Aufrufe
vor 4 Jahren

Protokoll 5. Sitzung vom 28. Februar 2012 (pdf, 42.5 KB)

Protokoll 5. Sitzung vom 28. Februar 2012 (pdf, 42.5 KB)

28.02.12 - 62 - A/BübEBei Abg. Frau Hoppe dankt Frau Pfeiffer und Herrn Schwarzer für ihre Ausführungen, verweist auf den Einsetzungsbeschluss des Ausschusses und bittet um Diskussion, was auf Ausschussebene und auf Beiratsebene zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements möglich sei. Die Ergebnisse dieser Diskussion würden als Ideensammlung ihre PowerPointPräsentation ergänzen. Herr Ilgner spricht die Phase der Jugendlichen nach der Schulausbildung an, in der ein ehrenamtliches Engagement, so zum Beispiel ein Engagement in einem freiwilligen sozialen Jahr, in Betracht käme, was sowohl der Entwicklung der Jugendlichen diene, als auch einen Dienst an der Gemeinschaft leiste. Hier könne es Aufgabe der Politik sein, nach zusätzlichen Möglichkeiten für ein soziales Jahr Ausschau zu halten und die Durchführung politisch zu begleiten. Abg. Frau Motschmann spricht die Aussage von Frau Pfeiffer an, bürgerschaftliches Engagement sei Wesenszug einer demokratischen, offenen Gesellschaft und erinnert daran, dass die Philharmonische Gesellschaft 180 Jahre alt, der Kunstverein 180 Jahre, Sportverein teilweise noch älter seien, womit eindeutig belegt sei, dass Freiwilligenarbeit immer ein wichtiges Thema gewesen und keine Erfindung der demokratischen Gesellschaft sei. Viele Vereine benötigten dringend Nachwuchs, so zum Beispiel Sportvereine; dadurch gebe es in jedem Stadtteil, in jedem Beiratsbereich ganz viele Organisationen, die nur auf Menschen warteten, die mitmachten. Deshalb sollte, ehe neue Initiativen ergriffen würden, das Augenmerk auf bereits vorhandene gerichtet werden. Abg. Frau Hoppe erklärt, es gehe nicht unbedingt darum, Neues zu schaffen, sondern insgesamt Engagement zu fördern und zum Beispiel für die bestehenden Strukturen die Attraktivität zu steigern. Abg. Frau Aytas vertritt die Auffassung, dass die Wahrnehmung ehrenamtlicher Tätigkeit sowohl dem eigenen Interesse, neue Ideen zu entwickeln und eigene Kenntnisse weiterzugeben, als auch dem Gemeinschaftsgefühl diene. Allerdings glaube sie schon, dass sich Menschen mit eigenen Problemen weniger engagierten, da die eigenen Sorgen möglicherweise Vorrang hätten. Der Ausschuss könne selbst Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen benennen und sich dafür einsetzen, das

