Aufrufe
vor 3 Jahren

Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde

Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde

Kirche. An ausgewählten

Kirche. An ausgewählten Sonnabenden wird, neben der üblichen offenen Kirche, ein besonderes Angebot für Kinder (und deren Eltern, wenn sie mitkommen) geboten. Das Ziel ist: Kindern im Umfeld – oder auch von weiter her – eine Kirche sinnlich erfahrbar zu machen und Interesse zu wecken für dieses geheimnisvolle Gebilde namens Kirche. Insbesondere die biblischen Geschichten, die auf unseren Fensterbildern erzählt werden, sollen in die „offene Kinderkirche“ einbezogen werden. Über die konkrete Ausgestaltung wird noch innerhalb der Gruppe und mit Pfarrer Fuhr gesprochen. Wir werden unsere Erfahrungen sammeln und sind für weitere Ideen und Hinweise aus der Gemeinde dankbar. Sabine Herm Finovo – das Café auf dem Kirchhof Interview mit dem Café-Betreiber Bernd Boßmann Das neugegründete Café Finovo auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof existiert nun einige Monate. Wie bist du auf die Idee für dieses Projekt gekommen? Vor Jahren habe ich zusammen mit der mittlerweile verstorbenen Ovo Mal- tine eine Patenschaft für eine Grabstätte übernommen. Wir haben damals schon gesehen, daß das ehemalige Verwalterhaus leer steht. Ich habe mich dann erkundigt, ob dieses Haus zu pachten sei. Schon damals hatte ich die Idee, auf alle Fälle einen kleinen Blumenladen und ein Café hier zu betreiben. Während der 150-Jahr-Feier des Kirchhofs im letzten Jahr wurde ich mit Frau Ringkamp bekannt, die dem Ausschuß „St.-Matthäus-Kirchhof“ angehört, in dem auch die ehemalige Bezirksstadträtin Ziemer vertreten war. Beide Frauen hatten die gleiche Idee, und da hat es natürlich gleich gefunkt. Es gab auch noch andere Bewerber, die aber wohl nicht so ein Konzept hatten wie ich, nämlich alles in Eigenleistung zu machen. So hat man sich für mich entschieden. Wann hast du eröffnet? Wie ist das Café seitdem angelaufen? Eröffnung war am 27. September 2006. Ich wollte nie ein kommerzielles Geschäft daraus machen. Ich hab’ mir überlegt, ob ich es mir leis- - 22 -

ten kann. Ich bin es gewohnt, mit wenig Geld auszukommen. Ich habe Geld, das ich mit meiner künstlerischen Tätigkeit verdient habe, hier investiert, und habe errechnet, daß ich mir das leisten kann, wenn ich am Tag 20,00 Euro umsetze. Das war eine gute Kalkulation, die bisher aufgegangen ist. Wer kehrt bei dir ein? 80 % meiner Gäste sind Leute, die Gräber hier betreuen, die also Freunde oder Angehörige hier auf dem Kirchhof haben, welche sie besuchen und deren Gräber sie pflegen. 10 % sind Touristen und zu 10 % kommen auch Menschen aus der Nachbarschaft, die diesen Kirchhof als grüne Lunge nutzen oder mit ihren Kinder spazieren gehen. Aufgrund von Fernseh- und Zeitungsartikeln nimmt der Anteil an Touristen zu. Es kommen Leute, die seit siebzig Jahren in der Stadt wohnen und noch nie auf diesem Friedhof waren, und das finde ich sehr schön. Sehr oft kommen auch Pfarrer und Pfarrerinnen, aus Hamburg, aus Stuttgart, aus München – von überall her – um sich das anzugucken. Die haben davon gehört, und ich glaube, in der evangelischen Kirche wird das auch noch Kreise ziehen. Ich möchte so ein Angebot überall dort, wo es möglich ist, auf Friedhöfen ein Café zu machen, weil man dadurch Grundbedürfnisse, die vorhanden sind, befriedigt, nämlich sich aufzuwärmen, sich die Hände waschen und eine Toilette nutzen zu können, etwas Warmes zu trinken und zu kommunizieren. Menschliche Grundbedürfnisse eben, die nicht nur hier, sondern überall erfüllt werden können. Außerdem schaffe ich Arbeitsplätze, ohne vorhandene zu verdrängen. Ich denke, daß ich im Sommer schon zwei oder drei Leute beschäftigen kann. Für die Senioren, die hier in der Ecke wohnen, ist es natürlich schön, daß sie nicht erstmal drei Kilometer zu nächsten Blumenladen laufen müssen, um dann wieder zurück zu gehen. Wir verkaufen hier auch Blumen und Kerzen. Der Blumenladen “Roter Mohn“ ist also Teil des Konzepts? Ja, und die Arbeit des Vereins „Efeu e.V.“ gehörte auch schon von Anfang an zum Konzept. Das war nur zu Beginn noch nicht klar als Verein definiert, aber ich habe gemerkt, daß die anfallenden Aufgaben für eine Einzelperson einfach zuviel werden. Ich weiß auch nicht, wie man Sozialarbeit als Gewerbe betreiben kann, und ich will das schon trennen. Ein - 23 -

St.-Matthäus-Kirchhofs - Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde
Zwölf Apostel - Evangelische Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde, Berlin
Wir sind für dich da! - Evangelische Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde ...
Speisekarte Ausserhaus Zwölf Apostel
Speisekarte Ausserhaus Zwölf Apostel
EV. APOSTEL-JOHANNES-KIRCHENGEMEINDE
geld-zurück - Ev. Apostel-Johannes-Kirchengemeinde
EV. APOSTEL-JOHANNES-KIRCHENGEMEINDE
Taufen in der Apostel- Kirchengemeinde Anschriften
geld-zurück - Ev. Apostel-Johannes-Kirchengemeinde
geld-zurück - Ev. Apostel-Johannes-Kirchengemeinde
Trauungen in der Apostel- Kirchengemeinde
Gemeindebrief Nr.82 - Zwolf-Apostel-Kirche Frankenthal
geld-zurück - Ev. Apostel-Johannes-Kirchengemeinde
EvGemBrief2013-1-web - Ev. Kirchengemeinde Düsseldorf Garath
Gemeindebrief - Ev. Jakobus-Kirchengemeinde Breckerfeld
Download Gemeindebrief - Ev. luth. Kirchengemeinde Neuwerk ...
Winter 2010 - Prot. Kirchengemeinde Ludwigshafen Süd
Im Rückspiegel - Evangelische Kirchengemeinde Hirschberg ...
miteinander - Evangelische Kirchengemeinde Schwieberdingen
Untitled - Evangelische Kirchengemeinde Meimsheim