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Inklusive Leidenschaft. Lesben, Schwule ... - Berlin.de

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121 selbst eine

121 selbst eine Behinderung zu bekommen, sowieso ablehnt auch wenn man(n) das natürlich nie zugeben würde!? Mir fällt zu dem Thema Barrierefreiheit die alljährliche Charity-Veranstaltung der Schwulenberatung ein, die bisher im Goya am Nollendorfplatz stattfand. Erst als im letzten Jahr ein Rollifahrer aufgrund zu enger Türen die Toilette nicht aufsuchen konnte,– nachdem er vorher den Saal nur über den Lastenaufzug und durch die Küche erreichen konnte! - wurden die Veranstalter auf das Problem aufmerksam und verlegten die Gala in den Admiralspalast. Schöne schwule Welt Was bleibt an Möglichkeiten? Das Internet mit all seinen Tücken und Fragwürdigkeiten. Hier kann sich jeder selbst entscheiden, ob und wann er sich während des Chats mit seiner Behinderung outet. Körperliche Behinderung = geistige Behinderung = für Sex und / oder Beziehung ungeeignet? Häufig werden körperliche und geistige Behinderung gleichgesetzt. Wie oft habe ich erlebt, dass meine Begleitung und nicht ich mit der Frage „Was hat er denn?“ angesprochen wurde. In diesen Situationen pflege ich dann zu antworten: „Jedenfalls hört er gut und ist in der Lage, selbst zu antworten.“ Dennoch bleibt der Eindruck, dass man nicht für voll genommen wird und schon erst recht nicht für eine Beziehung oder Sex tauglich ist. Nehmen wir doch mal einfach eine andere Bezeichnung für einen Behinderten, die da heißt „Invalide“. Wörtlich genommen bedeutet dieses Wort nichts anderes als „nichts wert“ oder „unwert“. Abgesehen davon, dass die Themen Behinderung und Sex nach wie vor schwer kompatibel sind. Obgleich sie für die Medien einen unwiderstehlichen Reiz zu haben scheinen. Aus einem Interview, das ich einem TV-Sender gab, waren die meisten Passagen heraus geschnitten worden. Der Teil, der von meinen sexuellen Erfahrungen „trotz“ der Behinderung handelte, fand sich jedoch ungekürzt in dem Beitrag wieder. Wünsche und Forderungen für die Zukunft • Bevor eine physische Barrierefreiheit erreicht werden kann, ist eine Barrierefreiheit in den Köpfen notwendig! • Für die Betroffenen wünsche ich mir, dass diese etwas häufiger die ressourcenorientierte Brille aufsetzen würden, anstatt immer gleich in endlose Lamenti darüber zu verfallen, welches Unrecht man ihnen zufügt. Wie vorhin ausgeführt, kann eine Behinderung auch eine Chance darstellen. Und man

122 Schöne schwule Welt hat auch einige Vorteile, die allerdings die Nachteile natürlich niemals aufwiegen können (kleines, eher unbedeutendes Beispiel am Rande: ich musste keine sechs bis neun Stunden Schlange stehen, um in die „Frida Kahlo Ausstellung“ zu gelangen.) • Ein „Behindertentag“ pro Jahr in der Szene, damit „Otto- oder Detlev-Normal“ einmal sieht, wie es einem mit einer Behinderung bei einem Szenebesuch ergeht! Nach dem Motto: „Rollstühle und Rollatoren für alle!“ Ulli Pollack Diplom-Psychologe Schwulenberatung Berlin gGmbH Mommsenstr. 45 | 10629 Berlin Telefon (030) 23 36 90 70 info@schwulenberatungberlin.de | www.schwulenberatungberlin.de Ausgrenzung und Gesundheitskompetenz Rainer Schilling Mein Impulsreferat handelt nicht von den Begrifflichkeiten der HIV-Arbeit und liefert auch keine Erläuterungen zum Konzept der “Strukturellen Prävention” der Deutschen Aids-Hilfe (DAH). Hier geht es hauptsächlich darum, den Zusammenhang zwischen Selbstwertgefühl, Ausgrenzung - als Gegenteil von Inklusion - und Gesundheitsverhalten zu skizzieren, der dem Konzept der “Strukturellen Prävention“ zugrunde liegt. Als Schwulenreferent der DAH, wie auch jetzt als Vorstandsmitglied der Berliner Aids-Hilfe (BAH), leitet mich seit 1989 die Überzeugung, dass für Prävention und Gesundheitsförderung zwar Information und Aufklärung notwendig, aber nicht hinreichend sind. Für eine nachhaltige Primär- und Sekundärprävention sind (schwule) Identität und Selbstwertgefühl die entscheidenden Faktoren, die es zu stärken gilt. Deswegen hat die Deutsche Aids-Hilfe identitätsstärkende Plakate

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