Juni 2013 - katholischen Kirchengemeinde Stralsund

dreifaltigkeit.stralsund.de

Juni 2013 - katholischen Kirchengemeinde Stralsund

Pfarrspiegel

0,50 €

Ausgabe 212 Innerkirchliches Gemeindeblatt der katholischen Gemeinde Stralsund Juni 2013

Unausschöpflich


Seite 2

Editorial - Unausschöpflich

Wie viele Arten jährlich aussterben, ist

nicht bekannt, es sollen bis zu 50000 sein.

Nach Schätzungen gibt es ungefähr neun

Millionen verschiedenartige Lebewesen

auf der Erde. Doch nur der siebte Teil

derer ist wissenschaftlich erfasst und die

Entdeckung der Arten ist ein Wettlauf

mit der Zeit, den die Wissenschaftler

regelmäßig verlieren – ist eine neue

Art entdeckt, sind Dutzende wieder

ausgestorben. Aber auch die Hälfte

der weltweit 6000 Sprachen sind vom

Verschwinden bedroht, wie die UNO

mitteilt und beklagt.

Das Erschrecken über den unwiederbringlichen

Verlust von vielem,

was sich auf der Erde entwickelt und

beheimatet hat, geht einher mit einer

tiefen Faszination: Warum gab es diese

ungeheure Vielfalt, diesen sagenhaften,

unbekannten Reichtum – und soll dies

alles dem Vergessen geweiht sein? Ist

die Schöpfungsgeschichte auf Erden

nur noch eine Untergangsgeschichte,

während sonst im Universum ständig etwas

Neues entsteht? Un tergangsängste

über den Verlust des Liebgewonnenen

bewegen unter allen Lebewesen einzig

den Menschen. Je mehr er forscht, um

so enger scheint es um ihm zu werden.

Ist etwa der selbstgemachte Reichtum

womöglich doch nicht der wahre Reichtum

in der Natur und Kultur? Noch

dunkler wird es, wenn wir auf die Welt

der Religionen schauen. Niemand kann

sagen, wieviel in der Menschheitsgeschichte

an Offenbarungen schon ergangen

und wieder untergegangen ist.

Selbst die noch jungen Religionen der

Antike sind verschwunden: Keine griechischen

Götterkulte, keine römische

Kaiserverehrung, keine germanischen

Götterwelten mehr. Sämtliche heutigen

Religionen sind maximal 3000 Jahre

alt. Das sollte uns bescheiden machen

angesichts des Absolutheitsanspruches

der Christentums. In die Trauer über

das, was verloren ist, kann sich aber

auch eine Hoffnung mischen, nämlich

die Freude auf das,was der Geist Gottes

den Menschen und seiner Schöpfung

in Vielfalt und unausschöpflich eingegeben

hat:“Siehe, ich mache alles neu!“

Aus CIG von Wolfgang Vogt

50. Todestag Johannes XXIII.

Angelo Guiseppe Roncalli war der

Papst (1958 -1963), der das Zweite

Vatikanische Konzil (1962-1965)

einberief. Geboren wurde er am 25.

November 1881 in Sooto il Monte

in Italien und starb am 3. Juni 1963

mit 81 Jahren in der Vatikanstadt.

Zitat: „Nie ist der Mensch größer, als

wenn er kniet.“

Juni 2013 Pfarrspiegel Ausgabe 212


Seite 3

Ein Urgestein des Seniorenzentrums St. Josef verabschiedet sich

Anfang Mai versammelte sich ein

kleiner Kreis von Bewohnern, Mitarbeitern

und Leitungskräften aus den

kirchlichen Institutionen und einige

Gäste aus dem Seniorenzentrum

Heringsdorf in der Cafeteria des Seniorenzentrums,

um den ehemaligen

Heimleiter und späteren Seniorenberater

Herrn Norbert Mann nach 32

Dienstjahren in den Ruhestand zu

verabschieden. Gekommen waren

Weggefährten, die von Anfang an

dabei waren und noch so manche lustige

Begebenheit berichten konnten.

Der amtierende Zentrumsleiter Herr

Thomas Wittkowski fand Worte des

Dankes und der Anerkennung für die

jahrelange Mitarbeit und Treue zum

Haus und zur Caritas. Aber auch die

wohl gemeinten und nett formulierten

Worte konnten nicht darüber hinwegtäuschen,

dass es in der Zeit der Übernahme

des Hauses in die Trägerschaft

der Altenhilfe GmbH auch zu Verletzungen

und Enttäuschungen kam.

Herr Mann benannte dies mit klaren

Worten in seiner Ansprache und gab

seinen ehemaligen Mitarbeitern und

Kollegen mit auf den Weg, dass es in

einem christlichen Haus wichtig ist

miteinander und nicht gegeneinander

zu arbeiten und sich ehrlich und mit

Akzeptanz zu begegnen. Nach dem

offiziellen Teil überraschten die Bewohner

des Betreuten Wohnens Herrn

Mann mit einer festlich gedeckten

Kaffeetafel und selbstgebackenem

Kuchen. Sie bedankten sich so auf

ihre Weise für die jahrelang geleistete

Arbeit im Dienste der Senioren. Wir

wünschen Dir, lieber Norbert jetzt

einen wohlverdienten Ruhestand.

Und freuen uns sehr, wenn du Zeit

für das eine oder andere Ehrenamt

in der Kirchengemeinde oder bei der

Caritas hast. Gott hab dich Wohl auf

all deinen Wegen, auch wenn du ab

jetzt neue Wege gehst!

Martina Steinfurth,

Leiterin Caritas-Regionalzentrum Stralsund

WITZ:

Der Bischof kommt in die Gemeinde. Deshalb bereitet der Pfarrer die Kommunionkinder

vor. Sicherheitshalber nimmt er sich den schwächsten Jungen vor: „Und wenn der Bischof

fragt, wer dich erschaffen hat, dann sagst du: ,Der liebe Gott`.“ Und tatsächlich, als der

Bischof kommt, stellt er genau diese Frage in die Runde. Betretenes Schweigen bei den

Kindern. Der Bischof fragt nochmals. Da meldet sich eines der Kinder: „Herr Bischof, der

Junge, den Gott erschaffen hat, ist heute krank.“

Ausgabe 212 Pfarrspiegel Juni 2013


Seite 4

15 Jahre Afrikakreis

Das letzte Aprilwochenende stand

unter dem Zeichen „15 Jahre Afrikakreis“.

