohen Milchleistungen

dank ihrer Bemuskelung besser und

weisen auch die beste Eutergesundheit

auf. Dank diesen Eigenschaften

wird Fleckvieh auch im nördlichen

Deutschland und in den Niederlanden

immer beliebter.

9 Mio. Fleckviehtieren in Doppelnutzung

und 600‘000 Tieren in der Mutterkuhhaltung.

Das Sekretariat wird

bei der ASR in München geführt.

Die WSFV vereinigt aktuell 26 Mitgliedsländer

aus vier Kontinenten.

Ausserhalb von Europa wird Simmental-Fleckvieh

vorwiegend für die

Fleischnutzung gezüchtet. Das Sekretariat

ist seit 2008 in Tschechien.

Informationen zu den beiden Organisationen

gibt es über Internet unter

www.wsff.info oder www.evf-esf.info.

Kernpunkte der Sitzung betrafen

die Harmonisierung der linearen

Beschreibung – auch mit Blick auf die

Fleischrinderzucht sowie die Projekte

zur genomischen Selektion in Europa

und in Nordamerika.

Erfolg dank Milch und

Fleisch

Vor 24 Jahren wurde in München

der letzte Weltkongress in Deutschland

durchgeführt und damals stand

die Rasse unter enormem Konkurrenzdruck

von den Milchrassen. Doppelnutzung

galt damals als Auslaufmodell.

Die gewaltigen Leistungsfortschritte

der Fleckviehrasse und

die heutigen Preise für Milch und

Fleisch haben für einen Aufschwung

der Doppelnutzungsrasse gesorgt.

Fleckvieh ist in Süddeutschland die

Traditionsrasse und mit grossem

Abstand die häufigste Rindviehrasse.

Im Gegensatz zur Schweiz haben sie

diese Dominanz verteidigen können.

Braunvieh, die zweitstärkste Rasse,

hat sich auf Milch spezialisiert und

Mutterkuhbetriebe im Osten

Für die Fleischrinderzüchter wurde

in der Region von Dresden während

drei Tagen ein spezielles Programm

geboten. Dort wird Fleckvieh vor

allem in grossen Mutterkuhherden

gehalten. Die Fleischrinderzucht hat

ihre Wurzeln noch aus der Zeit der

damaligen DDR. Geblieben sind vor

allem die Betriebsstrukturen, werden

doch teilweise über 2‘000 ha

pro Betrieb bewirtschaftet. Die Zucht

auf natürliche Hornlosigkeit hat eine

lange Tradition und ist bereits weit

verbreitet. Die Rasse profitiert von

der guten Milchleistung aus der Doppelnutzung

sowie von den guten

Fleischeigenschaften, die auch durch

gezielte Importe aus britischen oder

dänischen Linien verbessert wurden.

Niklaus Blatti (Delegierter von swissherdbook in der EVF) auf dem Betrieb von Thomas Klenk in Dörrmenz

(Baden-Württemberg)

I 24


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

Genomische Selektion im

Vormarsch

Den Kongressbesuchern wurde auch

ein guter Einblick in die heutigen

Zuchtprogramme geboten. Die KB-

Station BVN in Neustadt an der Aisch

hat eine eindrückliche Bullenparade

gezeigt. Insgesamt 56 KB-Stiere

wurden im schönen Ring präsentiert,

darunter auch 7 natürlich hornlose

Vererber und 19 Altstiere, die bereits

nachzuchtgeprüft sind. Sie verlieren

aber etwas an Bedeutung, weil sie

zunehmend durch die genomischen

Jungvererber verdrängt werden.

Dank höchsten genomischen Zuchtwerten

werden junge KB-Stiere zu

Höchstpreisen – der bisherige Spitzenpreis

liegt bei 112‘000 € – angekauft

und sie werden im Breiteinsatz

immer stärker nachgefragt. Das Vertrauen

in die genomischen Zuchtwerte

scheint hoch zu sein, schliesslich

basieren sie auf einer breiten und

sicher geprüften Population. Dabei

zahlt sich auch die enge Zusammenarbeit

mit den umliegenden Fleckviehländern

Österreich, Tschechien

und Italien aus.

Landesschau in Ilshofen

In der Arena Hohenlohe in Ilshofen

(Baden-Württemberg) wurde extra

für die Kongressbesucher eine offene

Landesschau organisiert. Insgesamt

rund 80 Kühe präsentierten sich dem

Publikum. Die Aussteller kamen in

der Mehrzahl aus Baden-Württem-

NATASCHA (Rurex x Heribert) aus Hessen wurde Siegerin der Jungkühe und Schöneutersiegerin der

Landesschau in Ilshofen. Sie erhielt einen Ehrenpreis von swissherdbook für ihren Schöneutertitel.

berg und einige aus dem benachbarten

Hessen. Auch diese Schau bot

Fleckvieh von bester Qualität und mit

hohen Leistungszahlen. Siegerin bei

den Altkühen wurde Romen-Roesromen

mit einer Lebensleistung von

über 135‘000 kg Milch.

ZLF München als Höhepunkt

Nur alle vier Jahre wird im Rahmen

des Zentralen Landwirtschaftsfestes

(ZLF) auf dem Oktoberfestgelände in

München der Titel der Bayernsiegerin

vergeben. Die schönsten Kühe aus

allen Landesteilen Bayerns werden

dort ausgestellt. In einem spannenden

Finale hat Preisrichter Reinhard

Scherzer aus Kärnten die Siegerin

bestimmt. Die mittelrahmige Nixe

(V: Wal) demonstrierte Doppelnutzung

in bester Qualität und verwies

die bekannte Romel-Tochter Flamingo

auf den Ehrenplatz.

Musik und Bier

Das Rahmenprogramm war geprägt

von viel Musik, gutem Essen und

reichlich Bier. In Mühldorf wurde

(Foto: zVg)

STEINADLER PP wurde Siegerbulle bei Fleckvieh

Fleisch am ZLF in München. Er wird auch in der

Schweiz eingesetzt.

Impression von der Landesschau am Zentralen Landwirtschaftsfest in München

Präsentation von hochwertigen natürlich hornlosen

Zuchtkühen an der Landesanstalt für Landwirtschaft

in München-Grub

25 I


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

Moderner Laufstall auf dem Betrieb Arnold in Insingen, Franken. Die 80 Fleckviehkühe

werden ganzjährig mit einer Silage-TMR gefüttert.

Kühe auf der Weide an der LfL Grub bei München – ein seltener Anblick in

Bayern

(Fotos: A. Bigler)

eine Nachzuchtschau mit Züchterabend

organisiert, an welcher

Töchter von Willenberg, Rureif und

Resolut gezeigt wurden. Für die gute

Unterhaltung sorgten die Jungzüchter,

die für Teilnehmer aus aller Welt

ein separates Jungzüchterprogramm

organisiert haben. In Franken wurde

die schöne mittelalterliche Stadt

Rothenburg besucht. In München

stand der Besuch am Oktoberfest auf

dem Programm mit Brezel, Hähnchen

und einigen Mass Bier. Abgeschlossen

wurde der Kongress an

der Landesanstalt für Landwirtschaft

in Grub, wo bereits seit Jahren die

Zucht von natürlich hornlosen Linien

für die Doppelnutzung gefördert

wird. Mit einem Ehrensalut der Böllerschützen

aus Waging wurden die

Teilnehmer offiziell verabschiedet.

Wir gratulieren der ASR zum hervorragend

organisierten Kongress und

danken für die mustergültige Gastfreundschaft.

