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rudolf steiner gesamtausgabe vorträge - Freie Verwaltung des ...

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das nicht an als einen

das nicht an als einen Beweis, sondern als etwas, worauf man auch kommen könnte als mögliche Auslegung. Aber das wird uns hinüberleiten, wenn ich nun aus der unmittelbaren Anschauung heraus, die eben erworben werden kann mit Hilfe der drei Erkenntnisstufen, die ich gestern charakterisiert habe, seelisch-geistig zunächst einmal den Schlaf- und Wachzustand darstellen möchte. Wenn wir in imaginativer Erkenntnis uns befinden, lernen wir den Ätherleib, den Bildekräfteleib des Menschen kennen. Das heißt, wir lernen anschauen dasjenige, was als erste übersinnliche Wesenheit in uns ist. Wir lernen dann das eigentlich Seelische kennen, das durch die Geburt oder Empfängnis in unseren physischen Leib und auch in diesen Bildekräfteleib hereinströmt. Wir lernen dieses Seelische kennen, wie es herausströmt durch den Tod wiederum in eine geistige Welt hinein. Wir lernen das kennen durch inspirierte Erkenntnis. Und wir lernen dann die eigentliche Ich-Wesenheit, ich möchte sagen, das tiefste Zentrum unseres Menschen kennen durch intuitive Erkenntnis. Wenden wir nun diese drei Erkenntnisse auf die Beobachtung von Schlafen und Wachen an, so zeigt sich uns eben, daß der Mensch nur während des Wachzustandes, wenn er im voll wachenden Vorstellungsleben ist, gewissermaßen normal für das Erdenleben ineinandergefügt hat den physischen Leib - den Raumesleib; den Ätherleib - den Zeitenleib; das eigentlich seelische Wesen, von dem ich gestern sagte, daß man es auch Astralleib nennen konnte, und das Ich. Der schlafende Mensch hat als physische Wesenheit nur den Bildekräfteleib noch in sich. Im wesentlichen ist aus dem physischen Leibe und dem Bildekräfteleib, die nun beobachtet werden können durch die gewöhnliche äußere Sinnesanschauung und •t c r\ Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 8 2 Seite: 15 0

die imaginative Anschauung, es sind aus diesen zwei Gliedern der menschlichen Wesenheit herausgetreten das eigentliche Seelenwesen, der Astralleib, und das Ich. Und die sind vom Einschlafen bis zum Aufwachen in derselben Sphäre, in welcher sie sich befunden haben, bevor der Mensch herabgestiegen ist aus dem geistigseelischen Reiche in eine physische Erdenverkörperung. So daß die vier Glieder der menschlichen Wesenheit, also physischer Raumesleib, zeitlicher Bildekräfteleib, dann das Ich und der Astralleib, das eigentlich Seelische, ich möchte sagen, zu zwei und zwei von einander getrennt sind. Nun muß man aber, wenn man verstehen will, wie sich der Schlafzustand zu dem Wachzustand verhält, eine eben auch durch die charakterisierten Erkenntnisstufen zu erlangende innerliche Anschauung bekommen von dem, was da eigentlich, sagen wir zunächst, während des Schlafens vorhanden ist. Der physische Raumesleib führt da nur dasjenige aus, was der Zeitleib ist. Es können alle diejenigen Prozesse sich fortsetzen vom Einschlafen bis zum Aufwachen, die im physischen Leibe dieser Ätherleib ausführt. Das sind alle diejenigen Prozesse, welche mit der plastischen Ausgestaltung des Menschen, zum Beispiel während der Kindheit, zusammenhängen, welche mit der Ernährung, mit dem Stoffwechsel zusammenhängen. Aber es können nicht ausgeführt werden diejenigen Vorgänge, welche zusammenhängen mit dem Vorstellen, dem Denken, Fühlen und Wollen. Der Mensch schläft hinein in einen Zustand, in dem das Vorstellungsleben herabgedämmert wird, in dem die Gefühle schweigen, wo sein Wille ohnmächtig wird, durch physischen Leib und Ätherleib irgendwie in der physischen Welt etwas auszuführen. 1 C1 Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Ver waltung Buch: 8 2 Seite: 151

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