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rudolf steiner gesamtausgabe vorträge - Freie Verwaltung des ...

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Gnosis - die wäre

Gnosis - die wäre etwas, was auf instinktivem aktivem Denken beruht -, sondern es muß ein Suchen nach der wirklichen Geistigkeit im äußeren Sinnlichen und im inneren Menschlichen auf einem nun durch Übungen zu erlangenden Erkenntnispfade hinzutreten. Wir müssen ja diesen Kursus einmal schließen, und indem ich noch vor Sie hinstellen wollte heute dasjenige, was Anthroposophie ist gegenüber dem heute herrschenden Agnostizismus, sind wir, die wir Teilnehmer waren an diesem Kursus, genötigt, auseinanderzugehen. Anthroposophie ist, wie ich schon erwähnt habe, durchaus aus dem Wissenschaftsgeist der neueren Zeit entsprungen. Das kann jeder einsehen, der meine ursprünglichen, meine ersten Schriften mit den späteren sinngemäß vergleicht. Dann hat sie diejenige Form angenommen, in welcher sich zunächst schlichte Menschengemüter gefunden haben, die gewisse religiöse Bedürfnisse innerhalb dieser Anthroposophie zu befriedigen versuchten. Man darf schon sagen, es haben sich recht viele - man weiß es nur nicht - solche schlichte Menschenseelen gefunden, die ein eigentlichstes, ein für den Menschen unbedingt notwendiges inneres Seelisches schon in dieser Anthroposophie gefunden haben. Mit den Wissenschaftern selbst ist es immer auf eigentümliche Art gegangen. Ich sehe noch manchen vor mir sitzen - ich spreche gerne konkret -, sehe zum Beispiel einen Botaniker vor mir sitzen. Er war in jenem Sinne, der Ihnen vielleicht auch bekannt ist, in dem Sinne des orientalisierenden Mystizismus, wie er zum Beispiel in theosophischen Gesellschaften herrscht, Theosoph. Ich hatte einen der gelehrtesten Botaniker vor mir, da lag es mir nahe, mit dem Herrn über Botanik zu sprechen. Für mich war es etwas Natürliches. Aber davon wollte er Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 8 2 Seite: 2 2 0

nichts hören. Nein, nein, Botanik muß bleiben, was sie ist im Universitäts-Kabinett, nicht nur bei ihm, sondern auch bei anderen Botanikern. Sie soll bleiben eben in der Art und Weise, wie man durch die Botanisiertrommel sich die praktischen Kenntnisse erwirbt und mit dem Mikroskop arbeitet. Da soll mir der nicht dreinreden! - Sofort, wenn ich angefangen habe ein botanisches Thema, redete er von Ätherleib, Astralleib und noch höheren Leibern. Es war in dieser theosophischen Bewegung ja die Regel, daß man zunächst von allen möglichen Leibern redete, bis weit hinauf, da wurden sie immer nebliger und nebliger. Man charakterisierte die Dinge nicht so, wie ich es hier getan habe, indem ich darauf aufmerksam machte, daß der Ätherleib ein Zeitorganismus ist, indem ich versuchte, konkret die Sache hinzustellen, indem ich den Astralleib charakterisierte als dasjenige, was aus dem Geistig-Seelischen hereinkommt und den Leib innerlich ausgestaltet. Nicht wahr, ich habe auf die Charakteristik des Schlafes hinzuweisen versucht, wenn auch noch unvollkommen. Ich habe immer Konkretes zu charakterisieren versucht. Aber bei solchen Leuten, wie ich sie jetzt meine, interessierte man sich nicht dafür. Wenn man nur die Worte hatte dafür: Physischer Leib, Ätherleib, Astralleib, dann weiter Kama Manas, und dann ging es in die höchsten Regionen hinein, die wurden immer dünner und dünner, blieben aber immer materiell. Es war ein merkwürdiger theosophischer Materialismus, der mir besonders einmal kraß entgegentrat, als ich bei einem theosophischen Kongreß war in Paris. Da wurden verschiedene Vorträge gehalten. Ich frug eine Persönlichkeit, die eigentlich sehr advanced war, sehr vorgerückt, wie ihr die Vorträge gefallen hätten. Sie sagte: Ja, das hat wunderbare Vibrationen zu- Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 82 Seite: 221

RUDOLF STEINER UND DIE ANTHROPOSOPHIE
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