Fleckvieh-Simmental

hat ein riesiges Potenzial und dieses

wurde den Besuchern aus aller Welt

eindrücklich demonstriert. n

Die bayerische Landesschau am ZLF München findet alle vier Jahre statt. Die Bayernsiegerin NIXE mit

Besitzer Franz Vordermayer, WSFV-Präsident Josef Kucera, Preisrichter Reinhard Scherzer, dem Vorsitzenden

des Landesverbandes Bayerischer Rinderzüchter Siegfried Schütz, LMR Maximilian Putz und Georg

Röhrmoser (ASR Geschäftsführer und Sekretär der EVF)

(Foto: zVg)

Welt Simmental-Fleckvieh

Vereinigung WSFV

Die Vereinigung zählt heute 26

ordentliche Mitgliedsländer aus

Europa, Amerika, Afrika und

Australien. Der Simmental-Weltbestand

wird auf über 40 Mio.

Tiere geschätzt, wovon viele Kreuzungstiere

sind. In Europa dominiert

die Doppelnutzung, in den

anderen Kontinenten die Mutterkuhhaltung.

Seit 1999 sind auch

die Simbra-Züchter (Simmental x

Brahman) in der WSFV vertreten.

Simbra werden in Südamerika,

Zentralamerika, Südafrika und

Australien erfolgreich gezüchtet.

Weitere Informationen zur

WSFV sind im Internet unter

www.wsff.info zu finden.

I 26


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

17. - 20. Januar 2013, Expo Beaulieu Lausanne

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27 I


Zuchterfolge

swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

Unter diesem Titel finden Sie eine

Auswahl wertvoller Zuchttiere

GIVONNE

CH 120.0374.4976.3 SF

geb. 12.03 P 55/55 98

LBE 6. L., 8.2012: 87/92/90/86 89

Leistungen:

2.06 5793 4,37 3,66

6.01 7875 4,20 3,44

63 % +151 +0,01 +0,16 12SF

MBK: 2,48 45 0.00 GZW 131

Vater:

Marinero

CH 120.0156.0856.4 SF

Züchter:

Moser Hansruedi, Grindelwald

Eigentümer:

Rickli Roger, Gondiswil

ANNIE

CH 120.0410.6206.4 60

geb. 12.04 P 55/55 98

Leistungen:

2.11 5860 3,41 3,68

6.09 7785 3,29 3,93

63 % +66 -0,26 +0,23 12SI

MBK: 2,70 45 0.00 GZW 129

Vater:

Flopain

CH 120.0048.7077.4 60

Züchter und Eigentümer:

Gaille Rémy u. Alain, Provence

Flury’s Goldwyn ASMARA

CH 120.0639.7544.1 RF

geb. 2.08

LBE 2. L., 2.2012: 84/85/88/86 86

Leistungen:

2.07 8048 4,82 3,70

3.08 10485 4,64 3,71

59 % +792 +0,24 +0,20 12RH

MBK: 2,63 41 0.00 GZW 137

Vater:

Goldwyn

CA 000.1070.5608.4 HO

Züchter und Eigentümer:

Flury David u. Franzsepp, Oekingen

deFORME Joyboy VERONIQUE

CH 120.0567.1990.8 RH

geb. 3.06

LBE 4. L., 3.2012: 93/95/90/92 92

Leistungen:

2.06 9655 3,86 3,14

5.06 12664 4,74 2,95

64 % +1285 -0,05 -0,22 12RH

MBK: 3,58 48 0.00 GZW 133

Vater:

Joyboy

CA 000.1070.0348.4 RH

Züchter und Eigentümer:

Scheidegger Stéphane u. Daniel, Mettembert

I 28


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

Zuchterfolge

La Chasse Signal DEBORA

CH 120.0319.5201.6 RH

geb. 1.03

LBE 5. L., 7.2011: 92/90/91/93 91

Leistungen:

2.07 8127 4,61 3,50

6.09 11319 4,57 3,40

66 % +117 +0,21 +0,05 12RH

MBK: 2,21 41 0.00 GZW 125

Vater:

Signal

CH 714.6951.2223.8 RH

Züchter:

Aeschlimann Christian, Barberêche

Eigentümer:

Uldry Nicolas, Le Châtelard-près-Romont

BERNA

CH 120.0260.9366.3 60

geb. 12.02 P 55/55 98

Leistungen:

2.08 5047 3,69 3,66

8.00 7256 4,11 3,85

65 % +160 -0,04 +0,20 12SI

MBK: 2,28 42 0.00 GZW 126

Vater:

Boris

CH 120.0108.8239.6 60

Züchter und Eigentümer:

Reichen-Brügger Berchtold, Achseten

VANJA

CH 120.0679.5178.6 SF

geb. 6.08 P 55/45 96

LBE 2. L., 1.2012: 86/86/89/88 87

Leistungen:

2.05 6255 4,44 3,61

3.05 7489 4,75 3,97

59 % +228 +0,39 +0,14 12SF

MBK: 2,11 39 0.00 GZW 129

Vater:

Larsson

CH 120.0158.1653.2 RH

Züchter und Eigentümer:

Aebersold Ueli, Zimmerwald

Zumsteg’s Tulip TULIPA

CH 120.0139.0053.0 RH

geb. 1.01

LBE 9. L., 3.2012: 93/91/91/92 92

Leistungen:

2.00 9323 4,08 3,67

7.08 12097 4,67 3,39

LL 9 L. 100090 4,56 3,51

68 % +101 +0,21 +0,11 12RH

MBK: 3,37 47 0.00 GZW 136

Vater:

Tulip-ET

NL 008.1522.2426.9 RH

Züchter und Eigentümer:

Zumsteg-Lustenberger Heini, Wil AG

29 I


Personelles

swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

Begrüssung einer neuen Mitarbeiterin

Margret Läderach

Wir freuen uns,

unsere neue Mitarbeiterin

Margret Läderach

vorzustellen:

Margret Läderach ist

seit Anfang November

2012 in der

Abteilung zuchttechnische

Dienstleistungen angestellt,

und unterstützt das Team Milchleistungsprüfung.

Margret Läderach ist

mit ihren drei jüngeren Geschwistern

auf einem Milchwirtschafts- und

Ackerbaubetrieb in Worb aufgewachsen.

Nach der obligatorischen

Schulzeit absolvierte sie die Ausbildung

zur Kauffrau bei der fenaco.

Anschliessend arbeitete sie als

Sachbearbeiterin bei der fenaco am

Standort Zollikofen, wo sie im Kartoffelzentrum

im Bereich Einkauf &

Disposition tätig war.

Margret Läderach ist seit ihrer Kindheit

ein grosser Fan der Viehzucht

und oft an diversen Viehausstellungen

anzutreffen. In ihrer Freizeit führt

sie das Sekretariat des Schweizerischen

Red Holstein Komitees (SRHK)

und engagiert sich in diesem Amt

besonders für die jährlich in Bern

stattfindende Ausstellung Swiss Red

Night. Zudem ist Margret Läderach

Mitglied in der Landjugend Worblental.

Sie freut sich, ihre Leidenschaft

für die Tiere nun mit ihrer neuen Herausforderung

bei swissherdbook zu

kombinieren. Im Namen von swissherdbook

wünschen wir Margret

Läderach einen guten Start und viel

Freude an ihrer neuen Tätigkeit. n


Franziska Büschlen

Einmalige Bestellung durch swissherdbook

swissherdbook-Berufsmantel

– Geeignet für Milchkontrolle, Tierbetreuung und weitere Arbeiten

– Grauer Berufsmantel mit Druckknopfverschluss, einer Brusttasche links und zwei

weiteren Taschen. Mit swissherdbook-Signet über der Brusttasche.

