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Eva Maria J obst

Eva Maria J obst Europäischer Binnenmarkt »Aussicht auf wissenschaftlichen Gewinn war der vornehmste, erfreulichste Zug der analytischen Arbeit; diitfen wir sie itgendwelchen praktischen EtWägungen zum Opfer btingen ?«1 L 'Etouffoir Europeen ist der Titel eines Dossiers, das das in Paris erscheinende Magazin L 'Ane in seiner jüngsten Ausgabe zur Situation der Psychoanalyse in Buropa veröffentlicht. Der Blick in die westlichen Länder sieht, daß »Europa« drauf und dran sei, die Psychoanalyse zu »ersticken« 2 - in gesetzlichen Regelungen, die sie den ärztlichen oder nichtärztlichen Heilberufen zuordnen. Gebe nicht das vor kurzem in Italien verabschiedete Psychiatriegesetz all jenen Warnern Recht, die schon seit geraumer Weile mahnen, die Psychoanalyse gäbe sich selbst auf, wenn es nicht gelänge, ihre Einzigkeit gegen das »Unbehagen in der Kultur« zu behaupten? Unbehagen aber verschafft derzeit den französischen Psychoanalytikern gleich welcher Provenienz die »echeance europeenne«, die durch die EEA auf 1993 terminierte Frist für die Wirtschaftsund Währungsunion - denn spätestens dann, so fürchten sie, stehe auch ihnen eine staatliche Reglementierung ins Haus -und dies womöglich in Anlehnung an die Mißstände (gemeint ist die soge- 3

nannte Kass enana yse) 1m Müßten sie s· h 1 . .. h . m ac tgen Nachbarland Deutschland. l wen en, über alle dokt . . . ' um te drohende Gefahr zu d S l pa tungen hinweg z . en hch thre Bezieh tc a so mcht d" nnaren Streitigk ·t d d . . u emer konzert' t E' ung zum Staat ordnen? men solchen Ordnun sa f m gro en Auszüge p Dezember 1989 · ß et en un organisatorischen . ter en Aktton bereitfinden und . g u ruf brachte Le Monde am 15. versetzte die analyt ' n . . . our wze Instaltee Ordinale h . e atte m Tages . zu emer lebhaften D b zettungen, Magazinen und Verb andszeitschriften L" tsc en Kretse m A f h . . test man freilich d" men, so erscheint ein E f 1 Leclaire, einer der M"t . u ru r und führte in der Folge . te verschtedenen Stellungnah- r o g _ des Aufrufs fraglich, auch wenn S. 1 unterzetchne · von vtelfacher wen et mu ekannt t roJe tspncht. Sow "t p . k . . . msterten Analytikern f h t h , n auc »pnvat« g . . ß h . . b . z ' ts es vornehmlich bei nichtorgaa auc der Staat: Er r ß d zus an tgen Ministe · 1 B t.. d" eamte, habe keiner d G Doch auch einige d Aufruf insofern begr .. ßt ret e und zum Nachd k 'ß L'A . au ustlmmung ge t ß te urch eme na en zum Ges .. h . . r, m emem Interview mitL'Ane . . eau erter Sympathte für setn er etadenen ab hl" . . .. s o en. Postttv geantwortet . n semer ur dte freien Berufe f" prac bttten. Diese Bitte so der sc agtg beschieden. . er etschtedensten Gegner haben den l u , a s er dte An lyt'k ne 43, 25). Zahlreiche Mit r _ luhon« von 1980 herv g te er verschiedener aus der »Dissoau h . c prompt eine Gegene kl. . en en über ih s d . a 1 er aus ihrem Schlummer ren tatus herausfordere (s. orgegangenener G r arung und s 1 mge unter ihnen sind z Et · » · mter-assoziativen K 11 1 . . zu 1 . ug etch Mttunt Latenanalyse und der Autori »Die Psychoanalyse am Wende uber dem den Aufruf . ruppen formulierten denn amme ten Unterschriften. . h erzetc ner einer Einladung oqumm« 1991, das u.a. Fragen der sterung behandeln will. L sc mtt: Zwiespältig sei d B.. . . punkt threr Geschichte« steht mettend begründenden Ab- .. h . von eclatre e· 1 . wor en abe, da ihr Selb t . . . ' as te Psychoanalyse erb h k . . . ett wett ausemanerklafft Kl d mo ernen Formen des A . » ause remer Lehre« zurück . . as urgerrecht d d' s verstandms d 'h . . .. un 1 r Bild m der Offentlich- . en, zumal dte A 1 'k nspruchs zu verk na yt1 er dazu neigten , die ennen und sich in eine zogen (Leclaire in einem Interview mit , 3 . L'Ane, Juli 1990). Da es den Verfassern um eine Breitenwirkung der Psychoanalyse geht, beklagen sie, daß dergestalt das weite Feld des Anspruchs auf Analyse anderen überlassen werde. Äußerst dringlich sei es dagegen, angesichts der »Entfaltung der diversen psychotherapeutischen Praktiken« die Ethik der Psychoanalyse und ihren »subversiven« Charakter zu verteidigen und »die Prinzipien ihrer Handlungsweise gegenüber der wachsenden Hegemonie der Neurowissenschaften und der molekularen Psychiatrie zu behaupten>ist sie der einzige Typus einer Instanz, der den Modus der Einschreibung der Psychoanalyse in die Ordnung eines Rechtsstaats und in die zivile Gesellschaft zu definieren fähig sei.« Interface sei sie auch bei der im Prozeß der europäischen Einigung notwendig werdenden Harmonisierung der Steuer und Berufsregelungen. Interface zum dritten zwischen den psychoanalytischen Gruppen und der Öffentlichkeit, der gegenüber sie berufen sei, die >>Nützlichkeit« und >>Lebensnotwendigkeit« der Psychoanalyse zu verfechten. Als zwischen den Gruppen vermittelnde dritte Instanz soll sie -so lese ich den Text - das soziale Band anders knüpfen als es in den rivalisierenden Institutionen geschieht - welche die Spaltung der psychoanalytischen Bewegung in Frankreich eh nur perpetuierten gegen den deutlichen Unwillen der Mehrheit der an der Praxis interessierten Analytiker - nämlich gegründet auf das >>primordiale Prinzip der Anerkennung des anderen als anderen« ( ebd.ll., Eine Disziplin des Konflikts und des Widerspruchs. Üb er den Praktiker). 4 5

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