Liechtenstein

i.d.e.a.s.eu

Liechtenstein

Liechtenstein Tourismus

Städtle 37

Postfach 139

Liechtenstein

FL-9490 Vaduz

Tel. +423 239 63 00

Fax +423 239 63 01

info@tourismus.li

www.tourismus.li

www.liechtenstein.li

Tourist Office Malbun

FL-9497 Triesenberg-Malbun

Tel. +423 263 65 77

malbuninfo@tourismus.li

Tourist Office Triesenberg

Dorfzentrum

FL-9497 Triesenberg

Tel. +423 262 19 26 oder

Tel. +423 265 50 10

Tourist Office Schaan

Landstrasse 94

FL-9494 Schaan

Tel. +423 232 35 65

Tourist Office

Liechtensteiner Unterland

Vorarlberger Str. 153 B

FL-9486 Schaanwald

Tel. +423 373 42 93

Herausgeber: Liechtenstein Tourismus mit Unterstützung des Landes Liechtenstein aus Anlass des Internationalen Jahres der Berge 2002. Routenwahl und Texte:

Liechtensteiner Alpenverein, Felix Vogt. Gestaltung und Satz: beck grafikdesign, Triesen. Fotos: Close up AG, Triesen und Felix Vogt. Lektorat: Edition Sele, Mauren.

Druck: Lampert Druckzentrum AG, Vaduz. Alle Angaben ohne Gewähr. Juli 2004. © Liechtenstein Tourismus

Wanderungen für

Familien und Geniesser

1


Wunderbar wanderbar

Tipps für Ihre Wanderungen

Herzlich willkommen im Wanderparadies Liechtenstein!

Wir freuen uns, Ihnen die Neuauflage 2004

des beliebten Wanderbüchleins mit 19 interessanten

Wanderungen zu präsentieren.

Das Wanderbüchlein wurde ursprünglich aus Anlass

des «Internationalen Jahres der Berge 2002» von

Liechtenstein Tourismus in Zusammenarbeit mit dem

Liechtensteiner Alpenverein erstellt. Das Büchlein

beschreibt interessante Wege im Berg- und Talgebiet,

welche zu ganz verschiedenen Wanderungen für

Familien und Geniesser einladen.

Wir hoffen, Ihnen mit diesem Wanderbüchlein einen

wertvollen Begleiter und eine Hilfe für Ihre Freizeitgestaltung

anbieten zu können. Erleben Sie Liechtenstein

von seinen schönsten Seiten. Viel Spass!

Liechtenstein Tourismus

Markierung der Wander- und Bergrouten

Liechtenstein weist ein Wanderwegnetz von über 400 km auf. Die

Markierung der Wanderrouten besteht aus Wegweisern mit oder ohne

Zeitangabe, Richtungszeigern, Rhomben und Farbstrichen.

Gelbe Wegweiser: Wege für alle; sie können ohne besondere Gefahren

mit gutem Schuhwerk begangen werden.

Weiss-rot-weisse Wegweiser und Markierung: Wege für bergtüchtige

Wanderer; zur Ausrüstung gehören wetterfeste Kleidung und geeignete

Schuhe mit griffiger Sohle.

Alles dabei? Nützliche Ausrüstung

Wanderschuhe, warme Kleider, Wind- und Regenschutz, Rucksack,

Verpflegung und ausreichend Getränke, Sonnenschutz, Wanderkarte,

Wanderstöcke, Taschenapotheke.

Flora und Fauna

Liechtensteins Flora ist mit 1600 Pflanzenarten auf kleinstem Raum

sehr vielfältig. Bewundern Sie die wildwachsenden Blumen und Pflanzen,

doch bitte lassen Sie diese unberührt. Das gesamte Liechtensteiner

Alpengebiet sowie die Naturschutzgebiete sind Pflanzenschutzgebiete.

Viele Tiere reagieren besonders empfindlich auf Störungen. Seien Sie

rücksichtsvoll und verlassen Sie die Wanderwege nicht.

Wetter

Viele Wege können das ganze Jahr begangen werden. Wir empfehlen

Ihnen, vorgängig den Wetterbericht zu studieren und die entsprechende

Ausrüstung mitzunehmen. Die aktuellen Wetterangaben finden Sie in

den Tageszeitungen oder im Internet unter www.tourismus.li.

Öffentlicher Verkehr

Das liechtensteinische Busnetz ist sehr gut ausgebaut und sehr kostengünstig.

Alle in diesem Büchlein aufgeführten Anfangs- und Endpunkte

der Wanderungen sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Fahrpläne gibt es im Bus, an jedem Postschalter oder unter www.lba.li.

Wanderkarte

Die offizielle Wanderkarte Liechtenstein 1:25 000, erhältlich im Buchhandel

und bei Liechtenstein Tourismus, ist ein guter Wegbegleiter.

Informationen

Für Informationen stehen Ihnen Liechtenstein Tourismus in Vaduz

www.berge2002.li www.alpenverein.li www.tourismus.li

sowie die Tourist Offices in Malbun, Triesenberg, Schaan und Schaanwald

gerne zur Verfügung. Informationen erhalten Sie auch im Internet

unter www.tourismus.li.

