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Anpassung

Anpassung Seewasserstraße „Nördlicher Peenestrom“, FFH-Verträglichkeitsuntersuchung FFH-Gebiet DE 2049-301 UmweltPlan Abbildung 2: Binnendifferenzierung der FFH-Lebensraumtypen im Schutzgebiet DE 2049-301 13

Anpassung Seewasserstraße „Nördlicher Peenestrom“, FFH H-Verträglichkeitsuntersuchung FFH-Gebiet DE 2049-301 UmweltPlan 2.4.2 Zielarten nach Anhang II der FFH-Richtlinie Fluss-, Bach- und Meerneunauge, Lachs, Finte, Rapfen, Bitterling, Steinbeißer, Schlammpeitzger Fluss- und Meerneunauge sowie der Lachs sind anadrome Arten, die saisonal zwischen den Nahrungsgründen im Greifswalder Bodden bzw. Pommersche Bucht sowie dem Peenestrom und dessen Zuflüssen wandern (Nachweise in der Artendatenbank des LUNG). Lachs und Flussneunauge wurden zudem in der Peene, letztere Art auch in Seitenzuflüssen von Peene (Libnower Mühlbach, Swinow) bzw. Peenestrom (Brebowbach) festgestellt. Flussoberläufe und Seitenzuflüsse stellen potenzielle Reproduktionsstandorte für die genannten anadromen Wanderarten dar. Somit kommt dem Peenestrom eine wichtige Korridorfunktion zwischen den Adultlebensräumen in den Bodden und in der Ostsee sowie den landinneren Laichgebieten entlang der Flussoberläufe und Seitenzuflüsse zu. Von der Finte liegen Nachweise aus dem Peenestrom und dem Kleinen Haff vor (DEUT- SCHES MEERESMUSEUM & UNIVERSITÄT ROSTOCK 2004). Des Weiteren wurde sie seit den 1990er Jahren regelmäßig im Greifswalder Bodden festgestellt. Aktuelle Fangdaten liegen auch von der Oderbank vor, wo Juvenilstadien nachgewiesen werden konnten (DEUTSCHES MEERESMUSEUM & UNIVERSITÄT ROSTOCK 2004). Als Reproduktionsraum werden das Kleine Haff und die angrenzenden Gebiete angenommen, so dass der Nördliche Peenestrom für die Finte einen Verbindungskorridor zu den Lebensräumen der Juvenilen und Adulten östlich der Boddenrandschwelle darstellt. Das Bachneunauge ist eine ausgesprochene Süßwasserart und meidet in der Regel brackwasserartige Salinitätsverhältnisse. Es sucht bevorzugt sandig kiesige Stellen in den Oberläufen von Fließgewässern auf. Die Nachweise konzentrieren sich daher auf Seitenzuflüsse des Peenestroms und der Peene (Brebowbach, Libnower Mühlbach, Artendatenbank des LUNG). Entgegen dem generellen Habitatschema wurde das Bachneunauge auch regelmäßig in der Oderbucht festgestellt. Demnach kommt dem Peenestrom auch für diese Art eine Wanderkorridorfunktion zu. Rapfen und Bitterling wurden im Nördlichen Peenestrom sowie im Achterwasser und im Kleinen Haff festgestellt (Tierartendatenbank des LUNG). Weitere Nachweise stammen aus Seitenzuflüssen und Gräben (Peene, Uecker, Randow, Libnower Mühlbach, Bugewitzer Mühlgraben, Zarow). Letztere Gewässertypen stellen die bevorzugten Reproduktionsräume der beiden Süßwasserfischarten dar. Im Greifswalder Bodden ist eine Verbreitung der beiden Fischarten auf die oligohalinen Randbereiche (kleinere Boddenrandgewässer und –nebenbuchten) beschränkt (Winkler 1996). Ein Schwerpunktgebiet des Bitterlings liegt außerhalb des FFH-Gebiets im Ryck. Im Gegensatz zu den zuvor behandelten Arten bevorzugen Schlammpeitzger und Steinbeißer flache und stehende oder sehr langsam fließende Gewässer. Beide Arten sind bezüglich der Wasserqualität relativ anpassungsfähig und tolerieren auch stärker 14

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