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rudolf steiner gesamtausgabe vorträge - Freie Verwaltung des ...

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das geht uns daraus

das geht uns daraus hervor, daß der Mensch sich nach den Bestimmungen des Raumes als Wesen, als Individuum selber bestimmt. Er kann durchaus sagen, er sei so und so weit entfernt von irgendeinem Punkt, den er in Aussicht nimmt. Also gliedert er sich selbst in den Raum ein. Er gliedert sich wohl auch in den Weltenraum ein dadurch, daß er sich als Erdenwesen betrachtet und sich nun hineinstellt in bestimmte Sternenabstände und dergleichen. Kurz, den Raum betrachtet der Mensch zunächst als etwas Objektives, als etwas, was mit seinem Eigenwesen nichts zu tun hat. Das hat ja gerade dazu geführt, daß Kant davon gesprochen hat, der Raum sei eine Anschauung a priori, eine Anschauung, die gewissermaßen dem Menschen von vornherein gegeben ist. Er hat keine Möglichkeit, zu fragen, wodurch er diesen Raum habe. Er hat ihn einfach hinzunehmen als etwas Fertiges, in das er sich hineinzufinden hat, wenn er zum Vollbewußtsein seines Erdendaseins gekommen ist. So ist aber die Sache in Wirklichkeit nicht. Wir bilden als Menschen in Wahrheit den Raum doch aus unserer eigenen Wesenheit heraus. Wir verfolgen diese Bildung des Raumes, oder besser gesagt, der Raumvorstellung, der Raumanschauung nur nicht mit dem Bewußtsein, weil sie sich hineinstellt in ein Lebensalter des Menschen, in dem er noch nicht in der Weise über sich selbst und über seine eigenen Tätigkeiten nachdenkt, wie das der Fall sein müßte, wenn er sich vollständig über die Wesenheit des Raumes in bezug auf sein Eigenwesen aufklären sollte. Wir würden nämlich keine solche Raumanschauung haben, wie wir sie haben, wenn wir nicht die drei Dimensionen des Raumes erst innerhalb unseres Erdendaseins erleben würden. Wir erleben sie. Wir erleben die eine Dimension, indem wir uns von der Ohn- Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 8 2 Seite: 5 2

macht, als menschliches Wesen nach unserer Geburt aufrecht zu gehen, in diese eine, senkrechte Dimension hineinversetzen. Wir lernen einfach aus der Art, wie wir selber die eine Dimension bilden, das Vorhandensein dieser Dimension kennen. Und wir lernen nicht eine beliebige Dimension kennen aus unserer Menschenwesenheit heraus, die einfach auf den zwei anderen Dimensionen senkrecht steht, sondern wir lernen diese ganz bestimmte, auf der Oberfläche der Erde sozusagen senkrechtstehende Raumesdimension dadurch kennen, daß wir als Menschenwesen nicht gleich aufrecht geboren werden, sondern daß es zu den Bildegesetzen unseres Erdenlebens gehört, daß wir uns in diese vertikale Dimension erst hineinbringen. Eine zweite Dimension lernen wir kennen ebenso in einer unbewußten Art. Es wird Ihnen ja bekannt sein, daß der Mensch - jetzt will ich weniger dasjenige, was sich auf das Äußere bezieht, als mehr dasjenige, was sich auf das Innerliche bezieht, erwähnen-, indem er ausbildet die einzelnen Fähigkeiten, die im späteren Leben ihm dienen, daß er eine Orientierung von links nach rechts, von rechts nach links vornimmt. Man braucht nur daran zu denken, wie wir in einer gewissen Partie unseres Gehirns die Sprachorganisation haben, die sogenannten Brocaschen Sprachwindungen, und wie die andere Seite unseres Gehirns eine solche Organisation nicht hat. Man weiß heute ja auch durchaus durch anerkannte Wissenschaft, wie die Ausbildung dieser Sprachorganisation im linken Teil der menschlichen Gesamtorganisation zusammenhängt mit der zunächst aktiv auftretenden Beweglichkeit der rechten Hand. Man weiß also, daß da eine Orientierung von rechts nach links sich vollzieht. Diese Orientierung von rechts nach links, dieses Tätig- C 1 Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 8 2 Seite: 5 3

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