2 3


Historischer Höhenweg

über den Eschnerberg

Rund ums Ruggeller Riet

Lutzengütle, Malanser, Schneller, Borscht – schon vor 5000 Jahren

besiedelt. Der Höhenweg von Bendern nach Schellenberg führt an der

Wiege des Landes Liechtenstein vorbei, leicht ansteigend erreichen

wir die prähistorischen Siedlungsplätze. Wir überblicken das Rheintal,

die Berge des Rätikons, der Alviergruppe und des Alpsteins.

Das Ruggeller Riet bildet – zusammen mit dem Bangser Riet im angrenzenden

Vorarlberg – eine grossartige Torflandschaft. Im Mai

leuchten die blauen Blüten der sibirischen Schwertlilie. Im Schilf und

Gehölz nisten seltene Vögel. Auch allerlei Insekten und harmlose

Reptilien lieben die feuchten und unberührten Streuewiesen.

Ruggell è

626

Ruine

Schellenberg

è

Rheinmündung

Bangserfeld

Evimäder

Rhein

Gamprin è

Eschnerberg

Malanserwald

593

Mauren è

Eschen è

Rhein

Binnenkanal

Ruggell

è

433

Zollhaus

Haldenmäder

1 km

Bendern

441

è

1 km

Wanderzeit: 3 Std. Distanz: 9 km Höhendifferenz: 200 m

Anreise: Bus bis Bendern, Haltestelle Post Parkplätze: bei der Post

in Bendern und westlich der Kirche Abreise: Bus ab Schellenberg,

Ruggell, Gamprin oder Bendern

Wanderzeit: 2 Std. Distanz: ca. 8 km Anreise: Bus bis Ruggell,

Haltestelle Kirche Parkplätze: bei der Kirche oder beim Gemeindesaal

Abreise: ab Ruggell, mehrere Haltestellen

Der in den Jahren 1972–1975 erstellte Höhenweg verläuft beidseits

über den ganzen Höhenrücken des Eschnerbergs und vorbei an archäologischen

und historischen Stätten. 45 Tafeln entlang des Weges

berichten über archäologische Fundstellen, aus der Geschichte der fünf

Unterländer Gemeinden, von Flurnamen und Sagen sowie über naturgeschichtliche

Ereignisse.

Die Begehung des Höhenweges hat zu jeder Jahreszeit einen besonderen

Reiz. Bildstöcke und Wegkreuze zeugen von der Volksfrömmigkeit.

Tipp: Eine detaillierte Übersichtskarte «Historischer Höhenweg», ist bei

Liechtenstein Tourismus erhältlich. Das Biedermann-Haus in Schellenberg

ist das älteste Haus Liechtensteins und als bäuerliches Wohnmuseum

eingerichtet.

Familientipp: Grillplatz bei der Ruine Neu-Schellenberg.

Limseneck (Steinbruch), Haldenmäder, Hohla Kär (Felsenhöhle) und

versunkenes Bad sind die Stationen, welche im weiten Bogen am Fusse

des Eschnerberges zum Zollhaus führen. Richtung Westen erreichen wir

die Streuewiesen und Torflöcher des Ruggeller Rietes. Über Evimäder,

Weienau und Bangserfeld kommen wir zum Binnenkanaldamm, auf

dem wir unseren Rundweg durch das Naturschutzgebiet beenden.

Tipp: Zur Brutzeit besondere Rücksicht auf die Tierwelt nehmen und die

markierten Wege nicht verlassen. Fernglas für das Beobachten der

Vögel mitnehmen.

Familientipp: Grillplatz Weienau, dem Rheinufer entlang oder auf den

Sandbänken. Baden in den Hinterwassern des Rheins.

4 5


Zur Gafadurahütte ab

Planken oder Schaanwald

Auf dem Fürstenweg von

Schaan nach Vaduz

Die Gafadurahütte (1428 m) des Liechtensteiner Alpenvereins ist ein

beliebtes Ziel für einen Feierabendausflug oder eine gemütliche Halbtages-Wanderung.

Der Aufstieg erfolgt grösstenteils im schattigen

Wald. Die Hütte ist auch Ausgangspunkt für den Weitwanderweg «Via

Alpina» (siehe Seite 22) oder für den Aufstieg zu den Drei Schwestern.

Am Fusse der mächtigen Drei-Schwestern-Kette zieht sich der autofreie

Fürstenweg am Waldrand eben dahin und verbindet die erhöhten

Wohnlagen von Schaan und Vaduz – ein herrliches Naherholungsgebiet.

Fitnessanlagen und ein grosser Spielplatz laden Sportler und

Familien zum Verweilen ein.

