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rudolf steiner gesamtausgabe vorträge - Freie Verwaltung des ...

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Wahrnehmung oder den

Wahrnehmung oder den Gefühlserlebnissen oder den Willensimpulsen. Wir können durchaus mit denjenigen Erkenntnismitteln, von denen ich gesprochen habe, den menschlichen Organismus in einer viel eingehenderen Weise studieren, als wir das ohne diese Erkenntnismittel können. Fragen Sie sich doch selbst, was der Mensch gewöhnlich, wenn er wenig nachdenkt - natürlich, bei einigem Nachdenken ergibt sich das andere sogleich -, von seinem physischen Leibe für eine Vorstellung hat. Er hat die Vorstellung, daß der physische Leib durch die Haut begrenzt ist, und im Innern eigentlich eine abgeschlossene Masse ist, die man mehr oder weniger fest oder halbfest denkt. Aber man muß berücksichtigen, daß ja kaum zehn Prozent des menschlichen Leibes wirklich fest sind, daß wir zum größten Teil eine Flüssigkeitssäule sind, daß wir Luftartiges fortwährend in uns tragen, daß wir durch das Luftartige fortwährend ungeschieden sind von der Außenwelt, mit der Außenwelt zusammengeschlossen. Die Luft, die eben noch draußen war, ist dann in mir drinnen; diejenige Luft, die ich eingeatmet habe, die verarbeitet worden ist im Leibe, ist dann draußen. So daß der Mensch, wenn er vollständig seinem physischen Leibe nach aufgefaßt werden soll, angesehen werden muß als feste, flüssige, luftförmige Substanz. Und das alles ist durchzogen vom Wärmeelement, das arbeitet in diesen verschiedenen Substanzen. Wenn nun beim Aufwachen das Seelische hinüberzieht in den Leib, so ist es mit dem rein Gedanklichen so, daß das allerdings nicht weiter untertaucht als nur bis zu demjenigen, was als Luftartiges in unserem Leibe ist. Das Gedankliche ergreift das Luftartige. Es ist ganz falsch, wenn man bloß vom Gedanklichen redet, zu Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch:82 Seite: 192

eden davon, daß da schwingende Nervenvorgänge wären und dergleichen. Das alles enthüllt sich für die imaginative Anschauung, daß der bloße Gedanke, der auch im Traume lebt, zunächst das Luftförmige ergreift. Dann, indem dieses Luftförmige in bestimmte Vorgänge kommt, werden die Gedanken übertragen auf das wäßrige Element, und von da prägen sie sich ein dem festen, dem salzartigen Element. Dadurch ist es möglich, daß später die Reflexe heraufkommen als Erinnerungen, und zwar durch Vorgänge, deren Schilderung ich aus Mangel an Zeit leider unterlassen muß, obwohl sie sehr interessant sind. Da sieht man hinein in intimer Weise in das Walten und Weben des Seelischen im Leibe, abgestuft nach den Aggregatzuständen des menschlichen physischen Leibes. Es wird eben dieser physische Leib allmählich durchsichtig. Man sieht das Weben und Walten des Seelischen darinnen. Man sieht dasjenige, von dem ich sagen mußte, daß es für das gewöhnliche Bewußtsein eigentlich dunkel bleibt. Ich sagte das gestern so: Wenn wir den einfachsten Willensimpuls haben, haben wir zunächst die Vorstellung, daß etwas ausgeführt werden sollte, zum Beispiel der Arm gehoben werden sollte. Da schießt dann diese Zielvorstellung in unseren Organismus, um Wille zu werden. Das entzieht sich ja dem gewöhnlichen Bewußtsein so wie die Schlafzustände. In bezug auf den Willen schläft das gewöhnliche Bewußtsein auch im Wachzustande des Menschen. Aber dann sieht man wiederum den Effekt, und den wiederum als Vorstellung. Dann aber, wenn man mit den hier charakterisierten Erkenntnismitteln die Sache studiert, so sieht man, wenn der Gedanke zu einem Willensimpuls in uns rege wird, daß dieser Gedanke sich ja zunächst auch 1 ni Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 8 2 Seite: 19 3

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