– Aus Mischgewebe (65 % Polyester, 34 % Baumwolle)

– Preis CHF 49.– (inkl. MwSt., exkl. Versandkosten)

Bestelltalon an swissherdbook bis 28.02.2013

Versand: ca. Anfang April

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XS ––––––– CHF 49.–

S ––––––– CHF 49.–

M ––––––– CHF 49.–

L ––––––– CHF 49.–

XL ––––––– CHF 49.–

XXL ––––––– CHF 49.–

Name / Vorname:

Strasse:

PLZ / Wohnort:

Telefon:

E-Mail:

Datum / Unterschrift:

Bestellungen bitte an folgende Adresse senden:

Genossenschaft swissherdbook Zollikofen, Schützenstrasse 10, 3052 Zollikofen

Tel. 031 910 61 11, Fax 031 910 61 99, E-Mail: info@swissherdbook.ch

I 30


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

Aktuelles

Delegiertenversammlung swissherdbook vom

04.12.2012

Präsident Andreas Aebi führte am

Dienstag, 4. Dezember 2012 durch

die 122. Delegiertenversammlung

von swissherdbook im neu renovierten

Berner Kursaal.

Aus den Traktanden

Der Geschäftsbericht für das Jahr

2011 wurde angenommen und das

Budget 2013 genehmigt. Die T+R

Treuhand AG, Gümligen, erhielt für

ein weiteres Jahr das Mandat als

Revisionsstelle.

Spannend wurde es beim Traktandum 6

über die zukünftige Ausgestaltung

der Ehrung für 100‘000 kg Lebensleistung.

Mit 281 zu 275 Stimmen

wurde der Antrag der Verwaltung

knapp angenommen. Somit werden

Tiere, welche ab dem 01.01.2013 die

Limite von 100‘000 kg erreichen, mit

einer Plakette (individuell mit Tiername,

Rassenlogo, je eine Version in D

und F) ausgezeichnet.

Präsentation der künftigen 100‘000er Plaketten

Blick in den gut besuchten Versammlungssaal anlässlich der swissherdbook DV 2012

Die Motion von acht Freiburger

Genossenschaften zur individuellen

Unterdrückung von Zellzahlen auf

(Fotos: C. Burri)

redonline + wurde mit grosser Mehrheit

abgelehnt. Damit werden weiterhin

alle Tiere angezeigt, oder auf

Antrag des Betriebes, die Ansicht all

seiner Tiere unterdrückt. Die Daten

der Stierenmütter bleiben weiterhin

ersichtlich, selbst wenn der Betrieb

die Anzeige seiner Tiere unterdrücken

lässt.

Unter Ehrungen konnten 16 Milchkontrolleure

für ihre 50 und mehr

Jahre Tätigkeit geehrt werden. Martin

Mosimann wurde nach 42 Jahren

als Melkbarkeitsexperte pensioniert.

swissherdbook gratulierte Everdes

Holstein, den Besitzern von Pepita,

für deren Wahl als Weltsiegerin in der

Zeitschrift Holstein International.

Die DV schloss mit dem Ausblick auf

die Europameisterschaft 2013 in Freiburg.

n

(uga)

31 I


Aktuelles

swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

LBE für Natursprungstiere

Ab dem 1. Januar 2013 wird bei

swissherdbook die LBE für Natursprungstiere

aller Rassen eingeführt.

Als die Tochtergesellschaft LINEAR

AG mit der linearen Beschreibung

am 1. September 2011 startete, hat

sie klar kommuniziert, dass die LBE-

Experten Stiere nur während einer

Übergangsfrist auf den Betrieben

punktieren werden. Den LBE-Experten

fehlt auf den Betrieben oft der

Vergleich mit gleichaltrigen Stieren,

von welchem das Punktierungssystem

lebt. Am 1. Januar 2013 läuft die

Übergangsfrist ab und die LINEAR

AG wird nun Stiere aller Rassen linear

beschreiben. Vorgesehen ist die

Ermöglichung der LBE für Stiere in

der ganzen Schweiz. Der Entscheid

der swissherdbook-Verwaltung ist

noch ausstehend. Mit Sicherheit

kann aber gesagt werden, dass in

Kantonen, in welchen Stiere durch

die LBE-Experten punktiert wurden,

diese ab Neujahr linear beschrieben

werden. Die Anmeldungen können

wie bei den Kühen an swissherdbook

gerichtet werden.

Für das Schema Red/Holstein ist wie

bei den Kühen die Schemakommission

– bestehend aus Vertretern beider

Zuchtverbände zuständig. Die Schemen

für die Rassen Simmental, Swiss

Fleckvieh und Montbéliarde wurden

von den jeweiligen Rassenkommissionen

in Zusammenarbeit mit der

LINEAR AG ausgearbeitet und im

Feld getestet. Alle Rassenkommissionen

haben die neuen Stieren Schemas

an ihren Sitzungen abgesegnet.

Bei Stieren der Rasse Red Holstein/

Holstein setzt sich die Gesamtnote

aus den Teilnoten Format & Kapazität,

Becken und Gliedmassen zusammen.

Bei den Zweinutzungsrassen aus Format

& Kapazität und Gliedmassen.

Die Gewichtung der einzelnen Blöcke

in der Gesamtnote können Sie der

obenstehenden Tabelle entnehmen.

Rasse Format & Kapazität Becken Gliedmassen

Red Holstein/Holstein 40 % 18 % 42 %

Simmental, Swiss Fleckvieh,

Montbéliarde

60 % – 40 %

Die erreichbaren Höchstnoten für

Stiere wurden in den neuen Schemas

überarbeitet. Das Ziel war es, eine

mit den Kühen vergleichbare Abstufung

zu erhalten.

Alter Stier Klasse und

Höchstnote

07–17 Monate VG 87

18–23 Monate VG 89

24–35 Monate EX 95

Ab 36 Monaten EX 97

Um die Herdebuchberechtigung zu

erreichen, muss der Stier mindestens

eine Gesamtnote von 75 erreichen.

Gefährliche, blinde, einhodige

Stiere und solche mit lockeren Knien

können die Herdebuchberechtigung

Der KB-Stier Plattery Rustler MARGINAL

CH 120.0546.7925.9 RH ist linear mit EX 91

eingestuft (93/90/91 EX 91).

Zur Erinnerung finden Sie nachfolgend die Herdebuchbedingungen:

Die Herdebuchberechtigung wird einem Stier unter folgenden Bedingungen

erteilt:

– Abstammung einer von swissherdbook betreuten Rasse über zwei Generationen

ausgewiesen

– Mindestens 6 Monate alt

– Eltern in einem in- oder ausländischen Herdebuch eingetragen

– Exterieur Stierenmutter (Schweiz):

• LBE: keine Note < 75

• Beurteilung: keine Note < 2 und Typ/Fundament sowie Euter/Zitzen je

einmal Note 3, Gesamtpunktzahl mindestens 86

– Exterieur Stier:

• LBE Gesamtnote mindestens 75

• Beurteilung: mindestens H, bzw. 21 oder 12/80

nicht erlangen. Ein Stier kann gemäss

dem Herdebuchreglement von swissherdbook

frühestens 4 Monate nach

einer Exterieurbeurteilung (LBE oder

Punktierung) wieder einem Experten

gezeigt werden.

n


(sho)

Zusätzliche Bedingungen für Stiere der Rassen Simmental und Swiss

Fleckvieh:

– Melkbarkeit Stierenmutter: muss geprüft sein (keine Limiten)

– Milchgehalt Fett und Eiweiss Zuchtwerte (Abstammungsbewertung bzw.