Schaanwald

456

è

Paulahütte

Schaan

450

Planknerstrasse

è

Forstwerkhof

582

Alpila

Wildschloss

Drei Schwestern

Satter kitschiger

machen an die

bestehnden

angleichen

Nendeln è

452

Planken

786

è

1 km

Gafadurahütte

1428

è

Sarojasattel

1628

Drei Schwestern

Rhein

Rüfeweg

Forsthaus

Bannholz

Rotes Haus

Vaduz

455

Schloss

è

1 km

Wanderzeit: 2 Std. Höhendifferenz: 600 m Anreise: Bus bis Planken,

Haltestelle Hotel Saroja Parkplätze: am Dorfeingang von Planken,

beim Gemeindezentrum oder bei der Schule Abreise: Bus ab Planken,

Haltestelle Hotel Saroja

Wanderzeit: 1 Std. Distanz: 4 km Höhenmeter: 200 m Abstieg

Anreise: Bus Schaan-Planken, Haltestelle Fürstenweg

Parkplätze: oberhalb des Friedhofs oder am Ende der Duxgasse bei

den Tennisplätzen Abreise: Vaduz, mehrere Haltestellen

Auf vielen Wegen erreichen wir die Gafadurahütte: Gemütlich auf dem

Fahrweg (Autofahrverbot) oder steiler auf dem markierten Bergweg ab

Planken. Vom Tal führen längere, markierte Bergwege zur beliebten

Alpenvereinshütte: Von Nendeln in 3 Std. oder auf dem langen Aufstieg

von Schaanwald über die Paulahütte (unbewirtschaftet) und den

Alpzinken in 3 bis 4 Std. Besonders reizvoll sind die langen Abende

auf der Hüttenterrasse und der Sonnenuntergang hinter dem Alpstein.

Tipp: Der kurze Aufstieg zum Sarojasattel wird mit einer prächtigen

Aussicht in den Walgau und zum Walserkamm belohnt.

Wanderung um die Drei Schwestern (Garsellialpe) und über den

Höhenweg bis Gaflei (siehe Seite 11).

Familientipp: Übernachtung in der Gafadurahütte.

An der Planknerstrasse beim Forstwerkhof beginnt der Fürstenweg und

schon nach wenigen Schritten befinden wir uns im schattigen und

ruhigen Wald mit seinen verschiedenen Gewächsen. Besinnlich stimmen

gleich zu Beginn die Gedenkstätte für verunglückte Waldarbeiter

und das «Waldkappele». Nach kurzer Gehzeit queren wir zwei Rüfen

(Schutt- und Schwemmkegel). Über einen Föhrenweg talwärts erreichen

wir die obersten Häuser von Vaduz und können direkt über den Rüfeweg

bis zur Landstrasse absteigen oder durch das Villenviertel dem

Roten Haus und schliesslich dem Vaduzer Städtle zustreben.

Tipp: Abstecher nach Iraggell und Wildschloss oder auf dem Bergweg

nach Alpila.

Familientipp: Grillplätze beim Kinderspielplatz Dux oberhalb von

Schaan oder unterhalb des Forsthauses Bannholz in Vaduz.

6 7


Vaduz – Schloss –

Grüschaweg – Litze –

Triesenberg

Von der Residenz durch den fürstlichen Wald zum Walserdorf Triesenberg.

Das Schloss Vaduz ganz aus der Nähe betrachten und dann

gleichmässig durch den schattigen Wald ansteigen. Die überraschende

Sicht ins Tal und in die gegenüber liegenden Schweizer Berge gibt

einen interessanten Überblick über das Rheintal.

Triesenberg – Profatscheng –

Masescha – Gnalp – Steinort

Hoch über dem Rheintal besuchen wir die schönsten Siedlungsplätze

der vor 700 Jahren eingewanderten Walser: das unter Denkmalschutz

stehende Gehöft Profatscheng, die Sonnenterrasse Masescha mit der

Theodulskapelle, die prächtigen Wiesenmulden Gnalp und Matetsch

und die Siedlung Steinort.

Rhein

Vaduz

455

è

Städtle

Schloss

Vaduz

455

Hinter-Profatscheng

1107

è

Gaflei

1 km

Grüschaweg

Letzanawald

Frommenhaus

Rotenboden

Triesenberg

Litze 800

Wanderzeit: 2 Std. Höhendifferenz: 400 m Anreise: Bus bis Vaduz,

Haltestelle Post Parkplätze: Parkgaragen im Zentrum, Parkplätze

oberhalb Schloss Vaduz Abreise: Bus ab Triesenberg, Haltestelle Post

895

è

Wangerberg

Steinort

963

Philosophenweg

Triesenberg

895

Masescha

1240

è Alpelti

Matetsch

1 km

Matu

Gnalp

1196

Silum

Wanderzeit: 2 Std. Höhendifferenz: 300 m Anreise: Bus bis Triesenberg,

Haltestelle Post Parkplätze: Dorfzentrum Abreise: Bus ab

Triesenberg, Haltestellen Steinort oder Post

Vom autofreien Städtle (nördlich Hotel Real) steigen wir durch ein

steiles Gässchen und Fusswege zum Schloss (keine Besichtigung möglich).

Dann erleben wir die Natur des Buchenwaldes. Besonders schön

ist er im Frühling, wenn das Laub spriesst, oder im Oktober in der

herbstlichen Verfärbung. Die alten Häuser und Ställe im Triesenberger

Weiler Litze sind Zeugen des Walser Bauerntums.

Tipp: Von der Litze lohnt sich ein Abstecher zum Weiler Wangerberg

mit seinen alten Heuställen. In einer weiten Schleife durch das Dorf

Triesenberg kann man über Rotenboden und Frommenhaus wieder zum

Schloss Vaduz absteigen.

