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rudolf steiner gesamtausgabe vorträge - Freie Verwaltung des ...

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dem leeren Bewußtsein,

dem leeren Bewußtsein, das aber doch wach ist, das ist eine Welt, in der geistige Wesenheiten sind neben unserer eigenen geistigen Wesenheit, neben unserem eigenen geistig-seelischen Wesen. Man schaut auf diese Art in eine geistige Welt hinein. Und jetzt wird man gewahr: Will man diese geistige Welt erforschen, so muß man diese drei Stufen übersinnlicher Erkenntnis entwickeln, muß herausholen aus der Seele die imaginative Erkenntnis, die inspirierte Erkenntnis, die intuitive Erkenntnis. Sie legen sich auseinander, sie gliedern sich in Stufen, wenn man den Kosmos in seinem geistigen Inhalt in sich selber als geistige Wesenheit kennenlernen will. Eine Spur von einem Eindruck hat man schon erhalten, wenn man die sittliche Welt in ihrer eigentlichen Wesenheit durchforscht. Da kommt man im Grunde genommen dazu, wenn auch nur für die sittlichen Impulse, in derselben Welt zu sein, wo man sonst ist, wenn man die imaginative, die inspirierte, die intuitive Welt vor sich hat. Nur ist sie gewissermaßen so vorhanden für das Moralische, daß eben nur zunächst die moralischen Impulse darinnen sind. Die findet man aber, wenn man durchgegangen ist durch Imagination und Inspiration zur Intuition. Aber es ist uns Menschen auf der Erde eben gegeben, daß einzig diese Welt, die Welt des Moralischen, die wir brauchen für das Erdenleben, uns schon für das gewöhnliche Bewußtsein in ihrer übersinnlichen Natur vor dem Geistesauge stehen kann. Und wer versteht das wirkliche Vorhandensein der übersinnlichen Natur des Moralischen, der kann, wenn er nur richtig ausbildet das, was er hier auf elementare Art kennenlernt als Kosmologie und Anthropologie, aufrücken zu einer wirklichen Geisteinsicht in die Welt, so daß ihm die geistigen Gestaltungen, dann das geistige Innenleben •t A n Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch:82 Seite: 142

anderer Geistwesen und dann das Verwobensein mit der geistigen Welt, wie wir hier mit den anderen Reichen verwoben sind, entgegentreten, und daß ihm auch sein eigenes ewiges Seelenwesen wirklich vor das Seelenauge tritt. Das ist dasjenige, was man an der «Philosophie der Freiheit», wenn man sie nicht bloß theoretisch studiert, sondern wirklich erlebt, kennenlernen kann. Das ist ebenso, wie wenn man die Axiome des Euklid liest auf der ersten Seite eines Geometriebuches und einen Begriff bekommt, was da kommen wird. Wie dann die ganze Geometrie folgt aus diesen Axiomen, so ist, wie axiomatisch, in der wirklichen Einsicht in die sittliche Welt vorhanden ihrer Wesenheit nach die ganze geistige Welt. Aber es darf deshalb niemand glauben, daß er die Natur der geistigen Welt kennt, wenn er nur die Natur der moralischen Impulse kennt. Er kennt nur das Axiomatische, das Elementare. Was in dieser Weise als Forschungsmethode geschildert wird für die übersinnlichen Welten, das ist allerdings heute für die meisten Menschen etwas Befremdendes. Allein derjenige, der eben drinnensteht in diesen Dingen, der sagt sich: Wie viel gibt es in unserem heutigen Geistesleben, was zunächst als befremdend aufgetreten und dann ein Selbstverständliches geworden ist. Man braucht nur die Geistesgeschichte der Menschheit wirklich zu kennen, und man wird sich sagen können: Heute sehen die meisten Menschen dasjenige, was so gesagt werden muß, als etwas Absurdes, Lächerliches, als etwas komisch Anmutendes an. Später wird eine Zeit kommen, wo es selbstverständlich gefunden wird, gerade so, wie das kopernikanische Weltsystem zuerst kurios genommen worden ist, dann eine Selbstverständlichkeit geworden ist. Das aber wird man doch empfinden - und Empfin- Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 82 Seite: 143 •i AI

RUDOLF STEINER UND DIE ANTHROPOSOPHIE
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