Nachzuchtprüfungsresultat zum Zeitpunkt der Herdebuchaufnahme):

• Eiweiss nicht tiefer als -0.25%

• Total Fett + Eiweiss nicht tiefer als -0.50%

Die Bedingungen können auch mit GOZW erfüllt werden. Bei nicht vorhandenen

Abstammungszuchtwerten kann die Herdebuchberechtigung auf

Antrag erteilt werden.

I 32


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

Mitteilungen

Neue 100’000er Kühe im 3. Quartal

Die Liste der 100’000er Kühe ist im

dritten Quartal um 62 Namen reicher

geworden. Auffällig sind zwei

Betriebe im Kanton Zürich, die gleich

mit fünf Kühen vertreten sind. Dazu

hat es auch bestens bekannte Zuchtkühe,

allen voran die überragende

Rubens-INGRID. In der Väterstatistik

bekommt Pickel Konkurrenz durch

Stadel.

In der Tabelle sind die 62 neuen

100’000er Kühe mit Name, Abstammung

und Besitzer aufgelistet.

PICKEL bleibt mit 10 Töchtern und

8 Enkelinnen der dominante Vererber,

aber mit STADEL (9 Töchter)

und RUBENS (7) sind zwei jüngere

Stiere auf der Aufholjagd. Beide

haben viele leistungsstarke Kühe

gezüchtet und weisen hohe Zuchtwerte

für Nutzungsdauer auf. Die

Red Holstein sind mit 30 Kühen am

häufigsten vertreten, gefolgt von

Swiss Fleckvieh (23), Holstein (7)

sowie Simmental und Montbéliarde

(je 1). Einige Kühe haben die hohe

Lebensleistung von ihren Müttern in

die Wiege gelegt erhalten: SHAKIRA

von Michel Bögli, La Tanne, ist eine

Tochter von Sophrane (136’000 kg

Lebensleistung). Im Stall von Martin

Fluri, Mümliswil, finden wir auch

eine besonders leistungsstarke Familie:

DILENA und ihre Schwestern,

die Stadel-Zwillinge HELENA und

HAVANNA haben zusammen schon

300’000 kg erreicht und sie stehen

alle noch in Produktion.

Unauffällige Kühe

Viele 100’000er Kühe werden von

ihren Besitzern als unauffällig

bezeichnet. Dies darf als Kompliment

aufgefasst werden, indem diese

Kühe selten negativ auffallen und

weniger den Tierarzt benötigen als

eine Durchschnittskuh. Stellvertretend

für all diese Kühe möchte ich

die älteste Kuh in dieser Serie erwähnen:

AURORE (V: Mars, Tavannes)

von Bernard Gremaud, Vuadens, hat

im hohen Alter von 17 Jahren zum

15. Mal gekalbt. Sie ist die einzige

Vertreterin der Sektion Simmental.

Mit einer Beurteilung von 55 44 96

und neun registrieren Kuhkälbern in

unserem Herdebuch, ist sie sicher

auch eine wertvolle Zuchtkuh. Wir

gratulieren allen unauffälligen Kühen

und ihren Besitzern zu diesen grossartigen

Leistungen.

Rubens-INGRID

Immer wieder finden wir aber auch

bekannte Schaukühe, die mit hohen

Lebensleistungen glänzen. Eine

absolute Ausnahmeerscheinung im

positiven Sinn ist INGRID (Rubens

x Pickel) von Hansruedi Allenbach,

Wiedlisbach. An unzähligen wichtigen

Schauen hat sie vorderste Ränge

belegt, und die Richter haben bei

ihr keine Mängel feststellen können.

Kürzlich ist sie gar mit 100’000 kg

Lebensleistung an der Swiss Red

Night in Bern im Ring gestanden und

hat sich hervorragend präsentiert. Wir

hoffen und gehen davon aus, dass

dies nicht ihr letzter Auftritt in der

Öffentlichkeit war. Sie ist eine Schaukuh

in Perfektion, bereits sechsmal

mit EX linear eingestuft und jüngst

im September sogar mit dem neu-

Vier 100’000er- und eine 150’000er Kuh im Stall von Hansruedi Allenbach, Wiedlisbach

(v.l.):

INGRID CH 120.0202.6703.9 RH, geb. 12.01, V: Rubens-ET

P 55/55 98 LBE 8. L., 09.2012: 96/93/94/95 95

LL 8 L. 103072 3,66 3,25 MBK: 2,25 43

Z: Unbekannt

CARMEN CH 712.1071.0981.5 SF, geb. 10.99, V: Seewilio

P 45/45 96 LBE 5. L., 5.2006: 86/86/88/88 87

LL 10 L. 108501 3,87 3,17

Z: Pflegeheim Wiedlisbach, Wiedlisbach

Abbaye DUCHESSE CH 310.1441.0020.0 HO, geb. 10.95, V: Jogger-ET

P 55/44 96 LBE 8. L., 8.2005: 92/88/92/82 90

LL 13 L. 150116 3,62 3,08

Z: SHoZV

SAMBA CH 120.0043.7784.6 RH, geb. 4.00, V: Eduscho

P 54/33 91 LBE 4. L., 12.2005: 86/90/85/84 86

LL 10 L. 106722 3,87 3,42 MBK: 3,14 48

Z: Pflegeheim Wiedlisbach, Wiedlisbach

MELANIE CH 712.1071.0452.0 SF, geb. 9.96, V: Laredo

P 55/45 97 LBE 7. L., 8.2005: 91/89/89/85 89

LL 14 L. 125206 3,61 3,05

Z: Pflegeheim Wiedlisbach, Wiedlisbach

33 I


Mitteilungen

swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

Tabelle: Neue Kühe mit 100’000 kg vom 1. Juli bis 30. September 2012

Name Identität RC Vater RC M-Vater RC Alter bei Besitzer Kanton

100’000 kg

ODESSA CH 120.0024.4304.8 RH BACCALA-ET RH HOYA-ET RH 11.5 Aebersold Andreas, Schmiedrued AG

VINITE CH 120.0010.0897.2 RH STADEL-ET RH WARRIOR-ET RH 12 Nyffeler Erich, Gontenschwil AG

BEA CH 711.8100.4420.8 RH PICKEL RH TRIMBO RH 14.5 Stulz Bernhard, Tägerig AG

TULIPA CH 120.0139.0053.0 RH TULIP-ET RH PICKEL RH 11.5 Zumsteg-Lustenberger Heini, Wil AG

VANESSA CH 713.5480.2688.4 SF PICKEL RH BEMOL RH 15 Aebersold Ueli, Zimmerwald BE

CAROL CH 712.1120.7461.0 RF RAY-ET RF CONDOR 60 15 Aellen Walter, Gstaad BE

INGRID CH 120.0202.6703.9 RH RUBENS-ET RF PICKEL RH 11 Allenbach Hansruedi, Wiedlisbach BE

SHAKIRA CH 120.0163.0302.4 SF UMAR RH REGAL RH 10.5 Bögli Michel, La Tanne BE

VICTORIA CH 120.0052.1086.9 RH SEEWILIO RH PICKEL RH 13 Bolz Daniel, Dieterswil BE