Familientipp: Rundfahrt in Vaduz mit dem Citytrain (Dauer 35 Min.).

Herrliche Rundwanderung über den Höhen von Triesenberg auf

grösstenteils verkehrsfreien Fahrwegen und begrasten Fusswegen. Der

fast ebene «Philosophenweg» verbindet die sonnenverwöhnte Siedlung

Masescha mit den Bergwiesen von Matetsch mit den alten Walser

Heuhüttchen. Besonders schön ist diese Wanderung zur Blütezeit oder

wenn im Herbst über dem Rheintal der Nebel liegt.

Tipp: Abstecher zu den nahen Siedlungen Silum, Alpelti, Matu oder

Gaflei. Abstieg von Steinort zum Weiler Wangerberg und weiter durch

Wald und Wiesen bis nach Triesen.

Familientipp: Besuch des Walser-Heimatmuseums in Triesenberg.

8 9


Gaflei – Bargella – Alpspitz –

Kamin – Fürstensteig – Gaflei

Eine Rundwanderung voller Gegensätze und Überraschungen. Aufstieg

inmitten grüner Weidemulden und Legföhren, Abstieg über einen

steinigen Bergweg mitten im Geröll und eine sehr gut gesicherte, aber

teilweise ausgesetzte Steiganlage. Ein tolles Erlebnis für trittsichere

und schwindelfreie Wanderer.

Gaflei – Fürstensteig – Drei

Schwestern – Gafadurahütte –

Planken

Als die klassiche Bergtour schlechthin kann der Drei-Schwestern-Weg

mit dem Fürstensteig bezeichnet werden. Die Tour für trittsichere Wanderer

zwischen den gesicherten Felssteigen wird man nie vergessen. Es

besteht die Möglichkeit, die Felsenwege auf leichteren Bergwegen zu

umgehen (Bargella-Gafleisattel resp. Garsellialpe-Sarojasattel).

Fürstensteig

Alpspitz

1943

Kamin

1937

Hellawangspitz

Gafadurahütte è

1428

Planken

è

786

Sarojasattel

1688

Drei Schwestern

2052

Garsellialpe

Gaflei

1483

è

Bargella

1685

geogr. Mittelpunkt

von Liechtenstein

Fürstensteig

Kuhgrat

2123

1 km

Gaflei

è

1483

Bargella

Kamin

1937

1 km

Wanderzeit: 3 bis 4 Std. Höhendifferenz: 500 m Anreise: Bus bis

Gaflei ab Haltestelle Vaduz Post Parkplätze: Gaflei Abreise: Bus ab

Gaflei

Wanderzeit: 4 bis 5 Std. Höhendifferenz: ca. 800 m Aufstieg, 1400 m

Abstieg Anreise: Bus bis Gaflei ab Haltestelle Vaduz Post

Parkplätze: Gaflei Abreise: Bus ab Planken, Haltestelle Hotel Saroja

Von Gaflei führt der Weg über Weideborde immer höher – mit einem

herrlichen Ausblick hinunter zum Rhein, hinüber zur Alvierkette und

bis zum Falknis. Vom Bargellasattel aufsteigend zeigen sich uns die

Liechtensteiner Alpen mit ihren Tälern und markanten Bergen.

Beim Abstieg durch den breiten Kaminweg erblicken wir die Drei-

Schwestern-Kette und dann folgt der Höhepunkt: Die Begehung des

Fürstensteigs. Seile, Geländer, Tritte und Leitern helfen uns, die

Einmaligkeit der bizarren Felsen sicher zu begehen und zu erleben.

Tipp: Kurze Abstecher zum geografischen Mittelpunkt von Liechtenstein,

zur Alpspitz (1943 m) oder zur Hellawangspitz (2000 m).

Familientipp: Kinder bei der Begehung des Fürstensteigs an das Seil

nehmen, bei schmalen Wegstellen vorsichtig absteigen.

Der Fürstensteig und der Drei-Schwestern-Steig (1898 eröffnet) gelten

als kühne und grossartig angelegte Bergsteige, welche durch einen

wunderschönen und aussichtsreichen Gratweg verbunden sind. Der

Kuhgrat (2123 m), der höchste Punkt dieser abwechslungsreichen Bergwanderung,

bietet eine hervorragende Aussicht auf den Rätikon und

zu den Schweizer und Vorarlberger Bergen. Unvergesslich sind auch

der Blick hinab zu den Dörfern entlang dem Rhein bis zum Bodensee

sowie die prächtige Schuttflora.

Tipp: Übernachtungs- und Verpflegungsmöglichkeit in der Gafadurahütte

des Liechtensteiner Alpenvereins.

Familientipp: Kinder bei der Begehung des Fürstensteigs an das Seil

nehmen, bei schmalen Wegstellen vorsichtig absteigen.

10 11


Von Malbun auf den

Schönberg

«Eine der schönsten, unschwierigen Hochwanderungen des Rätikons,

vor allem im Juni und Anfang Juli (Blütezeit) zu empfehlen» (W. Flaig).

Die grossartige Lage inmitten der Liechtensteiner Alpenwelt, die

prächtige Aussicht auf die umliegenden Berge und der wenig mühsame

Aufstieg machen den Schönberg zu einem beliebten Wanderziel.

