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Jahresbericht 09/10 - Schule Waldstatt

Jahresbericht 09/10 - Schule Waldstatt

Qualitätssicherung und

Qualitätssicherung und -entwicklung • Reflexion: Das Tagebuch bietet den Kindern die Möglichkeit, ihre Lernfortschritte zu erkennen. Sie gewinnen damit an Selbstvertrauen und mehr Sicherheit. Alle Kinder aus dem IEW Projekt sind im Sommer 2010 in die 1. Klasse übergetreten. Der weitere Verlauf in der Schule wird nächstes Jahr evaluiert. 2.3. Kooperative Gesprächsführung Elterngespräche sollen kooperativ und einheitlich geführt werden. Nebst den bekannten Merkmalen von guter Gesprächsführung (Ziele transparent machen, klar leiten, aktiv zuhören, Sachverhalte klären - paraphrasieren, Emotionen ansprechen, Anteilnahme bekunden, sich abgrenzen, u.v.m.), zeichnet sich die kooperative Gesprächsführung durch den systemischen Ansatz und durch erhöhte Kooperation zwischen Eltern und Schule aus. Die kooperative Gesprächsführung eignet sich bei: • Problemlösegesprächen • Beratungsgesprächen • Beurteilungsgesprächen mit Thematik für Verbesserungen/Steigerungen Merkmale der kooperativen Gesprächsführung sind: • Mitverantwortung der Eltern und des Kindes sind eingeholt (Beiträge zu Lösungsansätzen und zur Mitarbeit) • Klar erkennbarer Wechsel von der Problemebene zur Lösungsebene • Die Lösungsansätze sind zielorientiert • Vorhandene Ressourcen sind bekannt und werden genutzt • Die Kinder und Eltern sprechen oft und ausführlich (hoher Anteil an Sprechzeit) Anfang Schuljahr haben sich die Lehrpersonen aller Stufen an einem Tag in den Sommerferien entsprechen weitergebildet. Im laufenden Jahr vertiefte ein Anschlusskurs das Thema (vgl. 2.4). 2.4. Schwierige Elterngespräche Dieser Anschlusskurs im Juni 2010 ist bei den Lehrpersonen sehr gut angekommen. Mittels eines systemischen Ansatzes wurden die eingereichten Fallbeispiele der Lehrpersonen besprochen, es gab neue Anregungen, der Horizont wurde erweitert. Die Weiterbildung wurde von allen Teilnehmenden als sehr spannend bezeichnet und wirkte motivierend. Ein wichtiges Fazit: Persönliche Erwartungen dürfen neu definiert werden, Lehrpersonen können keine Wunder vollbringen, man darf auch mit kleinen Erfolgen zufrieden sein. Wenn sich Eltern beispielsweise nach einem schwierigen Gespräch anständig verabschieden, wurde viel erreicht. 2.5. Lernkultur - Lerncoaching Das Projekt Lernkultur auf der Oberstufe ist gut gestartet. Das Oberstufenteam steht in permanter Weiterbildung, geleitet von Andreas Müller, Schulentwickler und Schulleiter aus Beatenberg. Gemäss Projektplan führte die Schulleitung in Zusammenarbeit mit der Projektleitung im Frühling 2010 eine erste Befragung der Schülerinnen, Schüler und der Lehrpersonen durch. Diese konnte unter Mithilfe des Departement Bildung internetbasiert sehr effizient durchgeführt werden. Die Ergebnisse zeigen eines deutlich auf: Die Lernenden haben in den Bereichen Selbständigkeit, Arbeitsorganisation, Präsentationssicherheit und Lernzielformulierung mehrheitlich positive Rückmeldungen abgegeben. 4 Jahresbericht 2009/10 | www.schule-waldstatt.ch

Qualitätssicherung und -entwicklung 2.6. Kontaktmappe in der Mittelstufe Die Kontaktmappe, bestehend aus dem Fachleistungsbogen und dem Kontaktheft, ist in diesem Schuljahr umgesetzt worden. Sie wurde im zweiten Semester wie folgt gehandhabt: • Die Kontaktmappe wurde viermal jährlich nach Hause gegeben. • Die Eltern wurden jeweils über den aktuellen Stand der Leistungen, bzw. aller Prüfungen und Beurteilungen informiert. • Das Kontaktheft diente sowohl der Lehrperson, wie auch den Eltern zur schriftlichen Kommunikation. Die Feedbacks der Eltern waren spärlich. Einige äusserten sich positiv zum Fachleistungsbogen: Er gebe eine gute Übersicht. Das Kontaktheft wurde seitens der Eltern kaum benutzt. Das passive Verhalten der Eltern erstaunte die Lehrerschaft und die Schulleitung insofern, weil anlässlich der externen Evaluation 2008 die unterschiedliche Kommunikation in der Mittelstufe von Eltern explizit kritisiert wurde. Im Wesentlichen können folgende Ergebnisse festgehalten werden: • Die Zielerreichung gemäss Projektplan wurde mehrheitlich bestätigt. • Die Mehrheit der Lehrpersonen schätzt den Gewinn höher ein, als die Lernenden. • Je tiefer die Klasse, desto positiver die Rückmeldungen. Die 1. Sekundarklasse gab wesentlich positivere und differenziertere Rückmeldungen als die 3. Klasse. • Engagierte Lernende, die sich auf diese Unterrichtsform einlassen, haben die stärksten Fortschritte gemacht, auch notenmässig. Die Ergebnisse zeigen weiter, dass Korrekturen im Bereich „Verschriftlichung der Lernprozesse in der Agenda“ diskutiert werden müssen. Das Team der Oberstufe wird diesbezüglich Anpassungen für das kommende Schuljahr vornehmen. 2.7. Besuch des Heimatmuseums Im Rahmen der schulinternen Lehrerweiterbildung (SchiLW) besuchte das Unterstufenteam in den Herbstferien das Brauchtumsmuseum in Urnäsch. Dabei wurden Rituale und Bräuche wie etwa das Silvesterchlausen oder die Viehschau, welche wichtige Bestandteile auch im Dorfleben von Waldstatt sind, genauer unter die Lupe genommen und deren Herkunft und Bedeutung erklärt. 5 Jahresbericht 2009/10 | www.schule-waldstatt.ch

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