GERDA CH 120.0003.6885.5 SF MADIERA-ET RH TARTARS MO 12 BZG Neuholz, Jegenstorf BE

ARENA CH 710.4881.3654.3 SF RADO-ET RH VULKAN 60 13 Graf Daniel + Adelheid, Bleiken b. Oberdiessbach BE

PASCALE CH 713.2101.0542.8 SF TEXAN RH FLIPPER SF 14 Gygax Rudolf, Oschwand BE

BAMBI CH 120.0146.6524.7 RH BACCALA-ET RH HANS-ET RH 11.5 Hauser Hansruedi, Lanzenhäusern BE

HELENA CH 120.0161.6907.1 RH STADEL-ET RH DARIO RH 11.5 Hofer Rudolf, Oppligen BE

VANESSA CH 120.0050.7282.5 RH RUBENS-ET RF HANS-ET RH 12.5 Moser Andres, Biglen BE

RUTH CH 120.0144.8718.4 RH MILETRI RH SEEWILIO RH 11 Moser Peter, Arni BE BE

ULANA CH 712.5930.6823.8 RH PICKEL RH JONN-ET RH 15.5 Mühlemann Hans + Rudolf, Grasswil BE

PETRA CH 712.3151.0920.1 SF PICKEL RH MUSTANG SF 14 Ruchti Simon, Därstetten BE

EFEU CH 715.4100.3587.1 SF MILANO RH JOYEUX 70 16 Spring Thomas, Kleinlützel BE

NEVADA CH 713.3000.4405.7 SF HANS-ET RH TANO-ET RH 14 Vögeli Ernst, Schlosswil BE

BOHNE CH 120.0045.6416.1 SF URUS SF GRAF SF 12 Walther-Jordi Fritz + Marianna, Huttwil BE

NELLA CH 712.3760.9078.4 SF PICKEL RH NORMEN SF 16 Wyss Anton, Dürrenroth BE

VIRGINIA CH 710.0580.3049.3 SF DELCO RH COEUR RH 13.5 Banga Christian, Münchenstein BL

GRENADE CH 120.0002.3099.2 RH BACCALA-ET RH HOYA-ET RH 12 Heid René, Ramlinsburg BL

ALASKA CH 120.0148.0477.6 RH CLIFF-ET RF BORDEAUX RH 10.5 Oser Pius, Schönenbuch BL

HALIKA CH 120.0111.7026.3 RH ESPOIR-ET RH LAREDO RH 12.5 Berthoud William, Semsales FR

ORCHIDEE CH 120.0039.3592.4 SF BOSCO SF GENTO RH 12.5 Bürgisser Alois, Heitenried FR

NABA CH 714.0341.0396.6 RH PICKEL RH BEMOL RH 15.5 Defferrard Claude, Chénens FR

ALMA CH 714.9510.3656.9 SF PICKEL RH JOCKO SF 14.5 Genoud Manuel, Vuadens FR

PEGGY CH 714.9200.5228.6 RH EVERY-ET RH RICHMOND-E RH 15 Glauser Robert + André, Villarimboud FR

AURORE CH 714.9510.3334.6 70 MARS 60 JEROME 60 18 Gremaud Bernard, Louis + Sébastien, Vuadens FR

HAGROSE CH 120.0017.2568.8 SF JABBO-ET RH BABYLON SF 12.5 Guggisberg Walter + Heinz, Schmitten FR

OLIVETTE CH 714.8750.9822.3 SF COTTON-ET SF KOERIER-ET RH 17 Jungo Paul, Tentlingen FR

DARLING CH 716.2100.6177.0 RF KEMVIEW HO JUBILANT-E RF 14.5 Noël Christophe, Vuissens FR

LAURA CH 120.0012.1686.5 RH RUBENS-ET RF TRIPLE RH 12 Schafer Gallus, Düdingen FR

DRALOUSE-E CH 120.0077.0728.2 RH STADEL-ET RH BEMOL RH 12.5 BG Berger , Undervelier JU

COLCHIQUE CH 120.0169.8524.4 RH STADEL-ET RH PICKEL RH 11.5 Brahier Gilbert, Lajoux JU

ELEGANTE CH 712.3100.3372.3 RH PICKEL RH TRIMBO RH 14 Juillard Blaise, Réclère JU

FUSÉE CH 120.0023.7612.4 RF RUBENS-ET RF JALTA RH 12.5 Rossé Claude-André, Courcelon JU

REGINA CH 712.1220.5546.3 RH SWATCH-ET RH PICKEL RH 13 Bernet Emil, Zell LU

RONA CH 710.3101.0502.0 SF TRIMAG SF TANO-ET RH 16 BG Blum + Geiser , Roggliswil LU

KIENE CH 712.7350.3589.0 SF WOODSTOCK- RH SENN SF 13.5 Schwarzentruber Alois, Romoos LU

GINGER CH 120.0032.7888.5 RF STADEL-ET RH ROLIN-ET RF 12.5 Baur Heinz, Travers NE

EVOLENE CH 120.0045.7000.1 RH STADEL-ET RH SWATCH-ET RH 12.5 Borioli Laurent, Bevaix NE

ANAIS CH 120.0141.4923.5 MO 12 Jacot François, Boudevilliers NE

ALISA CH 710.5700.2728.5 SF BABYLON SF COEUR RH 17.5 Gasser Benjamin, Schleitheim SH

PIA CH 710.5630.4003.1 RH PICKEL RH TRIMBO RH 15 Tanner-Gehring Ernst, Merishausen SH

ARIVA CH 715.2950.5714.2 RH PICKEL RH TRIMBO RH 15.5 Affolter Thomas, Bettlach SO

EVITA CH 120.0023.7805.0 RF RUBENS-ET RF COEUR RH 12.5 BG Jäggi + Jäggi , Hüniken SO

RUANDA CH 120.0062.7538.6 RF RUBENS-ET RF PICKEL RH 12 BG Jäggi + Keiser , Härkingen SO

DILENA CH 715.5400.7679.9 SF RADO-ET RH BELLO SF 13 Fluri Martin, Mümliswil SO

SASKIA CH 120.0077.2935.2 RH STADEL-ET RH RUBY-ET RH 12 Schläfli-Marti Markus, Horriwil SO

BELONA CH 710.6300.6994.1 SF FOREMAN-ET RF COEUR RH 14 Baumgartner Heinz, Egnach TG

VITELLA CH 710.6500.5649.5 RH RADO-ET RH PICKEL RH 13 BG Stettler + Maurer , Frauenfeld TG

NARISA CH 713.8471.5999.3 RH LOYD SF TROUBADOUR RH 14 BZG Michel + Stacher, Neukirch (Egnach) TG

ELLA CH 120.0139.2535.9 RH STADEL-ET RH PICKEL RH 11 Galli Daniel, Schmidshof TG

ALEXANDRA CH 716.1520.5642.1 SF ALEX RH BELLO SF 14 Gold-Champod J. + M., Bullet VD

JANIN CH 718.0800.1573.0 RH HANS-ET RH CAVEMAN RH 13.5 Hagenbucher Peter, Birmensdorf ZH

REBEKA CH 120.0032.4295.4 SF CHEROKEE-E RH FARMER 60 12 Hagenbucher Peter, Birmensdorf ZH

LIDIA CH 718.0800.1575.4 SF LARS SF KATINO SF 13.5 Hagenbucher Peter, Birmensdorf ZH

GALINA CH 120.0006.0724.4 RF RUBENS-ET RF RECRUE RF 11.5 Walder Erich, Buch am Irchel ZH

ROXY CH 120.0084.3144.5 RH STADEL-ET RH OPTIE RH 10.5 Walder Erich, Buch am Irchel ZH


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

Mitteilungen

en, strengeren Schema mit EX95. Im

Gegensatz zu anderen Schaukühen

hat sie in dieser Zeit extreme Leistungen

erbracht. Sie hat sich in jeder

Laktation gesteigert und notiert eine

Höchstleistung von 15’189 kg Milch

mit 3.46 % Fett und 3.16 % Eiweiss.

