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Inklusive Leidenschaft. Lesben, Schwule ... - Berlin.de

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101 Für Interessierte

101 Für Interessierte gilt folgendes Procedere: In einem persönlichen Gespräch werden persönliche Daten, Wünsche und Interessen festgehalten, abschließend wird ein Foto gemacht. Daten und Foto werden später in die Datenbank übertragen. Interessierte bekommen zudem Tipps für Freizeitveranstaltungen und Single-Partys. Sobald potentielle Partner /- innen oder Partner gefunden worden sind, wird zu einem Vermittlungsgespräch in die Räume der Partnervermittlung in der Geschäftsstelle der Lebenshilfe geladen. Dort findet ein erstes begleitetes Gespräch statt. Auf Wunsch werden, unabhängig von der Partnervermittlung, weitere Verabredungen besprochen und festgehalten. In der Datenbank befinden sich ein Drittel Frauen und zwei Drittel Männer. Von diesen Frauen suchen 70% einen Freizeitpartner, von den männlichen Kunden suchen 90% eher eine Partnerschaft. Die Erwartungen an die potentielle Partnerin / den potentiellen Partner sind sehr hoch. So wünschen sich viele Kundinnen und Kunden potentielle Partnerinnen und Partner so „normal wie möglich“, die Behinderung soll nicht sichtbar sein. Deshalb lassen sich in der Regel Kunden mit Down-Syndrom nur untereinander vermitteln. Menschen im Rollstuhl wünschen sich Geher, die wiederum lehnen Rollstuhlfahrer und –fahrerinnen ab. Eine Vermittlung von gehörlosen oder blinden Kunden ist fast aussichtslos. (Homo-)Sexualität in den Einrichtungen der Behindertenhilfe In der Datenbank befinden sich einige wenige schwule Kunden, die in der Regel häufig jüngere, attraktive Männer suchen. Lesben und transgeschlechtliche Menschen mit Behinderung haben dieses Vermittlungsangebot noch nicht in Anspruch genommen. Matina Sasse Lebenshilfe e.V. - Geschäftsstelle Heinrich-Heine-Straße 15 (Annenhöfe) | 10179 Berlin Telefon (030) 829 99 82 31 lilufru@lebenshilfe-berlin.de | www.lebenshilfe-berlin.de

102 (Homo-)Sexualität in den Einrichtungen der Behindertenhilfe Sexualberatung für Menschen mit Behinderungen bei pro familia Berlin Cosmo-Martin Dittmar-Dahnke, Petra Winkler Cosmo-Martin Dittmar-Dahnke Daran gibt es nichts zu rütteln: Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans* 35 gender und intersexuelle 36 Menschen mit sichtbaren oder nicht sichtbaren geistigen und / oder körperlichen Beeinträchtigungen stehen vor besonderen Herausforderungen, wenn es um ihre sexuelle und (geschlechts-)identitäre Selbstbestimmung geht. Das betrifft nicht nur sie selbst, sondern auch das familiäre Umfeld, die Betreuer_innen 37 in Wohn- und Bildungseinrichtungen und Arbeitsstätten. Auch die Infrastruktur und das Selbstverständnis der bestehenden LSBT*I-Szenen und Subkulturen. Häufig ist die Realität von LSBT*I mit Beeinträchtigungen geprägt von Diskriminierung und Ausgrenzung auf vielen Ebenen und in unterschiedlichen Lebensfeldern. Menschenrechtlich befinden sich LSBT*I mit Beeinträchtigung mit ihren Erfahrungen und Problemlagen in einer Art Grauzone. Zwar beinhalten die UN-Menschenrechtskonventionen das Recht auf Menschenwürde, Selbstbestimmung, Partizipation, Barrierefreiheit, Gleichheit und Mitbestimmung. Zwar schreibt die Charta der International Plannes Parenthood Federation (IPPF) als menschenrechtlicher Rahmen der Arbeit von pro famila, sexuelle und reproduktive Rechte als Menschrechte fest. Und auch die seit März 2009 geltenden UN-Konventionen zu Rechten von Menschen mit Behinderungen beinhalten u.a. das Recht auf Familie und Partner_innenschaft, das Recht auf gesundes Leben und selbstbestimmte Gesundheit sowie das Recht auf Erholung, Freizeit, Sport und Kultur. Sie beziehen sich eindeutig auf alle Bereiche des Lebens, in denen die sexuelle und identitäre Selbstbestimmung von Menschen mit Beeinträchtigung eine Rolle spielt und bestätigen damit die Gleichstellung von Menschen mit und ohne 35 Erklärung zu „trans*“ (mit hochgestelltem Sternchen) siehe Glossar S. 161. 36 im weiteren Text LSBT*I als Abkürzung für Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*gender und Intersexuelle. 37 Erklärung zum Unterstrich _ (Gender-gap) siehe Glossar S. 161.

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