Malbun – Guschgfiel –

Galinakopf – Riet – Valorsch –

Steg

Der Galinakopf (2198 m) gilt als einer der schönsten Aussichtsberge

der Liechtensteiner Alpen. Der zwar weitläufige, aber abwechslungsreiche

Aufstieg führt in leichtem Auf und Ab über angenehme Bergund

Fahrwege. Der Abstieg nach Steg führt durch das wildromantische

Valorschtal.

Schönberg

2104

Valorsch/Steg

Galinakopf

2198

Guschg

Valorsch

Guschgfiel

1764

Stachlerkopf

Sass-Fürkle

1764

Schönberg

Matta-Fürkle

1881

Bergle

1800

Sass-Seelein

Sass-Fürkle

1764

Sass-Seelein

Steg

Steg

1300

è

1 km

Malbun

1600

è

1 km

Malbun

1600

è

Wanderzeit: 2 Std. Aufstieg Distanz: 5 km Höhendifferenz: 500 m

Anreise: Bus bis Malbun ab Haltestelle Vaduz Post

Parkplätze: am Dorfeingang von Malbun Abreise: Bus ab Steg,

Haltestellen Hotel oder Tunnel

Wanderzeit: 5 bis 6 Std. Höhendifferenz: 800 m Anreise: Bus bis Malbun

ab Haltestelle Vaduz Post Parkplätze: am Dorfeingang von Malbun

Abreise: ab Steg, Haltestellen Hotel oder Tunnel

Unter der Friedenskapelle (Wegweiser) gehen wir auf dem Jägerweglein

nordostwärts und sammeln die ersten Eindrücke von der herrlichen

Bergnatur mit vielen Blumen (Pflanzenschutzgebiet). Beim Sass-Fürkle

verlassen wir den Fahrweg und streben zuerst über ein Weidebord,

dann am Osthang des Stachlerkopfs über einen teils gesicherten Bergweg

zum blumenübersäten Südwestrücken des Schönbergs.

Für den Rückweg bietet sich auch der markierte Wanderweg über das

Bergle nach Malbun oder nach Steg an. Wanderfreudige können weglos

über die schönen Weidemulden zur Alp Guschg absteigen und

dann weiter auf markierten Wegen über Güschgle und Valorsch zur

Bushaltestelle beim Tunnel im Steg wandern (2 bis 3 Std.).

Tipp: Älpler-Zmorge Alp Guschg. Sonntags Mitte Juni bis Mitte Sept.

Familientipp: Picknick-Plätze beim Sass-Seelein.

Unter der Friedenskapelle in Malbun weisen uns Wegschilder auf unser

Ziel hin. Sass-Fürkle, Matta-Fürkle und Guschgfiel sind die bekanntesten

Übergänge, bevor wir uns auf dem schon lange sichtbaren, steil

ansteigenden Weidebord dem Gipfelkreuz nähern. Dort angelangt,

schauen wir zu unzähligen Gipfeln im weiten Umkreis. Von den Alphütten

von Guschgfiel folgen wir beim Abstieg dem markierten Weg

durch einen schütteren Bergwald ins Valorschtal und umwandern den

Schönberg an seinem schattigen Nordhang.

Tipp: Auf dem Weg zum Galinakopf entdecken wir eine prachtvolle

Flora. Vom Hinter-Valorsch können wir über Güschgle und Sass-Fürkle

nach Malbun zurückwandern.

Familientipp: Frühzeitig aufsteigen und genügend Getränke mitnehmen,

vor allem an heissen Sommertagen.

12 13


Fürstin-Gina-Weg –

Augstenberg – Pfälzerhütte –

Gritsch – Malbun

Prächtige Rundwanderung auf dem Fürstin-Gina-Weg auf den Augstenberg

und dem blumenübersäten Grat entlang auf gesichertem Bergweg

hinab zur Pfälzerhütte des Liechtensteiner Alpenvereins (2108 m)

am Fusse des Naafkopfs. Rückweg über die weiten Weideborde der Alp

Gritsch zur Tälehöhe und Abstieg über ein Hochtal nach Malbun.

Steg – Sücka – Älple –

Gapfahl – Waldboden –

Valüna – Steg

Ausgedehnte, leichte Rundwanderung im Saminatal, bei welcher

ein sehr üppiges Alpenblumenbord des Rätikons durchstreift wird.

Besonders schön zeigen sich den Naturfreunden die das Bergtal

umkränzenden Berge und das Maiensäss Steg.

