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1. Förderung der

1. Förderung der internen Kommunikation Um das Modell der Mäeutik in einem Seniorenhaus insgesamt und in den Wohnbereichen speziell einzuführen und am Leben zu halten, braucht es eine enge Zusammenarbeit zwischen dem internen Trainer, der Seniorenhausleitung, der Bereichsleitung Pflege & SKB (Koordinator Mäeutik) und der Wohnbereichsleitung, um sowohl inhaltlich als auch organisatorisch die Bedingungen für die Implementierung, die Umsetzung und Weiterentwicklung zu sichern. Das heißt, Mäeutik oder jedes andere Thema sind keine Selbstläufer, sondern es bedarf immer der Vergewisserung, Standortbestimmung und die Kommunikation darüber. Dazu gehören die Steuergruppe Mäeutik, eine Jahresplanung, bei der die Ziele hinsichtlich der Implementierung konkretisiert werden sowie Standortbestimmungen mit den Mitarbeitern im Wohnbereich. 2. Praxisbegleitung und Beratung Das Konzept der Praxisbegleitung soll den Mitarbeiter in seinem Tun bestärken. Die Pflege von demenzbetroffenen Menschen ist eine sehr schöne, aber auch harte Arbeit. Häufig sind sie auf sich selbst gestellt und bewältigen schwierigste Situationen – und scheitern auch mal daran. Mitarbeiter brauchen einen Spiegel, um sich und ihre Arbeit zu reflektieren. Die Erfahrungen zeigen, dass Feedback für Mitarbeiter lebenswichtig ist und zu einer echten Motivation führen kann. Der interne Trainer kann in den Praxisbegleitungen aber auch konkrete Anleitung geben, in der Anwendung der Basalen Stimulation, der Validation und dem suchenden Reagieren, um nur ein paar wenige zu nennen. Ein weiterer Themenkreis ist der Umgang mit Angehörigen oder die Gestaltung der Betreuung in der Wohnküche bzw. Hausgemeinschaft (z. B. Konflikte in Gruppen, Spannungsfeld Nähe und Distanz ). Natürlich weiß auch der Trainer nicht immer eine Lösung für jedes Problem. Aber er kann den Mitarbeiter bei der Suche nach tragfähigen Lösungen unterstützen. 3. Fortbildungen Der interne Trainer führt Fortbildungen zur Erlebensorientierten Pflege im Seniorenhaus durch. Zielgruppe können Mitarbeiter in allen Hausbereichen sowie Angehörige sein. Insbesondere neue Mitarbeiter sollen vom internen Trainer über die Mäeutik innerhalb der Einarbeitung informiert werden. 4. Bewohnerbesprechung

Der Interne Trainer kann Bewohnerfallbesprechungen als Moderator leiten z. B. insbesondere bei Bewohnern mit herausforderndem Verhalten. Eine weitere wichtige Aufgabe ist, das er als Beobachter an Bewohnerbesprechungen teilnimmt, um dem jeweiligen Moderator eine qualifizierte Rückmeldung über die Effektivität der Durchführung zu geben. In den zurückliegenden 9 Monaten hatten die Kolleginnen und Kollegen schon Gelegenheit, sich an ihre neue Rolle heranzutasten. In den nächsten Monaten steht nun die tatsächliche Rollenübernahme an. Neue Inhalte, eine neue Aufgabe und neue Kompetenzen, ein erweitertes Repertoire, sich den Kollegen von einer neuen Seite zu zeigen, vielleicht auch mal Neid ertragen müssen. Das alles gehört zu einer neuen Rolle als interner Trainer/Trainerin dazu. Die Seniorenhausleitungen haben den Kolleginnen und Kollegen ihre Unterstützung und Rückendeckung für ihre neue Aufgabe fest zugesagt. Das Zeitbudget für die Freistellung wird anhand der Hausgröße zwischen der Leitung und dem internen Trainer festgelegt. Am 31. Oktober kommt Cora van der Kooij nach Köln, um mit den internen Trainern eine erste Auswertung über ihre neue Tätigkeit zu machen. Eine gute Reflektion ist eben das Wichtigste in der Mäeutik! Cora's Kolummne

Coras Vortragsreise - IMOZ
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