Dazu wurde sie mehrmals gespült

und hat insgesamt bereits über 20

Stierkälber in unserem Herdebuch

eingetragen. Obwohl ihre Zuchtwerte

nicht überragend sind, ist eine solche

Ausnahmekuh auch für die KB

von grossem Interesse. INGRID ist

eine Kuh, die auch von besten Haltungsbedingungen

profitieren kann.

So stehen in ihrem Stall vier weitere

Kühe mit hohen Lebensleistungen

(vgl. Foto).

DUCHESSE mit 150’000 kg

Ebenfalls im Stall von Hansruedi

Allenbach steht Abbaye-DUCHESSE,

eine reine Holsteinkuh, welche als 11.

Kuh in unserer Verbandsgeschichte

die Grenze von 150’000 kg Lebensleistung

übertroffen hat. Sie hatte

bereits 70’000 kg Lebensleistung

auf dem Konto, als sie vom guten

Viehkenner Allenbach entdeckt und

gekauft wurde. Auch DUCHESSE ist

mit EX90 eingestuft und ist eine wertvolle

Zuchtkuh. Wir gratulieren ganz

herzlich zu diesem Erfolg.

Weitere Stierenmütter

Die Rado-Tochter ARENA EX92 im

Besitz von Daniel und Adelheid

Graf, Bleiken, ist ein gutes Beispiel,

dass die Kombination Simmental x

Red Holstein auch heute noch gut

funktioniert. Sie ist eine Tochter der

bekannten Simmentaler Stierenmutter

Annouk, die vor Jahresfrist ebenfalls

als 100’000er Kuh ausgezeichnet

wurde. Gezüchtet wurde Arena noch

auf dem Zuchtbetrieb ihrer Mutter,

bei Pierre Marro in Concise. Ihr Sohn

Drei Schwestern mit insgesamt 300’000 kg Milch – gezüchtet und im Besitz

von Martin Fluri, Mümliswil. Links die 13-jährige Kuh DILENA und daneben die

jüngeren Zwillinge HELENA und HAVANNA:

DILENA CH 715.5400.7679.9 SF, geb. 6.99, V: Rado-ET

P 55/55 98

LL 10 L. 101959 3,72 3,21 MBK: 2,70 45

HELENA CH 120.0073.4989.5 SF, geb. 5.00, V: Stadel-ET

P 54/43 94

LL 10 L. 110212 3,35 3,12 MBK: 3,33 48

HAVANNA CH 120.0073.4990.1 SF, geb. 5.00, V: Stadel-ET

P 54/54 96

LL 9 L. 87327 4,47 3,47 MBK: 2,59 50

Zwei 100’000er Kühe gezüchtet von Klemens Jäggi, Härkingen, und im Besitz

der BG Jäggi und Keiser, Härkingen (v.l.):

RUANDA CH 120.0062.7538.6 RF, geb. 11.00, V: Rubens-ET

LBE 3. L., 3.2005: 85/87/93/80 87

LL 10 L. 102559 3,63 3,33 MBK: 2,83 47

SENTA CH 120.0062.7543.0 RH, geb. 1.01, V: Stadel-ET

LBE 4. L., 4.2006: 86/91/89/90 88

LL 9 L. 103974 4,12 3,34 MBK: 2,96 48

ODESSA CH 120.0024.4304.8 RH, geb. 1.01, V: Baccala-ET

LBE 4. L., 4.2006: 90/87/89/88 89

LL 10 L. 103105 3,23 3,17 MBK: 2,89 48

Z: Gautschi Hans, Gontenschwil, E: Aebersold Andreas, Schmiedrued

VINITE CH 120.0010.0897.2 RH, geb. 7.00, V: Stadel-ET

LBE 6. L., 11.2008: 90/90/90/83 89

LL 9 L. 101626 4,16 3,38

Z: Leuenberger Paul, Burgäschi, E: Nyffeler Erich, Gontenschwil

35 I


Mitteilungen

swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

Vier 100’000er Kühe im Stall von Peter Hagenbucher,

Birmensdorf ZH (v.l.):

LISETTE CH 718.0800.1480.1 SF, geb. 10.97,

V: Hagen

LBE 4. L., 5.2003: 85/86/82/88 85

LL 13 L. 123568 3,95 3,43 MBK: 2,27 50

Z: Hagenbucher Werner, Birmensdorf ZH

JANIN CH 718.0800.1573.0 RH, geb. 3.99,

V: Hans-ET

LBE 4. L., 4.2005: 88/84/88/76 86

LL 10 L. 101385 3,76 3,25 MBK: 2,56 50

Z: Kämpf Gottfried, Birmensdorf ZH

REBEKA CH 120.0032.4295.4 SF, geb. 10.00,

V: Cherokee-ET

LBE 4. L., 1.2006: 86/84/87/91 86

LL 10 L. 102388 3,56 3,18 MBK: 2,82 50

Z: Hagenbucher Werner, Birmensdorf ZH

LIDIA CH 718.0800.1575.4 SF, geb. 3.99,

V: Lars

LBE 1. L., 4.2002: 82/80/83/73 81

LL 10 L. 101171 3,88 3,19 MBK: 2,52 49

Z: Kämpf Gottfried, Birmensdorf ZH

Sten-ARENO stand im Prüfeinsatz bei

Swiss Fleckvieh. Im Stall von Heini

Zumsteg in Wil AG finden wir eine

andere hochkarätige Zuchtkuh: TULI-

PA EX92 (Tulip x Pickel) präsentiert

sich in hervorragender Verfassung

und hat ihre höchste LBE-Einstufung

erst in der laufenden neunten Laktation

erreicht (Foto unter „Zuchterfolge”

S. 29). TULIPA ist die Grossmutter

des bekannten KB-Stiers RIFU-

RO und ein weiterer Sohn von ihrer

ersten Tochter, Furka, steht vor dem

Klassierungsentscheid. TULIPA hat

damit in der Zucht bereits jetzt national

ihre Spuren hinterlassen. Eine

bekannte Ausstellungs- und Zuchtkuh

ist Stadel-GINGER EX93, gezüchtet

von Bertrand Jenni und heute im

Besitz von Heinz Baur, Travers. Auch

sie wird als Stierenmutter genutzt.

Weitere Spitzenkühe haben noch

Söhne im Natursprungeinsatz.

Drei auf einen Streich

Im Stall der Familie Hagenbucher

in Birmensdorf gibt es besonderen

Grund zur Freude. Drei Kühe haben

praktisch gleichzeitig die 100’000 kg-

Marke erreicht. Auf dem Foto präsentieren

sich die drei neuen Kühe

zusammen mit ihrer älteren Stallgefährtin

Hagen-LISETTE, die bereits

123’000 kg Milch auf dem Konto hat.

