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rudolf steiner gesamtausgabe vorträge - Freie Verwaltung des ...

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wahrzunehmen als bloß

wahrzunehmen als bloß den vorher geschilderten tableauartigen Ätherleib. Jetzt kommen wir in die Lage, hinauszuschauen über Geburt und Konzeption. Indem wir austilgen können, was der ganze Bildekräfteleib ist, sehen wir durch das leere Bewußtsein nichts mehr von dem ganzen Menschen zwischen der Geburt und dem jetzigen Erlebnis-Zeitpunkte. Denn haben wir gelernt, die Imaginationen zu tilgen und leeres Bewußtsein zu haben, so können wir alles, was uns als Ätherleib erfüllt, auch austilgen und mit leerem Bewußtsein auf uns selbst zurückschauen. Da bleibt zwar dieser gewöhnliche Mensch für den Danebenstehenden da, der kann den betrachten. Aber dieses erhöhte Bewußtsein dringt jetzt hinaus in diejenige Welt, in der wir waren, bevor wir heruntergestiegen sind aus der geistig-seelischen Welt und einen irdischen Leib von unseren Eltern und Ureltern angenommen haben. Jetzt schauen wir in die Welt, in der wir, bevor wir mit einem physischen Leibe umhüllt waren, vereinigt waren mit jenen geistigen Substanzen, die in der geistigen Welt sind. Jetzt lernen wir erkennen, wie wir waren, bevor wir heruntergestiegen sind in das physische Leben. Jetzt lernen wir ein Weiteres übersinnlich erkennen. Wir haben zuerst, indem wir uns als physisches Erdenwesen betrachten, unseren Raumesleib, den physischen Leib; wir haben den zweiten Leib, den wir durch imaginative Erkenntnis erfassen, der ein übersinnlicher ist, aber nicht über das Erdenleben hinausführt; jetzt aber haben wir den dritten Leib. Weil er in die Sternenwelten führt, nennt man ihn - es ist nur eine Terminologie - den Astralleib. Das eigentliche Seelenwesen des Menschen lernt man kennen. Man lernt dieses Dritte, die zweite übersinnliche Wesenheit des Menschen, kennen. Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 82 Seite: 132

Diese haben wir aber auch in unserem Leibe im Erdenleben. Sie verhüllt sich im physischen Leibe. Sie war vorhanden vor unserer Geburt beziehungsweise unserer Empfängnis. Da gelangt man dann durch Anschauung zur Erkenntnis der einen Seite der Ewigkeit des Menschen. Wir haben so sehr diese eine Seite der Ewigkeit des Menschen verloren, daß die modernen Sprachen kaum mehr ein Wort dafür haben. Wir reden von Unsterblichkeit, von demjenigen, was wir durch die Traditionen, die aber nur die Traditionen der letzten Jahrtausende waren, haben, reden von der Verlängerung über den Tod hinaus. Daß man auch reden kann von einer Verlängerung über die Geburt hinaus, das würde notwendig machen, daß wir auch von der anderen Seite der Ewigkeit wissen und das Wort Ungeborenheit prägen, denn diese Ungeborenheit ist die andere Seite der Ewigkeit. Nun, auf diese Weise sind wir aber aufgestiegen zu solchen Erkenntnissen, die nun nicht anders in unsere Seelenverfassung hereinkommen können als dadurch, daß wir etwas kennenlernen, was uns eben ganz verschlossen ist für unser gewöhnliches Bewußtsein. Ich schilderte Ihnen ja, wie leeres Bewußtsein eintreten muß und wie aus der geistigen Welt hereinkommen muß in dieses leere Bewußtsein der Inhalt der übersinnlichen Welt so, wie sonst hereindringt in Augen und Ohren die sinnliche Welt. Diese zweite Stufe der übersinnlichen Erkenntnis nenne ich Inspiration: die inspirierte Erkenntnis. Durch die inspirierte Erkenntnis kommen wir nun unmittelbar hinein in die wirkliche übersinnliche Welt. Wir lernen vor allen Dingen uns selbst als übersinnliches Wesen erkennen in unserem vorgeburtlichen Dasein. Wir lernen auch die geistige Umwelt erkennen. Und jetzt tritt etwas sehr Bedeutsames ein. Ich möchte t 11 Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 8 2 Seite: 13 3

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