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rudolf steiner gesamtausgabe vorträge - Freie Verwaltung des ...

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daß man selber

daß man selber Geistesforscher wird, kann man, einfach durch den gesunden Menschenverstand, begreifen dasjenige, was der Geistesforscher herausholt aus der übersinnlichen Welt durch Imagination, Inspiration, Intuition. Eignet man sich diese Wahrheiten an, zum Beispiel die Wahrheiten, die durch imaginative Erkenntnis erlangt werden, dann bereichert man das innere Seelenleben. Wie bereichert man das innere Seelenleben? Nun, mit demjenigen, was mit Recht so großartig geschildert wird, unserem wissenschaftlichen Leben, unserem Wissenschaftsgeist, mit dem leben wir eigentlich in einer Seelenverfassung, die uns Menschen nur angemessen ist als intellektualistische Seelenverfassung, wenn wir völlig erwachsen sind, wenn wir in die zwanziger Jahre gekommen sind. Sehen wir nur auf das menschliche Lebensalter hin, das unmittelbar vorher liegt, auf das Alter, sagen wir, vom vierzehnten bis zum zwanzigsten, einundzwanzigsten Jahr. Da leben wir ein Leben - derjenige, der auf solche Dinge wirklich sein Augenmerk lenken kann, der eine tiefere Psychologie in der Seele hat, der weiß das und kann es erforschen -, da leben wir so, daß aus unserem Inneren herauftauchen intensive Seelenerlebnisse. Nicht abstrakte Gedanken sind es da. Da sind es die Jugendideale, die innerlich vollsaftig sind, mit innerer Intensität und voll Kraft, die man erlebt nicht bloß wie blasse, matte Gedanken. Da steht der Mensch unter dem Eindruck einer inneren Impulsivität. Was ist es, was da wirksam ist? Nun, was da im Menschen wirksam ist, es lebt eigentlich halbträumerisch in ihm. Er bringt es sich nicht in diesem Lebensalter zum Bewußtsein. Auch durch die gewöhnliche Wissenschaft kann es nicht zum Bewußtsein gebracht werden. Diese gewöhnliche Wissenschaft wird nie ergrün- A 1 Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 8 2 Seite: 4 2

den, was im Menschengemüt vor sich geht, was auch nur im menschlichen Leibe vor sich geht, sagen wir, zwischen dem vierzehnten und dem einundzwanzigsten Jahr. Das lehrt erkennen nur die imaginative Erkenntnis. Die bringt es zum Bewußtsein. Unterbewußt arbeitet es in unseren Jugendjahren in uns, was bewußt nur durch die imaginative Erkenntnis zur Offenbarung kommen kann. Der jugendliche Mensch, der das vierzehnte Jahr überschritten hat - wer wirkliche Pädagogik kennt, weiß es -, der sehnt sich nach einer Erkenntnis, die imaginativ ist, denn nur dadurch versteht er sich selbst. Sonst muß er bis über das zwanzigste Jahr hinaus warten, bis das intellektualistische Leben vollgültig in ihn eintritt. Und dann kann er eben doch nur zum denkenden Bewußtsein kommen, mit dem er einsam ist. Er ödet sich hin, wenn ich mich so ausdrücken darf, bis zu diesem Zeitpunkte im menschlichen Leben, Er verlangt nach einer Offenbarung von Seiten der Alten, die diese Alten ihm nur geben könnten - wenn sie seine Lehrer, seine Erzieher, seine Führer sind -, wenn sie imaginative Erkenntnisse hätten. Dann würden sie ihm sagen können, was er ist. Und zwischen dem Zahnwechsel und der Geschlechtsreife, da leben wir ein innerliches Leben leiblich-seelisch-geistig so, daß das, was da unbewußt geschieht, was da Realität ist, nur begriffen werden kann für das inspirierte Erkennen. Nicht das äußere, intellektualistische, experimentierende Erkennen kann wissen, was sich eigentlich im Menschen herausarbeitet in den Kindheitsjahren. Da will alles nun nicht nach Naturgesetzen, sondern nach künstlerischen Impulsen sich gestalten. Da arbeiten in uns Inspirationen aus dem Weltenall heraus. Und die ältere Generation wird den Kindern zwischen dem siebenten und dem vierzehnten Jahr, Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 8 2 Seite: 4 3

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