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rudolf steiner gesamtausgabe vorträge - Freie Verwaltung des ...

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aufeinander. Ich trage

aufeinander. Ich trage diesen Zeitorganismus in mir. Ich habe ihn in meinen Büchern Ätherleib oder Bildekräfteleib genannt. Dieser Bildekräfteleib ist eben ein Zeitorganismus. Er ist das erste, was wir entdecken auf dem Wege der imaginativen Forschung. Wir überschauen unser bisheriges Erdenleben in seinen innerlich schöpferischen, übersinnlichen Kräften. Wir spekulieren nicht über eine Lebenskraft, sondern wir schauen unser bisheriges Erdenleben an als ein innerlich organisiertes Tableau, als einen Zeitorganismus, als den Bildekräfteleib. Ältere, nicht so vollbewußte Anschauungen von diesen Dingen, die mehr ahnungsvoll, mehr instinktiv waren, aber in ihren Ahnungen etwas wußten von diesen Dingen, haben diesen Zeitleib, diesen Bildekräfteleib den Ätherleib genannt. Auf die Ausdrücke kommt es ja nicht an, sondern darauf, was mit diesen Dingen gemeint ist. Man hat in diesem Ätherleib durchaus eine Realität, eine Zeitrealität in sich, und niemand versteht die Bildung des Menschen, der nicht diesen Ätherleib versteht. Und das Bedeutsamste an diesem Ätherleibe ist das, daß wir in dem Augenblick, wo wir soweit sind, daß wir unser bisheriges Erdenleben wie mit einem geistigen Blicke überschauen in diesem Lebenstableau, das der Bildekräfteleib ist, auch aufhören zu unterscheiden zwischen subjektiv und objektiv. Der Ätherleib oder Bildekräfteleib, den wir in uns tragen, der ein fließender Zeitleib ist, wir könnten ihn schematisch aufmalen. Aber wir müssen uns bewußt machen, daß wir dann in einem Augenblick malen etwas, was fortwährend hinfließt. Ebenso wenig, wie man den Blitz malen kann, kann man diesen Ätherleib malen. Man malt immer nur einen Augenblick, der festgehalten wird. Man muß sich eben klar sein, daß es von diesem Bildekräfteleib abhängt, wie man als Mensch gebildet ist. Und in dem Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch:82 Seite: 128

Augenblick, wo man gewahr wird, wie dieser Ätherleib in einem ein Kraftleib ist, ohne dessen inneres Gefüge zu kennen man den Menschen nicht verstehen kann, merkt man, daß dieselben Kräfte, die da in einem wirken als solcher Ätherleib, auch die Welt als ätherische Kräfte durchziehen; daß Subjektiv und Objektiv aufhören, eine Bedeutung zu haben; daß dieser Bildekräfteleib zusammenhängt mit dem großen Zeitverlauf des Universums; daß wir drinnenstehen als ein Glied in diesem großen Universum. Wir fangen an zu sprechen von den Äthervorgängen des Universums, denn diese werden uns klar in dem Momente, wo wir zu einem so lebendigen Vorstellen kommen, wie wir sonst nur lebendig die äußeren Sinneswahrnehmungen haben. Und wir können das durch Meditation eben erreichen. Kurz, wir leben uns ein in eine Ätherwelt. Wir lernen aber dadurch zugleich erkennen das erste, was in uns selber übersinnlich ist. Noch nicht kommen wir hinaus aus dem Erdenleben, aber wir lernen erkennen dasjenige, was innerhalb des Erdenlebens in uns übersinnlich ist. Wollen wir nun weiterkommen, dann müssen wir unsere Übungen auch fortsetzen. Diese Übungen bestehen aus vielen, vielen Einzelheiten. Ich habe es in den Büchern geschildert und will hier nur das Prinzipielle angeben. Das erste bei diesen Übungen bestand darin, daß die Denkkraft verstärkt wird, daß man dazu kommt, ein imaginatives Denken auszubilden, ein Denken, das so lebendig ist wie sonst nur das Erleben an der Sinneswahrnehmung. Das zweite, was man ausbilden muß, kann in der folgenden Weise charakterisiert werden. Derjenige, der vollbewußt solche Imaginationen entwikkelt, durch die er dann die Ätherwelt, die Bildekräftewelt kennenlernt, der kommt auch in die Lage einzu- -i -in Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 8 2 Seite: 12 9

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