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Jahresbericht 09/10 - Schule Waldstatt

Jahresbericht 09/10 - Schule Waldstatt

Rückblick Inhalte 1.

Rückblick Inhalte 1. Rückblick der Schulleitung 1.1. Ein ruhiges, erfolgreiches Schuljahr Im Gegensatz zum letzten Schuljahr wurden Schulalltag und Routine gelebt. Auf die traditionellen Schulanlässe wollte natürlich niemand verzichten. Gleichzeitig konnten sowohl die Blockzeiten, wie auch die angestrebten Ziele gut umgesetzt werden. Einzig die vom Kanton angeregte Aktionswoche sorgte bei der Lehrerschaft und bei den Lernenden für eine gewisse Unruhe, weil das Departement den Termin dieser Aktionswoche genau vor unsere Erlebnistage platziert hat. 1.2. Spardruck weiterhin spürbar Zu Ungunsten einiger Kinder und Lehrpersonen und natürlich auch zu Ungunsten der Qualität der Schule Waldstatt hat die Schulkommission ihren übergeordneten Auftrag differenziert umgesetzt und gespart. Weitaus die meisten Anträge auf zusätzliche Unterstützung von einzelnen Kindern mit mehr Förderbedarf oder Anträge der Schulleitung zum Konzept für den Schwimmunterricht wurden abgelehnt, weil es Mehrkosten verursacht hätte. Ausnahmen bildete die Anschaffung neuer Computer und die Unterstützung der Klassenlehrperson, deren Klassegrösse gegen Ende Schuljahr auf 27 wuchs. 2. Qualitätssicherung und -entwicklung 2.1. Differenzierung auf der Unterstufe Das Unterstufenteam wird zukünftig vermehrt mit unterschiedlichen Lernständen und Lernfähigkeiten konfrontiert sein (Heterogenität). Die Ursachen liegen einerseits in der gesellschaftlichen Entwicklung, andererseits treten die Kinder jünger in den Kindergarten ein. Zudem ist mit sehr unterschiedlichen Klassengrössen zu rechnen: 1. KG: 18 Kinder 2. KG: 7 Kinder Inhalte 2 Rückblick 2 Qualitätssicherung und entwicklung 2 Differenzierung auf der Unterstufe 3 Integrative Einschulung - Projekt IEW 4 Kooperative Gesprächsführung 4 Schwierige Elterngespräche 4 Lernkultur - Lerncoaching 5 Kontaktmappe auf der Mittelstufe 5 Besuch des Heimatmuseums 6 Teamentwicklung auf der Mittelstufe 6 Kommunale Berufseinführung 6 Der Schwimmunterricht 7 Erneuerung der Hardware 7 Klassenhilfen 8 Ausflug aller Mitarbeitenden 9 Aus der Schulkommission 9 Berichte aus den Arbeitsgruppen 9 Arbeitsgruppe Schulentwicklung 10 Arbeitsgruppe Übertritt KG-US 10 Arbeitsgruppe Informatik 10 Personelles 10 Verabschiedungen 13 Sechs Jahre geleitete Schule Waldstatt 14 Neue Lehrpersonen 16 Schulanlässe, Aktivitäten 16 Sommersporttag 17 Junge Sivesterchläuse und GIDIO 18 Die Mittelstufenhalbtage 19 Die Erlebnistage 21 Verschiedenes 22 Dank 1. Klasse: 25 Kinder 2. Klasse: 27 Kinder Um diesen Herausforderungen zu begegnen, eignen sich Modelle mit altersdurchmischten Klassen besser als das traditionelle Modell mit Jahrgangsklassen, welches bekannterweise aus dem 19. Jahrhundert stammt. 2 Jahresbericht 2009/10 | www.schule-waldstatt.ch

Qualitätssicherung und -entwicklung Gemeinsam mit dem Kindergartenteam informierten sich die Lehrpersonen über die Basisstufe und besuchten auch entsprechende Schulen. Ein Wechsel des Schulmodells würde eine dreijährige Vorbereitung und Planung voraussetzen. Die häufigen Wechsel der Lehrpersonen in der Unterstufe, welche in direktem Zusammenhang mit der Zunahme der Frauen im Bildungsbereich stehen, verhindern eine Umstellung mittels langfristiger Planung. Dazu müsste kommunal ein politischer Weg eingeschlagen werden, ähnlich der Einführung der Schulleitung im Jahre 2004. Die Unterstufe wird das Problem im Sommer 2011 (Übertritt von 7 Kindern) lösen, indem die grosse 1. Klasse (25 Kinder) reduziert oder geteilt und zu Beginn des Schuljahres 2011/12 in eine oder zwei gemischte 1./2. Klassen überführt wird. Eine erste Standortbestimmung im Februar 2010 lieferte folgende Erkenntnisse: • Die Kinder sind auf gutem Weg. • Mit einer fremdsprachigen Familie ist ein Meilenstein erreicht worden. • Bei den Kindern werden folgende Veränderungen festgestellt: Sie sind offener, zufriedener und selbstsicherer geworden. • Zurzeit sind fünf Kinder in das Projekt eingebunden (anfangs waren es drei). • Alle Kinder führen ein Tagebuch und reflektieren ihre Arbeit täglich. Das Tagebuch spielt für die Kinder eine wichtige Rolle. 2.2. Integrative Einschulung Waldstatt IEW Das Projekt IEW bedingt eine angepasste Didaktik, welche die Unterrichtsinhalte der Heterogenität anpasst. Kinder mit unterschiedlichen Fähigkeiten sollen gleichermassen gefördert werden. Deshalb wurden im Rahmen des Projekts geeignete Unterrichtsmaterialien angeschafft, die sich vor allem an der Didaktik der Montessorischulen orientieren. Der Umgang mit diesem Material bedingte eine umfassende Weiterbildung der Lehrpersonen, die in diesem Schuljahr permanent während Halbtagen stattgefunden hat. Aus Sicht der Lehrpersonen kristallisieren sich folgende Erfolgsfaktoren heraus: • Montessorimaterial: handlungsorientiertes Arbeiten mit geeigneten Materialien ermöglicht den Umgang mit Heterogenität ohne zusätzlichen Personalaufwand. • Enge Elternarbeit: Die Mutter und das Kind sind wöchentlich zum gemeinsamen Spieltreffen eingeladen. Das Kind darf das Spiel danach nach Hause nehmen (Spiele in der Familie gehören zu unseren Kulturtechniken, immer mehr Eltern sind nicht mehr damit vertraut). • Geschützte Räume für mehr Zuwendung bieten: Die Kinder brauchen mehr Zuwendung als andere. Im Rahmen des zusätzlichen Pensums für die Schulische Heilpädagogin kann sie das leisten. 3 Jahresbericht 2009/10 | www.schule-waldstatt.ch

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Jahresbericht Schuljahr 2010/2011 - Freie Schule Winterthur
Jahresbericht 2008 - Schule und Elternhaus Schweiz
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