Malbun

è

1600

Bergstation Sareis è

2003

Sessellift

Sareiserhöhe

2010

Sücka è

Steg

è 1300

Gängle-See

Valünerbach

Steg

Täle Höhe

2056

Fürstin-Gina-Weg

Älple

1623

Rettaweg

Augstenberg

2359

Fula Felsa

Gritsch

1925

Naaftal/Steg

1 km

Pfälzerhütte è

2108

Bettlerjoch

Naafkopf

Rappenstein

1 km

Gapfahl

1732 Valüna è

Saminabach

Waldboden

1557

Wanderzeit: 4 bis 5 Std. (40 Minuten weniger bei Benützung des Sessellifts)

Höhendifferenz: ab Malbun 900 m, ab Bergstation Sareis 500 m

Anreise: Bus bis Malbun ab Haltestelle Vaduz Post Parkplätze: am Dorfeingang

von Malbun Abreise: Bus ab Malbun

Wanderzeit: 4 bis 4 1 /2 Std. Höhendifferenz: 400 m Anreise: Bus bis

Steg ab Haltestelle Vaduz Post Parkplätze: Steg, am Südende des

Stausees Abreise: Bus ab Steg, Haltestellen Hotel oder Tunnel

Eine sehr schöne Bergwanderung von Malbun auf den 2359 m hohen

Augstenberg als höchstem Punkt mit einem herrlichen Rundblick zur

Falkniskette und dem Schesaplanastock sowie hinunter nach Malbun,

Gamperdona und Valüna. Die Pfälzerhütte an der österreichischen

Grenze ist Ausgangspunkt für die Begehung des Liechtensteiner Weges

zur Schesaplana.

Tipp: Lohnender Aufstieg auf dem markierten Bergweg zum Naafkopf

(2570 m). Abstiege von der Pfälzerhütte auf markierten Bergwegen

durch das Naaftal oder ab Gritsch über den Rettaweg nach Steg.

Markierte Bergwege zum Nenzinger Himmel, zur Malanser Älplibahn

oder zur Schesaplanahütte.

Familientipp: Übernachtung in der Pfälzerhütte; grossartiger Sonnenaufgang

im Frühsommer.

Vom Südende des Gängle Sees (Stausee) führt ein Fahrweg mässig

ansteigend zur Sücka. Dann quert unser Weg in halber Höhe die rechte

Talseite des Saminatals mit immer wieder neuen Ausblicken. Beim Fula

Felsa erleben wir die Erosion des Gesteins. Hier entfaltet sich auch in

überschwänglicher Pracht die Alpenflora. An schönen Weidemulden

und schütterem Föhrenwald vorbei streben wir talwärts, der bewirteten

Alpe Valüna und schliesslich dem Hüttengeviert von Steg zu.

Tipp: Im Frühling – oben die Schneewechten und unten die Blumen –

sind die Bergseen von Gapfahl-Obersäss besonders reizvoll.

Der Rappenstein (2222 m) ist in einer Wegstunde auf gut markiertem

Wege erreichbar.

Familientipp: Grillieren und spielen entlang dem Saminabach und ein

kühles Bad im Gängle-See oder im Bach.

14 15


Steg – Valüna – Naaftal –

Pfälzerhütte – Gritsch –

Rettaweg – Steg

Beschauliche Rundwanderung in lieblicher Bergnatur. Ein Drittel des

Weges führt über weiche Bergwege. Das Wandern auf dem naturbelassenen

Fahrweg im Valünatal und auf der Alp Gritsch lässt auch Zeit

zum Schauen und Staunen. Der Aufstieg zur Pfälzerhütte wird mit

einer einzigartigen Bergatmosphäre belohnt.

Steg – Sücka – Gapfahl –

Rappenstein – Lawena – Triesen

Beeindruckt von der Landschaft streben wir über Gapfahl-Obersäss dem

Rappenstein (2222 m) zu. Von hier aus sind alle Berge der Liechtensteiner

Alpen sichtbar. Auf einem schmalen guten Weg queren wir die

steilen Weidborde und eilen den Alphütten von Lawena zu, wo wir den

Hunger und Durst stillen können.

Steg

è 1300

Sücka

1402

è

Steg

è 1300

Malbun è

1600

Triesen è

539

Heubühl

Älple

1623

Saminabach

Valüna è

1409

Kulmi

Gritsch

1925

Rappenstein

2222

Gapfal

1701

1 km

Naaftal 1863

Bettlerjoch

Pfälzerhütte è

2108

Naafkopf

Lawena è

1545

1 km

Wanderzeit: Aufstieg 2 1 /2 Std., Abstieg 2 Std. Höhendifferenz: 800 m

Anreise: Bus bis Steg ab Haltestelle Vaduz Post Parkplätze: Steg, am

Südende des Stausees Abreise: Bus ab Steg, Haltestellen Hotel oder

Tunnel

Wanderzeit: 4 Std. bis Lawena plus 2 Std. bis Triesen Höhendifferenz:

920 m Aufstieg, 675 m Abstieg bis Lawena, weitere 1000 m bis Triesen

Anreise: Bus bis Steg ab Vaduz Post, Haltestellen Tunnel oder Hotel

Parkplätze: Steg, beim Tunnel Abreise: Bus ab Triesen, Haltestelle Poska

Auf dem breiten, kiesigen Fahrweg mit dem Rauschen des Saminabachs

als Begleitmusik und mit der herrlichen Sicht auf die Naafkopfkette

lässt es sich gut wandern. Lang sind die Schritte im stillen,

fast flachen Naaftal und oben am Joch lockt schon die Pfälzerhütte.

Auf dem Rettaweg unterhalb von Gritsch staunen Naturfreunde über

die Blumenvielfalt, die zwischen Latschen und Föhren, Rüfen und

Felsen spriesst.

Tipp: Abstecher auf den Naafkopf (2570 m): Nach einem steilen Aufstieg

auf dem gut begehbaren Bergweg erleben wir eine grossartige

Aussicht.