Unsere Gäste, die Dominikanerin

Sr. Edgitha Georges und der

Don Bosco Bruder Christof Baum,

waren aus dem Süden Deutschlands

angereist, um mit uns dieses Jubiläum

zu feiern. Freitag- und Samstagabend

haben wir in Stralsund und Barth viel

Neues und Interessantes über Ghana

erfahren. Sr. Edgitha hat von Ihrem

Ausscheiden aus dem Krankenhaus

in Battor berichtet. Es ist keinem entgangen,

dass ihr Herz noch weiter für

ihr Lebenswerk schlägt und sie von

Deutschland aus versucht, zu helfenwo

zu helfen ist. Br. Christof hat nach

wie vor einen Draht zu „seinen Jungs“

und dem Bildungswerk in Ashaiman.

Es ist viel Dank und Anerkennung

für die Unterstützung aus unserer

Gemeinde „Heilige Dreifaltigkeit „

ausgesprochen worden. Immerhin

konnten wir in den zurückliegenden

15 Jahren folgende Projekte unterstützen:

1. Stromgenerator 6.000,00 DM

2. Kapellenbau

in Assin Foso

49.000,00 DM

3. Sozialarbeit

(Herr Abraco)

7.000,00 DM

4. Sozialarbeit im Slum von Ashaiman

(Dr. Helga Kleinkowski) 7.700,00 €

5. Krankenhausarbeit Battor

(Sr. Edgitha) 15.500,00 €

6. Bildungsarbeit in Ashaiman

(Don Bosco Werk-Br. Christof) 9.400,00 €

7. Leon in Togo 600,00 €

Allen Spendern sei an dieser Stelle

ganz herzlich gedankt.

Am Sonntag, den 28. April, haben wir

einen wunderschönen Gottesdienst

gefeiert. Unser Chor, unter Leitung von

Frau Hammer , hat uns so wunderbar

afrikanisch gestimmt und begleitet, dass

auch unserer Gäste voller Begeisterung

waren. Danke allen Mitwirkenden!

Anschließend luden wir in den Pfarrsaal

zu einem Spendenimbis ein. Herr

Tacke hat uns hierfür einem großen

Topf mit Erdnuss- Suppe gesponsert.

Wer sie probiert hat, wird noch davon

begeistert sein. Auch dafür sagen wir

„Danke“! Der Erlös aus dieser Aktion ergab

immerhin 305,00 €. Die Kollekte aus

den Gottesdiensten am Sonntag ergab

563,87 €. Wir können also weiterhin unsere

Projekte fördern und unterstützen.

Zurzeit wird auf dem Krankenhausgelände

in Bottor ein Ärztehaus errichtet,

damit gute Ärzte auch dort verweilen

können. Im Don Bosco Werk brauchen

Jugendliche Schulgeld, damit ihnen eine

Ausbildung ermöglicht werden kann.

Helga Kleinkowski weilt zurzeit wieder

in Ghana, um im Slum von Ashaiman

Juni 2013 Pfarrspiegel Ausgabe 212


Seite 5

Frauen zu helfen. Unsere Gäste haben

uns und unsere Stadt mit vielen

Eindrücken und Erlebnissen wieder

verlassen. Sie danken allen für die

Gastfreundschaft, die schönen und gut

geplanten Gottesdienste sowie für die

vielen persönlichen Gespräche und

Kontakte. Für uns war es ein sehr

schönes Wochenende. Wir waren auch

auf dem Friedhof und haben unserem

Pfarrer Weinsziehr dort ein Loblied

gesungen. Liebe Gemeinde, lassen Sie

uns gemeinsam weitermachen!

In diesem Sinne verbleibt

stellvertretend für den Afrikakreis

Astrid Schannwell.

Ausgabe 212 Pfarrspiegel Juni 2013


Seite 6

Die Orden und geistlichen Gemeinschaften in unserer Erzdiözese

Für manch einen können die Orden

und geistlichen Gemeinschaften etwas

Sonderbares sein, die neben den Pfarrgemeinden

irgendwie ein Eigenleben

führen und nicht so richtig bekannt

sind. Es gibt eine kaum überschaubare

Anzahl der verschiedensten Orden,

Kongregationen, Gemeinschaften

und Bewegungen. Unter www.geistliche-gemeinschaften.de

gewinnt man

zumindest einen kleinen Überblick

über ca. 70 der neueren geistlichen

Gemeinschaften.

In der folgenden Serie sollen im Pfarrspiegel

zumindest diejenigen kurz

vorstellt werden, die auch in unserem

Erzbistum vertreten sind und mehr

oder weniger öffentlichkeitswirksam

zum Wohl der Kirche und der Menschen

tätig sind. Verständlicherweise

sind die meisten in Berlin niedergelassen.

Rückblick auf meine persönliche

Erfahrung

Warum gibt es eigentlich „geistliche

Gemeinschaften“ (der Einfachheit

halber sollen unter diesem Begriff alle

verschiedenen Formen genannt werden).

Aus meiner eigenen Erfahrung

kann ich sagen, dass ich mich vor über

35 Jahren gefragt habe, ob man die

konkreten Merkmale der Nachfolge

Jesu in einer Pfarrgemeinde wirklich

leben kann. Mich traf damals der Satz:

„Darum kann keiner mein Jünger

sein, wenn er nicht auf seinen ganzen

Besitz verzichtet“ (Lk 14.33). Wenn ich

diesen Satz ganz ernst und wörtlich

nehme, dann bin ich ganz schnell

ein Habenichts, der in seiner Notlage

auf Almosen angewiesen ist. In einer

geistlichen Gemeinschaft hingegen

funktioniert das, weil jeder Einzelne

die evangeliumsgemäße Armut gelobt,

die Gemeinschaft hingegen für

alles Notwendige bis ins hohe Alter

sorgt. Ähnlich ist es mit dem Satz Jesu

zur Ehelosigkeit: „Wer es fassen kann,

der fasse es“ (Mt 19.12). Ohne eine

andere Form von Gemeinschaft stand

diese Empfehlung Jesu für mich im

Widerspruch zu Gen 2.18 „es ist nicht

gut, dass der Mensch allein bleibt“.

Auch das hat für mich für eine geistliche

Gemeinschaft gesprochen. Und

schließlich drängte mich in meinen

jungen Jahren die Vorstellung von

der Verfügbarkeit für das Reich Gottes,

also dort zu leben und zu wirken,

wo ich gebraucht werde und Gott

mich haben möchte, ohne persönliche

Präferenzen. Bei dieser Überlegung

gewann für mich die Vorstellung von

„Gehorsam“ an Bedeutung.

