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rudolf steiner gesamtausgabe vorträge - Freie Verwaltung des ...

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Sie aber zurückschauen,

Sie aber zurückschauen, so verbinden Sie gewissermaßen in einer einzigen kontinuierlichen Strömung der Rückerinnerung diese während des Tagwachens verbrachten Erlebnisse. Aber diesen Erlebnissen gliedert sich ja überall dasjenige ein, was verflossen ist, während Sie im Schlafe, sagen wir im traumlosen Schlafe, waren. Und die Träume gehören ja auch meistens zum Vergessenen, so daß wir überhaupt sagen können: während Sie im Schlafe waren. Sie müßten eigentlich in der Rückerinnerung immer diese Zwischenpausen mitvorstellen, wenn Sie den vollständigen Strom Ihrer Erlebnisse vor Ihre Seele hinstellen wollten. Nun aber haben wir gestern gesehen, daß ja das Ich mit dem Astralleib - das ist das eigentliche Seelenwesen mit seinem Zentrum, dem eigentlichen Selbst - vom Einschlafen bis zum Aufwachen außerhalb des physischen Leibes weilen. Sie treten aus ihrer Unbewußtheit, in der sie sind während des Schlafens, nur heraus, wenn sie sich nicht selbst überlassen sind, sondern wenn sie untertauchen können in den Ätherleib, den Zeitleib, und in den Raumes- oder physischen Leib. Mit Hilfe dieser Stützen - Werkzeuge können wir sie nicht in richtigem Sinne nennen, wie wir gestern gesehen haben - haben sie in sich aufleuchtend die Gedanken, die Vorstellungen und durch die Vorstellungen auch, allerdings mehr traumhaft und auch schlafend, dann die Gefühlserlebnisse und Willensimpulse. Dazu also, daß das Ich und der astralische Leib wirklich dasjenige, was sie in sich haben an Kräften, entfalten, dazu ist ja ihr Untertauchen in den Ätherleib und in den physischen Leib nötig. So also erinnert man sich im gewöhnlichen Bewußtsein, wenn man zurückschaut auf das Erdenleben, eigentlich niemals an die wahre Gestalt von Ich und Astralleib, sondern nur an dasjenige, was entsteht, wenn dieses Ich \ c\r\ Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 8 2 Seite: 19 0

und dieser Astralleib an dem physischen und dem Ätherleib Stützen haben. Aus diesem werden Sie ersehen, daß es mehr ist als ein bloßer Vergleich, wenn ich davon spreche, daß das Ich und der Astralleib, also das eigentliche Seelenwesen, wie ein finsterer Punkt innerhalb desjenigen ist, was eigentlich wahrgenommen wird. Wir müßten in der Rückschau sehen in ihrer wahren Gestalt und Fähigkeit dieses Ich und diesen Astralleib, wenn wir sie eben nicht bloß als finstere Einschlüsse, sondern als Realitäten, wie wir sonst die Realitäten wahrnehmen, sehen würden. Allein wir heben eben aus ihrer Unbestimmtheit, ihrer Unwahrnehmbarkeit diese seelischen Wesenhaftigkeiten heraus durch imaginative, inspirierte und intuitive Erkenntnis. Wir heben zunächst, wie ich gestern auseinandergesetzt habe, den denkenden Teil unseres Seelenwesens aus der finsteren Ungewißheit heraus, indem dieser denkende Teil untertaucht in den physischen Leib. Von dem physischen Leibe nimmt dieser denkende Teil zunächst eigentlich nur dasjenige in Anspruch als eigentlich denkerische Kraft, was in diesem physischen Leibe an luftartiger Substanz vorhanden ist. Und dann, wenn zu dem Denken bei vollem Erwachen hinzukommen Sinneswahrnehmungen, Gefühlserlebnisse, Willensimpulse oder Begehrungen, wo voll in den physischen Leib untergetaucht werden muß, wo also alles durch das Seelische in Anspruch genommen werden muß, was im physischen Leibe ist, dann kann dasjenige, was sonst bloß traumhaft vorüberhuschendes Denken wäre, solange sich die Vorgänge bloß in der luftartigen Substanz des Leibes abspielen, sich gewissermaßen verdichten zu den Erinnerungsfähigkeiten und zu demjenigen, was als Gedanken, als Vorstellungen sich verbindet mit der Sinnes- 1 Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 8 2 Seite: 191

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