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rudolf steiner gesamtausgabe vorträge - Freie Verwaltung des ...

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kommen ist, sich selber

kommen ist, sich selber durchsichtig zu machen wie ein Sinnesorgan, so daß der ganze Mensch wie ein einziges Sinnesorgan wird, seelisch-geistig durchlässig, wie das Auge für das Licht durchsichtig ist. Wie wir zuerst durch das verstärkte Denken frei werden und zuerst zum Bildekräfteleib, dann zum vorgeburtlichen Astralleib gelangen, so gelangen wir jetzt dazu, indem wir den Willen auf diese Weise ausgebildet haben, die andere Seite unseres ewigen Wesens kennenzulernen. Dadurch, daß wir unseren physischen Leib durchsichtig gemacht haben, sind wir im Stande, vor unsere Seele zu rufen das Bild - ich sage ausdrücklich: das Bild - dessen, was mit uns vorgeht im Momente des Todes. Da verlassen wir den physischen Leib. Der wird den physischen Elementen übergeben. Das Seelisch-Geistige geht in die geistige Welt hinüber. Dieser Moment, wenn wir durch die Pforte des Todes gehen in die geistige Welt hinüber, wir nehmen ihn wahr in dem Augenblick, wo unser physischer Leib seelisch durchsichtig wird. Im intuitiven Erkennen, dieser dritten Stufe der übersinnlichen Erkenntnis, wird unser Leib durchsichtig. Daher lernen wir uns in dem Zustand erkennen, in dem wir sind nach dem Tode, wenn wir den physischen Leib nicht mehr haben. Denn wir können jetzt von ihm absehen, indem wir in der dritten, in der intuitiven Stufe des Erkennens uns dazu aufgeschwungen haben, vom physischen Leibe abzusehen. Jetzt lernen wir die andere Seite der Ewigkeit der Seele kennen. Wir lernen die Unsterblichkeit durch unmittelbares Anschauen kennen. Anthroposophie ist keine philosophische Spekulation. Sie geht, um die Unsterblichkeit kennenzulernen, nicht aus vom gewöhnlichen Bewußtsein, sondern sie geht davon aus, die in der Seele schlummernden Fähig- 1 ^A Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 8 2 Seite: 14 0

keiten, über deren Schlummer man sich klar wird durch intellektuelle Bescheidenheit, zu erwecken und sich dadurch zum Schauen der geistigen Welt zu erheben. Man lernt geistig das Universum erkennen. Man lernt geistig sein eigenes, ewiges Wesen kennen. Und lernt man diese beiden Seiten kennen an sich selber, lernt man erkennen, wie auf der einen Seite der Mensch ist zwischen Geburt und Tod, wenn sein Seelisches verborgen ist unter den leiblichen Vorgängen, und lernt man auf der anderen Seite erkennen das geistig-seelische Leben, das wir entfalten, wenn wir außerhalb des Leibes sind vor der Geburt oder nach dem Tode, dann ergeben sich uns auch die Einblicke in unser wahres Ich. Und dann lernen wir erkennen dasjenige, was durch die wiederholten Erdenleben durchgeht. Über dieses wichtige Resultat, dieses wichtige Ergebnis anthroposophischer Forschung, über die wiederholten Erdenleben, werde ich allerdings morgen noch zu sprechen haben. Sie sehen, es handelt sich bei dem übersinnlichen Erkenntnispfade, bei dem anthroposophischen Forschungswege darum, daß man zuerst durch imaginative Erkenntnis hineingelangt in die Bildekräftewelt, daß man dasjenige Übersinnliche von uns erkennt, das schon im gewöhnlichen physischen Leben, aber auf übersinnliche Art, in uns ist, den Bildekräfteleib. Dann lernen wir durch das Aufsteigen zu inspirierter Erkenntnis den Astralleib, das heißt Seelenleib kennen, lernen kennen das In-den-Leib-Eintreten und das wiederum Durchden-Tod-Heraustreten aus dem Leibe, lernen dann auch das menschliche Ich kennen. Man gelangt jetzt in eine konkrete geistige Welt hinein, in eine Welt geistiger Wesenheiten. Denn dasjenige, was man da als geistige Welt, wofür die Organe ausgebildet sind, erkennt mit Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 8 2 Seite: 141

RUDOLF STEINER UND DIE ANTHROPOSOPHIE
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