Es war nicht so, dass ich mir eine

bestimmte geistliche Gemeinschaft

gesucht hätte. Es wuchs irgendwann

in mir die Gewissheit, die man auch als

Juni 2013 Pfarrspiegel Ausgabe 212


Seite 7

„Berufung“ bezeichnen könnte. Und

so trat ich nach meinem Studium in die

Fokolar-Bewegung ein, weil ich mich

von dieser Spiritualität zutiefst angesprochen

gefühlt habe und sowohl

die Leute als auch deren Aktivitäten

mir völlig „normal“ und unserer Zeit

gemäß erschienen.

Jede Berufungsgeschichte ist ein eigenes

Meisterwerk Gottes in einem

Netz von Fügungen und Führungen.

Einige Zeit war ich in unserer Erzdiözese

Referent für Orden und geistliche

Gemeinschaften. Viele geistliche

Gemeinschaften habe ich kennen und

schätzen gelernt und in allen ist Gottes

Wirken erkennbar und in allen gibt es

sozusagen ein „Gründungscharisma“,

also eine Notwendigkeit jener Zeit

bzw. ein Impuls des Heiligen Geistes,

dem der oder die Gründer/Innen

gefolgt sind und Menschen um sich

gesammelt haben.

In den nächsten Ausgaben des Pfarrspiegels

wird es also jeweils einen

kleinen „Steckbrief“ zu den geistlichen

Gemeinschaften geben mit entsprechenden

Verweisen, wo man sich bei

Bedarf weitere Informationen beschaffen

kann.

Konrad Heil, Kaplan

Gute Reise

Am 8. Juni beginnt die AIDA-Minikreuzfahrt

von Schwester Mariela

und Schwester Marion, dazu von

der ganzen Gemeinde „Gottes Segen“

und tolle Erlebnisse.

Lese-Tipp:

Nero Corleone kehrt zurück

Es ist immer genug Liebe da.

Isoldes Sehnsucht

nach ihrem

einzigartigen

Kater Nero

lässt sie nicht

zur Ruhe kommen,

seit sie

ihn damals in

Italien zurücklassen

musste.

Kurzentschlossen

fährt sie

wieder in das

kleine Dorf und

hält Ausschau nach dem geliebten

Kater. Doch zunächst ist nichts von

ihm zu sehen. Aber Katzen sind eben

unberechenbar, und so wartet Isolde

auf ihren Liebling. Trost spendet ihr

einzig die Katzendame Elsa, die sich

selbstbewusst auf dem Sofaplatz Neros

breitmacht. Und kaum ist eine neue

Katze aufgetaucht, zeigt sich auch Nero

Corleone wieder. Doch in Isoldes Herz

ist genug Liebe da, auch für zwei! Elke

Heidenreich erzählt von der Rückkehr

des wohl berühmtesten Katers, seit

es Katzengeschichten gibt. Das Buch

zeigt Lebensklugheit und schlagenden

Witz . Eine lebenskluge, ehrliche und

gänzlich unsentimentale Geschichte

vom Loslassen und Wiederfinden, von

Selbstachtung, Vertrauen und der von

Verliebten gern verdrängten Tatsache,

dass Liebe Freiheit braucht. Man liest

sich so in das Buch hinein und hat die

Katzen ganz schnell als Tierfreunde in

sein Herz geschlossen.

Wolfgang Vogt

Ausgabe 212 Pfarrspiegel Juni 2013


Seite 8

Grabstätten bedeutender Persönlichkeiten

der Stadt Stralsund

Liebe Gemeinde, am 13.05. ist unsere

Gemeinde durch einen Brief von der

Stadt Stralsund eingeladen worden

bei einer Arbeitsgemeinschaft zum

Umgang mit Grabstätten bedeutender

Persönlichkeiten mitzuarbeiten.

Diese Arbeitsgruppe möchte sich von

Beginn an mit an der Planung und

sich der Würdigung und Pflege dieser

Grabstätten annehmen. Ich halte es

für ein gutes Anliegen und es wäre

schön, wenn sich dort auch jemand

aus unserer Gemeinde für eine solche

Arbeitsgruppe findet. Jemand, dem

unsere Stadt und die Menschen, die

hier gelebt und gewirkt haben wichtig

sind. Wer an der Arbeit einer solchen

Arbeitsgruppe Interesse hat und sich

dort im Namen unsere Gemeinde mit

einbringen möchte, melde sich doch

bitte im Pfarrbüro oder bei mir. Bitte

warten Sie nicht darauf, dass Sie angesprochen

werden, sondern sprechen

Sie uns an – Danke!

Kollekten

Schon wieder neue Gottesdienstzeiten:

Im letzten Jahr hatte der PGR neue

Gottesdienstzeiten beschlossen und

es wurde der Gemeinde versprochen,

diese nach einem Jahr noch einmal zu

überdenken.

Durch den glücklichen Umstand, dass

Pfr. i. R. K. Schröter in das Pfarrhaus

gezogen ist, hat sich der PGR für

folgende Regelung ausgesprochen,

die ab dem 3. Juni gelten soll (Siehe

Gottesdienstordnung folgende Seite)

Vom 07.07. bis 25.08. feiern wir die

Gottesdienste am Sonntagabend

immer um 18.00 Uhr in Prerow.

Pfarrer

Friedhofseinsätze:

Mittwoch ab 14.00 Uhr

am 05.06. und 19.06.

Lesungen/Evangelien

02.06.

07.06.

09.06.

16.06.

23.06.

29./30.06.

Förderung der Caritas-

Arbeit

für unsere Gemeinde

für unsere Kirchenmusik

kath. Religionsunterricht

an öffentl. Schulen

für unsere Kita

für die Aufgaben

des heiligen Vaters

(Peterspfennig)

L.: 1 Kön 8,41-43 / Gal 1,1-2.6-10

E.: Lk 7,1-10

L.: Ez 34,11-16 / Röm 5,5b-11

E.: Lk 15,3-7

L.: 1. Kön 17,17-24 / Gal 1,11-19

E.: Lk 7,11-17

L.: 2 Sam 12,7-10.13 / Gal 2,16.19-21

E.: Lk 7,36-8,3

L.: Sach 12,10-11;13,1 / Gal 3,26-29

E.: Lk 9,18-24

L.: Apg 12,1-11 / 2 Tim 4,6-8.17-18

E.: Mt 16,13-19

Juni 2013 Pfarrspiegel Ausgabe 212


Seite 9

Gottesdienstordnung der Dreifaltigkeitsgemeinde

Pfarrkirche

Stralsund

Sankt Josef,

Stralsund

St. Marien,

Richtenberg

St. Maria - ‚

Barth

St. Michael

Zingst

So

9.30

Hl. Messe

11.00

Hl. Messe

9.00

Hl. Messe

18.00

Hl. Messe

ab 07.07. in Prerow

Mo

18.00

Hl. Messe

Öffnungszeiten der Pfarrkirche

Heilige Dreifaltigkeit

Di

9.00

Hl. Messe

Montag bis Freitag

10:00 Uhr bis 11:00 Uhr

Mi

Do

9.00

Hl. Messe

9.00

Hl. Messe

15:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Beichtzeiten:

Samstag: 17.15 Uhr in St. Josef

Sonntag: 08.15 Uhr in Barth

Sonntag: 17.15 Uhr in Zingst

in Richtenberg nach Absprache

Fr

9.00

Hl. Messe

9.00

Hl. Messe

Sa

18.00

Hl. Messe

Gebetsanliegen des Papstes - Juni

Um Respekt vor der Schöpfung,

die uns als Geschenk Gottes überantwortet ist.

Für die Bischöfe, Priester und Diakone: Lass sie nicht müde

werden, das Evangelium überall zu verkünden.

Ausgabe 212 Pfarrspiegel Juni 2013


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pinwand

Juni

Fronleichnamssonntag

und Gemeindefest*

am 02.06. ab 10.00 Uhr

auf dem Kita-Gelände

Redaktion*

am 12.06. um 19.30 Uhr

in der Pfarrerwohnung

Konzert in Barth

am 26.06. um 19.00 Uhr

PGR-Sitzung*

am 04.06.

um 19.00 Uhr

Bibelabend in Barth

am 05.06. um 18.30 Uhr

Redaktion Homepage und

Internet*

am 20.06. um 19.00 Uhr in

der Pfarrei

Familienkreissprecher*

am 03.06. um 19.00 Uhr

in St. Josef

Frühschoppen*

am 16.06. nach dem

9.30 Uhr-Gottesdienst

Seniorenvormittag in

Barth

am 14.06. nach dem 9.00

Uhr-Gottesdienst

Ökumenisches Jugendgottesdienst*

am 08.06. um 18.00 Uhr in

Stralsund/LKG

Lesekreis*

am 17.06. um 18.30 Uhr

in der Caritasse

Thema: 80. Jahrestag

Bücherverbrennung

Kita-Sommerfest*

am 21.06. ab 14.30 Uhr

auf dem Kita-Gelände,

alle Kinder, Eltern und

Ehemalige sind herzlich

eingeladen

Kleinkindgottesdienst*

am 09.06. ab 9.30 Uhr

im Pfarrkeller

Juni 2013 Pfarrspiegel Ausgabe 212


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100 Jahre Kirchweihjubiläum

in Garz

am 08.06. Beginn um 16.00

Uhr mit historischer und

musikalischer Einstimmung,

anschließend Kaffeetafel,

um 18.00 Uhr Hl. Messe mit

Weihbischof W. Weider

Seniorennachmittag

Richtenberg

am 12.06. um 15.00 Uhr

Wichtige Termine im Juli:

03.07. Friedhofseinsatz

03.07. Seniorennachmitttag

Richtenberg

03.07. Bibelkreis in Barth

12.07. Seniorenvormittag in Barth

16.07. Bibelabend in St. Josef

17.07. Friedhofseinsatz

17.07. Stille Anbetung

23.07. PGR + KV trifft sich zum

Grillabend bei Fam. ???

30.07. Gospelkonzert in Barth

Glaubenskurs*

am 07.06. um 18.00 Uhr

Kinder-und Jugendwochenende

08.-09.06.

(Anmeldung bei Stephan Mark)

Stille Anbetung*

am 19.06. um 17.00 Uhr

in St. Josef

Mitarbeiter-/Caritas-Sommerfest*

am 11.06. um 17.30 Uhr

Treffpunkt Alter Markt

Ein herzliches Dankeschön

sagen wir allen, die uns anlässlich

unserer

Diamantenen Hochzeit

mit guten Wünschen, Blumen und

vielen Aufmerksamkeiten erfreuten

und einen unvergessenen Tag

bereitet haben.

Goldene Kommunion*

am 09.06. um 9.30 Uhr

Gottesdienst

Ein besonderer Dank an Herrn

Kaplan Heil für den feierlichen

Gottesdienst und die überbrachten

Glückwünsche.

Franz & Johanna Klaschka

Bibelabend*

am 18.06. um 19.00 Uhr

in St. Josef

Ausgabe 212 Pfarrspiegel Juni 2013


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„Feel the Gospel“ mit dem Gospelchor „For Heaven‘s Sake“

Endlich ist es soweit: Wir, der Gospelchor

„For Heaven‘s Sake“ aus Bergheim

– Glessen im Rheinland, gehen

auf die Reise. Im Rahmen unserer Ostseetour

2013 freuen wir uns, bei Ihnen

zu Gast zu sein. Einige Chormitglieder

haben Verwandte und Bekannte an der

wunderschönen Ostsee. Nach mehreren

Anfragen, wann wir denn auch

mal hoch oben im Norden singen, haben

wir uns ein Herz gefasst und das

Projekt „Ostseetour 2013“ gestartet.

Am Dienstag, 30.07.2013 geben wir

unser zweites Tourkonzert in Ihrer

Kirche St. Maria – Trösterin der

Betrübten in Barth und am Donnerstag,

01.08.2013 das dritte Konzert in

Ihrer Kirche Heilige Dreifaltigkeit

in Stralsund.

Wir bezeichnen uns gerne als einen

Laienchor mit Anspruch und treffen

uns mit viel Spaß am Singen zu

wöchentlichen Proben; regelmäßige

Stimmbildung ist auch fester Bestandteil

unserer Chorarbeit. Regelmäßige

Gospelgottesdienste gehören zu unserem

Jahresprogramm ebenso wie

Auftritte auf Hochzeiten, Konzerte

und Workshops. Unser Motto ist „Feel

the Gospel“ - „Fühle das Evangelium“.

Mit unseren Liedern möchten

wir Ihnen die Geschichte des Gospels

nahebringen, die Kraft und Stärke im

Glauben und die Zuversicht auf Gott

soll Sie anstecken und mitreißen. Mit

kraftvollen Gospels, gefühlvollen

Spirituals und auch einigen Popsongs

bieten wir Ihnen ein abwechslungsreiches

Repertoire.

