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rudolf steiner gesamtausgabe vorträge - Freie Verwaltung des ...

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wird leisten können,

wird leisten können, wonach dieses Zeitalter im tiefsten Sinne des Wortes verlangt. Das wollte ich als eine Einleitung, gewissermaßen als ein Vorwort den Betrachtungen der nächsten Tage voranschicken, damit charakterisierend, wie diese Anthroposophie sich selber auffassen möchte. Sie möchte sich so auffassen, daß sie nicht tote, abstrakte Erkenntnis, nicht Erkenntnis in Theorien bloß ist, daß sie durch das Leben im Leben erfaßte und selber lebendige Erkenntnis ist; daß sie einströmt in den Menschen nicht bloß als Gedanken und nicht bloß als Beobachtungsresultate, sondern als ein Lebensblut der Seele; daß sie als Leben im Menschen selber vorhanden ist. Gewiß, Anthroposophie wäre die unbescheidenste der Unbescheidenheiten, wenn sie den Glauben erwecken wollte, so und so viele Welträtsel sind vorhanden, so und so viele Welträtsel können gelöst werden. Darum handelt es sich nicht. Das Leben ist voll von Rätseln, und nur solange es Rätsel gibt, wird Leben sein. Denn wir müssen die Rätsel erleben, und im Erleben der Rätsel können wir allein das Dasein auf wirklich menschliche Weise weiterführen. Eine Welt, in der es keine Fragen gäbe, wäre eine unlebendige Welt. Darum handelt es sich nicht, daß Anthroposophie versprechen will, alle Lebensrätsel zu lösen. Aber sie möchte durch ihren eigenen Charakter das sein, was imstande ist, dem Leben zu dienen, auch durch die Erkenntnis und durch die Kraft, welche dem ganzen, dem vollen Menschen, auch dem künstlerischen, dem religiösen, dem sittlichen, dem sozialen Menschen die wirkliche Grundlage geben kann. Dem Leben möchte Anthroposophie dienen. Sie möchte diesem Leben dadurch dienen, daß sie selber nicht bloß totes, daß sie lebendiges Wissen ist und damit eine eigene A / Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 8 2 Seite: 4 6

Lebenskraft entfaltet. Sie möchte dem Leben dienen, und dem Leben kann nichts anderes dienen als das Leben selber. Daher möchte Anthroposophie selber Leben werden, um dem Leben der Menschheit zu dienen. Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 8 2 Seite: 4 7

RUDOLF STEINER UND DIE ANTHROPOSOPHIE
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