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rudolf steiner gesamtausgabe vorträge - Freie Verwaltung des ...

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ist. Das Wesen, das

ist. Das Wesen, das zumeist Nerven-Sinnesapparat ist, das ist der Träger des Gedankenlebens im Wachzustand. Dann ist der Mensch ein rhythmisches Wesen - Atmung, Zirkulationsrhythmus, andere Rhythmen -, und das ist der Träger des Gefühlslebens. Schließlich ist der Mensch ein Stoffwechselwesen, aber zum Stoffwechselorganismus gehören die Gliedmaßen hinzu. Der Stoffwechsel ist nur eine Fortsetzung nach innen desjenigen, was in den Gliedmaßen vor sich geht. Der Stoffwechsel ist der Träger des Willenselementes. Das hat mit dem Nervensystem nichts zu tun, sondern lediglich mit den Vorgängen des Stoffwechsels. Man gelangt also dazu, den Menschen als dreigliedriges Wesen zu erkennen. Darauf beruht gerade die eigentliche innere Wesenheit des Menschen, daß er ein solches dreigliedriges Wesen ist, indem er in seinem Nerven- Sinnesapparat dasjenige hat, in das der denkende Teil der Seele völlig untertaucht, so daß wir eigentlich in bezug auf das Denken am meisten Materialisten sein dürfen. Und die gewöhnliche Psychologie von heute kommt ja auch dazu, in dem Gehirn, den verschiedenen Strukturen des Gehirns, treue Abbilder des Gedankenlebens zu sehen. Das gelingt ihr für Gefühls- und Willensleben nicht, wie sie selber zugibt. Man sieht, daß man in bezug auf das Vorstellungsleben am meisten Materialist sein darf, aber man kommt mit dem reinen Materialismus doch nicht zurecht. Man kommt nicht zurecht, wenn man das Gehirn geradezu so vorstellt, daß man auf der einen Seite das Gehirn als fertiges Organ hat, und auf der anderen Seite irgendwie das Seelische, das sich nun bedient des Gehirns, um die Gedanken auszugestalten. So ist die Sache doch nicht, sondern sie ist so, daß die Gedanken eine Eigenwesenheit haben. Sie ist nur zu schwach zur Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch:82 Seite: 166

Betätigung, zum Beispiel dann, wenn der Gedankenteil der Seele das Gehirn nicht hat, wie im Schlafe. Aber wenn die Seele das Gehirn ergreift, benützt sie es nicht als fertiges Organ, sondern sie bildet fortwährend in diesem Gehirn das aus, was da im Gehirn als Prozeß sich abspielt. Diese Furchen sind ein immerwährender Prozeß. Das ist zugleich Tätigkeit der Seele. Wenn wir daher das Gehirn untersuchen, kommen wir nur zurecht, wenn wir uns vorstellen, daß das Gehirn ein Bild des seelischen Lebens ist, insofern das seelische Leben ein denkerisches ist. Das ist wichtiger, als man denkt. Nämlich das bestätigt sich unmittelbar, wenn man heute irgendeine Gehirnphysiologie aufschlägt und nun wirklich sieht, wie die Sachen heute schon erforscht sind. Und wenn man die Wirkungen dieser verschiedenen Gehirnpartien sieht, sind sie durchaus nicht so, daß man ihnen ansieht, die Seele könnte sich ihrer bedienen, sondern sie sind so, daß sie eigentlich das seelische Leben abbilden: Sie sind Bilder des seelischen Lebens. So daß man sagen kann: Das Gehirn ist eigentlich wie eine realisierte, wie eine Stoff-gewordene Imagination des seelischen Lebens. Es ist Bild, während der rhythmische Organismus es nicht bis zum Bild gebracht hat. Am wenigsten hat es der Stoffwechselorganismus dazu gebracht, der durchaus etwas Unplastisches, etwas Unbildhaftes ist. Man bekommt da die Möglichkeit, das Gehirn in seinem Bau zu verstehen, wenn man es begreift als Abbild des seelischen Lebens. Und erst dann wird die Gehirnphysiologie auf einer gesunden Grundlage sein, wenn man einmal auf diese Weise als materialisierte Imaginationen das Gehirn wird aufzufassen in der Lage sein. Hingegen wird man zum Beispiel den rhythmischen Organismus durchaus nicht so auffassen Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 8 2 Seite: 16 7

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