Die Konzerte beginnen jeweils um

19.30 Uhr, Einlass ist ab 19.00 Uhr.

Und wenn es Ihnen gefallen hat, freuen

wir uns am Ende des Konzerts über

Ihren Beitrag zur Kollekte.

Unter der Leitung unseres Chorleiters

Tobias Johnen und begleitet durch unsere

junge, engagierte Chorband freuen

wir uns auf zwei stimmungsvolle

Gospelkonzerte in Ihrer Kirchengemeinde

und laden Sie herzlich ein, mit

uns zu feiern unter dem Motto: „Feel

the Gospel“ with „For Heaven‘s Sake“!

Weitere Informationen zum Chor

und die Termine der Ostseetour 2013

im Überblick finden Sie unter www.

forheavenssake.de.

Juni 2013 Pfarrspiegel Ausgabe 212


Seite 13

Kirchentag Hamburg 04.05. - Mittagsgebet für unsere Werft

Alle zwei Jahre mit den ungeraden

Jahreszahlen lässt er immer wieder

aufs Neue Hunderttausende Menschen

in eine andere Kirchentagsstadt

kommen. Diesmal hatte Hamburg eingeladen!

Unbekannte Liedermacher

und Amateurkabaretts wirken genauso

mit wie hochrangige Persönlichkeiten

aus Politik, Kultur, Gesellschaft

und Kirche. Am selben Tag können

Besucher erst eine Techno-Messe besuchen

und anschließend zu einer Meditation

gehen, einem Klassikkonzert

lauschen und dann bei einem Rockkonzert

feiern, eine Podiumsrunde mit

Spitzenpolitikern verfolgen und dann

auf einer Grünfläche in der Sonne die

Seele baumeln lassen.

In der großen Fischauktionshalle,

hinter dem Fischmarkt, mitten in der

guten Stimmung des 34. evangelischen

Kirchentages, geht es am Sonnabend

In Kleinbussen an die Ostsee touren

• Quartier in Stralsund nehmen •

Musizieren über Gott und die Welt •

Singen • Spielen • Bewegen .

Probieren • Neu auflegen • Die

Strasse erleben • Lächeln gewinnen •

Inszenieren • Suchen • Finden • Experimentieren

• Das Leben lieben •

den 04.05.13 um die Menschen, die

ihr Brot mit der Seefahrt verdienen.

Thomas Nitz vom Kreisdiakonischen

Werk in Stralsund sprach das musikalisch

umrahmte Mittagsgebet.

Er berichtete von den Friedensgebeten,

warb und appellierte. Investoren

ist klarzumachen, welcher Schatz dieses

Potential an Fachleuten, Herzblut

und Tradition ist. „Stralsund ist nichts

ohne die Werft!“

auszugsweise: Zeitung am Strelasund

Up to the streets - Die Straße ist unsere Bühne

Straßenmusiktour junger Erwachsener vom 26.07. - 03.08.2013

Zentralbüro 030-62730690 • Anja:

gemref@sankt-clara.de

Mission possible…

das Leben lieben

www.facebook.com/uptothestreets

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Seite 14

Gottesdienste in der Region

Altentreptow-Heilig Kreuz

Klüschenberg, Tel. 0 39 98/22 22 83

Sa. 18.00 Uhr - gerade KW

So. 8.30 Uhr - ungerade KW

Anklam-Salvator

Friedländer Str. 37

Tel. 0 39 71/21 03 93, So. 10.30 Uhr

Bergen-St. Bonifatius

Clementstr. 1, Tel. 0 38 38/20 93 53

So. 9.00 Uhr

Binz-Stella Maris

Klünderberg2, Tel. 0 38 38-20 93 53

So. 11.00 Uhr

Blumenthal (bei Torgelow)-

St. Stephanus

Dorfstraße, Tel. 0 39 779/20 349

Sa. 17.00 Uhr (nur vor dem 2. + 4. So.)

Brandshagen-Ev. Kirche

Dorfstraße 15, Tel. 0 38 34/57 35 10

So. 3. im Monat, 15.00 Uhr Hl. Messe

Demmin-Maria Rosenkranzkönigin

Reiferstr. 2a, Tel. 0 39 98/22 22 83

So. 10.30 Uhr

Garz/Rügen-Herz Jesu

Bergener Straße 1b

Tel. 0 38 38/20 93 51, Sa. 18.00 Uhr

Greifswald-Propsteikirche St. Joseph

Bahnhofstr. 15, Tel. 0 38 34/57 35 10

Sa. 19.00 Uhr, So. 10.00 Uhr

8 von 11

Grimmen-St. Jakobus

Dr.-Kurt-Fischer-Str. 1

Tel. 0 39 98/22 22 83

Sa. 18.00 Uhr ungerade KW

So. 8.30 Uhr-gerade KW

Gützkow-St. Marien

Gebr.-Kreßmann-Str. 1

Tel. 0 38 34/57 351, So. 8.30 Uhr

Heringsdorf-Stella Maris

Walsbühnenweg 6

Tel. 0 38 377/74 112

Sa. 18.00 Uhr, So. 9.00 Uhr

Hoppenwalde-Mariä Himmelfahrt

Ueckermünder Str. 16

Tel. 0 39 779/20 349, So. 10.30 Uhr

Pasewalk-St. Otto

Marktstr. 61, Tel. 0 39 73/22 88 39

So. 10.30 Uhr

Sellin-Kapelle Maria Meeresstern

Waldweg, Tel. 0 38 38/20 93 53

So. 15.00 Uhr, (Jun.-Sep. So. 17.00 Uhr)

Strasburg-Heilige Familie

Ernst-Thälmann-Str./Ecke Karl-Liebknecht-Str.

Tel. 0 39 73/22 88 39, So. 9.00 Uhr

Torgelow-Herz Jesu

Espelkamper Str. 11c

Tel. 0 39 76/20 23 46, So. 8.30 Uhr

Ueckermünde-St. Otto

Kamigstr. 6, Tel. 0 39 771/23 161

Sa. 17.00 Uhr

Viereck-Mariä Geburt

Kirchstr. 21, Tel. 0 39 73/22 88 39

Sa. 17.00 Uhr

Wolgast-Herz Jesu

August-Dähn-Str. 9

Tel. 0 39 71/21 03 93, So. 8.30 Uhr

Zinnowitz-St. Otto

Dr.-Wachsmann-Str. 29

Tel. 0 38 377/74 112

So. 11.00 Uhr, 18.00 Uhr

Juni 2013 Pfarrspiegel Ausgabe 212


Seite 15

Sie kämpften für Wahrheit und Recht - Bernhard Lichtenberg

Als Dompropst Bernhard Lichtenberg

am Morgen des 9. November

1938 zum Gottesdienst eilte und sah,

wie SA-Männer die Schaufenster der

jüdischen Geschäfte zerschlugen und

die Synagogen in Brand steckten, da

war ihm bewußt, dass es niemals eine

Brücke geben wird zwischen dem

heidnischen Nationalsozialismus

und dem christlichen Glauben. Beim

Abendgebet in der St. Hedwigskathedrale

betete er öffentlich für die Juden

sowie für die „Verblendeten“ die die

Progrome befohlen und durchgeführt

hatten. Dieses wiederholte er jeden

Abend. „Was gestern war, wissen wir.

