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rudolf steiner gesamtausgabe vorträge - Freie Verwaltung des ...

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sehen Kurse: «Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik», GA 293, «Erziehungskunst. Methodisch-Didaktisches», GA 294. Die Schule wurde zum Muster zahlreicher weiterer Schulgründungen in vielen Ländern. Aus dem vorliegenden Hochschulkurs ist die Begründung einer solchen Schule in Den Haag hervorgegangen. 187 nicht bloß Worte sind, sondern ... Substanz haben: Statt «Substanz» hat die Nachschrift «Hoffnung», welch letzteres Wort im ganzen Zusammenhang als Fremdling erscheint. Ein schlecht geschriebenes stenographisches Zeichen für «Substanz» kann auch als «Hoffnung» gelesen werden. Diese Korrektur ist bemerkenswerterweise bereits in der allerersten Veröffentlichung erfolgt. 198 Karl Ludwig von Knebel, Wallerstein in Franken 1744-1834 Jena, war seit 1774 Prinzenerzieher in Weimar und arrangierte die Begegnung zwischen Herzog Karl August und Goethe. Beide verband eine lebenslange Freundschaft. - Siehe «Knebels literarischer Nachlaß und Briefwechsel», hg. von Varnhagen von Ense und Mundt, Bd. 3, S. 452: «Man wird bei genauer Beobachtung finden, daß in dem Leben der meisten Menschen sich ein gewisser Plan findet, der, durch die eigene Natur oder durch die Umstände, die sie führen, ihnen gleichsam vorgezeichnet ist. Die Zustände ihres Lebens mögen noch so abwechselnd und veränderlich sein, es zeigt sich am Ende doch ein Ganzes, das unter sich eine gewisse Übereinstimmung bemerken läßt. - Die Hand eines bestimmten Schicksals, so verborgen sie auch wirken mag, zeigt sich auch genau, sie mag nun durch äußere Wirkung oder innere Regung bewegt sein: ja, widersprechende Gründe bewegen sich oftmals in ihrer Richtung. So verwirrt der Lauf ist, so zeigt sich immer Grund und Richtung durch.» 202 wird ja ... auch die Außenwelt durchsichtig gemacht: Das ist hier schrittweise erfolgt. Als Beispiel sei an die beiden Entitäten des Sonnen- und Mondenhaften erinnert, S. 172-73. 203 Herbert Spencer, Derby 1820-1903 Brighton. In Bd. 1 des «Systems der synthetischen Philosophie», den «Grundlagen der Philosophie», wird der Agnostizismus folgendermaßen ausgesprochen (§ 22): «Die so gewonnene Überzeugung, daß der menschliche Verstand einer absoluten Erkenntnis unfähig ist, gehört zu denjenigen, welche sich mit dem Fortschritt der Civilisation ganz allmählig festen Boden errungen haben. ... Das einzige Resultat, welches man erreichte, war das oben erwähnte negative, daß die hinter allen Erscheinungen verborgene Realität unbekannt ist und es stets bleiben muß. Diesem Urtheil hat sich beinahe jeder namhafte Denker angeschlossen.» (Deutsche Ausgabe durch B. Vetter, Stuttgart 1875.) Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 8 2 Seite: 2 5 8

Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 8 2 Seite: 2 5 9 204 in der Zeitschrift «Die Drei» lesen können: Das war die erste Veröffentlichung. Heute ist der Stuttgarter Hochschulkurs als Band 78 in der Gesamtausgabe erschienen. In beiden Veröffentlichungen lautet der Titel: «Anthroposophie, ihre Erkenntniswurzeln und Lebensfrüchte. Mit einer Einleitung über den Agnostizismus als Verderber echten Menschentums.» Dieser einleitende Vortrag ist hier besonders gemeint. 207 William James, New York 1842-1910 Chocorua, New Hampshire. 208 «Die Rätsel der Philosophie»: Siehe Hinweis zu S. 71. 209 Plato: Siehe Hinweis zu S. 70. Die hier interessierende Timaios- Stelle lautet: «Sie [die Götter] machten nämlich, daß das in uns befindliche, diesem verwandte unvermischte Feuer durch die Augen hervorströme, und glätteten und verdichteten den ganzen Augapfel, .... Umgibt nun des Tages Helle das den Augen Entströmende, dann vereinigt sich dem Ähnlichen das hervorströmende Ähnliche und bildet in der geraden Richtung der Sehkraft aus Verwandtem da ein Ganzes, wo das von innen Herausdringende dem sich entgegenstellt, was von außen her mit ihm zusammentrifft.» (Timaios. In der Stephanos-Numerierung 45b-c. Nach der Übersetzung Schleiermachers, hg. von Walter F. Otto, Ernesto Grassi und Gert Plamböck. Rowohlt o. J.) 210 Paul Nikolaus Cossmann, geb. Baden-Baden 1869. 213 ist schon an anderer Stelle ausgeführt worden: In der im Hinweis zu S. 204 genannten «Einleitung». 214 übelgenommen ... den ethischen Individualismus: Zeitlich nahe gelegen und daher wohl im Vordergrund stehend dürfte die ganz in diese Richtung stoßende Kritik «Ethische Irrlehren» des Pädagogen Prof. W. Rein, Jena, vom 23. November 1920 gewesen sein. Sie ist wieder abgedruckt, zusammen mit zahlreichen anderen Besprechungen der «Philosophie der Freiheit», v. a. aus der Zeit ihres Erscheinens, in dem im Hinweis zu S. 31 genannten Band «Dokumente ...», GA 4a, auf S. 495ff. 215 Menschen kennengelernt, die sich sagten: Ein in «Mein Lebensgang» (GA 28) ausführlich geschildertes Beispiel ist die Begegnung mit der Dichterin Marie Eugenie delle Grazie (S. 120ff.). 216 tätig war gerade innerhalb proletarischer Kreise: Rudolf Steiner lehrte von Januar 1899 bis Januar 1905 an der vom Sozialdemokraten Wilhelm Liebknecht (1826-1900) gegründeten Arbeiterbildungsschule in Berlin Geschichte, Redeübungen und später auch Naturwissenschaften. Man sehe in «Mein Lebensgang», GA 28, das Kapitel XXVIII, ferner Johanna Mücke, Alwin Rudolph: «Erinnerungen an Rudolf Steiner und seine Wirksamkeit an der Arbeiterbildungsschule in Berlin 1899-1904», Basel 1979.

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RUDOLF STEINER UND DIE ANTHROPOSOPHIE
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