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Anpassung

Anpassung Seewasserstraße „Nördlicher Peenestrom“, FFH H-Verträglichkeitsuntersuchung FFH-Gebiet DE 2049-301 UmweltPlan Salzgehaltsverhältnisse: Der LRT 1330 ist von Veränderungen der Salzgehaltsverhältnisse nicht betroffen. 5.2.2.2.2 Mögliche Beeinträchtigung von Zielarten Strömungsverhältnisse: Zielarten sind durch die Veränderungen der Strömungsgeschwindigkeiten nicht betroffen. Salzgehaltsverhältnisse: Keine der im FFH-Gebiet angetroffenen Zielarten (Fische) findet im Peenestrom ideale Laichbedingungen vor. Der Rapfen benötigt rasch fließende Gewässerabschnitte mit kiesigem Substrat, die Finte ist ein reiner Süßwasserlaicher und der Bitterling benötigt für die Fortpflanzung die Fluss- oder Teichmuschel als Bruthöhle. Die Teichmuschel (Anodonta cygnea) wurde lediglich in 3 Exemplaren unterhalb der Sauziner Bucht gefunden. Dies lässt auf entsprechend gute Laichbedingungen in den Nebengewässern des Peenestroms (Ziese und Entwässerungsgräben) schließen, welche in dieser Höhe in die Sauziner Bucht bzw. in den Peenestrom münden. Die Bedeutung des Nördlichen Peenestroms als Laichgebiet für die Finte und die anderen Zielarten wird als sehr gering eingeschätzt. Eine erhebliche Beeinträchtigung der Zielarten durch eine Veränderung der Salzgehaltsverhältnisse wird deshalb ausgeschlossen. 5.2.2.2.3 Zusammenfassende Beurteilung der Beeinträchtigungen durch den Wirkfaktor Veränderung der Hydromechanik Tabelle 21: Zusammenfassung Wirkfaktor Veränderung der Hydromechanik Beeinträchtigung Erheblichkeit Änderung der Durchflussmenge unerheblich Änderung der Strömungsgeschwindigkeit unerheblich Änderung des Salzgehaltes unerheblich Der Wirkfaktor Veränderung der Hydromechanik ist nicht geeignet, die Struktur und Funktion des FFH-Gebietes erheblich zu beeinträchtigen. 47

Anpassung Seewasserstraße „Nördlicher Peenestrom“, FFH H-Verträglichkeitsuntersuchung FFH-Gebiet DE 2049-301 UmweltPlan 5.2.3 Betriebsbedingte Konfliktpotenziale 5.2.3.1 Veränderung der Schiffsparameter Tabelle 22: Veränderung der Schiffsparameter Wirkfaktor Wirkprozess potenziell betroffene Zielarten und FFH-LRT Veränderung der Schiffsverkehrsparameter (Frequenz, Tonnage) Befahrbarkeit des Peenestroms durch größere Schiffe und dadurch bedingte Erhöhung der Schwallwirkung auf Uferbereiche (Abrasion); Zunahme von Schallemissionen und optischer Unruhewirkungen im Falle der Zunahme des Schiffsverkehrs (Hafen Wolgast nach Ausbau auch für größere Schiffe zugänglich) FFH-LRT 1330 (Betroffenheit durch Uferabrasion) Fischotter, Seehund, Kegelrobbe (Betroffenheit durch Schallemission, optische Unruhe) Das Ziel des Vorhabens ist es, den Nördlichen Peenestrom für größere Schiffe 2 sicher schiffbar zu machen, um die Möglichkeit zur Erweiterung des Hafenumschlags in Wolgast zu schaffen. Es kann somit, verglichen mit dem Ist-Zustand, eine Zunahme der Schiffspassagen, der Maschinenleistungen und damit der schiffserzeugten Belastungen (Schall, optische Wirkung, Schwallwirkungen) nicht ausgeschlossen werden. Die Auswirkungen der Belastungsarten Schallemission und optische Wirkung sind als identisch zu den baubedingten Auswirkungen gleicher Belastungsart (vgl. Kap. 5.2.1.4), hierbei wird allerdings von kurzzeitigen Ereignissen (Schiffspassagen) und geringeren Intensitäten ausgegangen. Die störungssensiblen Zielarten meiden den Bereich der Fahrrinne aufgrund der derzeit bereits bestehenden Vorbelastungen. Somit wird nicht von einer signifikanten Betroffenheit von FFH-Lebensraumtypen bzw. Zielarten ausgegangen. Laut BAW-Gutachten (2005) ist eine Minderung der Schwallwirkung (Wellen, Rückströmung und Absunk) nicht prognostizierbar. Das Gutachten zieht für die Beurteilung der Auswirkungen schiffserzeugter Belastungen einen Vergleich zum Gutachten BAW (2004) über den Ausbau der Ostansteuerung Stralsund heran (...„Die Ergebnisse zum geplanten Ausbau der Ostansteuerung Strelasund lassen sich qualitativ auf den nördlichen Peenestrom übertragen...“). Als wesentliche Kenngrößen zur Bestimmung schiffserzeugter Belastungen werden in diesem Gutachten die folgenden 3 Parameter benannt. 1. die Schiffsgeschwindigkeit 2 Die Schiffe der Peene-Werft (L = 186 m, Tiefgang bei Überführung 6,70 m und Breite 27,7 m) sollen nur sicher überführt werden, nicht aber den Nördlichen Peenestrom befahren. 48

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