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Anpassung

Anpassung Seewasserstraße „Nördlicher Peenestrom“, FFH H-Verträglichkeitsuntersuchung FFH-Gebiet DE 2049-301 UmweltPlan 5.2.1.4.1 Mögliche Beeinträchtigung von Lebensraumtypen Keine 5.2.1.4.2 Mögliche Beeinträchtigung von Zielarten Die vorgesehenen Arbeiten werden einen Anstieg des Unterwasserschallpegels zur Folge haben und somit direkt auf die Fischfauna wirken. Bereiche einer physischen Schädigung von Fischen wurden von EVANS (1998) mit 180 - 220 dB angegeben. Da eine Schallübertragung aus der Luft in das Wasser auszuschließen ist (Totalreflexion der Schallwellen an der Wasseroberfläche) wird hier von einer geringeren baubedingten Schallemission durch Bagger und Schutenmotoren ausgegangen. Es wird in diesen Bereichen mit einem Meidungsverhalten der Fische gerechnet. Die Möglichkeit der Umgehung der Schallquellen ist gegeben. Es wird ebenfalls davon ausgegangen, dass nach Beendigung der Arbeiten alte Durchzugswege, die vornehmlich in den flacheren Bereichen zu suchen sind, wie vor dem Ausbau genutzt werden. Eine artspezifische Empfindlichkeit bestimmter Fischarten auf den Einflussfaktor Schallemission ist nicht bekannt. Optische Unruhewirkungen durch Bauscheinwerfer bei Nachtarbeiten sind nicht auszuschließen, werden aber vernachlässigbar eingeschätzt. Hierbei wird mit einem Meidungsverhalten gerechnet, da Licht und Unruhe gleichzeitig auftreten. Der Fischotter nutzt hauptsächlich die Uferlinie für seine Wanderbewegungen, somit besteht ein gewisser Abstand zu den direkten Störquellen. Aufgrund der Wanderbaustelle mit lokalem Wirkumkreis ist für den Fischotter ein Umgehen der Störquelle möglich. Seine Raumnutzung wird somit nur unwesentlich eingeschränkt. Aufgrund der Wanderbaustelle sind die jeweiligen Streckenabschnitte nur relativ kurzzeitig (wenige Tage) gestört. Folglich ist keine signifikante Beeinträchtigung des Fischotters zu erwarten. Vorkommen von Meeressäugern (Kegelrobben und Seehunde) sind bisher nur in geringen Dichten im Greifswalder Bodden aufgetreten. Geringe Vorkommen sind am ehesten im Bereich Großer Stubber bzw. Boddenrandschwelle zu erwarten (s. Kapitel 2.4). Als potenzielle Liegeplätze sind die Windwatten vor dem Freesendorfer Haken und dem Peenemünder Haken sowie Bereiche um die Insel Ruden angegeben (UMWELTPLAN 2005). Aufgrund des ausreichenden Abstandes zur Eingriffstelle werden keine Beeinträchtigungen der potenziellen Liegeplätze erwartet. Zudem sind die Baggertätigkeiten und der Schutenverkehr auf die Fahrrinnen beschränkt, so dass genügend Ausweichräume für den Durchzug und die Jagd der Meeressäuger vorhanden sind. Folglich sind keine signifikanten Beeinträchtigungen von Kegelrobbe und Seehund zu erwarten. Zudem wird bei marinen Säugern davon ausgegangen, dass sie den Bereich der akustischen und optischen Störungen meiden. Der Wirkfaktor Schallemission und optische Unruhe ist somit nicht geeignet, FFH- Zielarten erheblich zu beeinflussen. 37

Anpassung Seewasserstraße „Nördlicher Peenestrom“, FFH H-Verträglichkeitsuntersuchung FFH-Gebiet DE 2049-301 UmweltPlan 5.2.1.4.3 Zusammenfassende Beurteilung der Beeinträchtigungen durch den Wirkfaktor Schallemission und optische Unruhe Tabelle 14: Zusammenfassung Wirkfaktor Schallemission, optische Unruhe Beeinträchtigung Erheblichkeit Verengung der Durchzugswege von Zielarten Störung der Nahrungssuche von Fischottern Störung der potenzieller Liegeplätze der Meeressäuger Störung der Nahrungssuche von Meeressäugern unerheblich unerheblich unerheblich unerheblich Der Wirkfaktor Schallemission und optische Unruhe ist nicht geeignet, die Struktur und Funktion des FFH-Gebietes erheblich zu beeinträchtigen. 5.2.2 Anlagebedingte Konfliktpotenziale 5.2.2.1 Veränderung der Hydromorphologie Tabelle 15: Veränderung der Hydromorphologie Wirkfaktor Wirkprozess potenziell betroffene Zielarten und FFH-LRT Veränderung der Hydromorphologie durch Vertiefung der Fahrrinne Veränderungen benthischer Ansiedlungsvoraussetzungen im Bereich der vertieften Fahrrinne und dadurch möglicherweise bedingte Lebensraumverluste FFH-LRT 1130, 1160 (Betroffenheit von FFH-LRT am unmittelbaren Eingriffsort in der Fahrrinne, s. Karte 1) Grundsätzlich kann eine Veränderung der Hydromorphologie zu Veränderungen in den Besiedlungsvoraussetzungen benthischer Arten (Flora und Fauna) führen. Die Fahrrinne (Tiefe 6,50 m) ist bereits derzeit für die Ansiedlung von Makrophyten nicht geeignet, was durch die aktuellen Kartierungen bestätigt wurde (IFAÖ 2007b). 5.2.2.1.1 Mögliche Beeinträchtigung von Lebensraumtypen Lebensraumtyp 1130 – Ästuarien Eine mögliche Beeinträchtigung des LRT 1130 durch das Vorhaben besteht in der Veränderung der Ansiedlungsvoraussetzung für Zoobenthos und Phytobenthos durch Unter- 38

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