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rudolf steiner gesamtausgabe vorträge - Freie Verwaltung des ...

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seinem physischen Leibe

seinem physischen Leibe Unterstützung zu haben für das geistige Leben, er hatte während der Griechenzeit bis Mitte der dreißiger Jahre, im ganzen aufsteigenden Leben, etwas, wodurch der physische Leib ihn unterstützte. Und gehen wir weiter zurück, zwei, drei Jahrtausende vor das Mysterium von Golgatha, da finden wir Menschen - anthroposophische Forschung kann durch unmittelbare Anschauung das erkennen -, die bis in die vierziger Jahre hinein so von ihrem Körper abhängig sind, wie bei uns das Kind bis zur Geschlechtsreife. Wir finden, daß in vorhistorischen Zeiten die Menschen bis in ihr hohes Alter hinauf ihre Körper miterlebend haben. Was heißt das aber? Das heißt, wir haben unsern Körper miterlebend, wenn er im aufsteigenden Wachstum ist, bis zum fünfunddreißigsten Jahr. Wenn er im Absteigen, im Degenerieren ist, da macht er mit dem Seelischen nicht mehr mit. Da nehmen wir nichts wahr durch die Gewalt des Körpers. Gerade wenn der Körper zerfällt, nehmen wir nicht mehr wahr durch ihn. Da sind wir schon unabhängig geworden von dem Körper. Ja, wer selbst noch die Veden studiert mit ihrem wunderbaren Duktus, mit demjenigen, was in ihnen lebt, und wer sich hineinfindet in ihre merkwürdige Spiritualität, welche auch sonst lebt in ähnlichen geistigen Hervorbringungen, der wird auch äußerlich bestätigt finden, was anthroposophische Forschung sagen kann. Es gab Zeiten, alte Zeiten in der Menschheitsentwickelung, wo der Mensch an seinem Körper nicht nur im aufsteigenden Leben eine parallel mit seinem Seelischen wirkende Wesenheit hatte. Im aufsteigenden Leben werden wir durch das sprießende, sprossende Leben halb betäubt, so daß wir nicht hineinschauen in die geistige Welt, während, indem der Körper zerfällt, wir -1 Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 8 2 Seite: 18 2

im zerfallenden Körper mit der Seele um so geistiger schauen. Es gab Zeiten, in denen der Mensch seinen zerfallenden Leib noch miterlebte, und dadurch, daß er im zerfallenden Leibe schaute, mit der Seele um so geistiger schaute. In jener Weltperiode - man mochte sie heute als prähistorische schildern, als wäre sie primitiv gewesen, das war sie aber nicht - lebten die Menschen noch in den fünfziger, sechziger Jahren so, daß ihr geistiges Leben abhängig war von dem Mitmachen der körperlichen Entwickelung, und zwar jetzt der absteigenden Entwikkelung. Dadurch war eine gewisse Lebensstimmung in diesen alten Menschen. Wenn man jung war, wenn man noch ein Kind war oder ein Jüngling oder eine Jungfrau, sah man zu den alten Menschen hinauf und sagte sich: Oh, diese alten Menschen, sie erfahren dadurch, daß sie alt werden, etwas, was man nur als alter Mensch wissen kann. Sie wachsen hinein in eine geistige Welt, während ihr Körper zerfällt. Man sah in den ältesten Patriarchenzeiten zu den alten Menschen hinauf, indem man sich sagte: Die wachsen in eine göttlich-geistige Welt einfach vermöge ihrer körperlichen Entwickelung hinein. Oh, man lebte auch dem Altwerden ganz anders entgegen, indem man wußte: Werde ich alt, so werde ich ein Weiser. Es gab allerdings Ausnahmen, aber die gibt es ja auch jetzt in der Jugend. Denken Sie sich die Stimmung, die über eine Sozietät ausgegossen ist, wenn man in dieser Weise zu den Patriarchen aufschaut, weil sie etwas haben können, was man in der Jugend nicht haben kann. So sehen wir Epochen in der geschichtlichen Menschheit, wo die Menschheit immer jünger und jünger wird, wenn ich mich so ausdrücken darf. Zuerst machten die Menschen bis hinauf in ihr Greisenalter das Körperliche mit. Dann sehen wir solche Menschen, die bis in ihre Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch:82 Seite: 183

RUDOLF STEINER UND DIE ANTHROPOSOPHIE
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