Familientipp: Baden und grillieren entlang dem Saminabach zwischen

Steg und Valüna. Übernachtung in der Pfälzerhütte.

Der Lawena-Talkessel am Fuss der gewaltigen Nordflanke des Falknis

birgt viel unberührte Bergnatur in sich. Beim Übergang über den

Rappenstein-Sattel überblickt man die Dörfer beidseits des Rheins. Vom

Rappenstein aus reicht der Blick bis zu den Glarner Alpen und den

Gipfeln des Alpsteins. Eine grossartige Flora und geologische Vielfalt

erfreuen Naturfreunde auf Schritt und Tritt.

Tipp: Von der Sücka führt ein schöner Bergweg dem Grat entlang über

Heubühl – Kulmi – Goldlochspitz zum Rappenstein. Gute Bergwanderer

folgen dem markierten Weg auf den Falknis (2560 m).

Familientipp: «Älplerznacht» und Übernachtung im Massenlager der

Alp Lawena.

16 17


Triesen Oberdorf –

Panoramaweg – Steinbruch –

Bofel – Lang Gass

Das Triesner Oberdorf zählt zu den schönsten alten Dorfbildern Liechtensteins.

Nach kurzem Aufstieg erreichen wir den Panoramaweg, der

sich fast eben um den grösstenteils bewaldeten Berghang schlängelt.

Beim Rückweg über Bofel und Lang Gass schweifen unsere Blicke über

das Rheintal bis hinauf zur Alvierkette.

Triesen Säga – Alte Landstrasse –

Wäldle – Flüchtlingsweg –

Säga Triesen

Entlang den langen Wiesen nach Balzers, am Ostrand des Dorfes zur

Allmeind mit einem prächtigen Blick zum Schloss Gutenberg und

zur nahen Schweiz, dann leicht ansteigend zum Wäldle und am Fusse

der Mittagspitze über den Flüchtlingsweg zum sagenumwobenen

Lawenatobel und zurück zur Säga.

Triesen

470

è

Wangerberg

Triesen è

470

Säga è

Oberdorf

Rhein

Lang

Gass

509

512

Bofel

534

Panoramaweg

Alte Landstrasse

Flüchtlingsweg

Wäldle

542

Robinson

Spielplatz

Flüchtlingsweg

Badtobel

1 km

Magrüel

Allmeind

Balzers è

475

1 km

Wanderzeit: 2 Std. Höhendifferenz: 200 m Anreise: Bus bis Triesen,

Haltestellen Poska oder Adler Parkplätze: Triesen, bei der Kirche und

beim Lindenplatz Abreise: Bus ab Triesen, mehrere Haltestellen

Wanderzeit: 2 Std. Distanz: 8 km Anreise: Bus bis Triesen, Haltestelle

Säga Parkplätze: Triesen, bei der Säga Abreise: Bus ab Triesen,

Haltestelle Säga

Wir queren oberhalb von Triesen den Berghang. Hübsche Rinnsale, alte

Bäume und gepflegter Jungwald säumen den Panoramaweg. Beim

Abstieg seitlich des Badtobels erreichen wir den Vitaparcours und

schreiten zum Triesner Oberdorf zurück. In Siedlungsnähe fallen Obsthaine

mit hochstämmigen Bäumen auf.

Tipp: Vom Panoramaweg führen Bergwege zum Wangerberg und nach

Steinort. Interessant sind auch der Rundweg nach Magrüel, der steile

Abstieg über den Alten Lawenaweg oder der schattige Flüchtlingsweg

nach Balzers.

Familientipp: Grillplatz beim Robinson-Spielplatz in Triesen;

Kultur- und Naturparcours vom Triesner Dorfzentrum zur Kapelle

St. Mamerten.

Gemütliche Wanderung in abwechslungsreicher Natur (Naturschutzweiher,

Magerwiesen) und abseits der vielbefahrenen Landstrasse. Auf

der Balzner Allmeind bewundern wir viele knorrige Buchen. Vom

Wäldle folgen wir der Wegspur und freuen uns über die leuchtenden

Frühlingsblumen. Im Sommer entdecken wir die wohlriechenden

Cyclamen, die so genannten «Hasenöhrle».

Tipp: Eine Wanderung für alle vier Jahreszeiten im Talraum. Nach

der Tobelbrücke steht ca. 50 m über dem Weg die Gedenkstätte «Drei

Krüzle».

Familientipp: Besuch des nahen Robinson-Spielplatzes mit Grillplatz in

Triesen.

18 19


Mäls – Iradug – Allmend –

Hölzle – Ellwiesen – Diaba

Löcher – Mäls

Abwechslungsreiche Rundwanderung mit überraschenden Ausblicken

zu den Dörfern beidseits des Rheins und zu den umliegenden Bergen.

Granitfindlinge auf der Mälsner Allmend zeugen von der Vergletscherung

des Landes zur Eiszeit. Die Blumenwiesen im Elltal sind ebenso

reizvoll wie der Bergweg hoch über dem Rhein.

