Alle Zeichen stehen auf Sommer - Mover Magazin

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Der Vity ist schmal und doch

sehr komfortabel ausgefallen.

„Vita“ (ital.): die Taille – bleibt

aufrecht, Rückenschmerzen

holt man sich woanders.

Wir klappen den Seitenständer

hoch und erwecken das Aggregat

per Knopfdruck zum Leben

(lat.: „vita“). Der Anlasser

klingt noch nach, als schon der

Achtelliter-Einzylinder hochdreht

und die oben liegende

Nockenwelle rotieren lässt.

Geradezu leise röhrt der luftgekühlte

Viertakter, und selbst

im kalten Zustand will er schon

früh seine Leistung beweisen.

Die knapp 9 PS zerren am Pilotenhändchen,

und spontan treibt der „Silver

Surfer“ nach vorne. Wobei der Slalom durch

den innerstädtischen Verkehr perfekt gelingt,

sowohl „Stop and Go“ als auch die „Grüne Welle“

reitet der Vity klaglos ab. An der Stadtgrenze

geht es dann flotter vorwärts, wo auf der freien

Strecke die Spurtfähigkeit nachlässt. Bei Tempo

89 km/h („vitesse“ (franz.): Geschwindigkeit)

ist „Schluss mit lustig“, mehr gibt es nicht, also

wieder zurück in die City. Beim Tankstopp die

erste Überraschung: 100 Kilometer, und der

Tank (5,5 Liter Volumen) ist knapp halbvoll (2,7

l Verbrauch auf 100 km). Damit beweist das

Motorkonzept und die Einstellung von TCI und

Produktvorstellung

Benzineinspritzung den Sparwillen und auch

das ökologische Plus des Vity. „Vitt“ bedeutet

im Schwedischen halt „weitreichend“…

Ein kurzer Radstand von 1.250 mm, kleine Räder

mit zehn Zoll Durchmesser und das geringe

Gewicht sorgen für ein ausgezeichnetes Handling

im urbanen Dschungel. Die „Vitality“ (englisch:

Beständigkeit) beweist sich auf schlechter

Asphaltoberfläche, Kanaldeckeln und Straßenbahnschienen

weniger, auf kurvigen und winkligen

Strecken dagegen sehr, der Yamaha-Triebling

ist mit der geschobenen Telegabel und dem

kurz gefederten Stoßdämpfer hinten ein echter

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