28.02.12 - 63 - A/BübEBei Mittel für bürgerschaftliches Engagement, Mittel für bestimmte Projekte bereitgestellt würden, wobei sie sehr wohl die Probleme eines Haushaltsnotlagelandes sehe. Abg. Tuncel berichtet aus seinen Erfahrungen als Beiratsmitglied und hebt insbesondere den Aufbau eines Jugendbeirats in Bremen-Osterholz hervor; auch hierbei sei es wichtig gewesen, die richtigen Ansprechpartner zu haben und für eine Vernetzung mit den Einrichtungen im Ortsteil zu sorgen. Er würde es begrüßen, wenn der Ausschuss - wenn auch in geringem Umfang - eigene Mittel zur Verfügung hätte, um kleinere Projekte anstoßen und kleine Vereine unterstützen zu können. Herr Markus wirft die Frage auf, wie die Rahmenbedingungen geändert und die Arbeit auf Beiratsebene, aber auch im Parlamentsausschuss attraktiver gestaltet werden könnte, damit sich Jugendliche für ehrenamtliche Tätigkeit interessierten und sich engagierten; beispielhaft erinnere an eine Veranstaltung des Ausschusses auf dem Marktplatz. Dabei halte er die Zurverfügungstellung von Mitteln für zweitrangig, in einem ersten Schritt müsse das Interesse der Menschen geweckt werden. Frau Wangenheim hält es für erforderlich, ein Angebot an Fortbildung für die an der Arbeit von Jugendbeiräten interessierten Jugendlichen anzubieten, das vergleichbar der Schulung für Beiratsmitglieder sein könnte. Abg. Saxe unterstreicht die Bedeutung von Jugendbeiräten, äußert jedoch Zweifel, ob das die ideale und jugendgerechte Beteiligungsform darstelle, weil Jugendliche in kürzeren Zeitintervallen dächten, weshalb ergänzend eine temporäre Beteiligung angestrebt werden sollte. Er hielte es bei ehrenamtlichem Engagement für wichtig, gute Beispiele zu zeigen, verweist auf die in Bremen durchgeführte Stadtkampagne, wo nachahmenswerte Beispiele nachhaltiger Bürgerprojekte ausgezeichnet worden seien, und plädiert für eine Wiederholung dieses Wettbewerbs. Herr Ilgner möchte wissen, ob an Schulen über die Möglichkeiten eines sozialen Jahres informiert würde und ob bei Institutionen, die finanziell unterstützt würden, die Vergabe der Mittel an die Verpflichtung gekoppelt werden könnte, Plätze für Jugendliche einzurichten.

Nr. 2 / Februar 2012 - Fachhochschulen (PDF, 7242 kb - KV Schweiz
Investment Views Februar 2012 (PDF, 5513 KB) - VPBANK
AKTIV Nr.5 2012 (PDF, 1906 kb) - KV Bern
Protokoll 11. Sitzung vom 26. Februar 2013 (pdf, 65.4 KB)
Protokoll 8. Sitzung vom 18. September 2012 (pdf, 55.1 KB)
Protokoll 12. Sitzung vom 9. April 2013 (pdf, 72.6 KB)
Protokoll der 6. Sitzung (pdf, 49.1 KB) - Ausschuss für ...
Protokoll der GR-Sitzung vom 28. Februar 2012 - Holderbank SO
Protokoll des 28. Treffens am 06. Februar 2012 (PDF)
Protokoll der Sitzung am 9. Februar 2012
Protokoll der 18. Sitzung am 7. Dezember 2012 (pdf, 61.6 KB) - HaFa
Protokoll der PGR-Sitzung am 28. Februar 2011 - Herz Jesu ...
Protokoll der Sitzung der Steuerungsgruppe – 06. Februar 2012
Protokoll der 25. Sitzung am 7. Mai 2013 (pdf, 53.6 KB) - Bremische ...
Protokoll der Sitzung 01/5 vom 28. Mai 2001
Protokoll der Sitzung 01/5 vom 28. Mai 2001
Protokoll der PGR-Sitzung vom 28. Februar 2011 - Katholische ...
23. Februar 2012 PROTOKOLL der Sitzung des Fakultätsrates der ...
Protokoll der Sitzung 05/11-15 vom 16. Januar 2012 (pdf ... - Bremen
Protokoll der Sitzung vom 1. Februar 2012 - Katholische ...
Protokoll der Sitzung vom 21. Februar 2012 - Muri bei Bern
Protokoll der 8. Sitzung des Sanierungsbeirates vom 25. Februar 2013
Protokoll der Sitzung am 3. Februar 2011
Protokoll der öffentlichen Sitzung vom 05.04.2012 (pdf
Protokoll der öffentlichen Sitzung vom 05.06.2012 (pdf
Protokoll der Sitzung vom 04.12.2012 (PDF, 30 KB) - Wolfsburg