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Vulkanismus - weltbilder.de

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Vulkanismus Schichtvulkane Die Mehrheit der festländischen Vulkane besitzt mehrere Schlote bzw. Gruppen von Schloten. Daraus entstehen zwei Grundformen von Vulkanen. Der kegelförmige Typ, der so genannte Schlackenkegel, besteht aus pyroklastischem Gestein oder Tephra (Asche, Schlacke oder Lapilli – das ist vulkanisches, unregelmäßig kantig geformtes Auswurfmaterial etwa von der Größe einer Nuss; es bildet unverfestigte, lockere Ablagerungen), das nach der Explosion in unmittelbarer Nähe des Kraters niederfällt. Schlackenkegel besitzen steile Flanken. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Parícutin in Mexiko, der am 20. Februar 1943 in einem Maisfeld ausbrach und innerhalb von sechs Tagen einen Aschekegel von 150 Meter Höhe gebildet hatte. Am Ende des Jahres war der Berg bereits 336 Meter hoch. Dieser Vulkantyp ist allerdings wegen der eher lockeren Gesteine nicht sehr verwitterungsresistent. Bei fortgeschrittener Abtragung bleibt oft als Härtling der zentrale Schlot stehen, wofür die Vulkane des Hegau ein Beispiel sind. Es ist selten, dass ausschließlich eine Art von Material ausfließt oder herausgeschleudert wird. Häufig wechseln sich Lava- und Aschelagen ab. Die Folge ist eine "Schichtung" (besser: Wechselfolge) unterschiedlicher vulkanischer Ablagerungen. Die daraus entstehenden, symmetrisch geformten, kegelförmigen Vulkane nennt man Schicht- oder Stratovulkane. Die bekanntesten Schichtvulkane der Welt sind der Stromboli, der Ätna (der höchste aktive Vulkan Europas) und der Vesuv in Italien, der Popocatépetl in Mexiko, der Cotopaxi in Ecuador und der Kilimanjaro in Tansania. Der Fujisan und der Mayon gehören ebenfalls zu diesem Vulkantyp. Diese Art von Vulkanen haben meist zunächst nur einen zentralen Schlot. Es kommt aber auch häufig vor, dass später Nebenschlote aktiv werden oder radiale Spalten aufreißen. Schichtvulkane entstehen bei der Förderung von sauren bis intermediären Magmen. Sie kommen besonders entlang der Subduktionszonen vor. Schildvulkane Ein weiterer häufiger Typ von Vulkanen ist der so genannte Schildvulkan. Er zeichnet sich durch eine breite, eher flache Form aus, die sehr viele Kilometer Durchmesser haben kann. Die Hänge sind flach, meistens unter zwölf Grad Hangneigung. Ihr Aufbau erfolgt meistens durch Hunderte von dünnflüssigen, basaltischen Lavaergüssen, die jeweils nur wenige Meter mächtige Lavadecken bilden. Schildvulkane haben häufig mehr als einen Schlot bzw. Nebenschlote und Spalten an den Flanken. Die größten Schildvulkane gibt es auf Hawaii im Nordpazifik. Die Kette der Inseln Hawaiis besteht aus Schildvulkanen, die sich vom Grund des Meeres erheben. Der jüngste von ihnen ist der Mauna Loa auf der Insel Hawaii. Dieser Vulkan gilt als der größte und höchste Berg der Erde, da er über 10 000 Meter – gerechnet vom Meeresboden – hoch ist. Am Fuß besitzt er einen Durchmesser von 400 Kilometern.

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