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Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde

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Verein kann viele Dinge

Verein kann viele Dinge erreichen, die ich als Privatperson nicht erreichen kann, allein schon im Umgang mit den Behörden. Du hast es gerade angesprochen. Ein Verein zur Förderung des Alten St.-Matthäus-Kirchhofs befindet sich in Gründung. Er soll den Namen „Efeu e.V.“ tragen. Was kannst du mir darüber berichten? Die Räume dieses Vereines sind im oberen Stockwerk angesiedelt. Dort gibt es zwei große Räume, die von bis zu 50 Personen genutzt werden können. Geplant sind Weiterbildungen, Seminare, Workshops, kleine Matineen, Lesungen, Kultur in Form von Ausstellungen nicht nur zum Thema Kirchhof. Natürlich können auch Trauerfeiern dort abgehalten werden. Der Förderverein für den Alten St.-Matthäus-Kirchhof hat sich den Schutz der denkmalgeschützten Mausoleen und Grabanlagen zum Ziel gesetzt. Mittel sollen besorgt werden, diese Anlagen vor dem Verfall zu retten. Es gibt verschiedene Ideen, wie man dafür Sponsoren gewinnt. Hauptziele des Vereins sind der Denkmalschutz, die Denkmalpflege und der Naturschutz, denn der Kirchhof ist eine Oase und grüne Lunge mitten in der Stadt. Daneben sollen soziale und kommunikative Aufgaben übernommen werden. Ich kann mir gut vorstellen, daß aus diesem Verein auch ganz konkrete Aufgaben, wie die Hilfe von pflegebedürftigen Menschen, hervorgehen, z. B. der Seniorin, die erkrankt ist, beim Einkauf zu helfen. Das passiert ja jetzt schon, ohne daß es einen Namen oder eine Funktion hat. Es helfen immer mehr, und wir haben einen massenhaften Zulauf an Leuten, die dem Verein beitreten wollen. Die meisten haben einen wirklichen Bezug zum Kirchhof, aber es gibt auch viele Menschen, die einfach nur das ganze Projekt unterstützenswert finden. Ihr arbeitet eng mit der Kirchhofsverwaltung zusammen? Die Zusammenarbeit mit der Kirchhofsverwaltung hat sich als sehr positiv erwiesen. Da ist ein völliges Vertrauen entstanden. Ich denke, am Anfang war es für fast alle sehr suspekt. Da kommt da einer aus der Künstlerecke dahergelaufen, ein bißchen extrem, kommt da an mit einem großen Konzept, das auf drei Seiten zusammen geschrieben ist, und welches dann den ganzen Kirchhof beeinflussen soll. Aber es ist alles aufgegangen, und das ist ja das Wichtigste. Was die Leute immer beruhigt, ist, wenn sie erfahren, daß - 24 -

ich ursprünglich gelernter Krankenpfleger bin, und nicht nur ein durchgeknallter Schauspieler. Hast du noch andere Zukunftspläne? Ich wünsche, daß alles hier so fest installiert wird, daß es nicht demontiert werden kann. Dafür ist der Verein sehr wichtig. Ich habe ein Zukunftsprojekt: ein alternatives Altenheim. Die Idee trage ich schon seit zwanzig Jahren mit mir herum. Es geht um ein freies Zusammenwohnen. Jeder soll Obacht über den anderen halten und Aufgaben erfüllen, die er bewältigen kann, und für mehrere übernimmt. Die eine macht die Abrechnung für alle, der andere übernimmt die Großküche. Aber zunächst werde ich mich voll und ganz diesem Projekt widmen. Dann sehen wir weiter. Ich wünsche dir gutes Gelingen, weiterhin Kraft für dein großes Engagement, und bedanke mich für dieses Gespräch. Jochen Sievers Das Gespräch fand am 17. Januar 2007 statt. Café Finovo, Alter St.-Matthäus-Kirchhof, Großgörschenstraße 12–14, 10829 Berlin. Tel.: 206 15 520, Homepage: www.cafe-finovo.de Die Öffnungszeiten stimmen mit denen des Kirchhofs überein: März: täglich von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr April: täglich von 8:00 Uhr bis 19:00 Uhr Mai: täglich von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr Ein Freund macht sich auf den Weg ... und die guten Wünsche der Gemeinde begleiten ihn. Am 14. Januar hielt unser geschätzter Pfarrer Weigle seinen vorerst letzten Gottesdienst in unserer Gemeinde. Der Chor sang aus Schuberts Messe in B-Moll das Kyrie, Gloria, Sanctus und Benedictus. Die Sängerinnen und Sänger waren glücklich: Sie wurden begleitet vom Orchester des Kirchenkreises Schöneberger und vier Solisten. Oder war es anders herum? Schon die Generalprobe war ein Vergnügen. Einen Konzert-Mitschnitt kann man im Gemeindebüro für 5 Euro (es darf auch mehr sein) erwerben. Nach dem Gottesdienst gab es einen kleinen Empfang, „ohne großen Aufwand und einfach gestrickt und ohne doppelten Boden“, ganz nach Peter Weigles Geschmack, wie er auch über zwei Jahre lang seine Andachten begonnen hatte. Dann brach er auf, die Koffer waren schon gepackt. Doch bevor ihn sein Weg zu einer neuen Gemeinde in Hessen- - 25 -

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