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Approximative Indoor-Lokalisierung von RFID ... - Gernot A. Fink

Approximative Indoor-Lokalisierung von RFID ... - Gernot A. Fink

62 5.1 Testmethodik Bild

62 5.1 Testmethodik Bild 5.6: RFID-Antenne Identec Solutions i-A9185 RFID-Transponder. Im praktischen Test werden drei unterschiedliche Transpondertypen getestet. Es handelt sich um passive UHF-Transponder, die sich in Größe und Leistungsfähigkeit bezogen auf die Lesereichweite unterscheiden. Diese Faktoren korrelieren zueinander, da die Größe von Transpondern maßgeblich durch die Antennenfläche bestimmt wird. Die Antennenfläche bestimmt wiederum die Energiemenge, die ein Transponder aus dem Feld eines Lesegerätes aufnehmen kann und damit die Lesereichweite [16]. Dies hat Auswirkungen auf eine mögliche Realisierung, denn große Transponder können in der Handhabung unpraktisch sein, während kleine Transponder möglicherweise zu wenig Leistung in ungünstigen Lesesituationen bieten [5]. Typ A ist ein Avery Dennison AD-612. Er ist der größte und leistungsfähigste Transponder unter den hier vorgestellten. Typ B ist ein Texas Instruments RX-UHF-00C01-03. Größe und Leistung liegen unter denen des AD-612. Typ C ist ein Impinj IN-11 Thin Propeller. Dieser Typ ist vergleichsweise klein. Abbildung 5.7 zeigt die Transponder im direkten Vergleich nebeneinander. Tabelle 5.7 listet die relevante technischen Daten der Transponder auf. Typ Bezeichnung Maße (mm) Lesereichweite A Avery Dennis AD-612 140 × 25 hoch B Texas Instruments RX-UHF-00C01-03 89 × 25 mittel C Impinj IN-11 Thin Propeller 95 × 8 gering Tabelle 5.7: Liste der Transponder

5 Evaluierung 63 Bild 5.7: UHF-Transponder. Von links nach rechts: AD-612, RX-UHF-00C01-03, IN-11 Thin Propeller Aufbau im openID-center des Fraunhofer IML Der Versuchsbau zur Evaluierung befindet sich im openID-center des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik in Dortmund. Um den Partikelfilter unter Realbedingungen zu testen, wurde in einem Bereich des openID-center ein Indoor-Szenario in einem kleinen Rahmen eingerichtet. Insgesamt besteht das Szenario aus einem Ein- und Ausgangsbereich, einer Halle, einem großen Raum und zwei kleinen Räumen (s. Abbildung 5.2). Die fünf Bereiche sind durch vier Durchgänge verbunden. Die Limitierung auf vier Durchgänge liegt in der maximalen Antennenzahl des Intermec begründet (s. Abschnitt 5.1.4). An jedem Durchgang ist eine Antenne auf ca. 100 cm Höhe befestigt (s. Abbildung 5.8). Mit der Festlegung auf diese Höhe soll erreicht werden, dass auch bei Trageorten des Transponders wie beispielsweise Hosentaschen, getragenen Koffern etc. eine Erfassung ermöglicht wird. Dieser hier vorgestellte Aufbau wurde für die Versuchsreihen maßstabsgetreu in den Simulator übernommen. Parameter der praktischen Testserie Bei dem Einsatz von passiven RFID-Transpondern in der Praxis ist die Lesewahrscheinlichkeit beim Passieren eines Sensorfeldes für die Funktionsfähigkeit des Partikelfilters von großer Bedeutung. Diese Wahrscheinlichkeit wird wiederum beeinflusst durch die Platzierung eines Transponders [16]. Um den Einfluss der Transponderposition zu bestimmen, wird in einer ersten Testreihe der Transponder beim Passieren eines Durchgangs optimal in kurzem Abstand (ca. 20-30 cm) zur Antenne gehalten. In einer zweiten Testreihe wird der Transponder normal“ an einer Plakette ” am Oberkörper getragen. Dieses Szenario ist bezüglich der Lesegüte durch Absorptionseffekte des menschlichen Körpers ungünstiger, aber realistischer als die optimale Position. In einer dritten Testreihe wird der Transponder in einer Geldbörse am Körper getragen. Wegen der vergrößerten Absorption durch die Nähe zum Körper und durch die Geldbörse und wegen möglicher Reflektionen durch Münzen und andere Gegenstände in der Geldbörse stellt diese Position den

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