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rudolf steiner gesamtausgabe vorträge - Freie Verwaltung des ...

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Wenn man nun durch

Wenn man nun durch übersinnliche Erkenntnis dasjenige, was da aus physischem Leib und Ätherleib heraus ist, als Ich, als Astralleib, also als Träger von Denken, Fühlen und Wollen, wenn man das beobachtet, so findet man vor allen Dingen: Die bewußte Tätigkeit des Wachens ist in eine unbewußte heruntergesunken, Der Mensch ist in einem unbewußten Zustande. Man kann daher eben nur durch die übersinnliche Erkenntnis von außen dasjenige sehen, was da aus dem physischen Leibe und dem Ätherleib herausgegangen ist. Wenn man das charakterisieren will, was da eigentlich außerhalb des physischen Menschen ist, dann muß man es mit irgend etwas anderem vergleichen. Man kann es, wenn der Mensch im vollständig traumlosen Schlafe ist, nur vergleichen mit derselben Tätigkeit, die vorhanden ist beim wachenden Menschen im Wollen, in den Willensimpulsen. Die Willensimpulse - ich habe das gestern charakterisiert - verlaufen ja auch so beim wachenden Menschen, daß das Bewußtsein, das in Gedanken lebende Bewußtsein von der inneren Natur dieses Willens keine Kenntnis hat. Ich sagte gestern, wir nehmen uns etwas vor, zum Beispiel den Arm zu erheben. Wir haben den Gedanken. Wie der Gedanke dann hinunterströmt in unseren Organismus, wie da der Wille den Arm erfaßt - wenn ich mich trivial ausdrücken darf -, davon hat man auch im wachen Leben zunächst keine Ahnung für das gewöhnliche Bewußtsein. Der Arm wird erhoben. Wir sehen erst wiederum das Resultat. Eine neue Vorstellung ist die Vorstellung des Resultates. Was zwischen der Vorstellung des Resultates und der Vorstellung der Absicht als Willensimpuls liegt, davon haben wir für das gewöhnliche Bewußtsein im Wachen ebenso wenig eine Ahnung, wie wir von dem eine Ahnung haben in diesem Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch:82 Seite: 152

gewöhnlichen Bewußtsein, was im tiefen, traumlosen Schlafe vor sich geht. Für die übersinnliche Beobachtung aber ist dasjenige, was als Ich und Astralleib außer dem physischen Leib und dem Ätherleib im Schlafe vorhanden ist, genau in derselben Tätigkeit, in welcher das Wollen beim Wachen ist. Ein entschiedenes Wollen drückt sich aus. Die Vorstellungstätigkeit ist heruntergedämpft. Warum diese Vorstellungstätigkeit heruntergedämpft ist, werden wir gleich nachher darstellen. Dasjenige, wofür wir schon im Wachen schlafen, das ist recht rege, nur ist es außerhalb des Leibes. Es kann nicht die Arme, die Beine bewegen, kann sich nicht des Leibes bedienen als eines Werkzeuges für den Willen, aber dieser Wille ist mächtig vorhanden. Und was ist denn nun das hauptsächlichste Charakteristikon dieses Willens? Es ist die Begierde, die sich dann steigern kann zum Wunsche und zu den anderen verschiedenen Nuancen, die man ja kennt. Gerade Wunsch und Begierde ist vom Einschlafen bis zum Aufwachen in demjenigen rege, was außerhalb des physischen Leibes ist. Und man wird sich fragen müssen: Wonach ist denn Begierde rege? Kann man durch übersinnliche Erkenntnis beobachten dieses Strömen und Wirbeln und Wogen der Begierde in dem außerhalb des Leibes befindlichen seelischen Menschen, dann kommt man erst recht zu der Frage: Worauf richtet sich denn dieses Begehren, diese Begierde? Nach nichts anderem richtet sie sich, als nach dem physischen Leibe, nach dem Wiederergreifen des physischen Leibes. Der Mensch will im Grunde genommen unbewußt vom Einschlafen bis zum Aufwachen, weil er draußen ist, wieder hinein in seinen physischen Leib und in seinen Ätherleib. Und da entsteht dann eine andere Frage - diese Fragen werfen sich natürlich erst auf, wenn man 1 C1 Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 82 Seite: 153

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