Hans-JANIN ist eine Tochter von

Josephine, die 108’000 kg Lebensleistung

aufweist. Peter Hagenbucher

gehört definitiv zu den Spezialisten

für langlebige Kühe mit hohen

Lebensleistungen. Ähnliches gilt für

den Betrieb von Erich Walder, Buch

am Irchel. Zwei Kühe sind in der

aktuellen Serie aufgelistet und zwei

frühere 100’000er Kühe stehen noch

immer in Produktion. Eine gute Tierhaltung

und Betreuung der Kühe ist

bekanntlich eine wichtige Voraussetzung

für hohe Lebensleistungen.

Deshalb richten wir unseren Glückwunsch

an alle Halter dieser grossartigen

Kühe.

n

(abg)

GINGER CH 120.0032.7888.5 RF, geb. 5.00, V: Stadel-ET

LBE 6. L., 12.2008: 91/92/97/93 93

LL 8 L. 101873 3,99 3,34 MBK: 2,91 49

Z: Jenni Bertrand, Ependes VD, E: Baur Heinz, Travers

(Foto: KeLeKi von SWISS EXPO 17.01.2009)

ALEXANDRA CH 716.1520.5642.1 SF, geb. 11.98, V: Alex

P 43/34 89

LL 10 L. 101264 3,87 3,11

Z u. E: Gold-Champod J. u. M., Bullet

(Foto: zVg J. u. M. Gold-Champod)

I 36


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

Mitteilungen

Diverse Übergangsfristen für Rindviehställe

laufen am 01.09.2013 ab

Ab dem 1. September 2013 gilt für

alle Rindviehställe, was bisher nur

für Neubauten vorgeschrieben war:

Der Liegebereich für Jungvieh muss

mit ausreichend geeigneter Einstreu

oder mit einem weichen, verformbaren

Material ausgestattet sein.

Zudem gelten bei vollperforierten

Böden höhere Mindestflächen. Auch

die Übergangsfrist für Einflächen-

Tiefstreubuchten für Mastrinder läuft

am 01.09.2013 ab. Zudem dürfen Kälber

nur noch zum Tränken zu ihren

angebundenen Mutterkühen gelassen

werden.

Die Übergangsfrist für Beton-

Vollspaltenbuchten läuft ab

Beton-Vollspaltenbuchten werden

den Anforderungen von Rindern an

eine Liegefläche nicht gerecht. Die

Härte des Bodens wirkt sich ungünstig

auf das Liegeverhalten aus und

hat häufig Schäden im Bereich der

Gelenke zur Folge. Zudem ist die

Trittsicherheit besonders bei älteren

Betonspaltenböden oft ungenügend.

Die Tierschutzverordnung verlangt

deshalb für Kälber, Kühe, hochträchtige

Rinder und Zuchtstiere eine Liegefläche

mit ausreichend geeigneter

Einstreu. Für Jungvieh gilt, dass

„ein Liegebereich vorhanden sein

muss, der mit ausreichend geeigneter

Einstreu oder mit einem weichen,

verformbaren Material versehen

ist“ (Art. 39 Abs. 2). Als weiches,

verformbares Material kommt eine

Gummiauflage in Frage. Die Qualität

der Liegefläche in Vollspaltenbuchten

wird durch diese Auflage nachweislich

verbessert. Die erwähnte Vorschrift

gilt seit dem Inkrafttreten der

revidierten Tierschutzverordnung am

1. September 2008 für neu errichtete

Ställe. Tierhaltungen, die zu diesem

Zeitpunkt schon bestanden, wurde

bezüglich der Anpassung der Bodenqualität

eine 5-jährige Übergangsfrist

gewährt. Bis am 31. August 2013

müssen aber alle Betriebe mit Beton-

Vollspaltenbuchten die Spaltenböden

mit einer Auflage aus weichem, verformbarem

Material ausstatten.

Das Liegeverhalten von in Vollspaltenbuchten

gehaltenen Rindern

wird nicht nur von der Bodenqualität,

sondern auch vom Platzangebot

beeinflusst. Mehr Fläche bedeutet

zum Beispiel, dass die Tiere auch

Liegepositionen mit ausgestreckten

Beinen einnehmen oder im Liegen

mehr Abstand zueinanderhalten können.

Deshalb gelten ebenfalls ab dem

1. September 2013 gemäss Anhang

1 Tabelle 2 TSchV für die Bodenfläche

bei vollperforierten Böden etwas

höhere Mindestanforderungen: Für

Tiere bis 200 kg sind 1.8 m 2 , von 200–

250 kg 2.0 m 2 , von 250–350 kg 2.3 m 2 ,

von 350–450 kg 2.5 m 2 und über

450 kg 3 m 2 erforderlich. Die Besatzdichte

in den Vollspaltenbuchten

muss bis spätestens 31. August 2013

diesen Vorgaben entsprechen.

Verbot von Einflächen-Tiefstreubuchten

für Mastrinder

Einflächen-Tiefstreubuchten bieten

Rindern eine komfortable Liegefläche.

Weil jedoch bei dieser Bodenqualität

kein Klauenabrieb stattfindet,

kommt es bei Tieren, die über längere

Zeit in Einflächen-Tiefstreubuchten

gehalten werden, zu einem übermässigen

Klauenwachstum. Zudem ist es

mit zunehmendem Gewicht der Tiere

immer schwieriger, die Tiefstreu

trocken zu halten. Deshalb dürfen

gemäss Art. 39 Abs. 3 TSchV Rinder

zur Grossviehmast über vier Monate

nicht in Einflächenbuchten mit Tiefstreu

gehalten werden. Den am 1.

September 2008 bestehenden Betrieben

mit Einflächen-Tiefstreubuchten

wurde eine 5-jährige Übergangsfrist

gewährt. Diese Betriebe müssen das

Haltungssystem bis spätestens 31.

August 2013 anpassen.

Die Bestimmung beschränkt sich

auf Rinder zur Grossviehmast, weil

davon auszugehen ist, dass Aufzuchtrinder

über vier Monate in der

Regel nicht über längere Zeit ausschliesslich

in Einflächenbuchten mit

Tiefstreu gehalten werden. Wird die

Einflächenbucht mit Tiefstreu bei der

Haltung von Rindern zur Grossviehmast

nur als Liegebereich in einem

Stall mit einem Laufhof oder mit

ganzjährigem Weidegang (was in der

Schweiz nur an wenigen Standorten

möglich sein dürfte) genutzt, ist dies

im Einklang mit dem neuen Art. 33

Abs.3 TSchV. Es handelt sich dann

um ein Mehrflächensystem.

Kälber von angebundenen

Mutterkühen abtrennen –

ausser zum Tränken

Kälber von angebunden gehaltenen

Mutter- und Ammenkühen konnten

bis anhin uneingeschränkt Zugang zu

den Kühen haben. Für die Kühe hatte

das zur Folge, dass sie durch saugwillige

Kälber stark bedrängt werden

konnten, weil sie keine Möglichkeit

hatten, sich diesen zu entziehen.

Um die mit dieser Haltungsform

verbundenen Tierschutzprobleme

zu beseitigen, wurde in der revidierten

Tierschutzverordnung vom 1.

