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rudolf steiner gesamtausgabe vorträge - Freie Verwaltung des ...

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in dem luftförmigen

in dem luftförmigen Element des menschlichen physischen Leibes auswirkt. Dann überträgt er sich wiederum auf das feste und das flüssige Element, und es geschieht durch den Willensimpuls, daß Materie gewissermaßen verbrannt wird. In dem flüssigen Teil des menschlichen physischen Organismus wird Materie in dem Sinne, wie ich es gestern geschildert habe, in das Nichts zurückgeführt. Dadurch aber, daß das sich vollzieht, daß Stoff in das Nichts zurückgeführt wird, entstehen gewissermaßen Leerräume in unserem physischen Leibe. Diese Leerräume rufen eine ganz andere Dynamik hervor. In sie leben wir uns ein. So daß wir dann, wenn wir mit diesen Erkenntnismitteln durchschauen etwas, was zu einer Willenstat wird, zuerst den Gedanken wahrnehmen, dann wahrnehmen, wie der Gedanke hineinschießt in den Leib, wie er dort Materie vernichtet, wie wir miterleben die Umlagerung des Materiellen. Dadurch entsteht ja die andere Gleichgewichtslage, daß Materie in das Nichts zurückgeführt wird. Dieses Miterleben einer anderen Gleichgewichtslage, das führt dazu, daß wirklich auch der physische Leib in seinen Bewegungen folgt diesem Hervorrufen einer anderen Gleichgewichtslage, daß es zur Handlung dann kommt, zu derjenigen Handlung, die sich zunächst unmittelbar an den physischen Leib des Menschen bindet. Auf diese Weise wird tatsächlich seelisch auch das Wollen des Menschen durchsichtig, durchsichtig bis in die Einzelheiten hinein. Nur um Ihnen zu zeigen, daß Anthroposophie wahrhaftig nicht etwas ist, was nur im Unbestimmten herumschwefelt und -schwafelt, sondern daß sie etwas ist, was in die ganz konkreten Tatsachen der Welt eingeht, möchte ich Ihnen ein kleines Beispiel anführen, wo auch ein Willensimpuls vorliegt. Es ist dieses Beispiel aus der 1 f\A Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 82 Seite: 194

Sprache hergenommen. Wir haben - ich will ein charakteristisches Wort wählen, ich könnte auch ein anderes Wort wählen -, wir haben das deutsche Wort «hier». Ich sage: «Die Schachtel liegt hier.» Was geht da eigentlich im menschlichen Organismus vor, wenn es zum Aussprechen des Wortes «hier» kommt? Das erste, was da vorgeht, das ist, daß im Unterbewußten zunächst ergriffen wird dasjenige, was im Atem lebt. Und dieses, was im Atem lebt, das ist nun der Gedanke. Der Gedanke lebt im Atem. Erst dann haben wir eine reale Vorstellung vom Gedanken, wenn wir wissen aus der anthroposophischen Erkenntnis heraus, daß der Gedanke in der Atemluft wirklich leben kann, daß er eine Kraft ist, die auf die Atemluft wirken kann. Man kommt erst dann zu all den Schwierigkeiten der Psychologie, physisch genommen, wenn man nicht in diese Einzelheiten eingehen kann. Wenn man freilich glaubt, daß der Gedanke unmittelbar einen Knochen heben soll, also auf die physische Materie wirke in solch robuster Weise, kommt man nicht zurecht. Wenn man aber weiß, daß der Gedanke etwas ist, was sich auf dem Umweg durch das Wärmeelement überträgt auf das Luftelement, dann das, was dort erregt wird, sich fortsetzt in den übrigen Organismus hinein, dann kommt man dazu, zu erfassen, was mit einem Willensimpuls da ist. So daß wir sagen können: Wir haben zunächst das Erlebnis des Atmens. Dieses Erlebnis bleibt unbewußt. Erst die hier charakterisierte Erkenntnis kann es heraufheben. Dann tritt das zweite hinzu: Wir erleben innerlich dasjenige, was sich nun fortsetzt aus dem Atemprozeß in das flüssige Element des Organismus hinein. Wir erfahren dasjenige, was in dem Sprachorganismus eine Richtung bedeutet. Beim Arm würde es bedeuten ein Ausstrecken des Armes. Das Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 8 2 Seite: 19 5

RUDOLF STEINER UND DIE ANTHROPOSOPHIE
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