Mäls – Iradug – Mattheid –

Regitzerspitz – Ochsenalp –

Fläsch – Mäls

Der Fläscher Berg bietet zahlreiche Wandermöglichkeiten. Besonders

beliebt sind der Aufstieg auf den 1135 m hohen Regitzerspitz mit dem

imposanten Rundblick ins «Heidiland». Die Balzner Alpe Lida und

die Ochsenalp am Südosthang des Regitzerspitz sind bekannt für die

schöne Alpenflora zwischen Frühling und Herbst.

Mäls

475

è

Mäls

475

è

Iradug

490

Iradug

490

Ellhorn

Hölzle

725

Hölzle

725

Allmend

Mattheid

Diaba Löcher

658

Ellwiesen

Mattheid

760

Alpe Lida

Fläscher

Seeli

Rhein

1 km

1 km

Rhein

Regitzerspitz

1135

Fläsch è

Wanderzeit: 2 1 /2 Std. Höhendifferenz: 400 m Anreise: Bus bis Balzers,

Haltestelle Mälserdorf Parkplätze: bei der Kapelle St. Peter oder bei der

Post Balzers Abreise: Bus ab Balzers, Haltestelle Mälserdorf

Wanderzeit: 4 Std. Höhendifferenz: 700 m Anreise: Bus bis Balzers,

Haltestelle Mälserdorf Parkplätze: bei der Kapelle St. Peter oder bei der

Post Balzers Abreise: Bus ab Balzers, Haltestelle Mälserdorf

Vom Weiler Iradug mit seinen malerischen Ecken steigen wir durch

eine Hohlgasse und uralte Wegspuren über die Allmend zu den Magerheuwiesen

des Hölzle. Im Guata Gang queren wir ein kleines Tobel und

gelangen leicht absteigend zu den Ellwiesen. Zuoberst im Elltal folgen

wir dem markierten Bergweg, der hoch über den senkrechten Felsen

überraschende Tiefblicke zum Rhein und zur Fläscher Au frei gibt.

Tipp: Von den Ellwiesen auf dem markierten Bergweg durch das

Mozatobel in die Fläscher Au und über Freia Berg nach Mäls zurück.

Die Ellwiesen sind ein botanisches Juwel mit alpinen Pflanzen wie

Feuerlilien, Enziane und Türkenbund.

Familientipp: Picknicken bei den Diaba Löchern. Besuch der barocken

Kapelle Maria Hilf in Mäls.

Wie ein trotziger Bug steht der Fläscher Berg zwischen den hohen

Bergen der Falknisgruppe und des Pizols im Tal. Seine Westseite bricht

mit senkrechten Felswänden gegen den Rhein ab. Zwei abwechslungsreiche

Bergwege schlängeln sich durch dieses vielförmige Felsenreich

zwischen Fläsch und Balzers. Auf der Ostseite des Fläscher Bergs

führen schattige Forstwege und Bergpfade an bekannten Sagenplätzen

vorbei.

Tipp: Ein Mini-Klettersteig führt von Guata Gang über einen Felsriegel

zur Alpe Lida (nicht markiert). Mehrere Abstiege führen von der Regitzerspitz

nach St. Luzisteig und über Prad nach Mäls zurück.

Familientipp: Picknicken und grillieren beim Fläscher Seeli, auf der

Regitzerspitz oder dem Rhein entlang.

20 21


Via Alpina – ein Wanderweg

durch alle Alpenländer

Im Jahr der Berge 2002 haben sich die Alpenländer zum Ziel gesetzt,

dass ein durchgehender und speziell markierter Weitwanderweg alle

Länder miteinander verbindet. In Liechtenstein führt die Via Alpina auf

der bisher als Weitwanderweg 102 geführten Wegspur vom Sarojasattel

zur Pfälzerhütte.

Gafadurahütte è

Planken è 1428

Sarojasattel

Drei Schwestern

2052

Rhein

Vaduz è

Kuhgrat

2123

Gaflei è

Silum è

Sücka è

Steg è

Älple

1623

Malbun

1600

è

Bettlerjoch

1 km

Pfälzerhütte è

2108

Wanderzeit: ca. 7 bis 8 Std. Höhendifferenz: ca. 1400 m Anreise: Bus

bis Planken, Haltestelle Hotel Saroja Parkplätze: am Dorfeingang von

Planken, beim Gemeindezentrum oder bei der Schule Abreise: Bus ab

Malbun oder Steg

Die Via Alpina (rote Strecke) verbindet in einem weiten Alpenbogen

Triest mit Monaco und kommt über Frastanz-Sarojasattel nach

Liechtenstein und verlässt nach ca. 30 km Wegstrecke Liechtenstein in

Richtung Graubünden. Eine zweite Schleife (grüner Weg) führt vom

St. Galler Oberland über Sevelen nach Vaduz. Der Weg steigt steil bergan

am Schloss Vaduz über Profatscheng und mündet bei Gaflei in den

Zentralweg.

Tipp: Von der Pfälzerhütte führt die Via Alpina über den südlichen

Rätikon-Höhenweg zur Carschinahütte: eine liebliche, blumenreiche

Wegstrecke unter den senkrechten Kalkwänden.

Familientipp: Übernachtung in der Gafadurahütte oder in den Berggasthöfen

Silum und Sücka.

22

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine