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Gruppenstunde I: Alles was Recht ist - VCP Land Niedersachsen

Gruppenstunde I: Alles was Recht ist - VCP Land Niedersachsen

sicherlich einige in

sicherlich einige in petto und könnt evtl. schon den Kontakt zu den InterviewpartnerInnen herstellen, indem diese bei dem Spiel mitmachen. Tipp: Habt Ihr eine kleine Gruppe? Dann lasst in dieser Woche doch mal die Gruppenstunde ausfallen und besucht verschiedene Personen! Das ist etwas Besonderes, Ihr kommt aus Eurem Gruppenheim raus und auf diese Weise kommen auch bei z.B. nur 5 Gruppenkindern mehrere Meinungen zusammen. Variante B: Fotosafari Die Verwirklichung oder Verletzung von Kinderrechten wird anschaulich bei einem Streifzug durch die nähere Umgebung, der mittels einer (Polaroid-)Kamera dokumentiert werden kann. Die Kinder sollen ihr Lebensumfeld unter einer (oder mehreren) vorher festgelegten Fragestellung(en) betrachten, wobei Aufträge auch in Kleingruppen ausgesprochen werden können. Die Gruppengröße beträgt 4-5 Kinder plus LeiterIn. Mögliche Fragestellungen lauten: Wo ist es gut/schlecht für Kinder? Wo sind Kinder willkommen/unerwünscht? Wo ist es für Kinder verboten? Warum? Nach dem 1 bis 1,5-stündigen eigentlichen Streifzug werden die Bilder auf einen großen, vom Leitungsteam vorbereiteten Stadtplan geklebt und mit Kommentaren à la „Hier ist es schön/schlecht für Kinder, weil...“ versehen, was noch mal ca. 30-45 Minuten in Anspruch nimmt. Falls Ihr Euch für die Fotosafari mehr Zeit genommen habt, dann verlegt die Auswertung auf die nächste Gruppenstunde. Abschlussrunde (A/B) - 5 Minuten Stellt Euch mit dem Gesicht zueinander in zwei Reihen auf und wendet der Person in der anderen Reihe Euer Gesicht zu. Dann geht Ihr aneinander vorbei, gebt Euch dabei jeweils die Hand und beglückwünscht Euch gegenseitig, bis alle mit allen Hände geschüttelt haben wie die FußballerInnen vor einem Spiel. – Ihr habt tolle Arbeit geleistet und Euch eine derartige Belohnung wirklich verdient!! Gruppenstunde IV: Was haben wir, was wollen wir, was tun wir??? Kurzbeschreibung Diese Gruppenstunde dient der Nachbereitung der Fotosafari bzw. der Interviews und der Aufbereitung des Erlebten, um daraus konkrete Anliegen/Programmpunkte für die weitere Gruppenarbeit zu ziehen und gemeinsam zu beschließen, wie es weiter geht. Die Hannover-FahrerInnen sollten diese Stunde nutzen, um sich auf das Treffen mit den PolitikerInnen vorzubereiten. Anfangskreis -5 Minuten Erzählt Euren Kids, dass es in dieser Gruppenstunde Zeit ist, die lustigen, spannenden und informativen Safaris der Vorstunde nochmals anzusehen und eine Bilanz zu ziehen (erklärt das Wort Bilanz: Vorgang, bei dem nachgesehen wird, welches Ergebnis eine Aktivität hatte und welche Folgen das haben kann). Anfangsspiel - 5-10 Minuten Lokomotivenrennen Je 3-5 Kinder bilden eine Lokomotive. Alle stehen hintereinander, haben die Augen geschlossen und legen der vor ihr stehenden Person beide Hände auf die Schultern. Nur die hinterste Person hat die Augen geöffnet – das ist nämlich der/die LokführerIn. Die Fahrtanweisungen werden nicht mündlich, sondern per Handsignal gegeben. Ein kurzer Schlag auf die rechte Schulter heißt nach rechts fahren, auf die linke Schulter bedeutet entsprechend nach links und ein Tätscheln (nicht zu fest!) auf den Kopf bedeutet entweder Stopp oder Losfahren – je nach Bewegungszustand des „Gefährts“. Der/die LokführerIn gibt das Signal dem vor ihm/ihr stehenden Kind, das es dann auch wieder so weitergibt, bis die vorderste Person das Signal erhalten hat und dieses dann ausführt. Ziel des Spiels ist es, dass die Züge in einem vorher abgegrenzten Areal bleiben, nicht zusammenstoßen und jedes Kind einmal LokführerIn gewesen ist. Das Spielfeld ist dabei so zu wählen, dass es nicht zu klein, aber auch nicht so groß ist, dass das Steuern zu leicht wird. So kann sich jedes Kind einmal in der Rolle des/der Richtungweisenden und in der des „Tempomaten“ erfahren. Einstieg in das Thema - 10 Minuten Macht eine Runde: Jedes Kind soll kurz erzählen, was ihm oder ihr in der letzten Gruppenstunde besonders Schönes oder eben nicht so Schönes passiert ist. Macht als LeiterInnen den Anfang, damit die Kinder wissen, was von ihnen erwartet wird. Weiter geht’s – 30 Minuten Glückwunschkarte und Klagemauer Überlegt Euch, welche Rechte der Kinder im von Euch untersuchten Rahmen verletzt bzw. gewahrt werden. Was müsste unbedingt geändert werden, was keinesfalls? Schreibt die positiven Dinge, die während der Interviews oder der Fotosafari aufgetaucht sind, auf eine große Glückwunschkarte aus Pappe, die negativen auf Steine (entsprechend gestaltete Karteikarten), die Ihr auf eine Klagemauer aus

Pappkarton kleben könnt. Beides kann entweder nach Hannover mitgebracht, bei der nächsten Stammesversammlung präsentiert oder einem/ einer LokalpolitikerIn öffentlich überreicht werden. Damit könnt Ihr (öffentlich) Bilanz ziehen und auf Eure Anliegen aufmerksam machen. Abschluss des Themas – 30 Minuten Variante A: Schwerpunktsetzung – 15 Minuten Jedes Kind soll zunächst zwei der Punkte von der Klagemauer nennen, die ihn/sie besonders stören. Die LeiterInnen haben zuvor die von den Kindern genannten Punkte auf eine Liste geschrieben (passiert parallel zur Erstellung der Klagemauer) und verteilen bunte Klebepunkte neben den genannten Anliegen. So wird per Mehrheitsentscheid das eine oder in größeren Gruppen die zwei negativ besetzten Themen ermittelt, die der Gruppe am wichtigsten sind. Schritte zur Verbesserung der Kinderrechtssituation im Ort oder im Stamm – 15 Minuten Fällt eine Entscheidung darüber, ob Ihr Euch mit dem gewählten Thema noch länger beschäftigen und es den zuständigen Stellen zu Gehör bringen wollt. Dazu könnt Ihr die bestehenden Kleingruppen (bspw. die Runden einer Meute) nutzen, die zunächst für sich mit einem/einer LeiterIn besprechen, ob sie das möchten und dann ihre Entscheidung mit der zugehörigen Argumentation dem Rest der Gruppe vortragen, um dann gemeinsam noch einmal anhand der genannten Argumente darüber zu diskutieren und schließlich per Abstimmung zu entscheiden. Hier kann es passieren, dass die Diskussion aufgrund der zur Neige gehenden Gruppenstundenzeit nicht beendet werden kann. Dann solltet Ihr diese auf jeden Fall in der folgenden Gruppenstunde weiterführen oder ggf. diese Gruppenstunde verlängern (empfiehlt sich besonders, wenn die Diskussion gerade sehr intensiv ist). Tipp: In den folgenden Gruppenstunden geht es dann darum, sich darüber zu informieren, wer für Euer Anliegen AnsprechpartnerIn ist und welche Schritte Ihr unternehmen könnt, um für Eure Rechte/Anliegen einzutreten. Schreibt dies bspw. auf Fußabdrücke, die den Weg symbolisieren, den Ihr zurücklegen wollt. Mehr Anregungen zur weiteren Vorgehensweise findet Ihr im Anhang oder bei Eurer Landes- bzw. Diözesanstelle. Variante B: Fragenkatalog an PolitikerInnen – 30 Minuten Diejenigen, die am 18.9. nach Hannover fahren, formulieren anhand der genannten störenden Punkte Fragen an die PolitikerInnen als Vorbereitung. Evtl. müsst Ihr Euch dazu auch noch einmal separat treffen, wenn die Zeit nicht ausreicht. Abschlussspiel – 10 Minuten Hektik Alle bis auf zwei Kinder verteilen sich paarweise im Raum und halten sich an der Hand. Eine der beiden freien Personen ist FängerIn, die andere Flüchtende. Das flüchtende Kind läuft so lange wie es möchte vor dem/der FängerIn weg, bis es sich an eine Zweiergruppe anhängt. Das Kind am entgegengesetzten Ende des Paares wird dann zum/zur FängerIn und versucht die ehemals fangende Person zu fangen, die nun die/der Flüchtende ist. Erwischt der/die FängerIn die flüchtende Person, tauschen sie ihre Rollen. Abschlusskreis Solltet ihr zur Großaktion nach Hannover kommen, klärt Organisatorisches für die Fahrt oder gebt einen Ausblick auf das Kommende und schließt mit einem Lied o. ä. Tipp: Solltet Ihr von den Themen Kinderrechte und Politik noch nicht genug haben und Eure Kids mehr wollen, ohne jedoch Lust auf ein konkretes Folgeprojekt zu haben, empfehlen wir die kinderspezifischen Internet-Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung www.hanisauland.de, die Politik kindgerecht in Comicform erklärt und Anleitungen für Leitungskräfte bereithält, wie mit den Impulsen umzugehen ist. Weitere Anregungen, (Internet-)Quellen etc. findet Ihr im Anhang.

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