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rudolf steiner gesamtausgabe vorträge - Freie Verwaltung des ...

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durchgemacht werden bis

durchgemacht werden bis zu einem Zeitpunkte, wo das Ich dann wiederum in seiner ganzen inneren Gestaltung so ähnlich sein wird der geistigen Welt, daß es Erdenleben nicht mehr nötig haben wird. So blicken wir, wenn wir das Ich voll erkennen, auf die wiederholten Erdenleben. Wir blicken, mit anderen Worten, auf das Gesamtleben des Menschen als so verlaufend, daß wir Teile dieses Lebens haben zwischen Geburt und Tod oder Empfängnis und Tod, andere Teile zwischen dem Tod und einer neuen Geburt; daß also der Mensch in wiederholten Erdenleben sein volles Dasein auslebt. Es wird gewöhnlich der Einwand gemacht, daß sich der Mensch nicht erinnere an diese wiederholten Erdenleben. Das betrifft nur das gewöhnliche Bewußtsein. In dem Moment, wo die Intuition eintritt, wird eben dasjenige, was durch die wiederholten Erdenleben abläuft, genau ebenso innere Seelenanschauung, wie sonst die Erinnerung innerhalb des einen Erdenlebens. So ist es auch hier so, daß Anthroposophie nicht wie die gewöhnliche Philosophie durch abstrakte Beweise zu ihren Ergebnissen kommt, sondern dadurch, daß sie die Seele erst vorbereitet zur höheren Erkenntnis und dann diese Dinge durch Anschauung erkennt. Dadurch aber erweist sich eben diese anthroposophische Erkenntnis zwar als eine Fortsetzung derjenigen Erkenntnis, die wir heute in der Naturwissenschaft haben, aber doch eben als eine Fortsetzung, die wiederum in ganz anderer Weise arbeiten muß als die bloße naturwissenschaftliche Erkenntnis, die heute anerkannt ist. Oftmals fragt man ja wohl auch: Ja, woher beweist Anthroposophie dasjenige, was sie behauptet? Derjenige, der so fragt und der deshalb, weil die gewöhnliche IAA Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 82 Seite:200

Beweisart in der Anthroposophie nicht vorliegt, der Anthroposophie die Wissenschaftlichkeit abspricht, der bedenkt nicht das Folgende - ich kann diese Dinge nur annäherungsweise ausführen, aber sie gelten im allergenauesten, exaktesten Sinn -: Derjenige, der zum Beweise schreitet, zeigt dadurch, daß er zum Beweise schreitet, daß für ihn dasjenige nicht in der Anschauung da ist, was bewiesen werden muß. Wir beweisen eigentlich überall da, wo wir keine Anschauung haben. Soll ich beweisen, daß gestern hier ein Mensch in diesem Räume war, so werde ich einen Beweis nur dann benötigen, wenn ich den Menschen nicht selbst hier gesehen habe. So ist es im Grunde mit allen Beweisen, so ist es auch in der geschichtlichen Entwickelung der Menschheit mit den Beweisen. Als in älterer, instinktiver Erkenntnis die Menschen eine Anschauung von dem hatten, was sie das göttliche Wesen nannten, da brauchten sie keine Beweise. Die Beweise für das Dasein Gottes begannen ihr Leben in der geschichtlichen Entwickelung erst dann, als die Anschauung verloren war. Beweise beginnen überall dann, wenn keine Anschauung da ist. Die anthroposophische Methode besteht aber darin, daß man zuerst die Menschenseele so vorbereitet, daß sie dann zur Anschauung kommt. Wenn diese dann geschildert wird - das ist das Eigentümliche der Anthroposophie -, dann kann sie in die Formen des gesunden Menschenverstandes gebracht und ebenso begriffen werden, wie ein Nichtkünstler ein Kunstwerk verstehen kann, trotzdem er es nicht machen kann. Man kann daher nicht einwenden, daß Anthroposophie mit dem gesunden Menschenverstand nicht begriffen werden könne. Erforscht kann sie nur werden von demjenigen, der anthroposophischer Forscher selber ist. Verstanden Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch:82 Seite:201

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