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April 2013 - Pfarrei Düdingen

April 2013 - Pfarrei Düdingen

PFARREI-INFOS anlegen

PFARREI-INFOS anlegen musste und dadurch ihrem Vater zu einer willkommenen Stütze wurde. Nach dem Schulabschluss in Gurmels ging es gleich in die verschiedenen Stellen nach Murten, und später in einen Haushalt. Dann be gegnete Marie dem stattlichen Hans Bächler, Sie schlossen 1950 in der Wallfahrts kapelle Bürglen den Bund fürs Leben. Im Laufe der Jahre schenkte ihnen Gott drei Kinder, die sie allesamt zu sehr tüchtigen und bodenständigen Menschen heranzogen. Durch den gemeinsamen Fleiss der Eltern wurde es ihnen möglich, im Moos bei Dü dingen ein Eigenheim zu bauen. Der neue Standort der Familie brachte für den Fami lienvater auch einen kürzeren Arbeitsweg. Mama Bächler liebte die Abgeschiedenheit drüben im Moos, denn die tüchtige Mutter und Gärtnerin liebte und pflegte ihren wunderschönen Garten mit unbeschreiblicher Herzlichkeit. Kein Wunder, dass sie dann auch aus den Gartenerträgen sich bemühte, ganz feine Menüs herzurichten. Ja, das Kochen lag ihr ebenso sehr, wie auch die Pflege und das Betreuen ihrer Hühner und Kaninchen. Der Tod ihres Mannes im Jahre 2002, der durch ein Krebsleiden von Gott abberufen wurde, schmerzte die treue Gattin sehr. Aber in ihrer ruhigen und selbstständigen Art lebte sie die weiteren Jahre in stiller Zufriedenheit und freute sich immer wieder an den Besu chen ihrer Jungen mit ihren Familien. Ihr Rücken machte ihr nun schon etliche Jahre arge Probleme, so dass die Spitex für sie zu einer willkommenen Hilfe wurde. So konnte sie ihren Haushalt verhältnismässig lange alleine führen. Und was wäre unsere gute Mama Bächler ohne ihr grosses Gottvertrauen! Ja, sie war ein tief religiöser Mensch. Und sie hatte da ­ bei auch sehr Glück, denn Hermann oder Ro land brachten sie am Samstagabend immer in den Gottesdienst. Ich sehe sie noch immer hier in der vordersten Bank, wie sie sehnsüchtig auf die Begegnung mit Gott im eucharistischen Brot wartete. Und wie sie sich dann freute und mir einen dankbaren Blick zuwarf. Mit unserer Gottesmutter pflegte sie ebenfalls eine wohltuende Verbindung. Denn ihr anempfahl sie ihre Lieben immer wieder neu. Weil Mama Bächler gewohnt war, in Ruhe und Stille da drüben im Moos zu wohnen, bereitete ihr das emsige Treiben im Pflegeheim, wo sie seit drei Jahren wohnte, nicht besondere Freude. Sie lebte da lieber zu rückgezogen in ihrem Zimmer, aber freute sich doch immer wieder ob den Besuchen ihrer engeren und grösseren Familie. Sie führte ja zeitlebens auch mit ihren Geschwistern ein gar erfreuliches Zusammensein. Nun ist sie am Donnerstag, 28. Februar 2013, gerne und gut vorbereitet zu Gott heimgekehrt. Sie wird sich freuen, nun bei IHM einen Platz zu bekommen. Und sie wird auch da weiterhin für Euch alle, liebe Ange hörige, Fürbitte einlegen. Das zu wissen, mag Euch trösten, in dieser nicht einfachen Zeit für Euch alle. abbé Patrick Rosa Pürro-Zollet, Garmiswilstrasse Am 26. Januar 1923 erblickte Rosa als das zweite von vier Kindern der Eltern Kanis und Ida Zollet-Boschung das Licht der Welt. Ihre Kinder- und Jugendzeit verbrachte sie auf dem elterlichen Hof in Pfaffenholz bei Wünnewil. Da die geschwächte Gesundheit ihres Vaters diesen im Arbeitsalltag hinderte, wurde Rosa schon seit früher Kindheit mit der harten Arbeit auf Hof und Feld vertraut. Mit ihren drei Brüdern hatte sie viel Spass, musste sich jedoch als einziges Mädchen auch manchmal durchsetzen. Die Schule besuchte sie in Wünnewil. Nach der Schulentlassung arbeitete sie im Sommer auf dem elterlichen Hof und im Winter in verschiedenen Stellen als Haushaltangestellte, in Konditoreien und als Näherin in Freiburg und Bern; zuletzt beim Tierarzt, Dr. Ludwig, in Schmitten. In der Freizeit war sie oft mit einer Jugendfreundin zusammen, mit welcher sie auch Ausflüge mit dem Velo unternahm. So fuhren beide ebenfalls zu Tanzveranstaltungen, wo Rosa ihren Freund und späteren Ehemann, Alois Pürro, kennen- und lieben lernte. Die­ Duedingen_April.indd 14 12.03.13 11:31

