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rudolf steiner gesamtausgabe vorträge - Freie Verwaltung des ...

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imaginative, inspirierte

imaginative, inspirierte und intuitive Erkenntnis anwendet -, da entsteht die andere Frage: Warum befriedigt denn dieser seelische Mensch außerhalb seines physischen Leibes nicht sogleich die Begierde, wiederum in seinen physischen Leib zurückzukehren? - Aus dem Grunde - und darüber gibt uns der Moment des Einschlafens die Aufklärung -, weil der Mensch im Wachzustande, wo er ja als seelisches Wesen, als Ich und Astralleib, ergriffen hat seinen physischen Leib, dieses physischen Leibes, der ihn ja in Verbindung bringt mit der Außenwelt, überdrüssig wird; weil er in einem gewissen Sinne an dem Besitz nach einer gewissen Zeit übersättigt ist. Nicht an dem Besitz etwa nur des Inneren des physischen Leibes. Dieser physische Leib trägt ja die Sinnesorgane. Dadurch kommt man in Zusammenhang mit der Außenwelt. Man geht mit seinem Ich und seinem Astralleib in Tönen und Farben auf, man geht in den Worten auf, die man von anderen Menschen hört. Will man nicht aufgehen, und hat man keine Möglichkeit, in irgendeiner anderen Weise zu entkommen den Eindrücken, die von der Außenwelt kommen, dann entzieht man sich eben durch Einschlafen den Eindrücken der Außenwelt, wie eben der Rentier, von dem ich gesprochen habe. So daß vom Einschlafen bis zum Aufwachen in dem Menschen als seelischem Wesen ineinander pulsieren Übersättigung am physischen Leibe, Begehren nach dem physischen Leibe. Und erst wenn die Übersättigung vollständig geschwunden ist, kann das Begehren siegen über die Übersättigung, und der Mensch kehrt aufwachend in den physischen Leib zurück. Die Zeit ist zu kurz, um noch zu schildern, warum man zum Beispiel aufwacht, wenn der Wecker weckt und dergleichen, oder warum mancher nicht schlafen kann. Diese Dinge sind auch erfahrbar, •\ C A Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 8 2 Seite: 15 4

aber ich kann jetzt nur das Prinzipielle, das Allgemeine schildern. Wir haben es also zu tun, wenn wir die Wechselzustände von Schlafen und Wachen ins Auge fassen, tatsächlich mit einem Hin- und Herpendeln zwischen einer inneren Geneigtheit des menschlichen Seelenwesens, im physischen Leibe zu sein und nicht mehr darin zu sein; wir haben es zu tun mit einem Übersättigtsein, daher dem Hinausgehen aus dem physischen Leibe, und mit einem Wiederbegehren des physischen Leibes. Dieses Begehren des physischen Leibes ist für die übersinnliche Forschung ganz besonders interessant zu studieren. Denn dieses Begehren des physischen Leibes entdeckt man auch in einem besonders intensiven Maße in der Zeit, wo sich die Seele, indem sie aus der geistig-seelischen Welt zur Erde sich herunterneigt, wiederum einer physischen Verkörperung nähert. Zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, also auf dem Wege hin zu einer Geburt, entwickelt sich die Seele so, daß sie aus all den Zuständen, die sie vorher durchgemacht hat, vor allen Dingen herausgestaltet eine gewisse Leerheit gegenüber demjenigen, was ihre geistige Umgebung ist, und ein intensivstarkes Willenselement, nämlich die Begierde nach der physischen Erde. So daß wir geradezu zwischen dem Einschlafen und dem Aufwachen in einem gewissen Sinne wieder studieren können die letzten Zustände, die die Seele durchmacht, wenn sie sich zu einem Erdenleben neigt. Da also haben wir eine Erklärung, die sich einfach für übersinnliche Forschung ergibt, die nun nicht von dem Physischen des Wechselzustandes von Schlafen und Wachen ausgeht, sondern auf Seelisches rekurriert; welche das Aufwachen vor allen Dingen als Befriedigung 1 C C Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch:82 Seite: 155

RUDOLF STEINER UND DIE ANTHROPOSOPHIE
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