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Mitteilungsblatt Zell-W kw15-09.pdf - Zell-Weierbach

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6 Heimatgeschichtskreis

6 Heimatgeschichtskreis Unser Beitrag aus der Geschichte Über 70 stumme Zeugen in unserem Heimatort aus der Vergangenheit erinnern uns heute noch an die Ereignisse von damals. In der Serie Kleindenkmale unseres Heimatortes möchte ich Ihnen heute einen Brunnen vorstellen, der aus der neueren Zeit stammt und uns an die Neugestaltung des Dorfplatzes erinnert. Im Jahre 1987 wurde, mit der Baumaßnahme im Rahmen eines Dorfentwicklungsprogramms von Baden-Württemberg, der Dorfplatz neu gestaltet. Dabei wurde eine Ausschreibung für einen Dorfbrunnen durchgeführt. Dass ein Symbol unserer Dorfgeschichte den Platz zieren soll, war eine Vorgabe an die Künstler. So hatte der Künstler F.Gutmann den Zuschlag für den Dorfbrunnen vom Ortschaftsrat erhalten. Im Jahre 1987 war es dann soweit, der Dorfbrunnen im Herzen Zell-Weierbachs wurde eingeweiht. Ein Abtsstab aus Eisen- Rohr gebogen, mit 10 Goldringen verziert, aus dem das Wasser vom Talbach gespeist wurde, ziert den Brunnen. un jetze ebbis us de Muedersprocheck: widder geht`s mitem alemannische ABC flüge / zum Flüge isches z`tüür = Fliegen / Fliegen ist zu teuer Fluh = Fels bzw. eine steile Felswand Flunsch = mürrischer Gesichtsausdruck flunsche = im Sessel sich ausruhen flutsche = rutschen, schlüpfen, entgleiten Föhn : Der Föhn gehört zu den besonderen Wettererscheinungen des Bodenseegebietes. Er entsteht im nördlichen Alpenvorland, wenn unterschiedliche Luftdruckverhältnisse nördlich und südlich der Alpen herrschen. Wenn im Süden der Luftdruck hoch, nördlich der Alpen dagegen tief ist, ergeben sich Ausgleichsströme. Sie fallen dann in die nördlichen Alpentäler ein und ein warmer mitunter böiger bis stürmischer Wind stößt bis ins Alpenvorland vor. Während sich die Wasseroberfläche des Bodensees ,,farblich verändert“ und teils heftige Wellen entstehen können, treten bei Menschen typische Beschwerden wie Migräne, Unwohlsein, Wundschmerzen oder Kopfschmerzen auf. Der Föhn hat aber auch seine guten Seiten, bringt er doch warme Luft aus Italien mit. Das aus Süddeutschland stammende Wort bedeutet einfach nur ,,warmer Wind“ und leitet sich aus dem lateinischen ,,ventus favonius“ für lauer bzw. warmer Westwind ab. Der Wassertrog selbst, einst eine Viehtränke, ist aus dem Jahre 1877 und dient als Sammelbecken. Heute dient der Brunnen teilweise auch als Blumenschmuck in Mitte des Dorfes. Der Wassertrog selbst, einst eine Viehtränke, ist aus dem Jahre 1877 und dient als Sammelbecken. Heute dient der Brunnen teilweise auch als Blumenschmuck in Mitte des Dorfes. fobbe, foppe = necken, aufziehen Fohre / Fohrebubbeli = Kiefer / Kieferzapfen Der Baum mit dem Name ,,Fohre“ bezeichnet man in der alemannischen Sprache eine Kiefer, die zur Gruppe der Föhren bzw. Nadelhölzer gehört. So manche Ortsbezeichnung trägt die Bedeutung in einem Namen. Dazu gehören beispielsweise Forchheim, Pfohren (bei Donaueschingen), Fohrenbühl oder Fohrenberg. folge = gehorchen Förchtibutz = Angsthase fordere / fordern = verlangen Fotti / Knippsapparat = Fotoapparat fotzle, frotzle = necken, ärgern, nerven Framsle, Franzle, Framsele = herabhängende Faden fremdle, fremde, fremdele = scheu sein, Kinder fremdelen Fressalie = Lebensmittel, Esswaren, Konsumgüter Fresszettel = Schmierpapier, Merkzettel