VEREINE ser führte sie im Jahr 1951 zum Traualtar. Ihrer Ehe entsprossen vier Kinder: Helene, Hu bert, Peter und Edith. Mehrere Jahre wohn te die Familie in verschiedenen Miet wohnun gen. Dank Fleiss und Sparsamkeit konnten sie sich einen langersehnten Wunsch erfüllen: das Bauen eines eigenen Hauses. Nach dem Einzug in ihr Eigenheim in Garmiswil im März 1965 arbeitete Mutter Pürro für einen finanziellen Zustupf noch auswärts. Haus und Garten waren ihre grosse Passion. Der Gemüsegarten diente nicht nur zur Selbstversorgung: Salat, sowie Himbeeren und Brombeeren wurden an verschiedene Restaurants verkauft. Rosa besass einen grü nen Daumen. Alles, was in den Boden ge langte, ergab einen grossen Ertrag. Die Blu men vor dem Haus waren Mutters besonderer Stolz. Grosse Freude bereiteten ihr die vier Grosskinder: Valérie, Fabrice, Simone und Julie. Als Spielernatur brachte sie ihnen das Jassen bei. Mit drei Freundinnen fand an jedem Dienstagnachmittag die obligate Jassrunde statt. Diese Zusammenkünfte waren ihr sehr wichtig und wurden von der ganzen Familie respektiert. In den letzten Jahren liess ihre Sehkraft zu ­ sehends nach und Rosa war auf fremde Hilfe angewiesen: Hilfe, die ihr aus ihrer Fa ­ milie zuteil wurde. Weiterhin war sie am All ­ tagsgeschehen interessiert. Ihren täglichen Nachmittagsfilm konnte sie indessen nur noch mit dem Gehör wahrnehmen. Das Mon ­ tagabendwunschkonzert, sowie Gesang und Jodellieder hat sie stets sehr genossen. Von Schicksalsschlägen wurde sie auch nicht verschont. Der Tod ihres Mannes Alois im Jahr 1991 und ihres Sohnes Hubert im Jahr 2000, war für sie schwer zu tragen. Die Kraft dafür holte sie sich im täglichen Gebet und im christlichen Glauben. Nach einem Arztbesuch am 11. Januar dieses Jahres musste unsere Mutter notfallmässig ins Spital Tafers eingeliefert werden. Dieses durfte sie am 24. Januar wiederum verlassen, um am 26. Januar ihren 90. Ge ­ burtstag mit ihrer Familie zu Hause zu feiern. Doch an diesem Tag erlitt sie einen Schwäche anfall, welcher nochmals eine Spital einlieferung erforderte. Die gesundheitlichen Umstände verunmöglichten eine Rückkehr in ihre Wohnung in Garmiswil. Im Pflegeheim Wolfacker wurde sie die letzten drei Wochen liebevoll betreut und gepflegt. So kam die Zeit des Abschiednehmens von dieser Welt. In der Nacht auf den 3. März 2013 durfte unsere Mutter im Beisein der Fa milie friedlich einschlafen. Die Familie Frauengemeinschaft Di. 9. April Wanderung Treffpunkt: 13.30 Uhr beim BZ-Parkplatz Sa. 27. April, 9.00–16.00 Uhr Frauentag in Burgbühl mit Solange Baeriswyl «Achtsam mit den eigenen Kräften umgehen». Dieser Kurs richtet sich an Frauen, die auftanken und sich entspannen wollen. Er ist ein Beitrag zu körperlichem und seelischem Wohlbefinden. Wir tauschen uns aus und entspannen Körper und Geist durch gezielte Körper- und Atemübungen und entdecken die Quellen von Freude und Kraft in einigen Kreistänzen. Anmeldung: bis 26. März 2013 bei Isabelle Amacker, 026 496 06 08 Organisation: Kath. Frauenbund Deutschfreib. Kreis Frauen und Kinder VEREINE Sa. 20. April Kochen mit Kindern ab 6 Jahre: Für Kinder, die Lust auf ein Kochabenteuer haben. Zeit: 10.30–14.30 Uhr Ort: Kochschule Podium Düdingen Kosten: Fr. 10.– pro Kind (Plätze beschränkt) Anmeldung bei: Marilyn Pittet, 026 493 01 88, bis 12. April 2013 Duedingen_April.indd 15 12.03.13 11:31

Mittelteil 175 Jahre Pfarrkirche - Pfarrei Düdingen
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