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Inklusive Leidenschaft. Lesben, Schwule ... - Berlin.de

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117 Mir ist bewusst,

117 Mir ist bewusst, dass es keine Kochrezepte eines guten Miteinanders gibt. Und das ist auch gut so. Sollte es mir gelungen sein, einige Denkanstöße gegeben zu haben, um miteinander ins Gespräch zu kommen, voneinander zu lernen, würde ich mich darüber sehr freuen. Schöne schwule Welt Folgende Punkte sind mir besonders wichtig: 1. Menschen mit Behinderung sind Menschen mit emotionalen und sexuellen Bedürfnissen. Das Schönheitsideal, sexualisierte Träume unterscheiden sich kaum von denen der Nichtbehinderten. Allerdings werden den heute gesetzten Standards des schwulen Jugendwahns, nicht einmal die Mehrzahl der schwulen Nichtbehinderten gerecht. 2. Auf die Checkliste jeder Schwulenveranstaltung gehört unabdingbar: Für diejenigen, die am subkulturellen Geschehen, an CSDs oder Straßenfesten teilnehmen wollen, muss eine gleichberechtigte Teilnahme möglich sein. Das lässt sich auch dadurch lösen, dass schwule Behinderte als Experten in eigener Sache von vornherein in die Abläufe einbezogen werden. 3. „Good Practice“ beispielsweise aus Heimen, Institutionen oder aus der Jugendhilfe sollen anderen Einrichtungen zugänglich gemacht werden. 4. Wollen wir Diversity wirklich ernst nehmen, • sind Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen selbstverständlich in allen Safer-Sex-Kampagnen zu berücksichtigen und müssen sichtbar sein. • brauchen wir Grenzgänger zwischen den verschiedenen Welten, denn sonst stehen die Inhalte als monolithische Blöcke unverknüpft nebeneinander. 5. Dass Menschen mit Behinderung, Menschen mit sexuellen Bedürfnissen sind, diese Erkenntnis muss sich in allen drei Phasen der strukturellen Prävention passgenau / adäquat und barrierefrei wiederfinden, seien es Safer-Sex-Regeln, psycho-soziale und medizinische Beratung oder der Zugang zu klinischer Versorgung. Dies gilt auch und gerade für Aids-Hilfen. 6. Der Anspruch auf gleichberechtigten Zugang zu Verhütungsmitteln, adäquater / passgenauer Beratung sowie nicht diskriminierender medizinischer Versorgung für Menschen mit Behinderung muss immer wieder betont und herausgearbeitet werden.

118 Schöne schwule Welt 7. Für mich war der Besuch von Regelschulen sehr wichtig. Nur so konnte ich mich auf gleicher Augenhöhe mit Nichtbehinderten erproben und auch lernen, mich durchzusetzen. 8. Wenn ich in den USA zu Vorträgen geladen bin, geht es dabei immer darum, was ich kann und nicht, was ich nicht kann. Die momentane Arbeitsteilung, dass die Aids-Hilfen exklusiv für die Behinderten zuständig sind, die Bürgerrechtsbewegung für die Homoehe und die schwulen Medien für die Perpetuierung des Dorian-Gray-Syndroms 40 muss mindestens in Frage gestellt werden dürfen. Hans Hengelein Schwulenreferent & Aids Koordinator des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration 30159 Hannover | Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz 2 Telefon (0511) 120-40 10 hans.hengelein@ms.niedersachsen.de Ist denn Barrierefreiheit in der Szene überhaupt ein Ziel? Ulli Pollack Aufgrund meiner persönlichen Geschichte betrachte ich das Thema aus der Vorher-Nachher-Perspektive. Dazu sind einige biografische Eckdaten notwendig. Mein Berufsleben begann als Tänzer (Engagements u.a. in Hamburg, Paris, Kopenhagen und Berlin) und Schauspieler (diverse Bühnen in Deutschland, TV-Serien und Filme). Hier ist natürlich von zwei Berufen die Rede, die sehr auf Äußerlichkeiten fixiert sind. Ich war also schon relativ früh daran gewöhnt, mich 40 Das Dorian-Gray-Syndrom bezeichnet eine Zeiterscheinung, die durch die seelische Unfähigkeit zu altern und zu reifen, durch Ablehnung der eigenen Gestalt (Dysmorphophobie) und durch exzessiven Gebrauch sogenannter Lifestyle-Angebote der Medizin gekennzeichnet ist. Quelle: www.wikipedia.org vom 27.6.2011

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