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Anpassung

Anpassung Seewasserstraße „Nördlicher Peenestrom“, FFH H-Verträglichkeitsuntersuchung FFH-Gebiet DE 2049-301 UmweltPlan 5.2.1.2 Schadstoffemissionen Tabelle 10: Schadstoffemissionen Wirkfaktor Wirkprozess potenziell betroffene Zielarten und FFH-LRT Schadstoffemissionen der eingesetzten Bagger, Schiffe und Boote (Öl, Schmiermittel, Abgase etc.) Einschränkung der Assimilations- bzw. Filtrierleistungen von Makrophytobenthos bzw. Makrozoobenthos direkte toxische Einwirkungen auf das Benthos und pelagische Ziel- und Charakterarten indirekte Beeinträchtigung der Nahrungsverfügbarkeit trophisch vernetzter Zielarten FFH-LRT 1110, 1140, 1160, 1170, 1130 Fluss-, Bach- und Meerneunauge, Finte, Lachs, Rapfen, Bitterling, Steinbeißer, Schlammpeitzger, Fischotter, Seehund, Kegelrobbe (Betroffenheit von FFH-LRT und Zielarten im potenziellen Wirkraum, d.h. im Umfeld der Fahrrinne, s. Karte 1) Der Wirkfaktor Schadstoffemission der eingesetzten Technik wird bei Normalbetrieb als gering eingeschätzt. Sowohl in die Luft als auch ins Wasser abgegebene Schadstoffe unterliegen bei geringen, betriebsbedingten Mengen einem natürlichen Vermischungsund Verdünnungseffekt. Diese Prozesse werden durch die stets vorhandene Strömung und die vorherrschenden Windverhältnisse begünstigt. 5.2.1.2.1 Zusammenfassende Beurteilung der Beeinträchtigungen durch den Wirkfaktor Schadstoffemission Die Schadstoffemission wird als kleinräumig, nicht nachhaltig und nicht erheblich eingestuft. Von einer signifikanten Beeinträchtigung von Erhaltungszielen des FFH-Gebietes ist mit Ausnahme des Havariefalles nicht auszugehen. Der Wirkfaktor Schadstoffemission ist nicht geeignet, die Struktur und Funktion des FFH-Gebietes erheblich zu beeinträchtigen. 31

Anpassung Seewasserstraße „Nördlicher Peenestrom“, FFH H-Verträglichkeitsuntersuchung FFH-Gebiet DE 2049-301 UmweltPlan 5.2.1.3 Trübungsfahnen und Nährstofffreisetzung Tabelle 11: Trübungsfahnen und Nährstofffreisetzung Wirkfaktor Wirkprozess potenziell betroffene Zielarten und FFH-LRT Entstehung von Trübungsfahnen sowie Freisetzung von an Sediment gebundenen Nährstoffen während der Vertiefungsbaggerungen Einschränkung der Assimilations- bzw. Filtrierleistungen von Makrophyten bzw. Makrozoobenthos und der Entwicklungsfähigkeit von Fischlaich im Zuge der Eintrübung der Wassersäule sowie des Verdriftens und der Sedimentation von Trübungspartikeln Möglichkeit der Sauerstoffzehrung nach Eintrübung der Wassersäule sowie Nährstofffreisetzung indirekte Beeinträchtigung der Nahrungsverfügbarkeit trophisch vernetzter Zielarten Scheuchwirkung von Trübungsfahnen auf Ziel- und Charakterarten FFH-LRT 1110, 1140, 1160, 1170, 1130; Charakteristische Fischarten der Lebensraumtypen Fluss-, Bach- und Meerneunauge, Finte, Lachs, Rapfen, Bitterling, Steinbeißer, Schlammpeitzger, Fischotter, Seehund, Kegelrobbe (Betroffenheit von FFH-LRT und Zielarten im potenziellen Wirkraum, d.h. im Umfeld der Fahrrinne, s. Karte 1) Trübungsfahnen bei Sedimentaushub: Sedimentaufwirbelungen, Wassertrübungen und lokale Sedimentationen durch die Baggerung und die Sedimentunterbringung werden je nach Sedimentart in verschiedenen Intensitäten auftreten. So werden bei der Baggerung und Umlagerung von organischen Sedimenten und Tonen/Schluffen größere Trübungsfahnen und damit eine größere Fernwirkung entstehen, während bei Sanden bei geringerer Fernwirkung der Anteil an lokaler Sedimentation dafür größer sein wird. Der Ausbaubereich im FFH-Gebiet umfasst Fein- bis Mittelsande, Mergel und Schlick/Mudde. Monitoringergebnisse zur vorhergehenden Fahrrinnenvertiefung des Peenestroms haben gezeigt, dass durch den Einsatz entsprechender Technik sowohl die Partikelfrachten in der Wassersäule als auch die mit der Sedimententnahme einhergehenden Nährstofffreisetzungen reduziert werden konnten und eine Sauerstoffzehrung nicht nachweisbar war. So wurden während des Monitorings 1996 bei Stichproben keine wesentlich erhöhten TOC/DOC Werte (Gehalt an festen und gelösten organischen Substanzen), keine nachweisbare Ammoniumfreisetzung, keine Sauerstoffzehrung sowie nur eine geringe ortho- Phosphat-Freisetzung gemessen. Beim Einsatz des Eimerkettenbaggers in Ausbaubereichen mit anstehenden Sanden und Mergel ergaben sich 1996 ebenfalls keine wesentlichen Veränderungen in den Sauerstoffwerten sowohl 200 m vor als auch 200 m nach dem Bagger. 32

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