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Atomphysik, Kernphysik Radioaktivität - VCDforStudy

Atomphysik, Kernphysik Radioaktivität - VCDforStudy

8.2.3 Nachweisgeräte

8.2.3 Nachweisgeräte für Kernstrahlungen 8.2.3 Nachweisgeräte für Kernstrahlungen 8.2.1.1 Spinthariskop, Nebelkammer, Ionisationskammer Spinthariskop, offene Bauart, ohne Strahler 84 82 490 zur Beobachtung von Szintillationen auf einem offenliegenden Zinksulfidschirm. Der Strahlerstift 84 83 110 oder 84 83 120 wird so in das Gerät eingeschraubt, daß die radioaktive Seite des Stiftes (oberes, abgeflachtes Ende) zum Leuchtschirm gerichtet ist. Betrachtet man bei völliger Dunkelheit und nach genügender Dunkeladaption des Auges den Leuchtschirm durch die fest eingebaute Lupe, können Lichtblitze wahrgenommen werden, die statistisch verteilt auftreten. Wird ein Papier in den Strahlengang gehalten oder der Strahlerstift entfernt, so bleibt der Leuchtschirm dunkel. Leuchtschirm: Zinksulfid Abmessungen in mm: 62 x 54 x 46 Masse: ca. 35 g Zusätzlich erforderlich: Strahlerstift, 226 Ra, max. 3,7 kBq 84 83 110 oder Strahlerstift, 226 Ra, max. 60 kBq 84 83 120 Expansionsnebelkammer (ohne Strahlerstift) 84 83 220 zur Sichtbarmachung der Bahnen ionisierender Strahlen. Mit der Nebelkammer, in die ein Strahlerstift eingesetzt wird, können die Bahnen von α-Teilchen für 1 bis 2 Sekunden sichtbar gemacht werden. Mit Hilfe eines Gummiballes wird die Übersättigung des 50-%-Methanol- Wassergemisches durch Kompression und anschließende Expansion (adiabatisch) erzeugt. Zur wirbelfreien Entspannung ist der Metallboden der Kammer mit einer Schaumgummiplatte als Strömungswiderstand und einer matt schwarzen Metallplatte abgedeckt. Im Boden der Kammer befindet sich ein zentraler Stutzen mit aufgeschobenem Gummiball und eine exzentrisch angeordnete Gewindebohrung zum Einschrauben des Strahlerstiftes. In der Kammer ist eine Absorptionsfolie an einem Schwenkbügel angebracht, die vor die Präparateöffnung geführt werden kann. Die Kammer kann an einem seitlich angebrachten Stiel gehaltert werden. Deckel und Seitenwand bestehen aus Plexiglas. Für die Kammer ist keine Bauartzulassung erforderlich; sie ist jedoch als Strahlenschutzbehälter für die Strahlerstifte 84 83 110 und 84 83 120 in den jeweiligen Bauartzulassungen zugelassen. Kammer: Stativstab: Masse: d = 90 mm, h = 15 mm d = 10 mm, l = 45 mm ca. 600 g Zusätzlich erforderlich: Strahlerstift, 226 Ra, max. 3,7 kBq 84 83 110 oder Strahlerstift, 226 Ra, max. 60 kBq 84 83 120 und Experimentierleuchte mit Reutherlampe 84 71 660 zur seitlichen Beleuchtung der Kammer Transformator mit Gleichrichter 2 ... 14 V AC/DC 85 21 111 Nebelkammerflüssigkeit, 30 ml 84 83 230 diverses Aufbaumaterial Hinweis: Soll die Sichtbarmachung ionisierender Strahlen einem größeren Zuschauerkreis gezeigt werden, ist eine Übertragung bzw. Aufzeichnung mit Videosystemen besonders eindrucksvoll. 8 - 26

8.2.3 Nachweisgeräte für Kernstrahlungen Ionisationskammer 84 85 660 zum Nachweis und zur Messung von Ionisationsströmen. Die Kammer besteht aus einer Bodenplatte mit Anschlußbuchse (UHF) und isoliert angebrachtem Haltestiel, einer abnehmbaren Zylinderdose, die auf der Stirnseite mit einem Drahtnetz abgeschlossen ist, und einer auswechselbaren Plattenelektrode. Die Durchführung zur Elektrode ist hochwertig isoliert. Zum Nachweis des lichtelektrischen Effektes (Hallwachsversuch) wird eine Plattenelektrode aus Zink mitgeliefert. Abmessungen: Masse: d = 105 mm, h = 70 mm ca. 470 g Zusätzlich erforderlich: Meßverstärker 85 31 401 Adapter UHF-Stecker zu BNC-Buchse 87 13 310 Strahlerstift, max. 3,7 kBq 84 83 110 oder Strahlerstift, max. 60 kBq 84 83 120 Versuchsmöglichkeiten: Strom-Spannungs-Charakteristik der Kammer Ionisation durch α-, β- und γ-Strahlen Messung der Reichweite von α-Teilchen Bestimmung der Halbwertszeit von Thoriumemanation Nachweis sehr weicher Röntgenstrahlung (beim Betrieb von Entladungsröhren) Absorptionsversuche Versuch zum lichtelektrischen Effekt Geschlossene Zylinderdose 84 85 690 zur Ionisationskammer 84 85 660 passend, mit zwei Schlauchanschlußstutzen. Mit der geschlossenen Kammer kann die Halbwertszeit von Thoriumemanation ermittelt werden. Der Meßverstärker 85 31 400 ist ausreichend stromempfindlich, um die Ionisationsströme zu messen. Abmessungen: Masse: d = 105 mm, h = 70 mm ca. 260 g Zur Durchführung des Versuchs erforderlich: Thoriumnitrat-5-Hydrat, 50 g 87 39 010 8 - 27

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