September 2008 festgehalten, dass

„Kälber von angebunden gehaltenen

Mutter- und Ammenkühen im Stall

nur kurzfristig zum Tränken Zugang

zu ihren Müttern und Ammen erhalten

dürfen“ (Art. 40, Abs. 3). Für

bauliche Anpassungen in den Ställen

sowie beim Management hat der

Gesetzgeber eine 5-jährige Übergangsfrist

gewährt. Diese läuft am

31. August 2013 ab. Spätestens ab

diesem Zeitpunkt müssen die Kälber,

ausser zum Tränken, von den Kühen

getrennt gehalten werden. n

Bundesamt für

Veterinärwesen BVET

www.bvet.admin.ch

37 I


Mitteilungen

swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

Wechsel in der Inserateverwaltung

Ab 2013 erhalten die Inserenten der

Zeitschrift „swissherdbook bulletin

einen neuen Ansprechpartner. Die

Insertionstarife bleiben unverändert.

Per 1. Januar 2013 wird die Anzeigenverwaltung

für das „swissherdbook

bulletin“ sowie für „CHbraunvieh“

wechseln. Der bisherige Inserateverwalter,

Erich Brügger, MBV Media

Beratung Verkauf, Vinelz, gibt sein

Mandat per 31. Dezember 2012 ab.

Ab 1. Januar 2013 übernimmt Agri-

Promo in der Person von Ulrich

Utiger, Moosseedorf, die Inserateverwaltung

für die beiden Zeitschriften

„swissherdbook bulletin“ und

„CHbraunvieh“. Ulrich Utiger war

Verlagsleiter beim Schweizer Bauer,

hat sich dann selbständig gemacht

und akquiriert nun die Inserate für

den Landfreund.

Bereits jetzt bedanken wir uns beim

bisherigen Anzeigenverwalter, Erich

Brügger von MBV für sein grosses

Engagement und die gute Zusammenarbeit.

Erich Brügger übernahm

vor zwölf Jahren die Inserateaquisition

für das „swissherdbook bulletin“,

vor sechs Jahren kam die Anzeigenverwaltung

für das „CHbraunvieh“

dazu. Dank seinem Kontaktnetz konnte

er die Inserateaquisition mit Erfolg

ausbauen.

Neue Adresse

Wir sind überzeugt, damit für alle

eine gute Lösung gefunden zu

haben. Die Tarife für die Inserenten

bleiben gleich. Die Details dazu

finden Sie auf unserer Website

www.swissherdbook.ch unter Service

– Publikationen – swissherdbook

bulletin. Für Inserate wenden Sie sich

ab 1. Januar 2013 neu an:

AgriPromo – Ulrich Utiger

Sandstrasse 88

3302 Moosseedorf

Tel. 079 215 44 01

Fax 031 859 12 29

agripromo@gmx.ch

n

(uga)

bulletin

1/2012

bulletin

6/2012

swissherdbook bulletin

Deutsch + Französisch:

das stärkste Viehzucht-­‐

Magazin der Schweiz

• Kälbergesundheit – Lungenentzündung mit System verhindern

• Milchkontrolle auf neuer Datenbank

• Start der Serie: redonline + unter der Lupe

• Nachzuchtprüfungsergebnisse

• Stierenklassierung

• MLP-Jahresliste ersetzt Betriebsstatistik

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Mit über 15'000 verkauften Exemplaren (WEMF 2012) ist swissherdbook bulletin das auflagenstärkste

Viehzuchtmagazin der Schweiz. Die zwei parallelen Ausgaben in Deutsch und Französisch haben eine

unvergleichliche Nähe zu den Leserinnen und Lesern in der ganzen Schweiz. Im MILCHVIEH-­‐KOMBI,

zusammen mit CHbraunvieh, erreicht die Auflage knapp 28'000 Exemplare. Damit werben Sie bei

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I 38


swissherdbook bulletin I nummer 8/2012

Mitteilungen

Nationaler Zukunftstag 2012

Auch in diesem Jahr fand der nationale

Zukunftstag statt.

Dieser Anlass bietet Schülerinnen

und Schülern zwischen der 5. und 7.

Klasse die Gelegenheit, ihre Eltern,

Geschwister, den Götti, die Gotte

oder Onkel bzw. Tante usw. einen

Tag in ihrem Berufsalltag zu begleiten.

Die Jungen und Mädchen erhalten

so einen Einblick in die Arbeitswelt

der Erwachsenen.

Vierzehn Kinder von Mitarbeitenden

der Firmen Elvadata, Suisselab,

swissherdbook und dieses Jahr neu

auch von Swissgenetics fanden sich

am 8. November in Zollikofen ein.

Gestartet wurde mit einem Vortrag

und einem gemeinsamen Znüni.

Anschliessend besuchten die jungen

Gäste das Labor der Firma Suisselab.

Dort konnten sie den Weg der eingeschickten

Milchproben durchs Labor

mitverfolgen. Um den Überblick nicht

zu verlieren, durften alle je eine Milchprobe

mit Nagellack kennzeichnen.

Danach ging es bei Elvadata weiter.

Hier hatten die Teilnehmer/-innen die

Gelegenheit, Computer auseinanderzunehmen

und wieder zusammenzubasteln.

Die Freude war gross und

Erste Einblicke in die Berufswelt erhielten interessierte Schülerinnen und Schüler am nationalen

Zukunftstag 2012.

der Kreativität wurden keine Grenzen

gesetzt. Kurz vor dem Mittag gab es

noch einen Rundgang bei swissherdbook

– insbesondere das Scanning

war für die Kinder interessant. Nach

dem gemeinsamen Mittagessen

stand ein Besuch bei Swissgenetics

auf dem Programm. Zuerst präsentierte

Swissgenetics einen Film und

anschliessend stellte ein Mitarbeiter

auf eindrucksvolle Art und Weise die

Aufbewahrung der Spermien vor.

Zurück an der Schützenstrasse ging

es zu einem Rundgang bei der Firma

Elvadata. Die jungen Besucher hatten

auch dieses Jahr Gelegenheit, ein

Notizheft zu drucken. Zum Schluss

konnten die Teilnehmer/-innen bei

einem Wettbewerb mitmachen und

erhielten ein Abschiedsgeschenk.

Voller neuer Eindrücke traten die

Kinder am späteren Nachmittag den

Heimweg an. Wir freuen uns, nächstes

Jahr wieder eine Gruppe interessierter

Schüler/-innen bei uns begrüssen

zu dürfen.

n

Sarah Bürki

(Foto: F. Büschlen)

Elvadata hat mir sehr gut

gefallen!

Es hat mir eigentlich alles sehr

gut gefallen!!!

Es war cool und lustig.

Mir hat es sehr gut

gefallen. Am besten

hat mir Elvadata

gefallen.

Es war cool.

Es war gut!! Es hat mir

sehr gut gefallen! Das

Beste und Coolste war,

die PCs auseinanderzunehmen.

War ein super Tag!

Sehr interessant ist wie

die Milchproben untersucht

werden.

War sehr schön!

Allgemein war es interessant.

Am besten hat mir das Auseinandernehmen

der Computer bei

Elvadata gefallen.

Suisselab war interessant

Es hat Spass

gemacht.

Ich fand das Computer-

Auseinandernehmen

spannend und Suisselab

ist eindrücklich.

Mir hat es gefallen, die

Computer auseinanderzunehmen.

Der Tag hat mir sehr

gefallen. Es hat auch Spass

gemacht zu sehen, wie

man bei Suisselab Milch

untersucht.

Das Computer Schrotten

war cool. Eigentlich war

alles sehr TOLL!!!

Am besten haben mir gefallen:

– Elvadata

– Suisselab

– Die Rundgänge

– Computer auseinanderzuschrauben

Danke für den coolen Tag!

Ich finde es super, dass es

hier so viele verschiedene

Berufe gibt! Mir hat

es Spass gemacht diese

heute kennenzulernen.

39 I

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