Jetzt gibt’s noch ä schäbisch / alemannisch`s Gedicht vun de Heidi Münster usem vordere Zell üwer de ,,Frijohrsputz“ und danoch gemmer de Osterhaas jage. D’r Frijohrsputz Kum kunnt d’r erschte Sunnestrahl un luegt zum Fenschter rinno sih i plötzlich hondertmol, d’r Dreck en alle Ecke nin. No gits kei halde- jetzt wurd putzt, klopft un g’saugt ,des Staubtuch g’schwunge, het gar net glaubt , dass m’r selber wie e Wutz, em Wenter über sin Schatte isch g’schprunge. Was Spinnhudle –wo kumme selle blos no her, sogar em Schlofzemmer en de letzte Ecke, so langsam fällt m’r s aber ehrlich schwer, die Kaibe welle eifach net verrecke. Was Spinnhudle –wo kumme selle blos no her, sogar em Schlofzemmer en de letzte Ecke, so langsam fällt m’r s aber ehrlich schwer, die Kaibe welle eifach net verrecke. D’r Ma vertrieb i us alle Zemmer, wo ner nohockt-isch er grad em Weg’ Gang doch endlich nus end Rewe- Sage dauernd –s’ isch schot spät! Er het scho begelt, er g’ha net maie, em Garde do isch no viel’s kalt, do kanner no kei Same saiesunscht werre die Radiesle alt. 7 Einladung Unsere Jahreshauptversammlung findet am 17.04.2009 im Gasthaus Sonne statt, dazu laden wir alle Mitglieder, Freunde und Gäste herzlich ein. Beginn 19.30Uhr. Tagesordnung: Begrüßung und Bericht des 1. Vorsitzenden Totenehrung Bericht der Schriftführerin Kassenbericht Bericht der Kassenprüfers Entlastung der Kasse und Vorstandschaft Kommissarische Ernennung eines Schriftführers/in Bericht der einzelnen Gruppen Aussprache zu den Gruppenberichten Wünsche und Anträge Verschiedenes Im Anschluss an die Versammlung werden wir einen Film vorführen. Über Ihren Besuch würden wir uns freuen, Ihr Heimat und Geschichtsverein Zell-Weierbach. 60 Jahre Gemeindeblatt Zell-Weierbach Im nächsten Jahr besteht das Mitteilungsblatt ( einst Verkündigungsblatt) Zell-Weierbach 60 Jahre. Dies wollen wir zum Anlass nehmen, eine Serie der wichtigsten Nachrichten aus den letzten 60 Jahren die durch das örtliche Mitteilungsblatt verkündet wurden, Revue passieren zu lassen. Unser Arbeitskreis- Geschichtsgruppen-Mitglied Anne Rendler wird Ihnen in den kommenden Mitteilungsblättern, die wichtigsten Begebenheiten und Nachrichten in einer Serie mitteilen. Grad habe mit d’r fascht letzte Kraft, die Fenschter putzt - sche blitzeblank, kunnt doch vun obe ronter d’r Saft, sche dreckig brun vum Saharasand. Jetzt habe g’nug von sellere Putze- I lei mi nus end Sunn und schlof, un denk , aber sell macht mi stutze, über d’vergessene Dreckecke noch! Frohe Osterfeiertage wünscht Ihnen das Orts-Mitteilungs- Team des Heimat- und Geschichtsvereins Zell-Weierbach. Aus dem AMTLICHEN VERKÜNDIGUNGS- BLATT der Gemeindeverwaltung Zell-Weierbach vom Samstag, den 7. Januar 1950 Nr 1/50. Zum Geleit! In der ersten Woche des neuen Jahres erscheint zum erstenmal das Verkündigungsblatt der Gemeindeverwaltung Zell-Weierbach. Bei der Herausgabe dieses Blattes ging die Gemeindeverwaltung von dem Gedanken aus, alle Einwohner von dem Geschehen in der Gemeinde zu unterrichten und ihnen Gelegenheit zu geben an diesem Geschehen den notwendigen Anteil zu nehmen. Wenn auch in bedingten Fällen die Ortsglocke (der Bott), neben diesem Verkündigungsblatt, nicht ganz ausgeschieden werden kann, so besteht doch das Bestreben, den weitaus wesentlichsten Teil der Bekanntmachungen und anderer Mitteilungen, die sonst nicht zur Kenntnis der Leser kämen, auf dem schriftlichen Wege zu übermitteln. Damit tritt die Gemeindeverwaltung mit den Gliedern der Gemeinde allwöchentlich in enge persönliche Verbindung und es ist zu hoffen, daß aus dieser Tatsache sich im Laufe der Zeit ein Verhältnis des Vertrauens gestaltet, das beiden Teilen zum Segen gereichen soll. Da die Gemeinde die Kosten für diese Einrichtung nicht allein zu tragen vermag, so werden die Leser und Bezieher nicht für abwegig erachten, wenn für das Verkündigungsblatt der geringe Betrag von halbjährlich einer Mark erhoben wird, wie dies in anderen Gemeinden der Nachbarorte bereits seit langer Zeit geschieht. Die Unterrichtung der Einwohnerschaft unseres Dorfes auf diesem Wege, ist wesentlich vollkommener, als durch die seitherige Art der Bekanntmachung.

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Mitteilungsblatt der Ortsverwaltung Zell-Weierbach
Mitteilungsblatt Zell-Weierbach kw 51-2011.pdf
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Mitteilungsblatt KW36 - Immendingen
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Mitteilungsblatt April 2013 (PDF) - Gemeinde Kammerstein
Oberstaufener Mitteilungsblatt - Stiefenhofen
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Mitteilungsblatt Brigachtal 2012 16.pdf - Gemeinde Brigachtal
Mitteilungsblatt Juli 2013 (PDF) - Gemeinde Kammerstein
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Mitteilungsblatt 09/2007 (pdf 4,95 MB) - Samtgemeinde Gellersen
Nr. 11 vom 14.03.2013.pdf - Meissenheim