Was morgen ist, wissen wir nicht. Aber

was heute geschehen ist, haben wir

erlebt. Draußen brennt der Tempel.

Das ist auch ein Gotteshaus.“

Lichtenberg wurde denunziert und

am 23. Oktober 1941 von der Gestapo

verhaftet. Das Gericht verurteilte ihn

am 22. Mai 1942

wegen „Kanzelmißbrauchs

und

Vergehen gegen

das Heimrückegesetz“

zu zwei

Jahren Gefängsnis.

Danach erfolgte

eine Überstellung

ins KZ Dachau. Schwerkrank,

er litt an Angina pectoris und Nierenbeckenentzündung,

verlud man den

Dompropst mit anderen Gefangenen

an Ketten gefesselt in einen Viehwaggon.

Bernhard Lichtenberg verstarb

am 5. November 1943 in Hof. Er ist

seinem Gewissen immer treu geblieben.

Am 23. Juni 1996 sprach ihn Papst

Johannes Paul II im Berliner Olympiastation

selig. Die Gedenkstätte

Yad Vashem in Jerusalem verlieh ihm

den Ehrentitel „Gerechter unter den

Völkern“.

Felicitas Knoppke

Ökumenischer Pfingstmontagsgottesdienst in St. Marien

Eine Feier, die in der Stralsunder Ökumene einen festen Platz gefunden hat.

Ausgabe 212 Pfarrspiegel Juni 2013


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Aus der Weltkirche - Die Piusbruderschaft

Seit Papst Benedikt XVI. 2009 die

Exkommunikation von vier illegal

geweihten Bischöfen der Priesterbruderrschaft

St. Pius X. (kurz Piusbruderschaft)

aufhob, wird verstärkt über

das Verhältnis der katholischen Kirche

zur Bruderschaft diskutiert. Es gab in

den letzten Jahren intensive Gespräche

zwischen Vertretern des Vatikans und

der Bruderschaft über deren Rückkehr

in die katholische Kirche, doch bisher

ohne Ergebnis.

Die Piusbruderschaft wurde 1970 von

dem französischen Bischof Levebvre

gegründet, um zu Riten und Lehrem

zurückzukehren, von denen sich in

den Augen Levebvres die katholische

Kirche nach dem II. Vatikanischen

Konzil abgewendet hätte. Insbesondere

lehnt die Piusbruderschaft die

Beschlüsse des Konzils zur Ökumene,

zur Religionsfreiheit, zur Kollegialität

der Bischöfe untereinander, zur Anerkennung

des Judentums als Heilsweg

und zur Liturgiereform ab. Bis 1975

duldete der Vatikan die Piusbruderschaft.

Dann erfolgten 1976 die ersten

nicht genehmigten Priesterweihen,

worauf Levebvre von seinem Bischofsamt

suspendiert wurde. 1988 unterzeichneten

Joseph Kardinal Ratzinger

und Marcel Levebvre ein Dokument,

in dem viele strittigen Punkte ausgeräumt

wurden. Jedoch wurde dieses

Dokument hinfällig, als Levebvre im

gleichen Jahr ohne päpstliche Genehmigumg

vier Priester zu Bischöfen

weihte. Papst Johannes Paul II. wertete

diese Aktion als trennenden Akt und

exkommunizierte Levebvre und die

Erzbischof Marcel Levebvre

vier Geweihten. Etliche Piusbrüder

erklärten sich mit der päpstlichen Entscheidung

solidarisch und gründeten

die Priesterbruderschaft St. Petrus,

die von der katholischen Kirche anerkannt

ist.

Im Zusammenhang mit dem Versuch

der katholischen Kirche, die

Piusbruderschaft wieder die volle

Kirchenzugehörigkeit zu ermöglichen,

ist die durch den Vatikan 2007

ausgesprochene Erlaubnis zu sehen,

die Feier der alten römischen Messe

nach dem Messbuch von 1962, dem

sog. Tridentinischen Ritus zu sehen.

Die erleichterte Feier des tridentinischen

Ritus und die Gespräche mit der

Piusbruderschaft schüren allerdings

bei vielen Katholiken die Sorge, dass

die Ergebnisse des II. Vatikanischen

Konzils vom Vatikan selbst revidiert

werden sollen.

Es bleibt zu hoffen, dass das Trennende

zwischen den Gläubigen bald

aufgehoben wird.

W. Vogt

Juni 2013 Pfarrspiegel Ausgabe 212


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Der gute Tod

Am 27. März besuchten die ehrenamtlichen

Mitarbeiter des Caritas

Hospizdienstes gemeinsam mit ihren

Angehörigen im Theater Stralsund das

Schauspiel „Der gute Tod“. Kurz zum

Inhalt: „Bernhard Keller liebt das Leben.

Er liebt seinen Beruf, seine Hannah und er

freut sich sehr, dass seine beiden Brüder,

seine Tochter und sein Freund Robert

ihn besuchen kommen. Bernhard möchte

nicht, dass alle traurig sind und heute

schon ständig an morgen denken. Der gute

Whisky wird aufgemacht, man plaudert

über alles Mögliche – nur nicht über das,

weswegen alle gekommen sind ...“

Wannie de Wijn hat ein Stück über

Abschiednehmen und Zurückbleiben,

über Trauer und Verzweiflung, aber

auch über Ermutigung und Verständnis,

über Würde, über Freiheit und

Selbstbestimmung geschrieben. In

den Niederlanden ist seit April 2002

aktive und passive Sterbehilfe erlaubt

– das Wort dafür hat in Deutschland

einen unguten Klang: Euthanasie. Ein

schweres Wort. Das Wort bedeutet:

„Guter Tod.“ Das Stück thematisiert

ein brennendes gesellschaftliches Thema

über weite Strecken auf leichte Art.

Erst die Leichtigkeit des Seins macht

die Schwere des Abschieds am Ende

so greifbar. Ein überaus sehenswerter

Beitrag zu einer wichtigen Debatte.“

Ein Stück, welches zum Nachdenken

anregt und das Thema Tod und Sterben

aus der Tabuzone heraus in die

Gesellschaft rückt.

Martina Steinfurth

Koordinatorin Hospizdienst

Trauerkaffee am 13.06.2013

in Sankt Josef von 15.00 - 17.00 Uhr

Ausgabe 212 Pfarrspiegel Juni 2013


Seite 18

Erstkommunion

Erstkommunion

...dass wir so lieb in der Gemeinde aufgenommen

wurden,…für die schöne

Musik,…dass meine Patentante dabei

war,…für den schönen Gottesdienst,…

dass alle unsere Familien und Gäste

gekommen sind und mitgefeiert haben,

sogar aus der Schweiz,…dass

ich einen Bagger von LEGO Technik

bekam, …für die schöne Kette.

An diesem Sonntag haben wir gespürt,

worauf wir bauen können.

Eure Kommunionkinder

Juni 2013 Pfarrspiegel Ausgabe 212


Seite 19

Erstkommunionheute

und damals

Pfarrer Georg Ketz

Erstkommunion 1963

Am 12. Mai empfingen 12 Kinder

unserer Gemeinde ihre „Erste

Heilige Kommunion“. Eine Gottesdienstfeier

gehalten von Pfarrer

Andreas Sommer, eine Feier die

für die Erstkommunionkinder

in Erinnerung bleiben wird. Mit

festlichen Worten und Liedern in

unserer Sprache. Am 9. Juni wird

es eine Jubelfeier zur Erstkommunion

geben. Vor 50 Jahren geschah

dies in einem Gottesdienst, der

fast ausschließlich auf Latein gefeiert

wurde 73 Kinder empfingen

die erste Heilige Kommunion. Die

Predigt hielt Pfarrer Georg Ketz

in deutscher Sprache, auch einige

Lieder wurden so gesungen. Damals

war Latein die Sprache der

Kirche und man konnte überall

auf der Welt die Hl. Messe in genau

der gleichen Art und Weise

erleben und mitfeiern, wenn man

nicht gerade in der DDR wohnte.

Heute erleben wir die Hl. Messe

überall in den unterschiedlichen

Nationalsprachen und der weltweite

liturgisch gleiche Ablauf

macht uns ein Mitfeiern möglich.

Erstkommunionfeiern haben ihre

eigene Prägung für die Zukunft,

aber auch in der Erinnerung. Ich

wünsche unseren Erstkommunikanten,

dass diese Feier sie als

Fixpunkt im Leben begleitet. Den

Jubelkommunikanten wünsche

ich eine Neuorientierung auf das,

was vor 50 Jahren begann.

Ausgabe 212 Pfarrspiegel Juni 2013


Seite 20

Katholisches Deutschland-Erzbistum Paderborn

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Hans-Josef Becker

Erzbischof

Hubert Berenbrinker

Weihbischof

Manfred Grothe

Weihbischof

Matthias König

Weihbischof

Fläche: 14.800 km²

Katholiken: 1.900.000

Pfarreien: 682

www.erzbistum-paderborn.de

Kennen Sie ihn?

Ein über jahrzehnte treues Mitglied

unseres Kirchenvorstandes

wird 60. Dazu von der ganzen

Gemeinde die besten Wünsche,

Gottes Segen und Wohlergehen!

Pfarrer

Wolfgang Heidenreich

Juni 2013 Pfarrspiegel Ausgabe 212


Seite 21

Was Monstranz bedeutet

Zeichen und Symbole des Fronleichnamsfestes

Das Wort „Monstranz“ kommt vom

Lateinischen „monstrare“ und bedeutet

„zeigen“. Am Fronleichnamstag

wird in vielen Gemeinden ein kleines

Stück Brot in einem kostbaren Behältnis

- der Monstranz, durch die Straßen

getragen: Der Leib Christi. Christen

glauben, dass im während der Messe

verwandelten Brot Gott selber anwesend

ist. Sich der Sache Jesu anzunehmen,

das hat sich die Kirche auf die

Fahne geschrieben. Einzutreten für

eine Welt in der Liebe, Gerechtigkeit

und Achtung der Menschenwürde

im Vordergrund stehen. Dafür gehen

auch die Gläubigen unserer Gemeinde

am Sonntag nach den Fronleichnamstag

auf die Straße, um in alle Himmelsrichtungen

hinein wachzurufen:

„Gott ist da in dieser Welt!“

Quelle: www.familien234.de

60. Jahrestag „17. Juni 1953“

Damals demonstrierten auch in Stralsund

etwa 1000 Menschen, vor allem

Arbeiter der Volkswerft, gegen Lohnkürzungen,

Normerhöhungen und

Preissteigerungen. „Was anfangs nur

ein Protest war, mündete in die Forderung

nach dem Abzug der russischen Panzer

und der Wiedervereinigung Deutschlands“.

“Sowjetische Schützenpanzer und

die Polizei schlugen den Protest nieder. 15

Arbeiter wurden verhaftet.“

Während sich der Unmut am 17.06. im

Herzen der Republik in geballter Form

entlud, befand sich der Norden am

Rande des Aufstands. Gegen Protestler

wurde dennoch mit unverhältnismäßiger

Härte vorgegangen. Berichten

ist zu entnehmen, dass am 19. Juni in

Stralsund zwei Angehörige der hier

stationierten Seepolizei, die einen Aufstand

aktiv unterstützt haben sollen,

von einem sowjetischen Standgericht

zum Tode verurteilt und hingerichtet

wurden.

Ausgabe 212 Pfarrspiegel Juni 2013


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Brief an den Heiligen Antonius von

Padua (1195-1231) zum Festtag am

13.06.2013

Lieber Heiliger Antonius,

wir wollen Dich einmal grüßen zu

Deinem Festtag am 13.06.13. Du bist

ja einer der beliebtesten Heiligen.

Schon zu Deinen Lebzeiten warst Du

den Menschen sehr nahe. Unzählige

kamen herbei, um Deine Predigten

zu hören und bekehrten sich auf Dein

Wort hin. Sie ließen ab von Streitigkeiten

und ausschweifendem Lebenswandel,

und machten sich von Neuem

auf, Jesus Christus zu folgen. Die

Gabe, mit Deinen Worten die Herzen

der Menschen zu erreichen, war eines

der größten Geschenke, das Gott Dir,

Heiliger Antonius, gegeben hat.

