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Anpassung

Anpassung Seewasserstraße „Nördlicher Peenestrom“, FFH H-Verträglichkeitsuntersuchung FFH-Gebiet DE 2049-301 UmweltPlan Lebensraumtyp 1130 – Ästuarien Strömungsverhältnisse: Eine mögliche Beeinträchtigung des LRT 1130 durch das Vorhaben besteht in einer Veränderung des ästuarinen Charakters durch erhöhte Strömungen und einem erhöhten Wasseraustausch zwischen Ästuar und dem vorgelagerten Greifswalder Bodden. Die ausbaubedingte Änderung des Durchflusses liegt laut Gutachten (BAW 2007) bei maximal 5-10 % und tritt nicht kontinuierlich auf. Die Änderungen der Strömungsverhältnisse (Zunahme der Strömungsgeschwindigkeit und Dauer erhöhter Strömungen) sind lokal sehr begrenzt (siehe Modellhafte Berechnungen (BAW 2007) haben ergeben, dass ausbaubedingt mit signifikanten Erhöhungen und Erniedrigungen der Strömungsgeschwindigkeit vor allem in der tieferen Fahrrinne zu rechnen ist. In Bereichen der Übertiefen (nichtgebaggerte Bereiche) und südlich angrenzend an die Fahrrinnenanpassung in Höhe Wolgast bis Eingang zur Krumminer Wiek sind Erhöhungen der Strömungsgeschwindigkeiten berechnet worden. In den Rand- und Uferbereichen sowie südlich der Ausbaustrecke in der Krumminer Wiek und im Achterwasser sind die Strömungsgeschwindigkeiten deutlich niedriger (ca. 30% der Werte aus der Fahrrinne). Nachfolgende Tabelle zeigt wo und welche Veränderungen für die verschiedenen Strömungsereignisse (Einstrom, Ausstrom) zu erwarten sind: Tabelle 19). Eine signifikante Beeinträchtigung der Struktur und Funktion des Lebensraumtyps 1130 durch eine Veränderungen der Strömungsverhältnisse wird ausgeschlossen. Salzgehaltsverhältnisse: Eine mögliche Beeinträchtigung des LRT 1130 durch das Vorhaben besteht in einer Veränderung durch erhöhten Salzwassereinfluss. Der limnische Bereich wird dadurch nach Süden in Richtung Oderhaff gedrängt. Für die ästuartypische Zoobenthosgemeinschaft verschiebt sich damit der Schwerpunkt limnisch geprägter Bereiche entsprechend. Anhand der Simulationen verschiedener Szenarien (Hochwasser, Niedrigwasser, Stillstand) wurde gezeigt, dass es sich dabei um eine Strecke von maximal 2 km im Bereich des Fahrwassers bzw. Peenestroms handelt (BAW 2007). Angesichts der Gesamtlänge des Ästuarsystems (FFH Gebietes) von 50 km wird ein Funktionsverlust des Lebensraumtyps ausgeschlossen. Charakteristische Phytobenthosarten zeigen eine hohe Toleranz für Salinitätsschwankungen im Bereich von 1-10 psu und sind folglich nicht von den ausbaubedingten Änderungen betroffen. Erhöhte Salinitäten können bei Fischen einen Einfluss auf die Reproduktion haben. KLINKHART und WINKLER (1989) zeigten einen negativen Einfluss auf die Eientwicklung von verschiedenen Fischarten. Der Einfluss der Salinitätserhöhung auf charakteristische Fischarten (Fischlaich) wird wie folgt eingeschätzt: 45

Anpassung Seewasserstraße „Nördlicher Peenestrom“, FFH H-Verträglichkeitsuntersuchung FFH-Gebiet DE 2049-301 UmweltPlan Ein für die erfolgreiche Entwicklung der Fischeier (siehe oben) charakteristischer Arten benannter Wert von 5 psu wird derzeit in normalen Hochwassersituationen im Peenestrom bereits in ab dem nördlichen Eingang zum Achterwasser überschritten. Das Laichschongebiet „Hohe Schaar“ liegt in diesem Abschnitt. Der Einfluss der dort zu erwartenden Erhöhung von 0,5 psu in Hochwassersituationen wird daher als gering eingeschätzt. Die Grenze von 5 psu wird im stromaufwärts nächstfolgenden Fischlaichschongebiet „Jamitzower Hard“ sowohl ohne als auch mit den Ausbaumaßnamen lediglich bei einem synthetisch berechneten Hochwasser (HW+60 cm) erreicht. Ausbaubedingt wären an diesem Gewässerabschnitt dann Salinitäten um 6 psu möglich. Die berechnete Verweildauer kritischer Salinitäten steigt um 35 %. In allen anderen Szenarien (Niedrigwasser, normales Hochwasser, Stillstand) wird dieses Fischlaichgebiet von den höheren Salinitäten nicht erreicht. Die zu erwartenden ausbaubedingten Beeinträchtigungen des FFH-Gebiets in seiner Funktion als wichtiges Fischlaichgebiet wird insgesamt als gering eingeschätzt. Eine signifikante, erhebliche Beeinträchtigung der Struktur und Funktion des Lebensraumtyps 1130 durch eine Veränderung der Salzgehaltsverhältnisse wird ausgeschlossen. Lebensraumtyp 1330 – Atlantische Salzwiesen Strömungsverhältnisse: Der Lebensraumtyp 1330 ist möglicherweise durch die verstärkten Strömungen von einer Abtragung im Bereich der Insel Großer Wotig und des Spitzhörner Hakens vom Vorhaben betroffen (siehe Modellhafte Berechnungen (BAW 2007) haben ergeben, dass ausbaubedingt mit signifikanten Erhöhungen und Erniedrigungen der Strömungsgeschwindigkeit vor allem in der tieferen Fahrrinne zu rechnen ist. In Bereichen der Übertiefen (nichtgebaggerte Bereiche) und südlich angrenzend an die Fahrrinnenanpassung in Höhe Wolgast bis Eingang zur Krumminer Wiek sind Erhöhungen der Strömungsgeschwindigkeiten berechnet worden. In den Rand- und Uferbereichen sowie südlich der Ausbaustrecke in der Krumminer Wiek und im Achterwasser sind die Strömungsgeschwindigkeiten deutlich niedriger (ca. 30% der Werte aus der Fahrrinne). Nachfolgende Tabelle zeigt wo und welche Veränderungen für die verschiedenen Strömungsereignisse (Einstrom, Ausstrom) zu erwarten sind: Tabelle 19). Die maximalen dort auftretenden Strömungen von 1,15 m/s entsprechen einer Erhöhung von 15% zum Istzustand. Diese Maximalwerte werden allerdings nur in der Fahrrinne selbst auftreten. In den Uferbereichen sind keine Strömungsänderungen zu erwarten, die einen vorhabensbedingten Abrasionseffekt zufolge haben könne. Eine Beeinträchtigung der Struktur und Funktion des Lebensraumtyps 1330 durch eine Veränderung der Strömungsverhältnisse wird ausgeschlossen. 46

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