Sehr berühmt ist Deine Fischpredigt.

Antonius, Du wolltest zu Rimini Menschen

bekehren und predigtest ihnen

viele Tage lang. Sie jedoch waren in

ihrem Herzen verstockt und missachteten

und verschmähten Deine Worte.

Deshalb gingst Du an die Küste des

Meeres und predigtest den Fischen:

„Ihr Fische des Meeres, vernehmet ihr

die Worte Gottes, da die Ungläubigen

und Irrgläubigen sie nicht hören wollen!“

Plötzlich schwamm eine große

Menge Fische herbei, streckte die

Köpfe aus dem Wasser und lauschte

andächtig. Als die Menschen dieses

Wunder sahen, sanken sie in die Knie

und kehrten reumütig zum rechten

Glauben zurück. Ein weiteres Wunder

wirktest Du ebenfalls, als jemand die

Gegenwart Christi im Sakrament der

Eucharistie leugnete. Du ließest einen

Maulesel bringen, der drei Tage nichts

Heiliger Antonius von Padua bitt für uns!

zu Fressen bekommen hatte. Das Tier

fiel, ohne das gereichte Futter zu berühren,

vor Dich, der Du ihm mit der

Hostie entgegentratst, nieder. Sag

mal, das ist ja wirklich erstaunlich. Du

musst wirklich einen starken Glauben

gehabt haben. Wir finden Dich echt

Klasse.

Gott, unser guter und barmherziger

Vater, du hast den heiligen Antonius

zum Künder des Evangeliums und

zum Boten des Friedens unter den

Menschen erwählt. Höre das Gebet,

das wir dir durch die Fürsprache

dieses Heiligen darbringen. Heilige

unsere Familien, beschütze sie und

hilf ihnen, im Glauben zu wachsen.

Schenke uns Einheit, Frieden und

Gelassenheit. Segne die Kinder und

schütze die Jugendlichen unserer

Gemeinde. Gewähre denen Deine besondere

Hilfe, die Krankheit, Not oder

Einsamkeit erleiden. Schenke uns die

Kraft, in Deiner Liebe alle Prüfungen

und Sorgen des Alltags zu bestehen

durch Christus unseren Herrn. Amen.

Einen schönen Juni und einen guten

Start in die Ferien wünscht euch eure

Antonia

Juni 2013 Pfarrspiegel Ausgabe 212


Seite 23

Die Pfarrei gratuliert

ihren Geburtstagskindern

65 Jahre

Rainer Liebig (Franzburg) 03.06.

Thomas Fischer 07.06.

70 Jahre

Ingrid Stratmann (Prerow) 03.06.

Rainer Schlegel 03.06.

Georg Schulz (Zingst) 13.06.

Bruno Deitert 14.06.

Annelies Franke 16.06.

Dieter Pischel 29.06.

75 Jahre

Johann Feistauer 05.06.

Regina Netz 27.06.

80 Jahre

Gerhard Rosenkranz 03.06.

Ewald Walker (Velgast) 13.06.

Gertraut Boeck 15.06.

Alfred Marsch 22.06.

86 Jahre

Johanna Woyna 10.06.

88 Jahre

Dr. Wolfgang Weuffen 13.06.

89 Jahre

Berta Mielke 16.06.

90 Jahre

Hedwig Mahrla 27.06.

93 Jahre

Luzie Benz (Barth) 05.06.

94 Jahre

Erna Schmerl (Niepars) 13.06.

98 Jahre

Zdzislawa Modzelewska 25.06.

Diamantene Hochzeit

Johanna & Franz Klaschka

In die Ewigkeit ging uns voraus:

Rosemarie Gillner

Die Redaktion behält sich das Recht vor, entsprechend der Seitenvorgabe im Pfarrspiegel die Länge der

Beiträge anzupassen, wenn möglich in Abstimmung mit den Autoren. Für Leserbriefe ist die Redaktion

dankbar. Alle Terminankündigungen sind ohne Gewähr.

Ausgabe 212 Pfarrspiegel Juni 2013


Seite 24

Katholische Gemeinde Heilige Dreifaltigkeit

St. Marien

In der Kurve 2

18461 Richtenberg

St. Maria

Schilfgraben 4

18356 Barth

Telefon (03 831) 292 042

Öffnungszeiten des Pfarrbüros

Stralsund

Dienstag 8.30 Uhr - 16.00 Uhr

Mittwoch 10.00 Uhr - 12.30 Uhr

Donnerstag 10.00 Uhr - 17.00 Uhr

Ansprechpartner

Pfarrer Andreas Sommer

0152/33758826

pfarrer.sommer@freenet.de

Kaplan Konrad Heil

03831/293729 oder 0163/9133249

mail@konrad-heil.de

Diakon Jürgen Seidel

03831/2882931 oder 0174/8307454

diakon.Seidel@gmx.de

Gemeindereferent Stephan Mark

03831/2882931 oder 0173/8206564

StephanMark@gmx.de

Pfarrsekretärin A. Heidmann

03831/292042

Heilige Dreifaltigkeit

Frankenstraße 39

18439 Stralsund

Telefon (0 38 31) 29 20 42

Telefax (0 38 31) 29 11 99

St. Michael

Strandstraße 40

18374 Zingst

St. Josef

Jungfernstieg 2

18437 Stralsund

Telefon (0 38 31) 29 20 42

Impressum

Der Pfarrspiegel erscheint

monatlich in einer Auflage

von 550 Exemplaren und wird

vom Pfarrgemeinderat der

katholischen Kirchengemeinde

Stralsund herausgegeben.

Pfarrgemeinderatsvorsitzende:

Ursula Kaufhold; Stellvertretender

Kirchenvorstandsvorsitzender:

Jürgen Grieger; ehrenamtliche

Redaktion: Andreas Sommer,

Konrad Heil, Stephan Mark (SM),

Roland Steinfurth (RoSt), Gabriela

Wanitschke, Wolfgang Vogt, Martin

Friese, Ekkehard Müller

Satz und Druck:

Schmidt-Design, Dorfstraße 32,

18356 Fuhlendorf

Der nächste Pfarrspiegel erscheint

am 29. Juni 2013.

Bankverbindungen

Deutsche Bank, Konto 2 652 329,

Bankleitzahl 130 700 24

kathkirche.stralsund@t-online.de

http://www.dreifaltigkeit-stralsund.de

Sparkasse Vorpommern

Konto 0 100 077 650

Bankleitzahl 150 505 00

Juni 2013 Pfarrspiegel Ausgabe 212

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